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1Skifahren? Mit Sicherheit!

So kommen Sie bestens den Berg hinunter

Weiße Gipfel, blauer Himmel und strahlender Sonnenschein: Was gibt es Schöneres, als beschwingte Skiferien im Schnee? Beim Wedeln, Carven und Boarden erleben wir wahre Sternstunden mit der ganzen Familie.

Doch Hand aufs Herz: Damit Ihr Skiausflug in toller Erinnerung bleibt, braucht es mehr als „Schnee, juchee!“. Darum haben wir für Sie aktuelle Sicherheitsregeln und hilfreiche Tipps für die Piste zusammengestellt. Wer gut vorbereitet, sicher und kontrolliert Ski fährt, beweist Sportsgeist und Fairness, hat eindeutig mehr „fun" – und kommt heil unten an.

Hermann Maier
Hermann Maier, Olympiasieger (2x Gold) Super-G und Riesenslalom

"Ich glaube, ein großes Risiko ist die Selbstüberschätzung der Skifahrer auf den Pisten. Wenn jeder so Ski fährt, dass er jederzeit auf gefährliche Situationen reagieren und stehen bleiben kann, würde das unseren Sport deutlich sicherer machen." 1

Die FIS-Regeln
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2Die FIS-Regeln

Für einen rundum gelungenen Pistenspaß brauchen Sie vor allem eines: Rücksicht. Was das genau heißt, hat die Fédération Internationale de Ski (FIS) in ihren zehn Verhaltensregeln für Wintersportler beschrieben. Diese FIS-Regeln gelten weltweit für Skifahrer und Snowboarder – sie regeln das Miteinander auf der Piste und dienen als Grundlage beim Bewerten von Unfällen.

Kennen auch Sie diese „Zehn Gebote" für eine sichere Pistengaudi? Generell gilt: Fahren Sie bitte so defensiv, kontrolliert und verantwortungsvoll wie im Straßenverkehr, rechnen Sie mit möglichen Fahrfehlern anderer Skifahrer und behalten Sie vorausschauend das Gelände im Blick. Auch auf einer gut präparierten Piste kann es schwierige Stellen mit Engpässen oder steileren Stufen geben. Je nach Jahreszeit müssen Sie mit eisigen Passagen oder Bodenwellen rechnen.

  • 1. Rücksicht

    Jeder Skifahrer und Snowboarder muss sich so verhalten, dass er keinen anderen gefährdet oder schädigt oder ihn in der Ausübung seiner Tätigkeit einschränkt.

  • 2. Geschwindigkeits­kontrolle

    Jeder Skifahrer und Snowboarder muss auf Sicht fahren. Er muss seine Fahrweise seinem Können und den Gelände-, Schnee- und Witterungsverhältnissen sowie der Verkehrsdichte anpassen.

  • 3. Vorfahrt

    Der von hinten kommende Skifahrer und Snowboarder muss seine Fahrspur so wählen, dass er vor ihm fahrende Skifahrer und Snowboarder nicht gefährdet.

  • 4. Überholen

    Überholt werden darf von oben oder unten, von rechts oder von links, aber immer nur mit einem Abstand, der dem überholten Skifahrer oder Snowboarder für alle seine Bewegungen genügend Raum lässt.

  • 5. Einfahren und anfahren

    Jeder Skifahrer und Snowboarder, der in eine Skiabfahrt einfahren, nach einem Halt wieder anfahren oder hangaufwärts schwingen oder fahren will, muss sich nach oben und unten vergewissern, dass er dies ohne Gefahr für sich und andere tun kann.

  • 6. Anhalten

    Jeder Skifahrer und Snowboarder muss es vermeiden, sich ohne Not an engen oder unübersichtlichen Stellen einer Abfahrt aufzuhalten. Ein gestürzter Skifahrer oder Snowboarder muss eine solche Stelle so schnell wie möglich freimachen.

  • 7. Aufstieg und Abstieg

    Ein Skifahrer oder Snowboarder, der aufsteigt oder zu Fuß absteigt, muss den Rand der Abfahrt benutzen.

  • 8. Beachten der Zeichen

    Jeder Skifahrer und Snowboarder muss die Markierung und die Signalisierung beachten.

  • 9. Hilfeleistung

    Bei Unfällen ist jeder Skifahrer und Snowboarder zur Hilfeleistung verpflichtet.

  • 10. Ausweispflicht bei Unfall

    Jeder Skifahrer und Snowboarder, ob Zeuge oder Beteiligter, ob verantwortlich oder nicht, muss im Falle eines Unfalles seine Personalien angeben. 2

Felix Neureuther
Felix Neureuther, derzeit Deutschlands erfolgreichster Skirennläufer:

„Die 10 Verhaltensregeln sind das A und O für ein sicheres Miteinander im Pisten-Verkehr. Besonders wichtig finde ich, dass jeder seine Fahrweise an sein Fahrkönnen und die äußeren Bedingungen anpasst. Nur wer die FIS-Regeln beachtet, fährt wirklich sicher.“

Alles fit?
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3Alles fit?

