Heiße Tipps gegen kalte Füße und Hände

8. Februar 2018 - Carla Meyer

Skifahren macht so viel Spaß – den ganzen Tag frische Luft, Bewegung, Sonne. Doch was, wenn man das ganze Skivergnügen gar nicht genießen kann, weil man unter ständig kalten Händen und Füßen leidet und das Gefühl hat, dass die Zehen abfrieren? SnowTrex hat Tipps gegen kalte Hände und Füße beim Skifahren.

Heißgetränke wärmen die Hände und halten von innen warm.

Die äußeren Extremitäten kühlen am schnellsten aus, da sie am weitesten von den lebenswichtigen Organen entfernt liegen. Dennoch fährt es sich mit einem komplett warmen Körper, also auch warmen Händen und warmen Füßen, besser. Um kalten Händen und Füßen entgegen zu wirken, müssen Wintersportler auf ganz bestimmte Dinge achten.

Kleine Bewegungen, großer Effekt

Lange Wartezeiten an zugigen Liftstationen unterstützen ein schnelles Auskühlen des Körpers. Auf der Stelle stampfen oder leichtes Stretching des Oberkörpers wirkt dem Stillstehen entgegen und unterstützt die Blutzirkulation. Während der Liftfahrt hilft gelegentliches Massieren und Kreisen der Handgelenke, um die Durchblutung anzukurbeln.

Energiehaushalt stärken

Zudem verbraucht der Körper beim Skifahren viel Energie, die man ihm wieder zuführen sollte. Wer keine allzu große Pause einlegen möchte, kann sich mit kleinen Energie-Spendern fit halten. Für einen kleinen Snack zwischendurch eignen sich besonders Schokoriegel oder Trockenfrüchte. Sie sind einfach in der Jackentasche zu verstauen und versorgen den Körper mit der nötigen Energie. Beim Hüttenstop wärmen Heißgetränke oder warme Mahlzeiten von innen wieder auf.

Kopf warm halten

Viel Körperwärme geht auch über den Kopf verloren. Daher gilt es diesen nicht nur vor Stößen sondern auch vor der Kälte zu schützen. Aufgrund des Skihelms ist die wärmende Kopfbedeckung heute kein Problem mehr. Unter diesen empfiehlt sich eine wärmende Schicht unterzuziehen. Es bleibt die modische Frage, ob ein Bandana, ein dünner Beanie oder gleich die Sturmhaube zum Einsatz kommt. In jedem Fall wird so der Kopf vor Wind und Wetter und somit vor der Auskühlung geschützt.

Ein Skihelm schützt auch vor Auskühlung.

Skischuhe richtig einstellen

Die Skischuhe sollten nicht zu groß gekauft beziehungsweise ausgeliehen werden. Damit verringert man nicht nur die Unfallgefahr auf der Piste, sondern vor allem das Risiko, sie zu eng zu schnallen und damit die Blutzirkulation einzuschränken. Während Pausen sollten die Skischuhe geöffnet werden, um die Durchblutung, auch in den Waden, zu fördern.

Skisocken mit Wollanteil

In den Skischuhen sollte man Skisocken mit einem Wollanteil tragen. Diese halten die Wärme besonders gut am Fuß beziehungsweise im Schuh. Außerdem verringert der Wollanteil auch das Schwitzen der Füße, was wiederum eine Auskühlung verhindert.

Fausthandschuhe statt Fingerhandschuhe

Auch wenn man Fausthandschuhe vielleicht als erstes mit Kinderhandschuhen verbindet – sie gibt es auch für Erwachsene und sie haben einen entscheidenden Vorteil: Im Unterschied zu Fingerhandschuhen sind hier die Finger in der “Gruppe” zusammen und können so gemeinsam Wärme für nur einen “Raum” produzieren. Das ist Teamwork pur… Wahlweise kann man auch noch dünne Innenhandschuhe / Seidenhandschuhe unter die Fausthandschuhe anziehen.

Heizung am Körper

Sowohl für Skischuhe als auch für Handschuhe gibt es mittlerweile beheizbare Elemente, die mit einem aufladbaren Akku betrieben werden. Wer also mit den oben genannten Tipps immernoch kalte Füße in Skischuhen oder kalte Hände in Handschuhen hat, der greift am besten noch auf solche Mittel zurück.

 

Was die richtigen Skihandschuhe ausmacht, hat SnowTrex ebenfalls zusammengestellt.

  • Donnerstag, 08. Februar 2018
  • Autor: Carla Meyer
  • Kategorie: Wintersport
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