Sölden – Skigebiet Sölden

6. Januar 2017 - Katharina Teudt

Sölden ist mit zwei Gletschern, drei 3.000er-Gipfeln und zahlreichen Fun-Angeboten ein ebenso abwechslungsreiches wie aufregendes Skigebiet. Das pulsierende Zentrum des Ötztals besitzt zudem eine lebendige Après-Ski-Szene.

Sonniger Rettenbachgletscher

1) Allgemeine Informationen zum Skigebiet Sölden

  •  Hochmodernes Skigebiet mit 144 Pistenkilometern
  • Drei 3.000er-Gipfel im Skigebiet & Gletscherpisten bis auf 3.340 m Höhe
  • Einer der größten Après-Ski-Hotspot der Alpen

Sölden bietet mit zwei Gletschern und einer großen Bandbreite an blauen, roten und schwarzen Pisten ein äußerst abwechslungsreiches Skivergnügen. Dank der Höhenlagen bis auf 3.340 m und Gletscherpisten ist Schneesicherheit von Oktober bis Mai gesichert.

Die 36 Liftanlagen sind sehr modern und auf dem neuesten Stand. Die im Winter 2016/2017 neu eröffnete Giggijochbahn befördert 4.500 Fahrgäste pro Stunde – das ist weltweiter Rekord für eine Gondel dieser Bauart! Zu modernen Liftanlagen gehört auch die modernste Kommunikation. So gibt es in Sölden kostenloses WLAN in der Giggijochbahn und an neun weiteren WLAN-Hotspots. Apps checken, chatten und Fotos posten ist somit kein Problem mehr. In den beiden Top-Kategorien „Schneesicherheit“ sowie „Lifte & Bahnen“, erhält das Skigebiet von unseren Experten und Kunden die beste Bewertung mit 5 von 5 Sternen.

Am Giggijoch finden während die Saison immer wieder Konzerte und Partys statt.

Auch Prominente wie die Skilegenden Rosi Mittermaier und Christian Neureuther sowie ihr Sohn Felix Neureuther kommen immer wieder gerne zum Skifahren nach Sölden. Apropos Skirennfahren: In Sölden findet Ende Oktober traditionell der Auftakt des Alpin-Ski Weltcups statt. Über den ganzen Winter finden außerdem Musik-Veranstaltungen und Partyreihen am Berg sowie in Sölden statt. Praktisch den ganzen Winter über bietet Sölden großes Spektakel vor einer einzigartigen Bergkulisse.

2) Pistenplan Sölden

3) Skifahren im Skigebiet Sölden

Von Sölden aus geht es mit zwei modernen Zubringerbahnen, der Gaislachkogl- oder der Giggijoch-Bahn, auf den Berg. Vom Giggijoch (2.284 m) führen viele tolle blaue Pisten sowie die direkte Verbindung zum Rotkogljoch (2.662 m) hinab, wo überwiegend rote Pisten und eine Skiroute auf Könner warten. Am Gaislachkogl gibt es ausschließlich rote Abfahrten, weiter unten auch Waldabfahrten und herrliche Carvingstrecken. Der Gaislachkogl ist vor allem bei Freeridern beliebt, da es neben den Pisten viel freies Skigelände zum Austoben im Tiefschnee gibt.

Neben den Pisten ist viel Platz für Tiefschneefans.

Im gesamten Skigebiet steht immer wieder der Spaß am Fahren im Vordergrund. Auf den Rennstrecken von BMW xDrive können Schnellfahrer ihre Geschwindigkeit messen, ein Speedfoto schießen oder gleich einen Skimovie aufnehmen lassen. Die Funslope am Giggijoch vereint auf 680 m verschiedene Elemente aus dem klassischen Snowpark und Boardercross auf einer Piste für große und kleine Wintersportler.

Darüber hinaus machen spezielle Touren-Angebote den besonderen Reiz des Skigebietes aus. Da wäre zum Beispiel die Big3-Rallye, die Wintersportler zu drei 3.000er-Gipfeln und ihren jeweiligen Attraktionen führt. An Gaislachkogl (3.058 m) Tiefenbachkogl (3.250 m) und Schwarze Schneide (3.340 m) gibt es Foto-Points mit herrlichen Aussichten auf die Ötztaler Alpen.

Am Gaislachkogl – hier die Bergstation – gibt es viele anspruchsvolle Abfahrten.