Haben Sie die richtige Einstellung – nicht nur, was Ihre Skibindung betrifft? Bevor Sie auf die Piste gehen, überprüfen Sie sich selbst, Ihr Know-how und Ihre körperliche Fitness. Apropos Know-how: Anfänger und Wiedereinsteiger üben die richtige Fahr- und Falltechnik wie den Notsturz in einer örtlichen Skischule ihrer Skidestination. In Deutschland sind über 400 Skischulen vom Deutschen Skiverband (DSV) lizensiert, in Österreich bildet der Österreichische Skiverband (ÖSV) Skilehrer aus.

Sind Sie mental und körperlich gut vorbereitet?

  • Wie schätzen Sie Ihr Können als Skifahrer ein? Investieren Sie Zeit in die Wahl des richtigen Skigebiets. Ein aktueller Skiatlas hilft Ihnen bei der Auswahl. Anfänger oder Wiedereinsteiger sollten sich für Destinationen mit überwiegend blauen und roten Pisten entscheiden, da schwarze Abfahrten zu anspruchsvoll sein könnten.
  • Überprüfen Sie Ihre Fitness: Fühlen Sie sich körperlich fit, ausreichend trainiert und ausgeruht? Gönnen Sie sich an Ihrem Urlaubsziel genügend Zeit zum Akklimatisieren.
  • Skifahren ist ein Kraftsport. Idealerweise haben Sie das Jahr über trainiert oder zumindest Ihre Kondition in den letzten Wochen mit Skigymnastik verbessert. Sport- und Fitnessclubs bieten hierzu eigene Krafttrainingsprogramme (auch online), um die Muskulatur an Oberschenkeln, Rumpf und Rücken zu stärken. Auch Beweglichkeit, Ausdauer und Koordination sind wichtig.
  • Skifahren ist ein technischer Sport. Mit einem Skikurs üben Sie sich in der richtigen Skitechnik. Das Ziel ist es, sauber, kontrolliert und kraftsparend zu fahren.
  • Bevor Sie auf die winterlich kalte Piste gehen: Mit einem kurzen Aufwärmtraining bereiten Sie den Körper auf die Anstrengung vor und dehnen die Muskeln. Das mindert das Verletzungsrisiko. Außerdem: Starten Sie mit einfachen Abfahrten in den Skitag, um sich warm zu fahren. Bringen Sie so den Kreislauf in Schwung, bevor Sie auf anspruchsvollere Strecken wechseln.
  • Überschätzen Sie sich nicht. Lassen Sie sich weder vom „Rausch der Geschwindigkeit“ noch von Pistenrowdys zu Wettrennen hinreißen.
Wussten Sie, dass...

Wussten Sie, dass...

... die meisten Unfälle am späten Vormittag, nach dem Mittagessen oder am späteren Nachmittag aus Ermüdung und Konzentrationsmangel passieren? 3

Felix Neureuther
Felix Neureuther, derzeit Deutschlands erfolgreichster Skirennläufer:

„Skifahren erfordert Ausdauer, Agilität und Power, nicht nur um einen ganzen Skitag lang locker abschwingen zu können, sondern auch um Verletzungen vorzubeugen. Für die Ausdauer empfiehlt sich Radfahren oder Joggen. Koordinative Übungen, wie das Stehen auf wackeligem Untergrund schulen Gleichgewicht und Reaktionsfähigkeit. Und nebenbei machen solche Übungen auch eine Menge Spaß.“

Ist Ihre Ausrüstung komplett und in optimalem Zustand?
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4Ist Ihre Ausrüstung komplett
und in optimalem Zustand?

  • Skiausrüstung Skiausrüstung

    Der Schutzhelm

    Tragen Sie beim Ski- und Snowboardfahren einen Helm (EU-Norm EN 1077), den Sie am besten beim Fachberater kaufen und zusammen mit der Skibrille anprobieren. Beachten Sie, dass der Helm beim Tragen weder drücken noch beim Kopfschütteln wackeln darf und zudem gut mit Skihandschuhen bedienbar ist. Zudem soll er die Hörfähigkeit nicht einschränken. Wichtig: Spätestens nach acht Jahren (siehe Produktionsdatum auf der Innenseite unter dem Helmfutter) sollte ein Helm wegen Materialermüdung ersetzt werden. Nach einem Sturz mit sichtbaren Schäden entsorgen Sie diesen am besten umgehend.

