Snowkiten – windige Fahrt auf Ski und Snowboard

5. Mai 2011 - Katharina Teudt

Seit einigen Jahren werden zunehmend Kites auch als Antriebsmöglichkeit für Snowboarder und Skifahrer genutzt. Das sogenannte Snowkiten bietet eine Alternative zum Skifahren oder Snowboarden in überfüllten Skigebieten. Mittlerweile hat sich das Snowkiten zur ultimativen Trendsportart für Schnee- und Windliebhaber entwickelt und ist sowohl für Snowboarder als auch für Skifahrer eine neue Herausforderung. Diese Wintersportart bietet zweifellos unbegrenzte Möglichkeiten.

Höher, schneller, weiter – dies sind Beigaben, die mit Snowkiten in Verbindung gebracht werden. Die Besonderheit liegt darin, dass man sich innerhalb kürzester Zeit von einem großen Lenkdrachen mit Ski oder Snowboard ziehen lässt und kilometerweit durch unberührten Pulverschnee cruist. Dabei kann man bei einer unglaublichen Geschwindigkeit eine sensationelle Sprunghöhe sowie -weite erreichen und trotzdem sanfte Landungen hinlegen. Einige Snowkiter haben bereits einen Speed von über 70 km/h Stunde erreicht und das mit reiner Windkraft. Das einzige, was man für diesen Spaß benötigt, ist Wind, eine große mit Schnee bedeckte Wiese, einen Kite sowie Snowbaord oder Skier unter den Füßen und schon wird ein kalter Wintertag zu einem unvergesslichen Abenteuer.

Von der Windenergie angetrieben, kann man sanft über verschneite Flächen auf Pulverschnee gleiten und in unberührte Gegenden gelangen, was sonst nur mit Hubschrauber oder bei einer Skitour möglich war. So ist zum Beispiel eine Tour zum Nordpol oder quer durch Alaska kein Problem mehr. Auch die Akrobaten unter den Wintersportlern kommen bei Sprüngen durch die Lüfte auf ihre Kosten. Atemberaubende Sprünge, die 5 Meter hoch sind und bis zu 10 Meter in die Weite gehen, sind mit Hilfe des Kites mühelos durchführbar. Im Vergleich zum Surfen auf dem Wasser bietet das Snowkiten den großen Vorteil, dass man immer festen Boden unter den Füßen hat und man mühelos wieder aufstehen kann, sobald der Wind einen zu Boden gerissen hat.

Beim Snowkiten kommt es auf die richtige Kiterausrüstung an. Es lassen sich sowohl Snowboards, Abfahrtsski oder Snowblades verwenden. Snowboards eignen sich durch ihre große Fläche besser im Tiefschnee, wohingegen Skier für Schnelligkeit und Vielseitigkeit stehen. Blades bieten sich auf hartem Untergrund an. Auf einen Schutzhelm sollte auf keinen Fall verzichtet werden. Bei Sprüngen ist ein Rückenprotektor ein absolutes Muss. Wer auf der Suche nach dem absoluten Kick ist, kann sich das Kiten zum Beispiel in Österreich am Achensee oder in Italien am Gardasee aneignen und das Gefühl der Schwerelosigkeit erleben. Für Anfänger ist das Snowkiten übrigens leicht zu erlernen.

Quellen: http://www.snowkite.de/ http://www.snowkite-achensee.com/

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