Sommerurlaub in den Bergen: Radfahren in Tirol

15. Mai 2019 - SnowTrex

Vor den Toren der Tiroler Hauptstadt Innsbruck liegt ein riesiges Alpenparadies für aktive Radfahrer. Tirol ist für seine Vielseitigkeit bei Bikern bekannt und beliebt. Eine riesige Rennrad- & Mountainbike-Arena erstreckt sich über drei Regionen und umfasst insgesamt 400 km Radwege. SnowTrex zeigt, wo sich Radfahren in Tirol besonders lohnt.

Eine Etappe der TransAlp führt über den traumhaft schönen Reschenpass.

Bike-Paradies über drei Regionen

Das Obere Inntal, Nauders am Reschenpass und das Kaunertal bilden gemeinsam eine der beliebtesten Radlerregionen der Alpen. Ob mit dem Mountainbike über Stock und Stein, mit heißer Pedale auf dem Rennrad über die Bergpässe oder bequem mit hybridem Motorantrieb auf dem E-Bike – den Fahrradfans sind keine Grenzen gesetzt, wie und wo sie sich fortbewegen. Ein besonders guter Ausgangspunkt fürs Radfahren in Tirol ist das beschauliche Ried im Oberinntal, da es sehr zentral im Tal liegt.

Ausgewählte Radtouren rund um Ried

Vom Dorfplatz in Ried geht es bei schönstem Sonnenschein in stetiger Steigung über Schotterpisten hinauf zur Stalanzer Alm auf knapp 2.000 m. Nach etwa zwei Stunden gibt es eine frische Abkühlung und für hungrige Mägen eine Mahlzeit an der Alm, bevor es auf demselben Weg wieder runter geht. Einige kulturelle wie landschaftliche Sehenswürdigkeiten gibt es auf der „Römertour“ zu sehen. Die 2,5-stündige Rundtour führt auf dem historischen Römerweg hinauf nach St. Georgen, wo man mittelalterliche Kirchen besuchen und einiges über die Geschichte der Region lernen kann. Über das Sonnenplateau Serfaus-Fiss-Ladis geht es dann zurück nach Ried. Der letzte Abschnitt der Route eignet sich übrigens gut zum „Ausradeln“. Weitere interessante Routen fürs Radfahren in Tirol sind die „Fisser Runde“ von und nach Ried, die „Plateaurunde“ und die „Obere Alm Tösens“.

Naturnähe beim Radfahren in Tirol.

Radtouren für Jedermann

Rund 4 km von Ried entfernt liegt das beschauliche Faggen. Um den Ort und seinen Weiler Prutz ranken sich mehrere anspruchsvolle Routen, die mit einer herrlichen Aussicht über Kaunertal und Inntals belohnen. Die Rundtour Tschingels-St.Ulrich ist ideal für Familien geeignet ist. Die insgesamt 250 Höhenmeter Steigung sind auf den überwiegend Asphalt- und befestigten Forstwegen gleichmäßig verteilt. Landschaftlich besonders reizvoll ist die Tour von Pfunds aus durch das Radurschltal. Durch den größten zusammenhängenden Zirbenwald der Ostalpen führt ein Forstweg zum Ende des Tals, wo auf der Radurschlalm ein Skulpturenpark mit hölzernen Kunstwerken zum Pausieren einlädt.

Trendsport E-Radeln

Auch weniger sportliche Urlauber kommen, dank der vielen E-Bike-Verleihstationen und Akkuwechselstationen, in den Genuss einer Radtour mit Ausblick. Der große Vorteil ist, dass ein E-Bike auch das Befahren von steilen Routen möglich macht, ohne dass der Fahrer an frühzeitiger Erschöpfung und Schweißausbrüchen leidet. Außerdem bleibt während der Fahrt mehr Zeit für den Blick auf die umliegende Bergwelt, schließlich ist nicht nur der Weg das Ziel, sondern auch das herrliche Panorama.

Radfahren in Tirol auf saftig grünen Almwegen.

Radwandern ist „In(n)“

Für E-Biker mit viel Sitzfleisch aber natürlich auch für alle anderen Radlfreunde sind die Fernradwege „Inntalradweg“ und die „Via Claudia Augusta“ sehr zu empfehlen. Für diese längeren „Radwanderungen“ gehören Kleidung und Vorräte für mehrere Tage ins Reisegepäck. Die Via Claudia Augusta ist eine der beliebtesten Routen der Deutschen und führt über 700 km unter anderem durch das Tiroler Oberland bis runter nach Venedig. Der Inntalradweg verläuft über 530 km am Inn und manchmal auf Schotterwegen, weswegen sich am ehesten Touren- oder Trekkingräder für die Fahrt eignen. Auf beiden Touren zeigt sich die Tiroler Bergwelt von ihrer schönsten Seite und ist auf jeden Fall eine Reise wert.

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