  • Skiausrüstung

    Die Skibrille

    Zum Schutz Ihrer Augen und für eine bestmögliche Sicht benötigen Sie eine Skibrille. Die Passform von Helm und Skibrille (inklusive Sehhilfe) sollte optimal abgestimmt sein. Der obere Brillenrand muss gut mit dem Rand des Helms abschließen, der untere Brillenrand nicht auf das Nasenbein drücken. Zum Standard einer guten Brille gehören Doppelscheiben (als Thermobarriere) oder Anti-Fog-Beschichtung sowie ein großes Sichtfeld mit Belüftung. Die Skibrille muss vor UV-Strahlen, Fahrtwind, Niederschlag und spitzen Gegenständen schützen. Beim Blendschutz gibt es vier Stufen zwischen 0 und 4: Schutzstufe 3 ist für alpinen Schneesport und höhere Sonneneinstrahlung geeignet, Stufe 4 für den Gletscher. Polarisierende Gläser sind bei schlechter Sicht hervorragend geeignet, fotochrome Scheiben passen sich allen Lichtverhältnissen an.

  • Skiausrüstung

    Sonnencreme

    Um das Gesicht vor Sonne, Wind und Kälte zu schützen, benötigen Sie eine wasserfeste, fetthaltige Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor (ab LSF 30), für die Lippen einen Fettstift oder Sunblocker mit ebenfalls hohem LSF. Bei starkem Wind hilft eine Sturmhaube oder ein Multifunktionstuch. Insidertipp: Verwenden Sie morgens keine Feuchtigkeitscreme für das Gesicht, auch nicht als Grundlage für die Sonnencreme. Die Feuchtigkeit gefriert bei kalten Temperaturen, die der Wind noch verstärkt (Windchill). Das kann rasch zu Erfrierungen führen.

  • Skiausrüstung

    Die Kleidung

    Tragen Sie funktionelle, wärmende und wetterangepasste Kleidung mit viel Bewegungsfreiheit. Das Ziel ist es, weder zu frieren noch zu schwitzen. Bewährt hat sich der Zwiebel-Look aus drei Schichten: Thermounterwäsche, darüber Fleece als Isolation. Die Außenschicht sollte winddicht, wasserabweisend und atmungsaktiv sein. Wählen Sie Thermounterwäsche aus Synthetik oder Wolle, keine Baumwolle. Achten Sie auf Details wie verschließbare Taschen. Jacke und Hose sollten einen Schneefang besitzen und mit einem RECCO-Reflektor (Lawinenverschütteten-Suchsystem) ausgestattet sein.

  • Skiausrüstung

    Die Handschuhe

    Bei Handschuhen gilt: Fäustlinge wärmen gut, Fingerhandschuhe bieten mehr Halt und Griffergonomie. Sie sollten wasserdicht, windabweisend und atmungsaktiv sein (bei Bedarf auch touchscreen-tauglich). Bitte die Handschuhe niemals zu klein kaufen, da sie die Beweglichkeit einschränken und Sie somit schnell frieren. Messen Sie dazu den Handumfang an der breitesten Stelle und vergleichen den Wert mit der Größentabelle des Herstellers. Ebenfalls ein Muss sind verstärkte Handinnenflächen.

  • Skiausrüstung

    Rückenprotektoren

    Rückenprotektoren schützen die Wirbelsäule, vor allem von Freeridern und Freestylern: Wichtig sind hier eine gute Passform und Belüftung. Jeder im Laden erhältliche Protektor muss der europäischen Norm CE EN 1621-2 entsprechen. Snowboarder sollten zudem einen Handgelenkschutz tragen.

  • Skiausrüstung

    Der Skirucksack

    Möchten Sie auf einen Skirucksack nicht verzichten, achten Sie bitte auf Tragekomfort und Packmaß: Ein Tagesrucksack von maximal rund 20 l sollte ausreichen. Ein (zu großer und schwerer) Rucksack kann Sie beim Abfahren beeinträchtigen sowie beim Ein- und Aussteigen und während des Liftfahrens behindern, besonders in Sesselliften. Bedenken Sie, dass der Rucksack rund ein Drittel der Sitzfläche einnimmt und sich der Liftbügel womöglich nicht mehr problemlos schließen lässt. Der Rucksack sollte strapazierfähig, wasser- und schneedicht sein, mit einem Brust- und Bauchgurt gesichert werden und keine losen Bänder oder Schnallen haben – sonst könnten Sie sich beim Ein- und Aussteigen in Sessel- oder Schlepplift verfangen.

  • Skiausrüstung

    Die Skischuhe

    Skischuhe müssen neuesten Sicherheitsstandards entsprechen. Lassen Sie sich dabei unbedingt vom Fachmann beraten, der auf die individuelle Anatomie Ihres Fußes eingeht. Der Schuh darf weder zu groß noch zu klein sein, er muss zu Ihrem Fahrstil und Anspruch passen und natürlich optimal zur Form Ihres Fußes. Nur dann ist eine gute Kraftübertragung auf den Ski gewährleistet. Als grobe Linie: Für Anfänger empfiehlt sich eine eher weiche Schale mit komfortablem Innenschuh, Könner bevorzugen eine harte Schale. Probieren Sie den Schuh immer mit Skisocken an.

