Fügen – Skigebiet Hochzillertal-Hochfügen

20. April 2017 - Katharina Teudt

Im Zillertal liegen viele attraktive Skigebiete. Eines davon ist das zentrale Hochzillertal-Hochfügen mit dem angrenzenden Skigebiet Spieljoch. Mit zusammen 100 Pistenkilometern sind sie groß genug für vielseitigen Winterspaß und gleichzeitig überschaubar für einen entspannten Familienurlaub.

Die breiten Pisten bieten ein atemberaubendes Panorama.

1) Allgemeine Informationen zum Skigebiet Hochzillertal-Hochfügen

  • Rund 100 Pistenkilometer und 49 Lifte
  • Pisten bis auf 2.360 m Höhe im Hochzillertal
  • Ausgezeichnet als „Best Place to Ski“

Um die Zillertaler Hauptorte Fügen und Kaltenbach liegen gleich zwei attraktive Skigebiete: Das Skigebiet Hochzillertal-Hochfügen bietet 88 bestens gepflegte Abfahrtskilometer vor der traumhaften Kulisse der Zillertaler Alpen. Davon sind 29 km blaue, 41 km rote und rund 13 km schwarze Pisten. Mit dem Nachbarskigebiet Spieljoch kommen noch einmal 12 Pistenkilometer hinzu. Zusammen macht das rund 100 km Pisten, die ab dem Winter 2017/2018 dank einer neuen Peak-to-Peak-Gondel nahtlos miteinander verbunden sein werden. Der höchste Punkt des Skigebiets Hochzillertal-Hochfügen liegt auf schneesicheren 2.360 m an der Bergstation des Wedelexpress‘. Somit erstreckt sich der Pistenspaß über einen Höhenunterschied von bis zu 1.800 m!

Auf den breiten Piste im Skigebiet gibt es verschiedene Highlights zu entdecken: Für Freestyler steht der Betterpark Hochzillertal mit Halfpipe bereit, am Photopoint gibt’s ein Selfie mit Wahnsinns-Kulisse und zum Nachtskilauf wird die Talabfahrt nach Kaltenbach beleuchtet. Mit Skischulen und Kinderbetreuung ist auch für Familien bestens gesorgt. Der „Zwergerl Club“ an der Bergstation der Hochzillertal-Bahn steht Kindern ab drei Monaten bis sieben Jahren offen. Das Skigebiet Hochzillertal-Hochfügen und besonders die Hänge bei Hochfügen sind zudem ein Hotspot für Freerider und Geländeprofis. Mehrere Skirouten und Variantenabfahrten führen vom Pfaffenbühel ab. Im Skigebiet verteilt gibt es mehrere Freeride-Checpoints. Sowohl das Familienangebot als auch das für Freerider und Könner bekommt von unseren Experten volle fünf Sterne.

Im Betterpark können Adrenalinjunkies ihr Können unter Beweis stellen.

Neben dem Alpinski ist auch das Langlaufen eine Wonne im Hochzillertal. Gleich zwei Höhenloipen liegen im Skigebiet, eine führt in der Nähe der Firnhütte entlang, eine weitere liegt in Hochfügen.

Auch in punkto Schneesicherheit kann sich das Skigebiet Hochzillertal-Hochfügen sehen lassen. Bis zu 85 Prozent der Pisten können künstlich beschneit werden. Die durchschnittliche Schneehöhe während der Saison liegt bei 70 cm am Berg. Das Skigebiet Spieljoch kommt sogar auf durchschnittlich 80 cm am Berg. Der schneereichste Monate ist der Februar, in dem das Skigebiet auf Schneehöhen bis zu 100 cm kommt. Mit seinen durchschnittlichen 69 Sonnentagen in der Saison liegt es nur knapp unter dem österreichen Durschschnittswert von 72 Sonnentagen. In den Monaten Dezember und Januar erleben die beiden Skigebiete im Schnitt ihre sonnenreichsten Tage.

Unsere Experten vergeben für das moderne, vielseitige Skigebiet eine Top-Bewertung: Sowohl die modernen Liftanlagen als auch die Schneesicherheit bekommen mit fünf Sternen die Bestnote. Aufgrund der zahlreichen positiven Kundenbewertungen erhielt das Skigebiet im Jahr 2016 zudem das SnowTrex-Label „Best Place to Ski“.

