St. Anton – Skigebiet Ski Arlberg

16. Januar 2017 - SnowTrex

Die Skiregion am Arlberg ist das größte zusammenhängende Skigebiet Österreichs. 305 Pistenkilometer zwischen Lech-Zürs, St. Anton und Warth-Schröcken sind nahtlos mit Ski und Board befahrbar. Von Après-Ski-Party über Familienpisten bis zum mondänen Skidorf ist am Arlberg für jeden Wintersportler etwas dabei.

Am Arlberg fährt man genauso auf, wie neben der Piste.

1) Allgemeine Informationen zum Skigebiet Ski Arlberg

  • Größtes zusammenhängendes Skigebiet Österreichs mit 305 Pistenkilometern
  • Neuschneereichste Skiregion Österreichs
  • Skifahren rund um die bekannten Skiorte St. Anton und Lech

Die Skiregion Ski Arlberg umfasst 305 Pistenkilometer sowie 88 Lifte und ist damit das größte zusammenhängende Skigebiet Österreichs. Davon befinden sich im Skigebiet von St. Anton ganze 122 km Pisten und 38 Lifte. Der Arlberg gehört zu den schneesichersten Regionen des gesamten Alpenraumes und wird aufgrund seiner langen Wintersporttradition auch „Wiege des alpinen Skilaufs“ genannt. Die Pisten liegen auf Höhen von 1.270 bis 2.811 m.

Die Valluga-Gondel transportiert zum höchsten Punkt im Skigebiet.

Seit der Wintersaison 2016/17 verbindet die Flexenbahn die Orte Zürs und Stuben/Rauz. Zudem verbindet bereits seit 2013 der Auenfeldjet die Skigebiete Lech-Zürs und Warth-Schröcken miteinander. So entsteht zwischen St. Anton, St. Christoph, Stuben, Lech, Zürs, Warth und Schröcken ein riesiges, verbundenes Pisten-Eldorado. In St. Anton wurde in der Saison 2019/20 zudem die Schindlergratbahn in Betrieb genommen. Die 68 hochmodernen 10er-Gondeln befördern bis zu 2.800 Personen pro Stunde. Die bekanntesten Skiorte sind das pulsierende St. Anton am Arlberg und das zentral gelegene Lech.

2) Pistenplan Ski Arlberg

3) Skifahren im Skigebiet Ski Arlberg

Am Arlberg gibt es für jeden Wintersportler die passende Abfahrt. Um Lech, Zürs, Warth und Schröcken liegen zahlreiche blaue Pisten und schön breite Familienabfahrten. Um St. Anton, St. Christoph und Stuben, aber auch im Skigebietsteil Warth-Schröcken gibt es neben den präparierten Pisten mehrere Skirouten und viel freien Skiraum. Insgesamt kommen 200 km Tiefschnee-Abfahrten zusammen, die Freeride-Herzen höher schlagen lassen. Angebote wie das moderne LVS-Übungsgelände am Steffisalp-Express in Warth bieten dazu den passenden Service.

Der Zuger Schafberg bei Lech ist einer der wenigen Spots in Österreich, an denen Heliskiing angeboten wird. Die Abfahrten am „Mehlsack“ sind nur etwas für echte Freeride-Profis und der Heli-Flug mit Kosten im dreistelligen Bereich auch nicht gerade günstig. Doch wer für dieses Abenteuer sportlich und finanziell gewappnet ist, sollte sich diesen Powder-Genuss nicht entgehen lassen.In der Kategorie „Könner & Freerider“ vergibt unsere Expertenbewertung für den Arlberg daher 5 von 5 Sternen.

200 km Tiefschneeabfahrten gibt es am Arlberg.

Auch für Pistenfahrer kommt der Fahrspaß am Arlberg nicht zu kurz. Es stehen fünf Funparks, drei Funslopes, drei Geschwindigkeits-Messstrecken und sieben Riesentorlauf-Strecken zur Wahl. Unter den Snowparks ist der „Stanton Park“ im Rendl-Skigebiet das Highlight für Freestyler und Snowboarder. Sehr gute Fahrer begeben sich auf die weltmeistererprobten Rennstrecken unterhalb des Kapall (2.330 m), während Anfänger am Gampen ihre Schwünge ziehen. Für den noch kleinen Nachwuchs gibt es mehrere Skischulen und Kinderländer im Skigebiet. Die Talabfahrten führen nach Lech, Zürs, Warth, Schröcken und St. Anton. Letztere ist zugleich die längste im Skigebiet: Sie führt vom Valluga bis nach St. Anton und ist 10 km lang. Die Auswahl an abwechslungsreichen Abfahrten am Ski Arlberg für Jung und Alt ist riesig, auch dafür gibt es von unserem Expertenteam 5 von 5 Sternen.