  • Skiausrüstung

    Die Skier

    Auch die Skier müssen neuesten Sicherheitsstandards entsprechen. Holen Sie auf jeden Fall fachlichen Rat ein, was Länge, Breite und Bauart des Sportgeräts betrifft. Wo und wie wollen Sie den Ski einsetzen? Benötigen Sie einen Carving-, Freeride- oder Allmountainski? Einen Rocker Ski, Race- oder Slalomcarver? Verwenden Sie bei Pistenskiern eine Bindung mit integriertem Skistopper, damit der Ski im Falle eines Sturzes nicht verloren geht. Wichtig: Betrachten Sie die Bindung bitte als Sicherheitstool. Der Auslösewert muss vom Fachmann per Messgerät bestimmt und jährlich optimal an Ihre Bedürfnisse angepasst werden, da die Bindungsfeder durch die Nutzung ermüdet. Für den Auslösewert spielen Körpergröße, Gewicht, Fahrkönnen und Fahrdynamik eine Rolle.

  • Skiausrüstung

    Ski-Service

    Grundlegend wichtig ist der jährliche Ski- und Snowboard-Service. Damit der Ski ruhig läuft, leicht dreht und die Kanten bei Eis gut greifen, muss er regelmäßig gewartet werden. So machen Sie Ihren Ski oder Ihr Board pistenfit: Für den sogenannten großen Ski-Service bringen Sie Ihren Ski vor dem Saisonstart zum Fachmann und lassen die Bindung aufgrund Ihrer persönlichen Daten einstellen. Auch das Kanten schleifen, Belag reparieren und wachsen gehört dazu. Das Snowboard braucht weniger Wartung, aber auch hier ist das Überprüfen der Bindung mit Festziehen aller Schrauben selbstverständlich. Der Belag benötigt die gleiche Pflege wie der eines Skis. Während der Saison genügt meist der kleine Ski-Service mit Kanten schleifen, wachsen und polieren. Vielfahrer lassen ihren Ski oder ihr Board übrigens nach vier, fünf Pistentagen überholen.

Christa Kinshofer
Christa Kinshofer, Olympiasiegerin Slalom und Riesenslalom:

„Durch richtiges Verhalten und eine optimale Ausrüstung kann man das Unfallrisiko sehr gering halten. Und wichtig: Den eigenen Kopf einschalten und die Übersicht bewahren.“ 5

Die Skihelmpflicht
Wussten Sie, dass...

Wussten Sie, dass...

... es weltweit rund 65 bis 70 Millionen Skifahrer gibt?

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5Die Skihelmpflicht

Die meisten Kopfverletzungen lassen sich durch das Tragen eines Helms vermeiden. Der Helm wärmt, schützt und gehört zur Grundausstattung eines Skifahrers und Snowboarders. In manchen Alpenländern ist das Tragen eine Empfehlung, in manchen sogar Pflicht.

  • Deutschland
    Deutschland

    Hier gilt keine Helmpflicht. Der Deutsche Ski Verband (DSV) und der Deutsche Skilehrer Verband (DSLV) arbeiten seit Jahren daran, Skifahrer vom Tragen eines Helms zu überzeugen.

  • Österreich
    Österreich

    Eine Helmpflicht für Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre ist von der Bundesregierung beschlossen, die Umsetzung ist Aufgabe der Bundesländer. In Salzburg, der Steiermark, Kärnten, Niederösterreich und dem Burgenland besteht die Helmpflicht, in Tirol und Vorarlberg gibt es bislang keine Regelung. Kontrollen werden nicht durchgeführt und somit auch kein Bußgeld erhoben.

  • Schweiz
    Schweiz

    In der Schweiz gilt keine Helmpflicht. Dort haben aber erfolgreiche Aufklärungskampagnen für die europaweit höchste Tragequote von Helmen gesorgt 6

  • Italien
    Italien

    Helmpflicht besteht für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre. Die Polizei ist für die Pistenrettung zuständig und übernimmt gleichzeitig die Kontrolle der Einhaltung der Pflicht. Wer beim Fahren ohne Helm angetroffen wird, dem drohen der Entzug des Skipasses und ein Bußgeld von bis zu 200 Euro.

  • Frankreich
    Frankreich

    Hier gilt keine Helmpflicht, es gibt aber verschiedene Kampagnen zur Nutzung von Helmen bei Kindern und Jugendlichen.

Felix Neureuther
Felix Neureuther, derzeit Deutschlands erfolgreichster Skirennläufer:

„Elementar ist ganz klar der Skihelm. Es gibt zwar noch nicht in allen Alpenländern Helmpflicht für jedermann, aber der Kopfschutz gehört für mich zur Standardausrüstung jedes Wintersportlers! Da darf man keine Kompromisse machen."

