Todtmoos – Skigebiet Seebuck-Grafenmatt-Fahl (Feldberg)

15. November 2017 - SnowTrex

Der Berg ruft: Der Feldberg ist der höchste Gipfel des Schwarzwalds und kann auf eine lange Wintersporttradition verweisen. Das Skigebiet Seebuck-Grafenmatt-Fahl ist ein modernes Wintersportzentrum, das allen großen und kleinen Skihasen Abwechslung und Pistengaudi beschert. Zahlreiche Events, wie das Internationale Schlittenhunderennen, sorgen zudem für Kurzweil.

Breite Waldabfahrt im Skigebiet Seebuck-Grafenmatt.

1) Allgemeine Informationen zum Skigebiet Seebuck-Grafenmatt-Fahl (Feldberg)

  • abwechslungsreiche Pisten auf einer Höhe von 950 m bis 1.440 m
  • 30 km Pisten und 14 Lifte für Skifahrer und Snowboarder jedes Niveaus
  • ausgezeichnet als „geprüftes Skigebiet“ des Deutschen Skiverbands

Atemberaubende Natur, abwechslungsreicher Pistenspaß und Wintersportvergnügen für die ganze Familie bietet das Skigebiet Seebuck-Grafenmatt-Fahl am Feldberg im Schwarzwald. Rund um den höchsten Berg des südwestdeutschen Mittelgebirges kommen Einsteiger und Könner auf einer Höhe von 950 m bis 1.440 m gleichermaßen auf ihre Kosten. 30 km zum Teil beschneite Piste locken mit sportlichem Variantenreichtum und unverfälschter Natur. 14 Lifte sorgen für einen zügigen Transport von Wintersportlern und Erholungssuchenden durch das Skigebiet. Die Pisten an Seebuck und Grafenmatt sind vom Deutschen Skiverband als „geprüftes Skigebiet“ klassifiziert. Das Prädikat steht für einen hervorragenden Zustand der Pisten und Liftanlagen.

Zwei Skikindergärten führen die jüngsten Skiasse spielerisch an den Sport im Schnee heran. Der Liftverbund Feldberg eröffnet mit seinen acht Revieren weitere Wintersportmöglichkeiten. Insgesamt stehen 63 km Piste zur Verfügung. Im Skizentrum Feldberg sind alle Wintersportarten vertreten: Tourengeher finden hier ebenso ihre Herausforderung wie Freestyler und Snowboarder im „badenova Snowpark Feldberg“. Langläufern wird auf rund 32 km präparierten Loipen jede Menge Laufspaß geboten.

Das Skigebiet Seebuck-Grafenmatt-Fahl gilt als eines der schneesichersten Mittelgebirgs-Skigebiete. Wo Frau Holle nicht fleißig die Betten schüttelt, verhelfen Beschneiungsanlagen zu ungetrübtem Schneespaß. Die Schneehöhen liegen während der Saison von Anfang Dezember bis Anfang April zwischen 5 cm im Tal und rund 60 cm an der Bergstation. Dabei wird die Feldbergregion von der Sonne verwöhnt: Durchschnittlich rund fünf Sonnenstunden sind es pro Tag in der Wintersportsaison.

Unsere Experten vergeben bei dem Top-Bewertungskriterium „Schneesicherheit“ drei Sterne. Die „Lifte & Bahnen“ können vier Sterne verbuchen. Hier zahlen sich die Investitionen der letzten Jahre in moderne Liftanlagen aus.

2) Pistenplan Seebuck-Grafenmatt-Fahl (Feldberg)

3) Skifahren im Skigebiet Seebuck-Grafenmatt-Fahl (Feldberg)

Skifahren mit langer Tradition: Im Schwarzwald rühmt man sich, den Spaß auf den Brettern erfunden zu haben, denn bereits 1891 wurde am Feldberg das erste Mal Ski gefahren. 1900 wurden die ersten deutschen Skimeisterschaften ausgetragen und der weltweit erste Skilift ging 1908 im Schollachtal in Betrieb. In den 1920er-Jahren war der Feldberg vergleichbar mit dem heutigen St. Moritz. Hier gaben sich Promis und Adlige die Skistöcke in die Hand. Gleichzeitig wurde Skifahren im Schwarzwald Breitensport – gute Verkehrsverbindungen machten es möglich. Auch heute noch zählt das Wintersportzentrum Feldberg zu den beliebtesten der Republik. Anfänger schätzen vor allem die 7 km blauen Pisten. Die sanften Abfahrten ermöglichen überall im Skigebiet einen genussvollen Einstieg in den alpinen Wintersport. Fortgeschrittene Fahrer können das Skigebiet auf 14 roten Pistenkilometern erkunden. Könner freuen sich auf die Herausforderungen, die ihnen die 5 km schwarzen Pisten am Grafenmatt abverlangen. Darunter befindet sich auch eine FIS-Weltcupabfahrt, die mit ihren 1,8 km Länge und 400 m Höhenunterschied sportliches Können auf hohem Niveau erfordert. Die längste Abfahrt ist die „Rothausabfahrt“ mit 3 km – sie kann auch von Einsteigern befahren werden.