 2) Pistenplan Hochzillertal-Hochfügen

3) Skifahren im Skigebiet Hochzillertal-Hochfügen

Im Skigebiet Hochzillertal-Hochfügen gibt es überwiegend einfache bis mittelschwere Pisten, aber auch Könner werden auf den roten und schwarzen Pisten gefordert. Besonders attraktiv sind die langen, aussichtsreichen Abfahrten und die guten Verbindungen via Lift und Piste. Von der roten Abfahrt 10 am Kristall-Express führt beispielsweise eine blaue Verbindungstrecke durch das gesamte Skgiebiet bis zur Firnhütte an der Neunhüttenbahn. Neben der Kristallhütte auf 2.200 m liegt an der roten Abfahrt Nr. 11 eine Rennpiste, auf der Trainings mit staatlich geprüften ÖSV-Trainern durchgeführt werden.

Unterhalb der 8er-Sesselbahn Schnee-Express liegt der Betterpark Hochzillertal. Hier können sich Freestyler vom Beginner bis zum Profi austoben. Auf den insgesamt 320 m stehen mit Kickern, Rails und Boxen unterschiedliche Lines für alle Könnerstufen bereit. Buchstäblicher Höhepunkt ist die 18 m lange XL-Kicker Line. Für die kleine Pause zwischendurch lädt eine Chill-Out-Area mit Liegestühlen und Musik ein.

Oberhalb von Fügen befindet sich auf 1.500 m Höhe der Einstieg ins Skigebiet Hochfügen, eines der höchstgelegenen Skigebiete Österreichs. Es bietet durch seine Lage in einem hochalpinen Talkessel, umgeben von 2.500er-Gipfeln, ein durchgehend sonniges Skivergnügen. Vor allem für Geländefahrten ist das Skigebiet Hochfügen bekannt und mit seinen unzähligen Off-piste-Möglichkeiten und knapp 10 km Skirouten eine Empfehlung für jeden Freerider.

Während sich die erfahrenen Ski- und Snowboarder auf den roten und schwarzen Pisten am Pfaffenbühel austoben, wird der Nachwuchs auf dem Übungsgelände bei den Lamark-Schleppliften an den Hängen oberhalb des Onkeljochs bestens betreut. Hier können die kleinen Skianfänger in Ruhe ihre ersten Schwünge im Schnee üben.

Früh übt sich: Dank der örtlichen Skischulen wird Lernen leicht gemacht.

Das überschaubare Skigebiet am Spieljoch besitzt überwiegend mittelschwere Abfahrten. Die längste Abfahrt dort ist zugleich die Talabfahrt nach Fügen. Sie misst vom Onkeljoch bis zur Talstation 7 km Länge und kann komplett beschneit werden.

Aus dem Skigebiet Hochzillertal-Hochfügen führen mehrere Talabfahrten in die Ortschaften zurück: Nach Kaltenbach gelangen sichere Skifahrer über die rote „Stephan Eberharter Goldpiste“. Sie kann komplett beschneit werden und wird einmal wöchentlich bis 22 Uhr für den Nachtskilauf beleuchtet. An den Lamark-Liften in Hochfügen wird ebenfalls Nachtskifahren unter Flutlicht geboten. Am Spieljoch führt die 7 km lange Nr. 5 bis nach Fügen. Von Hochfügen ist die Rückfahrt ins Tal auch mit dem Skibus möglich. Unterhalb des Schnee-Express‘ führt außerdem eine Skiroute in den Talort Aschau, der jedoch nicht per Lift ans Skigebiet angeschlossen ist. Von dort fährt ein Shuttlebus zur Talstation in Kaltenbach.

In allen Skigebietsteilen laden mehrere Berghütten zur Mittagsjause oder zum Sonnenbad auf teilweise großzügigen Terrassen ein. In den preisgekrönten Bergrestaurants Wedelhütte und Kristallhütte werden edle Weine und Gourmet-Menüs aufgetischt. Außerdem gibt es in fast allen Stationen kostenfreies WLAN. Die Gastronomie erhält in unserer Expertenbewertung zu Recht fünf Sterne.

Die Wedelhütte im Abendrot.

Das Skigebiet hält auch exklusive Angebote bereit. So gibt es die Möglichkeit, mit einer VIP-Gondel ins Skigebiet aufzufahren. Die von BMW designte Komfort-Gondel ist mit Ledersitzen, Sitzheizung und Massagefunktion ausgestattet. Diese besondere Fahrt ist nicht im Skipass inklusive und muss extra gebucht werden.

4) Expertenbewertung

Hochzillertal-Hochfügen ist eines der TOP-Skigebiete im Zillertal. In Sachen Angebot und Infrastruktur gibt es alles, was das Herz begehrt und somit auch die volle Punktzahl in den meisten Kategorien. Die Gesamtbewertung unserer Experten ist mit 4,7 von 5 Sternen eine der besten insgesamt.

