Friede, Freude, Skiurlaub: Was Familien beachten sollten

13. August 2013 - Nina Vogt

Die Kinder wollen Action, die Eltern ruhige Zeit zu zweit. Die Wünsche aller Familienmitglieder unter einen Hut zu bringen, ist nicht immer einfach. Schon gar nicht im Urlaub. Damit der Skiurlaub mit der ganzen Familie ein Erfolg wird, sollten sich Eltern nicht erst vor Ort mit den Begebenheiten auseinander setzen. Eine gute Planung und etwas Recherche sind das A und O, wenn alle den gemeinsamen Skiurlaub genießen sollen. Viele Informationen erhalten Urlauber vorab bereits auf den Homepages der Skigebiete. Auf unserer Homepage finden Urlauber zudem viele Tipps von unseren Trexperten Rosi Mittermaier und Christian Neureuther zum Thema Familienurlaub.

Wer einige Tipps beachtet, der hat gute Chancen auf eine entspannte Zeit:

 

Das richtige Skigebiet

Gerade mit kleinen Kindern muss es nicht das große Verbundskigebiet mit hunderten Kilometern sein. Wer ein kleines, überschaubares Skigebiet auswählt, spart nicht nur am Preis. Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Kinder werden nicht überfordert. Sind die Kleinen mit der Skischule unterwegs, ist es zudem wahrscheinlich, dass Eltern immer wieder auf die Anfängergruppe treffen – und sich vergewissern können, dass es dem Kind gut geht. In vielen Urlaubsländern gibt es Gütesiegel, die den Skigebieten Familienfreundlichkeit bescheinigen – „Famille Plus Montagne“ etwa in Frankreich, „Familien Willkommen“ in der Schweiz oder „Welcome Beginners“ in Österreich.

Bei den Preisen hilft Vergleichen: Viele Skigebiete locken Familien mit Ermäßigungen für Kinder. In manchen Resorts fahren Kinder sogar noch bis 18 zu ermäßigten Preisen.

Wichtiger als die Größe des Gebietes ist jedoch seine Infrastruktur. Hat das Skigebiet eine Skischule – oder sogar mehrere? Bieten diese Kinderskikurse an? Ist auch ein Skikindergarten für die Kleinsten vorhanden? Gibt es ein abgegrenztes Gelände, das Pisten und Liftanlagen speziell für Kinder bietet? Hat das Skigebiet für ältere Kinder einen Funpark, in dem sie sich austoben können?

Das Augenmerk sollten Eltern jedoch nicht nur auf die Pisten legen, sondern auch auf das Angebot rundherum. Denn Kinder mögen Abwechslung. Nach dem Skifahren oder an skifreien Tagen möchten sie trotzdem etwas erleben. Optimal ist es daher, wenn es vor Ort zum Beispiel ein Hallen- bzw. Erlebnisbad gibt. Rodelbahnen, Eisflächen und Angebote für Pferdeschlittenfahrten sorgen für Action neben der Piste. Wenn es dann auch noch eine Möglichkeit für Mama und Papa gibt, ein wenig zu entspannen – in einem Spa beispielsweise -, dann stehen die Chancen gut, dass sich jeder amüsiert.

Die richtige Unterkunft

Optimal ist eine Unterkunft nahe der Pisten. Manche Hotels liegen sogar direkt an der Piste. So ersparen sich Familien nicht nur eine Fahrt im Auto oder Skibus, sondern können auch schnell ins Zimmer oder Appartement zurückkehren – in der Mittagspause beispielsweise, aber auch wenn die Kinder frieren oder müde sind.

Familien haben die Wahl – zwischen Hotel und Ferienwohnung. Letztere bietet den Vorteil, dass mehr Platz vorhanden ist. Die Versorgung müssen die Eltern selbst übernehmen, können so allerdings auch auf individuelle Wünsche der Kinder eingehen. Eine Grundausstattung von Lebensmitteln kann bereits zuhause eingekauft werden. Familienfreundliche Hotels zeichnen sich durch mehrere Merkmale aus. So können Eltern entspannt Zeit zu zweit verbringen, wenn es eine professionelle Kinderbetreuung gibt – auch für die Kleinsten. Kinderbuffet oder –menü und Spielmöglichkeiten gehören ebenfalls zu den Vorteilen.

 

Die richtige Vorbereitung

Bereits beim Kofferpacken sollten Familien einige Ratschläge bedenken. Kinder toben gerne im Schnee. Das Resultat: Der Schneeanzug ist oft pitschnass. Ein zweiter Anzug ebenso wie Funktionsunterwäsche zum Wechseln sollten auf jeden Fall dabei sein. Ein Rucksack gehört ebenfalls in den Koffer. Er ist ein unverzichtbares Accessoire auf der Piste. Denn hier findet nicht nur Wechselwäsche Platz, sondern auch Getränke und Energieriegel. Wer als Familie in der Mittagspause sparen möchte, der kann zudem ein kleines Picknick verstauen.

Die Reise ins Skigebiet mit dem Auto ist meist lang. Da kommt beim Nachwuchs schnell Langeweile auf. An Board dürfen daher Spiele und Unterhaltungsmedien ebenso wenig fehlen wie Snacks. Eine weitere Option ist die Anreise über Nacht, dann können die Kleinen schlafen.

Der richtige Einstieg

Gerade wenn Kinder ihre ersten Erfahrungen auf der Piste sammeln, macht es Sinn, die Ausrüstung erst einmal auszuleihen – auf die Gefahr hin, dass sie an dem neuen Sport doch kein Gefallen finden. Eltern sollten sich für die Beratung im Skiverleih ausreichend Zeit nehmen. Gerade ein gut sitzender Skischuh ist wichtig. Ein Muss ist der Helm.

Den Skikurs sollten Eltern je nach Alter der Kinder auswählen. Für die Kleinsten (3 bis 4 Jahre) eignen sich Kurse, die sie spielerisch an das Skifahren heranführen. Sie sollten laut dem Deutschen Skiverband (DSV) eine Dauer von 2 bis 3 Stunden am Tag nicht überschreiten. Maximal 4 Stunden sollten Skikurse für Kinder im Vor- und Grundschulalter dauern. Denn die Bewegung im Schnee verlangt den Kleinen viel Kraft ab. Der DSV empfiehlt zudem eine Gruppengröße von maximal 6 bis 8 Teilnehmern.

 

Und während die Kinder hinter dem Skilehrer den Berg hinunter rutschen, haben Mama und Papa schließlich auch die gewünschte Zeit zu zweit.

Planen Sie mit uns Ihren Familienurlaub: Die Detailsuche bei SnowTrex unterstützt Sie zusätzlich bei der Wahl der passenden Destination. Sie ermöglicht es jedem Kunden, seine konkreten Wünsche – die Entfernung zum Skigebiet zum Beispiel, die Größe des Skigebietes, die Unterkunftsart oder die gewünschte Preislage – direkt anzugeben. Für einen Urlaub genau nach Maß.

 

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