Beim Adrenalin-Cup müssen verschiedenste Pistentypen befahren, Rennen bestritten und Hindernisse überwunden werden. Dabei sammeln Wintersportler Punkte, die auf einem Adrenalinpass gespeichert werden. Diesen Pass gibt es für rund 5 Euro als Skipass-Upgrade zu kaufen. Der Spaßwettbewerb läuft über die gesamte Saison, wobei es monatlich Preise zu gewinnen gibt.

Für Freestyler gibt es am Giggijoch zudem einen großen Snowpark: Die „Area47“ ist mit diversen Kickern, Rails und Boxen sowie einer Chill-out-Area mit Liegestühlen ausgestattet. Mit mehreren Skischulen inklusive Kinderländern, Maskottchen, Abenteuerparcours und Babybetreuung ist auch für Familien mit kleinen Kindern bestens gesorgt. Das vielseitige Angebot für junge Gäste wird in unserer Gesamtbewertung mit 4 von 5 Sternen belohnt.

4) Expertenbewertung

Sölden erhält nahezu in allen Kategorien die volle Sterne-Anzahl. Vor allem in Punkto „Könner und Freerider“ sowie „Après-Ski“ gibt es die maximale Punktzahl für ein herausragendes Angebot.

Aktueller Stand und weitere Informationen auf www.snowtrex.de

5) Aktivitäten neben der Piste

Sölden ist unbestritten eine der großen Après-Ski-Hochburgen in Österreich und bekannt für ein sehr großes Angebot an Party-Locations. Hier wird ab dem frühen Nachmittag an der Schirmbar angestoßen und anschließend bis tief in die Nacht ausgiebig gefeiert. Los geht es in der berühmt-berüchtigten Skihütte „Philipp“, die nur wenige Meter oberhalb von Sölden liegt. Nach Liftschluss geht es von der Schirmbar an der Talstation in fußläufiger Entfernung hinein ins Feierzentrum: Szene-Treffs wie das Fire & Ice, die Schirmbar und das Almrausch liegen dort gleich nebeneinander. Außer dem täglichen Après-Ski-Treiben gibt es große Musik-Events wie das Electric Mountain Festival und wöchentliche Partys am Giggijoch auf 2.300 m Höhe.

Im Katapult dauern die Partynächte bis in die Morgenstunden an.

Wer sich dem Feiervolk entziehen möchte, findet im Ötztal aber auch ruhige Rückzugsorte in der traumhaften Landschaft und geruhsame Aktivitäten abseits der Pisten und Schirmbars: Winterwandern, Rodeln auf mehreren Naturrodelbahnen, Eisstockschießen, Schlittschuhlaufen und Paragliding gehören zum winterlichen Alternativ-Programm im Ötztal. Langläufern stehen im Ötztal rund 195 Loipenkilometer für den klassischen und Skating-Stil zur Verfügung und für Schwimmer und Saunagänger empfiehlt sich ein Besuch in der Therme Längenfeld, die sich ein Stück weiter nördlich im Ötztal befindet.

6) Orte im Skigebiet

Die Gemeinde Sölden umfasst neben dem touristischen Zentrum Sölden die Ortschaften Hochsölden, Zwieselstein und Vent. Das Bergdorf Hochsölden liegt auf 2.090 m unterhalb des Giggijoch und somit direkt an der Talabfahrt nach Sölden. Der Ort ist eigentlich eine Skistation, in deren Unterkünften die Gäste direkt am Pistenrand wohnen können. Zwieselstein ist das ruhige Nachbardorf von Sölden und befindet sich etwa 3 km südlich davon. Vent liegt etwa 17 km weiter in einem Seitental und ist ein beliebter Ausgangsort für Skitouren an der Wildspitze (3.774 m).

Hochsölden liegt oberhalb des Hauptortes und direkt neben der Piste.

7) Anreise ins Skigebiet

Nach Sölden gelangen Reisende mit dem Auto, Bus und mit der Bahn. Die Anreise ins Ötztal ist von Norden und Süden aus möglich. Von der Abzweigung der Inntal-Autobahn führt die B186 über 37 km durch das Ötztal bis nach Sölden. Die ÖBB fährt über Kufstein, Wörgl, Innsbruck und Telfs zum Eingang des Ötztals. Von dort geht es mit dem Postbus weiter. Die nächsten Flughäfen sind Innsbruck (ca. 85 km), Friedrichshafen (ca. 215 km) und München (ca. 290 km).

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