Der Stanton Park ist das Highlight für Freestyler.

Zu den sportlichen Highlights am Arlberg gehören die drei großen Skirunden durch das Skigebiet. Die bekannteste ist der „Weiße Ring“ (22 km) von und nach Lech, die als eine der besten Skirunden der Alpen gilt. Auf der „Tannenbergrunde“ geht es um die Orte Warth und Schröcken und beim „Run of Fame“ werden einmal alle Skiorte der Region über eine 85 km lange Rundfahrt gestreift. In St. Anton am Arlberg wird zudem jedes Jahr das legendäre Skirennen „Der weisse Rausch“ veranstaltet.

Die Bergrestaurants der Arlberger Bergbahnen bieten kostenfreies WLAN und Sonnenterrassen mit einzigartigen Ausblicken über die Verwall-Gruppe und die Lechtaler Alpen. Die insgesamt sehr hohe Qualität der Pisten ist mit dem Vorarlberger bzw. Tiroler Pistengütesiegel zertifiziert.

4) Expertenbewertung

Der Arlberg ist unbestritten eines der Top-Skigebiete überhaupt. In unserer Experten-Gesamtbewertung sowie den herangezogenen Kundenbewertungen erreicht das Skigebiet die Gesamtnote 4,7 von 5 Sternen. Bei den SnowTrex Awards 2016 erhielt Ski Arlberg zudem die Auszeichnung „Best Place to Ski“.

Der Testbericht Arlberg setzt sich aus den Kategorien Top-Bewertungskriterien, Bewertungskriterien für besondere Interessen und weitere Bewertungskriterien zusammen, die mit ihrer jeweiligen Gewichtung ins Gesamtergebnis einfließen.

Aktueller Stand und weitere Informationen auf www.snowtrex.de.

5) Aktivitäten neben der Piste

Nach dem Skitag verlagert sich das Leben in die Fußgängerzone, die Flaniermeile von St. Anton. Hier gibt es zahlreiche noble Geschäfte, gemütliche Cafés und edle Restaurants zu entdecken. Auf 2.100 m Höhe lockt außerdem die „Galzig Verwallstube“ als Österreichs höchstgelegenes Haubenrestaurant mit außergewöhnlichen Delikatessen.

Fußgängerzone von St. Anton.

Wem mehr nach Entspannung zumute ist, dem empfiehlt sich das Wellness-Zentrum Arlberg WellCom mit drei Schwimmbädern sowie einem Sauna- und Wellnessbereich. Für Bergsportler gibt es das Sport- und Kletterzentrum arl.rock, wo man auch Squash, Tennis und Fußball spielen kann. Außerdem gibt es eine Trampolinhalle und die Möglichkeit zum Eisklettern an der Außenwand. Im Skigebiet Rendl oberhalb von St. Anton befindet sich zudem der einzige Winterklettersteig Tirols: Er ist 850 Meter lang, mit einem Stahlseil gesichert und gilt vor allem wegen seines Panorama-Ausblicks als besonders reizvoll. Rund um den Arlberg führen 81 km Winterwanderwege zu Ausflügen in die Umgebung.

Am Gampen bei St. Anton liegt eine herrliche Naturrodelbahn, deren Start man in einer zweistündigen Wanderung erreicht. Die Rodelstrecke ist 4,3 km lang, überbrückt einen Höhenunterschied von 500 m und wird zweimal wöchentlich am Abend beleuchtet. Weitere Rodelbahnen liegen in Flirsch, Schnann, Pettnau und Strengen.

In St. Anton ist immer etwas los!

Vor allem das klassische Après-Ski mit Musik und Party ist in St. Anton legendär und weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt. Bereits in den frühen Nachmittagsstunden treffen sich die ersten Wintersportler in den zahlreichen Kneipen und Bars. Die Auswahl an Skihütten ist riesig, die Namen wie „Krazy Kanguruh“ oder „Heustadl“ allseits bekannt und der „Mooserwirt“ hat Kultstatus. Spät abends geht die Party in diversen Bars, Pubs und Diskotheken weiter.