Der perfekte Skitag
Wussten Sie, dass...

Wussten Sie, dass...

... Skigebiete wie das Schweizer Gstaad bereits Tempolimits, Tempo-30-Zonen und Radarfallen eingeführt haben?

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6Der perfekte Skitag: so läuft´s

Zu einem erfolgreichen Skitag gehört weit mehr als nur die Lust auf Schnee.
Lesen Sie hier die Do's and Dont's für einen gelungen Skitrip:

DO's

  • Gehen Sie ausgeruht und nach einem kurzen Aufwärmtraining auf die Piste. Frei nach dem Motto "Be cool, warm up!"
  • Beachten Sie beim Liftfahren die ausgeschilderten Regeln, sei es in Schlepp- oder Sesselliften
  • Planen Sie regelmäßige Pausen ein und beenden Sie den Skitag rechtzeitig.
  • Beachten Sie die Grenzen – Ihre eigenen und die der Pisten.
  • Fahren Sie defensiv und beachten Sie die an der Talstation angegebenen Zeiten für die letzte Bergfahrt.
  • Achten Sie auf den Schutz der Umwelt und Natur: Reisen Sie mit Bus und Bahn, bilden Sie bei Eigen­anreise Fahrgemeinschaften, nutzen Sie vor Ort den Skibus und entsorgen Sie Ihre Abfälle an den dafür vorgesehenen Stellen.
Wussten Sie, dass...

Wussten Sie, dass...

... sich Frauen am häufigsten am Knie verletzen, Männer an Rumpf und Schulter? 7

DONT's

  • Rasen Sie nicht und fahren Sie nicht aggressiv.
  • Überanstrengen Sie sich nicht und fahren Sie nicht bis zur Erschöpfung.
  • Essen Sie während des Tages ausreichend, aber idealerweise fettarm und leicht verdaulich. Trinken Sie gerade in Höhenlagen genügend (am besten Saftschorle, Früchtetee und Mineral­wasser), denn das entlastet den Körper.
  • Trinken Sie vor und während des Skifahrens keinen Alkohol. Alkohol enthemmt, wirkt in der Höhe verstärkt und verlangsamt die Reaktionszeit. Après-Ski gehört dazu, aber wie es der Name schon sagt: bitte erst hinterher!
  • Verlassen Sie keine Pistenmarkierungen und durchfahren Sie keine Lawinen- oder Gletscher­sperrgebiete! Fahren Sie ab Lawinenwarnstufe 3 nie über den Pistenrand hinaus. Beachten Sie hierzu die Warnleuchte auf den Gebiets- und Panoramatafeln im Tal oder an der Bergstation oder befragen Sie das Liftpersonal.
  • Befahren Sie keine gesperrten oder geschlossenen Pisten, auf denen Pistenpräparateure arbeiten. An Seilwinden gesicherte Schneeraupen bedeuten eine hohe Verletzungsgefahr!
International gültige Beschilderung
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7International gültige Beschilderung

Das bedeuten die international gültigen Schilder auf den Pisten:

Grüne PisteGrüne Piste

Grüne Piste

Sehr leicht, flache Hangneigung unter 25 %, Übungspiste für Anfänger

Blaue PisteBlaue Piste

Blaue Piste

Leichte Pisten, Hangneigung bis 25 %, für Fortgeschrittene

Rote PisteRote Piste

Rote Piste

Mittelschwere Pisten, Hangneigung bis 40 %, für Fortgeschrittene

Schwarze PisteSchwarze Piste

Schwarze Piste

Schwere Pisten, Hangneigung über 40 %, für Könner

Andre Scheid
Andre Scheid, Cheftrainer Race Snowboardverband Germany:

"Ein guter Skifahrer bzw. Snowboarder fährt nicht nur besser, sondern schätzt die Situation besser ein und kann angemessen reagieren. Ein Anfänger fühlt sich auf neuem Terrain eher überfordert. Das sollte ein guter Fahrer bedenken und berücksichtigen."

Abseits der Piste
Wussten Sie, dass...

Wussten Sie, dass...

... Lawinen in steilem Gelände bis zu 300 km/h schnell werden können?

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8Abseits der Piste

Immer mehr Freerider, Off-Piste-, Backcountry- und Variantenfahrer bewegen sich abseits der markierten Skipisten im winterlichen Gebirge. Doch hier ist unbedingt zu beachten: Der freie Skiraum erfordert den nötigen Respekt und das nötige alpine Grundwissen. Dazu gehören Verantwortung, Können und Erfahrung sowie eine fachgerechte Ausbildung. Außerdem benötigen Sie eine spezielle sowie zusätzlich eine Notfall-Ausrüstung, die Sie sicher beherrschen müssen – auch im Ernstfall.

