Skiurlaub mit der Familie: Tipps für die Urlaubsplanung

10. Mai 2017 - SnowTrex

Skiurlaub mit Kind und Kegel will gut geplant sein, doch mit guter Recherche und rechtzeitiger Planung kann nichts schief gehen. SnowTrex gibt Familien hilfreiche Tipps zur Urlaubsplanung.

Entspannt im Skiurlaub mit der Familie durchstarten.

Die Kinder wollen Action, die Eltern ruhige Zeit zu zweit. Die Wünsche aller Familienmitglieder bei einem Skiurlaub mit der Familie unter einen Hut zu bringen, ist nicht immer einfach. Damit der Skiurlaub mit der Familie ein Erfolg wird, sollten sich Eltern nicht erst vor Ort mit den Begebenheiten auseinandersetzen. Eine gute Planung und etwas Recherche sind das A und O, damit letztendlich alle den gemeinsamen Skiurlaub genießen können. Wer folgende Tipps beachtet, der hat gute Chancen auf eine entspannte Zeit:

Das Skigebiet

Gerade bei einem Skiurlaub mit Kindern muss es nicht das große Verbundskigebiet mit hunderten Kilometern sein. Wer ein kleines, überschaubares Skigebiet auswählt, spart nicht nur am Preis. Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Kinder werden nicht überfordert. Sind die Kleinen mit der Skischule unterwegs, ist es wahrscheinlich, dass Eltern immer wieder auf die Anfängergruppe treffen – und sich vergewissern können, dass es dem Kind gut geht. Zudem ist es sehr entspannt, die Skikinder im Übungsgelände gemütlich von der Sonnenterrasse der Hütte aus zu beobachten.

Noch wichtiger als die Größe des Gebietes ist seine Infrastruktur. Hat das Skigebiet eine Skischule – oder sogar mehrere? Bieten diese Kinderskikurse an? Ist auch ein Skikindergarten für die Kleinsten vorhanden? Gibt es ein abgegrenztes Gelände, das Pisten und Liftanlagen speziell für Kinder bietet? Hat das Skigebiet für ältere Kinder einen Funpark, in dem sie sich austoben können?

In Kinderländern wie hier in Lofer erlernen die Kleinen spielend das Skifahren.

In vielen Urlaubsländern gibt es Gütesiegel, die den Skigebieten Familienfreundlichkeit bescheinigen – „Famille Plus Montagne“ etwa in Frankreich, „Familien Willkommen“ in der Schweiz oder „Welcome Beginners“ in Österreich. Wer auf diese Gütesiegel achtet, wird ein hochwertiges Kinder- und Familienangebot vorfinden.

Was das Preisniveau angeht, gilt es auf Ermäßigungen zu achten: Viele Skigebiete locken Familien mit Rabatten für Kinder. In manchen Resorts fahren Kinder noch bis 18 Jahre zu ermäßigten Preisen.

Tipp: Wer sich nicht sicher ist, welches Skigebiet für seine Familie am besten geeignet ist, dem hilft SnowTrex ganz schnell und einfach: Der Skigebietsberater unterstützt mittels Filtern bei der Wahl des perfekten Skigebiets und schlägt dazu die passenden Unterkünfte in der Nähe vor.

Die Unterkunft

Optimal für Familien ist eine Unterkunft nahe der Pisten. Manche Hotels liegen sogar direkt an der Piste. So ersparen sich Familien nicht nur eine Fahrt im Auto oder Skibus, sondern können auch schnell ins Zimmer oder Appartement zurückkehren – in der Mittagspause beispielsweise, aber auch wenn die Kinder frieren oder müde sind.

Familien haben die Wahl zwischen Hotel und Ferienwohnung. Letztere bietet den Vorteil, dass mehr Platz und Privatsphäre vorhanden sind. Die Versorgung müssen die Eltern selbst übernehmen, können so allerdings auch auf individuelle Wünsche der Kinder eingehen. Eine Grundausstattung von Lebensmitteln kann bereits zuhause eingekauft werden.