Das Après-Ski am Arlberg hat wahrlich eine lange Tradition. Nur feierte man vor 100 Jahren in den Bars und Cafés etwas gediegener, man erschien in schicker Robe und tanzte zu gepflegter Salonmusik. Das einzigartige Ambiente von damals wird in Lech und Zürs auch weiterhin zelebriert. Beim „Tanzcafé Arlberg“  laden die Gastwirte Ende März zum ursprünglichsten Après-Ski ein. Zwei Wochen lang treten internationale Musiker verschiedener Genres auf den Sonnenterrassen und in den Bars der eleganten Lecher und Zürser Hotels auf. Gespielt wird alles von Swing über Boogie bis Nu-Jazz, dabei wird nostalgischer Jazz mit treibenden Electro-Beats vermengt und moderne Popsongs treffen auf Vintage-Sounds. Der Eintritt zu dem Après-Ski der besonderen Art ist frei. Zudem steigt in St. Anton im Frühling Jahr für Jahr das Festival „New Orleans meets Snow“. Das Ende der Skisaison wird hier mit klassischen Blues-, Jazz- und Soulklängen eingeleit. Für die Musikliebhaber unter den Wintersportlern definitiv empfehlenswert.

Das vielseitige Après-Ski-Angebot erhält von unseren Experten ebenfalls 5 Sterne.

6) Orte im Skigebiet

Die Region Ski Arlberg erstreckt sich über die beiden Bundesländer Tirol und Vorarlberg. Die Gemeinde St. Anton, zu der auch St. Christoph gehört, befindet sich in Tirol. Das Dorf St. Christoph liegt auf 1.765 m direkt am Arlbergpass und ist somit einer der höchstgelegenen Skiorte Österreichs.

Das idyllische St. Christoph.

Lech mit den Weilern Zürs und Oberlech sowie die Gemeinden Warth und Schröcken an den benachbarten Bergflanken liegen in Vorarlberg. Das schicke Lech ist ein Rückzugsort für erholsamen Urlaub in mondänem Flair.

St. Anton ist der Party-Hotspot am Arlberg, wo das Leben pulsiert und sich viele Ausgehmöglichkeiten bieten. In beiden Orten machen auch Prominente gerne Urlaub. Besonders Karl Schranz, einem der erfolgreichsten und bekanntesten ehemaligen Skirennläufern Österreichs, ist die Popularität und Berühmtheit seines Heimatortes St. Anton zu verdanken. Der dreimalige Weltmeister und „Vater der WM“ trug bedeutend dazu bei, dass St. Anton 2001 Austragungsort der Skiweltmeisterschaft. St. Anton zeichnet sich vor allem durch seine für die Österreicher bekannte Gastfreundschaft, Gemütlichkeit und seine Weltoffenheit aus, und besonders die Mischung aus Wintersport und Entspannung gepaart mit dem bekannten Tiroler Charme lockt viele Touristen an den Arlberg.

So bietet jeder Ort seine ganz eigene Atmosphäre. Doch eins haben sie alle gemeinsam: Sie ermöglichen den bequemen Einstieg ins große Skigebiet Ski Arlberg.

7) Anreise ins Skigebiet

St. Anton am Arlberg ist sowohl mit dem Auto als auch mit Bus und Bahn gut erreichbar. Autofahrer gelangen von Bludenz oder Landeck über die Arlberg Schnellststraße (S16) nach St. Anton am Arlberg. Nach Lech geht es weiter über Stuben und Zürs. Im Winter ist eine Autofahrt von Warth nach Lech nicht möglich! Also kann der Skigebietsteil Warth-Schröcken nur über Norden, Lech nur über Süden erreicht werden.

Die österreichische Bahn (ÖBB) fährt von allen größeren Städten bis St. Anton am Arlberg. Von Wien und Zürich gibt es täglich mehrere Direktverbindungen. Die Züge bedienen auch die Flughäfen Zürich und Innsbruck. In St. Anton am Arlberg halten auch Railjets, die Hochgeschwinigkeitszüge der ÖBB. Die nächsten Flughäfen sind Innsbruck (ca. 95 km), Friedrichshafen (ca. 130 km), Zürich (200 km) und München (ca. 230 km).

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