Vorsicht im freien Gelände

Sie müssen sowohl die regionale Lawinenwarnstufe, die Hangneigung, den Schneedeckenaufbau, die Exposition und Gefahrenzeichen beurteilen und ins Gelände übertragen können. Auf dieser Grundlage ist über Spuranlage, Routenwahl und Abfahrtstaktik zu entscheiden. Achten Sie auf Alarmzeichen wie Lawinensprengungen, Lawinenauslösungen an benachbarten Hängen, Risse beim Betreten der Schneedecke, dumpf dröhnende Wumm-Geräusche oder eine stark durchnässte Schneedecke.

  • Abseits der Pisten sind Sie auf eigene Gefahr und Haftung unterwegs, daher müssen Sie alpine Gefahren wie Lawinen, Wetterwechsel, Gletscher­spalten sowie Schneequalitäten beurteilen und einschätzen können. Bedenken Sie: Rund 90 Prozent aller Verschütteten haben ihre Lawine selbst ausgelöst!

  • Sie benötigen die erforderliche Ausrüstung inklusive Helm und ABS-Rucksack sowie die entsprechende Notfall­ausrüstung, die Sie sicher beherrschen. Dazu gehört ein modernes Drei-Antennen-Lawinenverschüttungs-Suchgerät (LVS-Gerät), Lawinensonde und Schaufel. Trainieren Sie deren Umgang regelmäßig und prüfen Sie die Funktionalität Ihres LVS-Geräts vor jeder Fahrt an einem LVS-Checkpoint.

  • Informieren Sie sich täglich über die aktuelle Lawinengefahr anhand des offiziellen Lawinenwarnberichts und bedenken Sie, dass das Lawinen- und Schneebrett-Risiko auch bei Stufe 1, das heißt bei allgemein geringer Gefahr, besteht.

  • Sie sollten sich zudem im freien Skiraum per Karte oder GPS orientieren können, die Kameradenrettung beherrschen und über Ersthelferwissen verfügen.

  • Fahren Sie nicht alleine, aber auch nie zeitgleich alle einer Gruppe auf Hängen abseits der Piste. Wählen Sie außerdem sichere Sammelstellen.

  • Überprüfen Sie zuvor die Batteriekapazität sowie die Funktion Ihres LVS-Geräts gemäß Senden oder Empfangen („kleiner LVS-Check"). Stellen Sie jedes Gerät auf Senden, bevor Sie als Gruppe den freien Skiraum befahren.

  • Gehen Sie abseits der Pisten am besten mit einem zertifizierten Skiführer oder Guide auf Tour.

  • Beachten Sie den Umwelt- und Naturschutz der heimischen Tier- und Pflanzenwelt. Gerade Tiere benötigen ihre Reserven, um den nahrungsarmen, kalten Winter zu überleben. Schrecken Sie diese nicht unnötig auf und queren Sie keine ausgewiesenen Wildschutz­zonen. Hier drohen empfindliche Bußgelder.

Lawinenstufen

  • Lawinenstufe 1

    Bei Stufe 1 herrscht geringe Lawinengefahr. Die Auslösung einer Lawine ist nur bei großer Zusatz­belastung, beispielsweise durch eine Gruppe, möglich. Allgemein sind die Verhältnisse günstig. Dennoch gilt: Steilhänge sind einzeln zu befahren.

  • Lawinenstufe 2

    Bei Stufe 2 herrscht mäßige Lawinengefahr. Die Auslösung einer Lawine ist bei großer Zusatz­belastung an Steilhängen möglich. Mehrheitlich sind die Verhältnisse günstig. Trotzdem Vorsicht bei der Routenwahl.

  • Lawinenstufe 3

    Bei Stufe 3 herrscht erhebliche Lawinengefahr. Die Auslösung einer Lawine ist bei geringer Zusatz­belastung, beispielsweise durch eine Einzelperson, möglich. Insgesamt ist die Situation kritisch. Vorsicht bei der Routenwahl, Steilhänge und betreffende Expositionen sind zu meiden.

  • Lawinenstufe 4

    Bei Stufe 4 herrscht große Lawinengefahr. Die Auslösung einer Lawine ist bei geringer Zusatz­belastung wahrscheinlich. Die Situation ist akut, ab dieser Stufe heißt es: auf der Piste bleiben.

  • Lawinenstufe 5

    Bei Stufe 5 herrscht sehr große Lawinengefahr. Spontane Lawinen sind zu erwarten, auch in mäßig steilem Gelände. Es herrscht eine Katastrophen­situation. Hier ist kein Freeriding oder Tourengehen möglich!

André Roch
André Roch, Alpinist:

„Experte, pass auf! Die Lawine weiß nicht, dass Du Experte bist...“ 8

Was tun im Notfall?
Wussten Sie, dass...

Wussten Sie, dass...

... 6 von 10 Skifahrern und 7 von 10 Snowboardern, die verunglücken, männlich sind 9

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9Was tun im Notfall?

