Dolomiti Superski: Grenzenloser Schneegenuss im schönsten Gebirge der Welt

21. Januar 2014 - Nina Vogt

Die Bergsteiger-Legende Reinhold Messner hat einmal gesagt: „Die Dolomiten sind zwar nicht die höchsten Berge der Welt, wohl aber die schönsten.“ Der Stararchitekt Le Corbusier nannte sie „die schönste natürliche Architektur der Welt“. Seit 2009 gehören die Dolomiten mit ihren schroffen Graten und steilen Felswänden zum Weltnaturerbe der UNESCO. Allabendlich spielt sich hier an vielen Hängen – beispielsweise am Rosengarten, an der Rotwand, am Sellastock, Kreuzkofel und an der Tofana – ein unglaubliches Naturspektakel ab. „Enrosadina“ nennen es die Italiener. Die spezielle Zusammensetzung des Gesteins lässt die  Berghänge erst rot aufglühen, bevor sie zunächst in Violettöne getaucht werden, um dann in der Dunkelheit abzutauchen. Und vor dieser wunderschönen Kulisse finden Wintersportler ein Terrain der Superlative. Denn es gibt hier nicht nur zahlreiche einzelne Skigebiete von Weltruf, sondern sie alle haben sich auch noch zum größten Skipassverbund der Welt zusammengetan, dem Dolomiti Superski.

Im Grödnertal © Archive Dolomiti Superski

Allein die Zahlen beeindrucken bereits:

1.200 Pistenkilometer, davon 360 blau, 720 rot und 120 schwarz

450 Liftanlagen, davon 91 Kabinenbahnen, 222 Sessel- und 137 Schlepplifte

1.100 beschneibare Pistenkilometer

23 km beleuchtete Pisten

24 Snowparks

4.600 Schneekanonen

400 Skihütten am Pistenrand

100 W-LAN-Hotspots

1.177 km Loipen

12 Talschaften

45 Bergdörfer

Weltberühmt gemacht haben diese überdimensionale Skiregion nicht zuletzt die Olympischen Winterspiele 1956 in Cortina d’Ampezzo. Seitdem waren und sind die Dolomiten Austragungsort zahlreicher hochkarätiger internationaler Wettbewerbe. Jährlich führt der FIS-Weltcup beispielsweise die Ski-Elite nach Gröden, Alta Badia und Cortina d’Ampezzo. Kronplatz, Pozza di Fassa und Obereggen sind Europacup-Orte. Legendäre Pisten wie die Saslong, die Gran Risa, die Olimpia auf der Trofana, die Bellunese Piste am Marmolata Gletscher, die Lagazuoi-Abfahrt, die Tognala Uno oder die Trametsch locken jedes Jahr passionierte Wintersportler an. Hinzu kommen berühmte Skirunden wie die Sellaronda rund um das Sella-Massiv, die die 4 ladinischen Täler Gröden, Alta Badia, Arabba und das Fassatal mit einander verbindet – auf 40 km Länge. Auch die Gebirgsjägertour gehört dazu.

© Archive Dolomiti Superski

Auf 9.397.456 verkaufte Skipasstage kam man in der Wintersaison 2012/2013, rund 40 Millionen Höhenmeter legten die Wintersportler zurück. Sie alle hatten die Qual der Wahl. Denn die Skiregionen, die zu dem Skipassverbund gehören, sollten fast jedem Wintersportler ein Begriff sein – und zwar alle. Da wäre der Olympia- und Weltcup-Ort Cortina d’Ampezzo mit 140 Pistenkilometern, die Weltcup-Austragungsorte Alta Badia (130 km) sowie Gröden/Seiser Alm (175 km), Fassatal/Karerpass (120 km), Arabba/Marmolada (62 km), die Sextner Dolomiten (77 km), Val di Fiemme/Obereggen (100 km), San Martino di Castrozza/Passo Rolle-Pass (60 km), das Eisacktal (85 km), Trevalli (100 km) und Civetta mit 80 Pistenkilometern. Die Auswahl an Gebieten für Freestyler und Freerider ist ebenso groß wie das Terrain für diejenigen, die gut präparierte Pisten bevorzugen. 24 Snowparks gibt es in den Dolomiten – 4 davon allein in den Sextner Dolomiten, 3 in San Martino di Castrozza, je 2 im Eisacktal, im Fassatal und am Karerpass. Beliebte Pulverschneehänge gibt es beispielsweise im Mittagstal, auf der Pordoi Scharte, am Cristallo und im Chedultal. In Valcada (Val di Fassa) lockt der Col Margherita Freeride Park – das Terrain wird nicht präpariert, allerdings regelmäßig kontrolliert.

© Dolomiti Superski

Wer sich mit dem Titel „größter Skipassverbund der Welt“ brüstet, der muss seinen Gästen allerdings auch einiges bieten. Das macht sich in den Dolomiten nicht nur in regelmäßigen Modernisierungen der Anlagen bemerkbar – in dieser Saison wurden beispielsweise 2 ältere Umlaufbahnen sowie ein 2er-Sessellift in Gröden, am Karerpass und am Kronplatz durch moderne neue Kabinenbahnen ersetzt, ein weiterer Sessellift in Arabba entstand, um einen flachen Skiweg zu umgehen. Hinzu kommt die zunehmende Vernetzung des Skigebietes mit dem Internet. 100 W-LAN-Hotspots sorgen mittlerweile dafür, dass Gäste ihrer Eindrücke direkt mit ihren Liebsten und der Netzwelt teilen können. Bei allen Skipassbüros, an den wichtigsten Aufstiegsanlagen sowie in vielen Skihütten und Tourismusbüros besteht die Möglichkeit, sich kostenlos ins Netz einzuwählen. Diverse Apps halten die Wintersportler stets über alle Bedingungen in den Skigebieten und die Neuigkeiten auf dem Laufenden. So ist zum Beispiel die Social-Loyalty-Plattform SkiBeep entstanden. Aktivitäten wie zum Beispiel das Teilen von Fotos, Videos und Nachrichten über Facebook oder Twitter, der Check In an bestimmten Orten oder die Benutzung der Online-Dienste von Dolomiti Superski werden dort mit Credits belohnt.

Hinzu kommen – neben renommierten internationalen Wettbewerben – zahlreiche Veranstaltungen in den Skiregionen. Vom 26. Januar bis 2. Februar heißt es auf der Seiser Alm, der größten Hochalm der Welt, beispielsweise wieder „Swing on Snow“, vom 27. Februar bis 4. März feiert man im urigen Obereggen Fasching im Schnee und zwischen dem 8. und 16. März findet das 17. „Dolomiti Ski Jazz Festival” im Val di Fiemme statt.

© Archive Dolomiti Superski – Udo Bernhart

Lust bekommen auf einen Skiurlaub in den Dolomiten? SnowTrex bietet zahlreiche Unterkünfte in den beliebtesten Regionen von Dolomiti Superski an. Und selbst wer allein reist, der kann hier übrigens schnell Anschluss finden: Der Web-Auftritt www.dolomitisuperski.com bietet die Rubrik „Zusammen Skifahren“. Hier verabredet man sich zum gemeinsamen Skigenuss auf der Piste – mit Menschen aus aller Welt.

Verbunden werden hier eben nicht nur Skiregionen…

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