Neu im Programm: Serre Chevalier in Frankreich

12. September 2013 - Nina Vogt

Neuigkeiten in unserem Angebot: Ab der Saison 2013/2014 können SnowTrex-Kunden Winterurlaub im französischen Skigebiet von Serre Chevalier buchen. Und damit in einem der größten Skigebiete Europas. Das Tal nahe des Nationalparks „Les Ecrins“ mag unter den deutschen Wintersportlern noch nicht den Ruf der 3 Vallées, von Les 2 Alpes oder dem Espace Killy haben, trotzdem hat es das Zeug zum neuen Liebling. Immerhin gilt es hier insgesamt 250 Pistenkilometer zu erkunden – erschlossen durch 63 Liftanlagen. Hinzu kommen Tiefschneeabfahrten, von denen passionierte Freerider nur träumen können – durch Talmulden und Lärchenwälder. Alles umgeben von urigen Bergdörfern, die sich ihren traditionellen Charme zwar bewahrt haben, aber trotzdem teils ein sehr lebendiges Aprés-Ski- bzw. Nachtleben bieten.

© Serre Chevalier Vallée

13 kleine Dörfer mit typischen grauen Steinhäusern ziehen sich durch das Tal, das von der Guisane durchflossen wird. Die vier Skistationen, die einen Einstieg ins Skigebiet ermöglichen, sind Briançon, die zweithöchstgelegene Stadt Europas, Chantemerle, Villeneuve, ein Ortsteil von La Salle les Alpes und Le Monêtier-les-Bains. Weil alle vier über eigene Kinderhorte, Skikindergärten, Skischulen und Übungsgelände verfügen, ist Serre Chevalier auch bei Familien äußerst beliebt. Und auch abseits der Pisten sollte es hier niemandem langweilig werden. Von der Schneeschuhwanderung über Skijöring und Eisklettern bis hin zu Touren auf dem Schneemobil oder schlichtweg auf dem Schlitten ist alles möglich. Le Monêtier-les-Bains gilt dabei vor allem als Wellness-Destination. Immerhin entspannen Wintersportler hier nach dem langen Skitag in einem 4.500 qm großen Thermalbad mit Innen- und Außenbecken, Saunalandschaft und Beauty-Angebot. Villeneuve wiederum ist mit seinen zahlreichen Bars das Après-Ski-Mekka im Tal. Briançon ist die einzige französische Skistation, die auf der Weltkulturerbe-Liste der UNESCO steht.

Doch kommen wir zum wichtigsten Punkt – dem Skigebiet. 1941 öffnete in Chantemerle der erste Lift. Heute sind daraus 63 geworden. Das Heimatskigebiet des ehemaligen Skirennfahrers Luc Alphand war bereits zweimal Austragungsort von Weltcup-Veranstaltungen ebenso wie Europacup- und nationalen Rennen sowie Snowboard-Wettbewerben. Und so finden sportliche Fahrer hier ein optimales Terrain vor. Gerade die Steilhänge in Gipfelnähe sind eine Herausforderung, aber auch die schwarze Talabfahrt auf der Casse du Boeuf nach Villeneuve, die „Olympique“-Piste nach Chantemerle, die Cucumelle-Piste oder die Cibouit-Abfahrt haben es in sich. Wer beim Freeriden nicht auf eigene Faust durch das weite Backcountry und die malerischen Lärchen- und Kiefernwälder gleiten will, für den eignen sich die 9 „Brut de Neige“-Abfahrten. Markierte, aber unpräparierte Strecken durch den Tiefschnee.

© Serre Chevalier Vallée

Für Freestyler schließlich stehen gleich 4 Bereiche zur Verfügung. Der 700 m lange Funpark liegt auf 2.200 m Höhe im Bereich von Villeneuve. 3 Zonen für Anfänger, Fortgeschrittene und Pros sind hier eingerichtet. Erste Schritte macht man auf 2 Slopestyle-Lines mit Jumps und Boxen, die Fortgeschritteneren versuchen sich auf Kickern, Boxen und Rails und die Pros dürfen auf 3 verschiedenen Lines mit Kickern, Rails, Boxen und einem Wall Ride an ihren Skills feilen. Zum Relaxen im Anschluss gibt es die Cool Zone. Ebenfalls über Villeneuve gibt es einen zusätzlichen natürlichen Funpark – mit Obstacles, die ausschließlich aus heimischem Lärchenholz gefertigt wurden. Hinzu kommen noch ein Boardercross im Gebiet von Chantemerle und eine FunnyCross-Strecke bei Briançon.

Wer sich nun als Anfänger Sorgen macht, der sei beruhigt. 8 spezielle Übungsbereiche mit eigenen Übungsliften verteilen sich über das Skigebiet – allein 3 davon liegen bei Villeneuve, das für Einsteiger wohl den besten Zugang zum Serre Chevalier bietet. Denn hier finden sie nicht nur an der Talstation der Aravet-Gondel sanfte Übungshänge, sondern auch an der Bergstation. Eine leichte Übungspiste schlängelt sich von dort durch Lärchenwälder bis ins Tal. Sogar vom Serre Chevalier Gipfel (2.491 m)  aus führen blaue Pisten hinunter.

Perfekte Bedingungen also für jeden – und das bei rund 300 Sonnentagen im Jahr. Sportler-Herz, was willst du mehr?

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