Skiunfälle vermeiden

31. Mai 2010 - Katharina Teudt

Viele Ski- und Snowboardfahrer, die in der neuen Saison wieder auf ihre Bretter steigen, vergessen teilweise das Verletzungsrisiko. Dabei sind Verletzungen wie Kreuzbandrisse und Kopfverletzungen leider keine Seltenheit. Allein in Deutschland haben sich letztes Jahr über 50.000 Menschen beim Skifahren verletzt. Dabei soll diese Zahl nicht abschreckend wirken, denn mit ein paar einfachen Vorbereitungen lassen sich viele Verletzungen vermeiden. Durch Gymnastik lassen sich z.B. körperliche Schwachstellen stärken, besonders wichtig sind hier die Knie und der Rückenbereich.

Nach Aussagen von Experten kommen im Januar mehr Frakturen im Bereich der Hüfte und der Wirbelsäule vor. Wenn man auf einer harten Piste stürzt, ist dies mit einem Sturz auf Asphalt vergleichbar. Hier ist schnell etwas gebrochen. Kreuzbandverletzungen kommen hingegen öfters auf weichen Pisten vor, denen meist gar kein Sturz vorausgeht, denn Überstrecken oder spontanes Überbeugen reicht hier oftmals aus.

Auch in Sachen Ausrüstung sollte man nicht vor Investitionen zurückschrecken. Denn Skihelm und Protektoren sollten bei jedem Pisten-Fan Standard sein. Durch das Tragen eines Helmes lassen sich schwere Schädel-Hirn-Verletzungen vermeiden. Beim Tragen von Protektoren können unter anderem Wirbelsäulenverletzungen vermieden werden.

Für Anfänger bieten Fahrsicherheitstrainings eine gute Vorbereitung auf das Pisten-Leben. Diese Trainings werden in jedem großen Skigebiet wie z. B. dem Zillertal angeboten. Bei diesen Angeboten werden nicht nur verschiedene Übungen durchlaufen sondern darüber hinaus auch die FIS-Regeln (Verkehrsregeln für Ski- und Snowboardfahrer) vermittelt. Zu den Übungen gehören z. B. das Schulen des Gleichgewichtes und das Trainieren und Testen des Reaktionsvermögens. Bei den FIS-Regeln handelt es sich um allgemeine Verhaltensregeln auf den Skipisten, ähnlich wie wir sie aus dem Straßenverkehr kennen. Als Beispiele können hier Verhaltensregeln zum Überholen auf Pisten genannt werden. Auch das Ein- und Anfahren will gelernt sein und wird durch die FIS gelehrt, ebenso wie wichtige Zeichen und Schilder auf den Skipisten.

Da bleibt nur noch eins zu sagen Hals- und Beinbruch.

Quellen:

http://www.medizinpopulaer.at http://www.br-online.de

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