Familienfreundliche Talabfahrt.

Weitere Wintersportmöglichkeiten rund um das Kernskigebiet Feldberg tun sich innerhalb des Liftverbundes auf. Zusammen mit den Skigebieten Altglashütten, Belchenbahn, Menzenschwand, Muggenbrunn, Notschrei, Todtnauberg und Stollenbach können insgesamt 63 km Pisten befahren werden. 38 Lifte sorgen dabei für eine zügige Abwicklung für alle, die „aufi“ wollen. Familienfreundlichkeit wird dabei im gesamten Liftverbund großgeschrieben. So finden vor allem Familien geeignete Abfahrten, um gemeinsam und entspannt Wintersport treiben zu können. In den beiden Skigebieten Muggenbrunn und Todtnauberg ist außerdem Flutlichtfahren möglich.

Apropos Kinder: Die können das Einmaleins des Skifahrens in zwei Skischulen am Feldberg lernen. Den jüngsten Wintersportfans stehen dabei kindgerechte Angebote für die ersten Rutschversuche zur Verfügung: Zauberteppiche, Kinderparcours, Funpark und Kinderskipark machen den Einstieg sprichwörtlich kinderleicht.

Die Freestyle-Szene trifft sich im „badenova Snowpark Feldberg“. Mit rund 810 m Länge und über 40 Obstacles, zahlreichen Jumps, Tubes, Rails und Boxes ist der Snowpark am Feldberg das absolute Highlight für alle Snowboarder und Freestyler der Region. Auch Skitourengeher und Langläufer finden rund um den Feldberg ideale Bedingungen vor.

Liebhaber des Nordischen Skisports können sich auf den Loipen in Todtmoos verausgaben. 25 km sind rund um den Ort präpariert, darunter auch die anspruchsvolle „Gerspach-Spur“ mit 11 km. Dazu kommt seit der Wintersaison 2017 die Verbindungsstrecke vom Loipenzentrum Todtmoos bis nach St. Antoni-Bernau mit 7,5 km Distanz. Insgesamt können in der Wintersportregion rund 120 km Loipen erkundet werden.

Auch unsere Experten überzeugt das vielseitige Angebot an Wintersportmöglichkeiten im Skigebiet Seebuck-Grafenmatt-Fahl (Feldberg). Das Angebot für Anfänger erhält die Höchstpunktzahl. Für den Snowpark, die Loipen und das Familienangebot zücken die Tester jeweils vier Sternen.

4) Expertenbewertung

Das Skigebiet Seebuck-Grafenmatt-Fahl am Feldberg zählt zu den beliebtesten Skigebieten in Deutschland und ist unseren Experten insgesamt 3,5 Sterne wert. Es punktet mit abwechslungsreichen Abfahrten für Skifahrer jedes Niveaus. Vor allem Einsteiger in den alpinen Wintersport und Familien mit Kindern finden hier maßgeschneiderte Angebote. Die Bewertung unserer Experten setzt sich aus vielen Gesichtspunkten zusammen, die das jeweilige Skigebiet mit all seinen Nuancen widerspiegeln. Besonders wichtig sind dabei die beiden Top-Bewertungskriterien „Lifte & Bahnen“ und „Schneesicherheit“, die jeweils doppelt gewichtet werden.

Die Bewertungskriterien für besondere Interessen loten die speziellen Stärken des Skigebiets aus. Dabei werden die Angebote für „Familien & Kinder“, „Anfänger“, „Könner & Freerider“, „Snowparks“ sowie „Langlauf & Loipen“ unter die Lupe genommen. Hier spielt das Skizentrum am Feldberg seine Stärken aus. In die Gesamtbewertung fließen auch die Infrastruktur und das Après-Ski-Angebot mit ein.

Aktueller Stand und weitere Informationen bei SnowTrex.

5) Aktivitäten neben der Piste

Winter am Feldberg macht Spaß – nicht nur den Skifahrern und zum Skifahren, sondern auch jenseits der Pisten und ausgetretenen Pfade. Rodelfans finden innerhalb des Liftverbunds Feldberg zahlreiche Rodelstrecken von zart bis hart. Mit Zugdrachen, Ski oder Snowboard geht es los zum Snowkiting. Wer die atemberaubende Mixtur aus Kiten und Skifahren selbst ausprobieren möchte, der kann diese Trendsportart gleich in zwei Snowkiteschulen lernen.

