Mayrhofen im März: Ein Reisebericht von SnowTrex-Mitarbeiterin Christina

2. April 2015 - Katharina Teudt

Unsere Senior-Produktmanagerin Christina genoss kürzlich ein verlängertes Wochenende beim Frühlings-Skilauf in Mayrhofen. Ihr Fazit: auch im März ein grandioses Skigebiet!

Pisten und Kombibahn am Actionberg Penken.

„Insgesamt waren wir mit einer 17-köpfigen Gruppe unterwegs: mein Freund und ich, dazu einige Freunde mit insgesamt fünf Kleinkindern. Unsere Truppe bestand somit aus Skifahrern mit ganz unterschiedlichem Fahrniveau, vom Anfänger bis zum richtig guten Fahrer. Trotzdem war für jeden das richtige Pistenangebot vorhanden. Ein Freund hat sogar seinen Zweieinhalb-jährigen Sohn zum ersten Mal auf die Skier gestellt – super süß. Ich selbst bin eher Genussskifahrerin und fahre überwiegend mittleres Tempo. Mein Freund hingegen ist eher der Typ Raser und hat jede Strecke mit Geschwindigkeits-Messung mitgenommen. Mayrhofen war für uns alle ein geeignetes Terrain.

Treffpunkt am Horberg Wir waren insgesamt vier Nächte dort, hatten also drei Skitage. Da wir im Zentrum von Mayrhofen gewohnt haben und die Freunde in der Nähe der Horbergbahn, sind wir über die Penkenbahn ins Skigebiet eingestiegen, haben eine Abfahrt zum „Reinkommen“ gemacht und sind dann rüber zur Horbergbahn gefahren – ein idealer Treffpunkt, da man von hier aus schnell am Penken ist, aber z. B. auch in Tux.

Blick von der Sonnenterrasse auf den Horberg.

Am ersten Tag habe ich mich einem Skikurs für Fortgeschrittene angeschlossen. Das ist sehr zu empfehlen, denn auch wenn man schon viele Jahre fährt, gibt es immer noch Steigerungspotenzial. Weiterer Pluspunkt: der Skilehrer kann tolle Pisten empfehlen, wie beispielsweise meine absolute Lieblingspiste: die Panoramaabfahrt „Route 66“ von Tux zurück zum Horberg, eine der längsten Pisten im Skigebiet. Mein Tipp: Vom Horberg aus mit der 150er Tux Pendelbahn rüber Richtung Tuxertal, um das Skigebiet Eggalm zu erkunden. Hier lohnt sich ein Zwischenstopp an der Schirmbar „Vogelnest“. Zurück nach Mayrhofen kommt man dann über die mittelschwere Route 66. Ein weiteres Highlight und nicht zu vergessen ist außerdem die Harakiri-Piste. Die schwierige Abfahrt liegt am Penken und ist die steilste Piste im Skigebiet mit 78 Prozent Gefälle. Die bin ich zwar nicht gefahren, aber mein Freund war super begeistert!

Einkehr-Empfehlung Für die Mittagspause kann ich die „Tappenalm“ zwischen Penken und Horberg sehr empfehlen. Sie befindet sich in Top-Lage mitten auf der Piste mit tollem Blick über das Horbergtal und die umliegenden Pisten. Auf der Hütte werden die leckersten Röstkartoffeln mit Speck und Ei serviert. Unbedingt probieren! Zur Tappenalm gelangt man vom Horberg mit dem Sessellift „Tappenalm“, von dem eine schöne, breite blaue Piste zu der Jausenstation führt.

Gemütliche Unterkunft Gewohnt haben wir übrigens im Haus Andreas in Mayrhofen. Eine sehr einfache, aber auch sehr gemütliche Pension in zentraler Lage in Mayrhofen. Die Wirtin, Frau Noichl, führt das Haus mit ihrer Tochter und vermietet nur drei Zimmer, was eine sehr familiäre Atmosphäre erzeugt. Die beiden achten sehr auf den persönlichen Umgang mit ihren Gästen. Sie fanden immer nette Worte und gaben beim Frühstück tolle Tipps für den Skitag. Außerdem können sie perfekte Eier kochen (auf den Punkt!). Vom Haus sind es nur 500 m zur Penkenbahn und diversen Après-Ski-Möglichkeiten und die Skibushaltestelle liegt direkt vor dem Haus. Wir haben uns in der Unterkunft sehr wohl gefühlt.

Die Genussabfahrten am Horberg.

Apropos Après-Ski Um das Feiern nach Liftschluss kommt man natürlich nicht drum herum, wenn man in Mayrhofen Ski fährt. Da es leider keine Talabfahrt nach Mayrhofen gibt, empfiehlt es sich, lieber noch ein oder zwei Bierchen in der Elchbar (direkt an der Penkenbahn) zu trinken und zu warten, bis der Großteil der Leute weg ist. Wer lieber direkt nach Hause möchte, sollte mit der Horbergbahn runter fahren und dann den Skibus ins Zentrum nach Mayrhofen nehmen. Das geht echt schnell. Direkt an der Talstation neben der Penkenbahn befindet sich die Ice Bar, die sehr zu empfehlen ist, wenn man Après-Ski mag. Wer nach der letzten Abfahrt noch Hunger hat, sollte in der Metzgerei Gasser (direkt gegenüber der Talstation) ein Schnitzel- oder Leberkäsbrötchen essen. Köstlich! Auch die Yeti Bar direkt an der Horbergbahn ist zu empfehlen, dort tummelt sich gemischtes Publikum und ein sehr guter DJ legt auf.

Persönliches Fazit Das Mayrhofner Skigebiet hat mich positiv überrascht. Ich hatte ein überlaufenes Areal mit langen Wartezeiten an den Liften erwartet, doch wurde eines Besseren belehrt. Am Morgen mussten wir nur kurz warten bis wir in die Penkenbahn einsteigen konnten. Außerdem war ich erstaunt über die doch sehr humanen Preise beim Après-Ski, da ist man von Ischgl und Co. doch ganz anderes gewöhnt. Toll, dass Mayrhofen die Preise nicht so in die Höhe treibt.

Links oben im Bild gut zu erkennen: die extrem steile Harakiri-Piste.

Abschließend kann ich sagen: Mayrhofen ist ein sehr abwechslungsreiches Skigebiet mit einfachen blauen, aber auch vielen roten Pisten inmitten eines atemberaubenden Alpenpanoramas, wo ich bestimmt noch einmal zum Skifahren hinfahren werde.“

Ausblick: Neue 3S Penkenbahn Derzeit wird die Penkenbahn umgebaut, die pünktlich zur Wintersaison 15/16 den Betrieb aufnehmen soll. Momentan passen höchstens 15 Leute in die Gondel und es gibt keine richtigen Sitzplätze. Das macht die Auffahrt etwas unkomfortabel. In der neuen Bahn gibt es ca. 25 Sitzplätze und sie fährt noch schneller auf den Berg. Ein Grund mehr, nächsten Winter eine Skireise an Penken und Ahorn zu unternehmen.

Herzlichen Dank an unsere Kollegen Christina für diesen tollen Bericht. Wer bekommt da nicht Lust auf Skiurlaub in Mayrhofen?

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