Skitouren – hinauf, wenn die anderen abfahren!

16. Juni 2011 - Katharina Teudt

Das Wandern des Winters. Mit den ersten Sonnenstrahlen kann es losgehen – völlig unabhängig von Liftzeiten. Empfehlenswert für Anfänger ist eine geführte Tour. So kann man sich entspannt auf das Know-how von Skiführern verlassen und lernt, was es bei einer Tour zu beachten gilt.

Entlang einer Piste sollte man sich in jedem Fall an die Empfehlungen für Pistentourengeher halten. Dazu zählen ein Aufstieg im „Gänsemarsch“ am Pistenrand, das Überqueren von Pisten an markierten Stellen und das Verlassen der Route zu festgelegten Zeiten.

Der eigentliche Reiz einer Skitour liegt für viele im unverspurten Gelände. Zu klettern, wo kein Skifahrer seine Abdrücke hinterlassen hat. Hier gilt es besonders auf den aktuellen Lawinen- und Wetterbericht der Region zu achten. Zur eigenen Sicherheit sollte man Schattenhänge in jedem Fall meiden, da diese aufgrund wechselnder Sonneneinstrahlung unsichere Schneeverhältnisse aufweisen.

Möglich sind Skitouren im Grunde genommen überall, wo es Berge und Schnee gibt. Also bspw. in Österreich, Italien und der Schweiz.

Zur Ausrüstung gehören spezielle Tourenskier. Diese sind breiter, kürzer und leichter als normale Abfahrtsskier und mit einer speziellen Bindung versehen, um die Ferse anheben zu können. Beides erleichtert den Aufstieg ungemein. Mit Skifellen kommt man problemlos voran und wird vorm Abrutschen geschützt. Keine Angst – waren es früher noch Robbenfelle und Häute anderer Tierarten, die die Skier umspannten, sind es heute Synthetikfasern.

Je nach Gelände und Wetter sollten praktische Touren-Accessoires nicht fehlen. Nützlich sind bspw. Skistiefel mit Gelenk oder Profil, Lawinenpieper und Airbags, mit denen die Rückenpartien der Skitourer gesichert werden sollen.

In aller Regel werden die Touren nur am hellen Tag durchgeführt. Wer dann noch nicht ausgepowert ist, kann auch spät abends ein „Nachtspektakel“ erleben. In einigen Gebieten des Alpenraumes geht es über Waldwege oder entlang des Pistenrandes hinauf – zwischen 500 und 1200 Höhenmetern. Oben angekommen laden gemütliche Hütten zum Einkehrschwung und relaxen ein. Die Abfahrt erfolgt mit Stirnlampe und reflektierender Kleidung bei oftmals sternenklarem Himmel.

Nichts wie los, in den Zauber der Nacht!

Quellen:

Ski & Sportmagazin (01/2011) www.dynafit.com Wikipedia Tirol.at

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