Fernab der Pisten können sich Naturliebhaber mit Schneeschuhen durch die weiße Winterwelt bewegen. Ein kleiner und ein großer Trail sind am Feldberg beschildert. Außerdem werden verschiedene geführte Schneeschuhtouren angeboten. Wandern ist auf speziell ausgewiesenen Premium-Winterwanderwegen ebenfalls möglich. Statt auf Schusters Rappen können erlebnishungrige Gäste auch als Beifahrer im 330 PS starken Pistenbulli unterwegs sein und so die Mittelgebirgslandschaft aus einer neuen Perspektive erleben.

Schlittenhunderennen in Todtmoos.

Todtmoos ist darüber hinaus ein Zentrum des Schlittenhundesports. Seit 1975 trifft sich hier alles, was im Schlittenhundesport Rang und Namen hat. Der Wettbewerb hat sich im Laufe der Zeit zu einem Festival der Hundeliebhaber entwickelt – Rahmenprogramm für die Zuschauer inklusive. Echte Sibirian Huskys und ihr Musher führen die ganze Saison über wissbegierige Gäste in den Schlittenhundesport ein, zum Beispiel bei einer Schlittenfahrt oder einem Workshop, der die Grundlagen des Mushens vermittelt. Weitere Sportevents, wie der „Snowboard Cross Weltcup“ oder das „Feldberg-Masters“ – das Saison-Abschluss-Skirennen –, runden das Angebot am Feldberg ab.

Viel erleben und sehen macht hungrig und durstig, doch am und um den Feldberg muss niemand darben. Bereits im Skigebiet Seebuck-Grafenmatt-Fahl laden urige Restaurants und Schirmbars zum zünftigen Einkehrschwung ein. So etwa der „Hasenstall“ an der Talstation der Feldbergbahn, der mit 300 Jahre alten Bauernmöbeln das perfekte Ambiente für einen geselligen Tagesabschluss bietet. Bis tief in die Nacht hinein feiern lässt es sich in Feldberg-Ort zum Beispiel in der „Himalaya Lodge“, im „Südhang“, im „Ranger Schirm“ oder im Pub „O’je“. Ein besonderes Erlebnis ist das „Winter-Grillen“ im Restaurant „Südhang“.

Im Schwarzwald versteht man es, zu feiern und Gastfreundschaft zu zelebrieren. Unsere Experten zücken in der Kategorie „Après-Ski“ und „Bergrestaurants, Hütten & Gastronomie“ im Skigebiet Seebuck-Grafenmatt-Fahl jeweils drei Sterne.

6) Orte im Skigebiet

Todtmoos verdankt seine Entstehung einer Legende: So soll hier 1255 dem Leutpriester Dietrich von Rickenbach die Mutter Gottes erschienen sein, nachdem dieser den giftigen Dämpfen im toten Moos entronnen war. An dieser Stelle wurde zunächst eine Holzkapelle, später eine Steinkapelle errichtet, der Ort „Todtmoos“ war bereits im 15. Jahrhundert Ziel der Pilger. Die markante Kirche „Unserer lieben Frau“ prägt das Ortsbild, und immer noch ist Todtmoos ein Wallfahrtsort. An der Schwelle zum 20. Jahrhundert wurde Todtmoos zum Erholungs- und Luftkurort – mittlerweile ist der Ort mit dem Prädikat „Heilklimatischer Kurort“ geadelt. Bis heute ist der Tourismus einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren in der Gemeinde mit circa 1.900 Einwohnern.

Ortsansicht von Todtmoos.

7) Anreise ins Skigebiet Seebuck-Grafenmatt-Fahl (Feldberg)

Die Anreise ins Skigebiet ist mit allen Verkehrsmitteln bequem zu bewerkstelligen. Mit dem eigenen Fahrzeug erfolgt die Anreise über die Autobahnen A5 und A81. Über die A5 geht es über Freiburg-Stadtmitte und die B31 bis Titisee-Neustadt und die B317 Richtung Basel bis zum Feldberg. Über die A81 verlassen Reisende ab der Ausfahrt Donaueschingen die Autobahn und fahren weiter über die B31 und B317. Aus Richtung Basel und Lörrach erreicht man das Skigebiet in gut 45 Minuten über die B317.

Die Anfahrt mit der Bahn erfolgt über Freiburg. Von hier aus bringt die Höllentalbahn die Urlauber nach Titisee oder Bärental. Von dort aus verkehren Busse direkt ins Skigebiet. Die Fahrtzeit von Freiburg aus beträgt circa eine Stunde.

Die nächstgelegenen Flughäfen sind der Euro Airport Basel-Mulhouse-Freiburg (circa 60 km), der Flughafen Zürich-Kloten (circa 60 km) und der Flughafen Stuttgart-Echterdingen (circa 200 km).

8) Wetter, Schneehöhen und Webcams Seebuck-Grafenmatt-Fahl (Feldberg)

Vorab einen Blick ins Skigebiet werfen und schauen, ob die Sonne scheint? SnowTrex stellt Informationen über das Wetter, die aktuellen Schneehöhen und Webcam-Bilder bereit.

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