Aktueller Stand und weitere Informationen bei SnowTrex.

5) Aktivitäten neben der Piste

Das vordere Zillertal gilt als vielseitig und aktiv, so stehen vom Langlaufen über Winterwandern bis zu Rodeln und Eislaufen allerlei Winteraktivitäten zur Wahl. Für Rodelfans gibt es um Fügen und Kaltenbach fünf Rodelbahnen für jedermann: Die längste ist die 3,5 km Rodelbahn am Fügenberg, die abends auch beleuchtet wird. Auch die 1,5 km in Hochfügen besitzt Flutlicht für den Rodelspaß am Abend. In Uderns befindet sich am Kupfnerberg eine 3 km lange Bahn, die es in sich hat. Die kürzeren Strecken am Riedberg (1 km) und die beleuchtete Rodelbahn Lengstein bei Aschau sind auch für Familien gut geeignet.

Insgesamt 125 Loipenkilometer ziehen sich durch das Zillertal, davon allein 50 km rund um die Talorte Kaltenbach und Fügen. In Hochfügen stehen zudem 9 km feinste Höhenloipe für das Ausdauertraining vor Zillertaler Alpenpanorama zur Verfügung. Bei schlechtem Wetter lohnt sich ein Besuch in der Erlebnistherme Fügen. Das große Freizeitschwimmbad verfügt über Rutschen, Kinderbecken und einen modernen Wellness- und Saunabereich.

Wer zünftig feiern möchte, findet im Skigebiet Hochzillertal-Hochfügen sowie an den Talstationen mehrere Anlaufstellen für Après-Ski. Um die Talstation in Kaltenbach gibt es gleich mehrere Optionen, darunter die Post Alm und die sChic Bar. Wer sein Quartier in Hochfügen hat, kann dort den Skitag in der Gogola Bar oder der Montana Alm beenden. Auch am Spieljoch gibt es zwei Hütten, in denen das Après-Ski etwas gemütlicher begangen wird.

Für die Pausen im Skigebiet bieten sich zahlreiche Hütten an.

 6) Orte im Skigebiet Hochzillertal-Hochfügen

Der Hauptzugang zum Skigebiet Spieljoch und gleichzeitig der größte Ort im Zillertal ist Fügen. Verkehrstechnisch sehr gut angebunden, gelangen Wintersportler von hier schnell in das Skigebiet Hochzillertal-Hochfügen, sowie in die übrigen Skigebiete im „Zillertaler Superskipass“. Das Tal ist bei Fügen schön breit, sodass sich der Ort mit seinem historischen Dorfkern, den hübschen Kapellen und Kirchen, dem Heimatmuseum und vielem mehr wunderbar entfaltet. Oberhalb von Fügen liegt auf 1.500 m Höhe das Dorf Hochfügen. Die kleine Skistation besteht überwiegend aus Hotels und Gastronomie und ist somit bestens auf die Gäste eingestellt.

Zweiter wichtiger Ort direkt am Skigebiet ist Kaltenbach. Hier befindet sich die Talstation der Hochzillertal-Bahn und somit einer der lebendigen Haupteinstiegsorte ins Skigebiet Hochzillertal-Hochfügen. Dank der beleuchteten Talabfahrt ist der Ort für Wintersportler ideal angebunden.

Auch am Abend ist Fügen sehr lebendig.

 7) Anfahrt

Die Anreise mit dem Auto erfolgt von Norden über München und Rosenheim. Am Grenzübergang Kufstein der Inntalautobahn A12 folgen bis zur Abfahrt Zillertal. Von dort sind es nur noch 7 km auf der Bundesstraße bis nach Fügen und Kaltenbach. Von Fügen aus führt die Höhenstraße über 12 km nach Hochfügen.

Auch mit dem Zug lässt sich die Anreise komfortabel gestalten. Von der Bahnstation Jenbach (ca. 10 km) fährt die Zillertalbahn durch das Tal und hält u. a. in den Orten Fügen, Ried, Kaltenbach und Aschau. Gäste, die in Hochfügen untergebracht sind, können in Fügen in den Skibus umsteigen. Mit einem gültigen Zillertaler Superskipass können alle örtlichen Skibusverbindungen und die Züge der Zillertaler Verkehrsbetriebe kostenfrei genutzt werden.

Der nächste Flughafen ist Innsbruck (ca. 50 km). Von dort ist ebenfalls ein organisierter Transfer mit dem Flughafentaxi oder Shuttle bis nach Fügen möglich.

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