Laut FIS-Regeln sind Sie bei Unfällen verpflichtet zu helfen. Diese Notfall-
Checkliste kann Sie im Ernstfall dabei unterstützen. Bereiten Sie sich
unbedingt bereits vor dem Skiausflug damit vor.

  • Bewahren Sie Ruhe und sichern Sie die Unfallstelle – und sich selbst.
  • Leisten Sie Erste Hilfe und halten Sie das Opfer warm.
  • Alarmieren Sie den Rettungsdienst per SOS-Notruf-Nummer 112 (international). Wahlweise in Österreich 140, in der Schweiz 1414, in Italien/Südtirol 118 oder die örtliche Seilbahnstation (siehe Pistenplan).
  • Beantworten Sie dabei die W-Fragen: Wer meldet den Unfall? Was ist passiert? Wie viele Verletzte gibt es? Wann ist es passiert? Wo genau ist es passiert? Wie ist das Wetter am Unfallort?
  • Bitte lassen Sie das Handy eingeschaltet und tauschen Sie Personalien aus.
Prof. Hanns-Michael Hölz
Prof. Hanns-Michael Hölz, Präsident Snowboardverband Germany:

"Viele Unfälle passieren aufgrund mangelnder Wahrnehmung – weil man Licht-Schatten-Situationen nicht rechtzeitig erfasst oder andere Skifahrer oder Snowboarder zu spät bemerkt hat. Hier ist Mitdenken gefragt und das Bewusstsein, dass man sich in der Natur bewegt. Dazu kommt noch ein Stück Eigenverantwortung: Bei der Fehlerrecherche sollt man grundsätzlich bei sich selbst beginnen. Bei Unfällen ist auch mangelndes Können, Material und Fitness in Betracht zu ziehen."

Unterwegs mit Kindern
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10Unterwegs mit Kindern

Generell gilt: Kinder benötigen eine ebenso pass­genaue, sichere und hochwertige Ausrüstung wie erwachsene Skifahrer.

  • Kinder empfinden Kälte um einige Grade kälter als Erwachsene. Daher brauchen sie eine passende und funktionelle Ausrüstung mit hohen Sicherheitsstandards.
  • Die Kinderbekleidung sollte genau der jeweiligen Größe entsprechen und farblich gut im Schnee sichtbar sein. Vermeiden Sie flatternde Teile wie Schals oder Kordeln und ziehen Sie die Kleinen nicht zu warm an, um einen Hitzestau zu vermeiden. Denken Sie an Ersatzmütze, Handschuhe zum Wechseln und Sonnencreme. Zudem sollten Kinder viel trinken.
  • Kaufen Sie keine zu großen Skischuhe, denn die Kraftübertragung auf den Ski ist dann nicht optimal. Für Kinder verwenden Sie Rückenprotektoren und Helme (CE Norm 1077) mit Kinnbügel, der die Mundpartie schützt. Befestigen Sie die Skibrille am Helm, damit sie nicht verloren geht.
  • Die Länge der Ski sollte mindestens bis in die Achselhöhle reichen und die Schulterhöhe nicht überschreiten. Skistöcke sind anfangs eher hinderlich und daher meist erst ab einem gewissen Fahrkönnen ratsam.
  • Kinder lernen am besten durch Nachahmen: Sie als Eltern sollten daher ebenfalls einen Helm tragen, die FIS-Regeln beachten und als Vorbild dienen.
  • Verwenden Sie bitte keine Kinderskileine. Sie bremst zwar Ihr Kind ein, aber ebenso sein Lernverhalten. Generell kann man sagen, dass sich Carvingski auch für die Kleinen gut zum Lernen eignen.
  • Lassen Sie die Bindung fachgerecht einstellen. Da Kinder schnell lernen und wachsen, muss die Bindung während der Saison eventuell nachjustiert werden.
  • Geben Sie Ihren Nachwuchs frühestens ab drei oder vier Jahren in die Skischule. Dort lernen Kinder das Fahren am besten, spielerisch und in speziellen Skikursen auf einem geeigneten Übungshang.
  • Kinder unter 125 cm Körpergröße dürfen nicht alleine im Sessellift befördert werden, da die automatische Hebefunktion der Liftsessel aufgrund der zu kleinen Körpergröße noch nicht greift.
  • Beachten Sie, dass sich Kinder nicht so schnell an alpine Höhen anpassen und der Druckausgleich langsamer funktioniert. Kleinkinder sollten bis auf maximal 1.500 Meter Höhe gebracht werden. Reagieren Sie auf Zeichen wie Lustlosigkeit und Müdigkeit, sie können erste Anzeichen einer Höhenunverträglichkeit sein.
  • Geben Sie Ihrem Kind einen Zettel mit Ihren Kontaktdaten mit, damit Sie bei Bedarf verständigt werden können.
  • Für Kinder bietet sich ein saisonales Leasing der Skiausrüstung an. Auch Tauschbörsen sind eine Möglichkeit. Achten Sie bei der Ausrüstung in jedem Fall auf die Einhaltung der Standards.
Felix Neureuther
Felix Neureuther, derzeit Deutschlands erfolgreichster Skirennläufer:

