Wachauer Marillenknödel: Süße Hülle, fruchtige Fülle

16. Januar 2008 - SnowTrex

Wenn es draußen immer kälter wird und der erste Schnee fällt, wünscht man sich oftmals gerade dann im Skiurlaub zu sein und die Erinnerungen an den letzten Urlaub im Schnee werden wach. In Fällen wie diesem, empfehle ich einfach ein traditionelles Gericht zu Hause zuzubereiten, was man auch schon einmal im Urlaub gegessen hat. Dazu vielleicht ein Weißwein aus der Urlaubsregion? Da kommt Urlaubsstimmung auf.

Marillenknödel können traditionell mit Erdäpfelteig, Brandteig oder Topfenteig zubereitet werden.

Mehl und Topfen verbröseln, Eier und Salz dazumischen. Sollte der Teig zu fest sein, noch etwas Rahm dazugeben. Vor Verwendung kalt stellen. Marillen waschen und abtrocknen. Kern mit einem Kochlöffelstiel entfernen und anstelle des Kerns ein Stück Würfelzucker in die Frucht füllen. Aus dem Teig eine ca. 5 cm dicke Rolle formen, diese in Scheiben schneiden und jede Teigscheibe flachdrücken. In jedes Stück eine Marille legen, mit Teig umhüllen und Knödel formen.

Die Knödel in kochendes Salzwasser legen, 15-20 Minuten lang schwach kochen, gut abtropfen lassen und in goldbraun gerösteten Semmelbröseln wenden. Mit Staubzucker bestreut servieren.

Zutaten: Topfenteig 400 g Topfen 150 g Mehl, glatt 2 Eier Prise Salz etwas Sauerrahm ca. 1 kg Marillen Würfelzucker 6 EL Semmelbrösel Butter

Dieses Rezept veröffentlichen wir mit freundlicher Genehmigung vom Christian Brandstätter Verlag, www.cbv.at

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