Neuschnee im Montafon – Reisebericht unserer Mitarbeiterin Charlotte

14. Mai 2015 - Katharina Teudt

Ja klar, die Sehnsucht nach dem Schnee ist schon jetzt groß. Dennoch wollen wir unseren werten Lesern die traumhaften Bilder aus dem Skiurlaub unseres Team-Nesthäkchens Charlotte nicht vorenthalten. Sie hatte dank der heftigen Schneefälle um Ostern unverschämtes Powderglück und machte die Silvretta Montafon zu ihrer persönlichen Spielwiese.

Charlotte genießt die Aussicht – und macht insgeheim die nächste Fahrroute aus.

Im April reiste Charlotte mit ihrer Familie in das gemütliche Sankt Gallenkirch, einem kleinen Dorf mit typischen Montafonhäusern auf 878 m Seehöhe. Von hier steigen Skifahrer in die Silvretta Montafon ein, das größte zusammenhängende Skigebiet im Vorarlberger Montafon. Doch fangen wir von vorne an: Schon Charlottes Unterkunft, das Alpenhotel Garfrescha, war ein Highlight: Das Haus liegt auf 1.500 m und direkt neben der Piste. „Das Hotel hatte aufgrund seiner Lage sogar einen eigenen Gepäcklift, der direkt im Haus ankommt“, erzählt Charlotte. Dieser Luxus war jedoch nicht alles, was das Garfrescha zu bieten hatte. „Die Unterkunft hat uns nicht nur aufgrund der Lage direkt an der Abfahrt super gefallen. Früh morgens waren wir mit die ersten im Skigebiet und von unserem Zimmer hatten wir eine herrliche Aussicht ins Tal und auf die umliegende Bergwelt.“

Morgendlicher Blick aus dem Hotelzimmer.

Auch das vielseitige Gästeprogramm konnte sich sehen lassen. „Zur Wahl standen Schneeschuhwanderungen, Skiguidings, um das Skigebiet besser kennen zu lernen, eine Videoschulung mit anschließender Analyse und noch mehr.“ Einige Aktivitäten kosten zwar eine kleine Extragebühr, aber sie werten den Urlaub wirklich auf, wie Charlotte bestätigt. „An einem Abend wurde von der Leitung vor Ort ein Rodelabend veranstaltet. Wir sind von der Unterkunft auf ca. 1.500 m Höhe die beleuchtete Rodelbahn bis ins Tal runter gefahren. Das hat fast 45 Minuten gedauert und war echt stark.“

Blick von der Bergstation des Grandau-Lifts auf das Bergdorf.

Tipp: „Die Skischule war von unserem Hotel nicht weit entfernt, also gab es für Eltern die Möglichkeit, ihre Kinder morgens an der Rezeption ‚abzugeben‘, von wo sie zur Skischule gebracht und wieder abgeholt wurden.“

Neuschnee deluxe Das eigentliche Highlight war allerdings das Skigebiet in Kombination eines unverhofften Neuschnee-Segens. Es hatte drei Tage durchgeschneit und bestimmt 50 cm Neuschnee gegeben. Für Charlotte als Snowboarderin eröffnete sich ein Pistenparadies. „Das Skigebiet war ausreichend groß und Schneemangel hatten wir auch keinen“ grinst sie. Wie nicht anders von einem Schneejunkie zu erwarten, schoss sie zum Beweis zahlreiche Neuschneefotos – mit denen sie die Redaktion mächtig neidisch machte!

Die zugeschneite Terrasse des Hotels.

Der einzige Nachteil des vielen Schnees war, dass die vom Hotel angebotene Schneeschuhwanderung wegen Lawinengefahr nicht stattfinden konnte. Aber das war zu verschmerzen, schließlich hatte Charlotte reichlich anderweitige Beschäftigung.

Viel Fahren, wenig Pause Beschäftigung heißt in diesem Fall natürlich Non-Stop-Deluxe-Snowboarden auf den 113 Pistenkilometern der Silvretta Montafon. Neben den vielen Erinnerungsfotos brachte sie auch eine Pistenempfehlung mit: „Meine Lieblingsabfahrt war die rote 32/33, da man dort einen herrlichen Ausblick über die Umgebung hatte.“ Eine Lieblingshütte hat sie hingegen nicht auserkoren. Bei so tollen Pistenverhältnissen sollte man sich eh nicht zu lang mit Frittatensuppe und Germknödel auf der Hütte aufhalten.

Traumwetter – Traumhänge

Unverhofftes Wiedersehen Dass Sankt Gallenkirch bzw. die Silvretta Montafon ein sehr beliebtes Reiseziel ist, wurde Charlotte und ihrer Familie in einer speziellen Situation noch einmal besonders bewusst. „Meine Mutter hat im Hotel eine alte Freundin wieder getroffen, die sie ca. 40 Jahre nicht gesehen hatte. Das war vielleicht ein Zufall – und ein großes Hallo. Sie war zufälligerweise zur gleichen Zeit in St. Gallenkirch und hatte sogar für nächstes Jahr einen weiteren Aufenthalt in dem Ort ins Auge gefasst.“ Da bietet sich doch eine gemeinsame Wiederkehr an diesen schönen Flecken an, um dem Skigenuss mit der Familie und deren Freunden erneut zu genießen. Auf die Frage hin, ob Charlotte wieder ins Montafon fahren würde, bejaht sie: „Unbedingt! Und dann am besten mit denselben Schneeverhältnissen wie letztes Mal. Das war grandios!“

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