„Ich selbst erkläre Kindern, dass die Piste vergleichbar ist mit dem Straßenverkehr und dass Skifahrer die Verkehrsteilnehmer sind. Nur, dass es anstatt Ampeln oder Zebrastreifen andere Regeln gibt, an die wir uns halten müssen. Um diese Regeln zu verinnerlichen, kommt das spielerische Nachstellen auf der Übungswiese besonders gut an wie zum Beispiel:

  • Rücksicht & Geschwindigkeit

    Zwei oder mehrere Kinder fahren gleichzeitig ab und sollen dabei Rücksicht aufeinander nehmen und nur so schnell fahren, dass sie unten sicher vor einem Seil oder einem anderen Hindernis bremsen können.

  • Wahl der Spur & Überholen

    Der Skilehrer fährt sehr langsam in großen Kurven ab und die Kinder sollen ihn sicher überholen.

  • Einordnen

    Die Hälfte der Kinder steht in der Mitte des Hanges und die andere Hälfte fährt in Abständen von oben runter. Die Kinder in der Mitte müssen sich selber einordnen, ohne die anderen auszubremsen.

  • Anhalten

    Die Kinder fahren ab und sobald der Skilehrer „Stopp“ ruft, muss gebremst werden.

  • Hilfeleistung

    Alle Kinder legen sich mit angezogenen Skiern auf den Boden und müssen sich gegenseitig helfen, aufzustehen.

Quellennachweise

1 http://www.skiinfo.de/news/a/572312/interview-mit-hermann-maier
2 https://www.ski-online.de/stiftung-sicherheit/fis-verhaltensregeln/fis-regeln-alpin.html
3 Österreichischer Skiverband, Interview Mag. Werner Wörndle, Leiter der SkiAkademy St. Christoph, Dr. Martin Burtscher, Arzt und Sportwissenschaftler Univ. Innsbruck (ITV OeSV), "Die meisten Unfälle passieren aus Selbstüberschätzung"
4 arag.de
5 http://www.speakers-excellence.de/se/blog/christa-kinshofer-interview/
6 http://www.bfu.ch/sites/assets/Shop/bfu_2.999.01_bfu-Erhebung%202015-Tragquoten%20von%20Schutzartikeln%20beim%20Ski-%20und%20Snowboardfahren.pdf
7 https://www.ski-online.de/files/dsv-aktiv/PDF/Projekte/ASU-Unfallanalyse-2013-2014.pdf
8 http://www.slf.ch/praevention/lawinenunfaelle/Publikationen/bergundsteigen_1-2015_techel_winkler.pdf
9 Kuratorium für Verkehrssicherheit

+ Stiftung Sicherheit im Skisport (SIS) Hubertusstraße 1, 82152 Planegg (gegründet von Freunde des Skisports e. V./DSV aktiv und Deutschen Skiverband e.V. )
+ DSV aktiv www.ski-online.de, DSV aktiv Safety Days https://www.ski-online.de/stiftung-sicherheit/projekte/detail/dsv-aktiv-safety-days.html
+ ASU Unfallanalyse, Auswertungsstelle für Skiunfälle, Leitsystem der SiS, von ARAG Sportversicherung in Kooperation mit den DSV aktiv / Freunde des Skisports (FdS) im DSV und Stiftung Sicherheit im Skisport https://www.ski-online.de/stiftung-sicherheit/projekte/detail/asu-unfallanalyse.html
+ Institut Sicher Leben (ISL), Wien, vom Kuratorium für Verkehrssicherheit ARGE Arbeitsgruppe / Sicherheitskampagne "Safer snow, more fun"
+ OeSV, Interview Mag. Werner Wörndle, Leiter der SkiAkademy St. Christoph, Dr. Martin Burtscher, Arzt und Sportwissenschaftler Univ. Innsbruck (ITV OeSV), "Die meisten Unfälle passieren aus Selbstüberschätzung"
+ Österreichisches Kuratorium für alpine Sicherheit -> Was ist zu tun, wenn man zu einem Unfall auf einer Skipiste kommt?
+ BMI, Republik Österreich, Bundesministerium für Inneres, Verhaltensregeln für den Skisport, FIS-Regeln, Richtlinien für Snowboarder.
+ Die bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung, Leitfaden http://www.bfu.ch/sites/assets/Shop/bfu_3.126.01_%C2%ABSnow%20Safety%C2%BB%20%E2%80%93%20Leitfaden%20f%C3%BCr%20die%20Sicherheit%20im%20Schneesport.pdf.
+ DAV - Checkliste Lawinen; DAV www.check-your-risk.de