Familienfreundliche Hotels zeichnen sich durch mehrere Merkmale aus. So können Eltern entspannt Zeit zu zweit verbringen, wenn es eine professionelle Kinderbetreuung gibt, auch für die Kleinsten. Kinderbuffet oder -menüs sowie Spielmöglichkeiten sind weitere Vorteile.

Chalets und Appartements haben den Vorteil, dass sie oft direkt an der Piste sind.

Tipp: Die SnowTrex-Detailsuche mit unzähligen Filtern zur Destination und Unterkunft ermöglicht es jedem Wintersportler, seine konkreten Wünsche wie die Ortslage, die Unterkunftsart und die Preisklasse direkt anzugeben.

Die Vorbereitung

Bereits beim Kofferpacken sollten Familien einige Dinge bedenken. Kinder toben gerne im Schnee. Das Resultat: Der Schneeanzug ist oft pitschnass. Ein zweiter Anzug ebenso wie Funktionsunterwäsche zum Wechseln sollten auf jeden Fall dabei sein. Auch ein Rucksack gehört in den Koffer. Er ist ein unverzichtbares Accessoire auf der Piste. Im Rucksack findet nicht nur Wechselwäsche Platz, sondern auch Getränke und Energieriegel. Wer als Familie in der Mittagspause sparen möchte, der kann zudem ein kleines Picknick verstauen.

Die Reise ins Skigebiet mit dem Auto ist meist lang. Da kommt beim Nachwuchs schnell Langeweile auf. An Board dürfen daher Spiele und Unterhaltungsmedien ebenso wenig fehlen wie Snacks und Getränke. Eine weitere Option ist die Anreise über Nacht, dann können die Kleinen schlafen und die Fahrt vergeht wie im Flug.

Tipp: SnowTrex hat eine Packliste zusammengestellt. So wird sicher nichts vergessen!

Der Einstieg

Gerade wenn Kinder ihre ersten Erfahrungen auf der Piste sammeln, macht es Sinn, die Ausrüstung erst einmal auszuleihen. Eltern sollten sich für die Beratung im Skiverleih ausreichend Zeit nehmen. Gerade ein gut sitzender Skischuh ist wichtig. Ein Muss ist der Helm.

In den Kleingruppen der Skischule lernt man nicht nur das Skifahren, sondern trifft auch viele neue Freunde.

Den Skikurs sollten Eltern je nach Alter der Kinder auswählen. Für die Kleinsten (3 bis 4 Jahre) eignen sich Kurse, die sie spielerisch an das Skifahren heranführen. Sie sollten laut dem Deutschen Skiverband (DSV) eine Dauer von 2 bis 3 Stunden am Tag nicht überschreiten. Maximal 4 Stunden sollten Skikurse für Kinder im Vor- und Grundschulalter dauern. Denn die Bewegung im Schnee verlangt den Kleinen viel Kraft ab. Der DSV empfiehlt zudem eine Gruppengröße von maximal 6 bis 8 Teilnehmern.

Während die Kinder hinter dem Skilehrer den Berg hinunter rutschen, haben Mama und Papa schließlich auch die gewünschte Zeit zu zweit.

Das Freizeitangebot

Nicht zu kurz kommen sollte auch das Angebot rund um die Pisten. Nach dem Skifahren oder an skifreien Tagen möchten Kinder weiterhin etwas erleben. Optimal ist es daher, wenn es vor Ort zum Beispiel ein Hallen- bzw. Erlebnisbad gibt. Rodelbahnen, Eisflächen und Angebote für Pferdeschlittenfahrten sorgen für Action neben der Piste.

Rodeln am Hausberg in Garmisch – Spaß im Skiurlaub für die ganze Familie!

Wenn es dann auch noch eine Möglichkeit für Mama und Papa gibt, ein wenig zu entspannen – in einem Spa beispielsweise – dann stehen die Chancen gut, dass sich jeder amüsiert.

 

 

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