Skifahrer-Witze – von flachen Sprüchen und intelligentem Humor

18. Juni 2015 - Katharina Teudt

Lachen ist gesund – auch im Skiurlaub. Wenn die Stimmung auf der Hütte oder bei der Liftfahrt abzuflauen droht, hilft manchmal ein kecker Spruch oder gekonnt platzierter Witz, um die Situation aufzulockern. Was ein kleiner Spaß alles bewirken kann, zeigt die Facebook-Anekdote unseres Slalom-Stars Felix Neureuther.

Beim Hüttenplausch lassen sich prima Witze austauschen.

Es gibt lustige und weniger lustige Sprüche, die zur allgemeinen Erheiterung beitragen. Beim lockeren Hüttenplausch oder feucht-fröhlichen Après-Ski geht es gerne mal unter die Gürtellinie, etwa so: „Wie nennt man eine Kuh auf Skiern? Eine Muh-Ski.“ Diese Art von Sprüchen wollen wir hier aber geflissentlich aussparen. Das Problem bei Witzen: Man hat sie schon öfter gehört, aber sie fallen einem nie ein, wenn man sie selbst erzählen möchte. Da wären zum Beispiel die kurzen Wortwitze mit ein wenig tatsächlichem Witz: Warum steht ein Pils im Wald? – Weil Tannen zapfen. Aber auch längere Erzählwitze wie die Nationalitäten-Verunglimpfung à la „Treffen sich ein Österreicher, ein Schweizer und ein Italiener…“ haben Tradition und finden immer wieder schmunzelnde Zuhörer. Anstatt elaborierte Geschichten zu entwickeln, erfüllen auch lustige Sprüche ihren Zweck: „Gehen drei Kekse Skifahren – einen zerbröselt’s“, oder: „Niemand hat mehr gleitende Arbeitszeit als ein Skilehrer.“ Fast schon Mitleid erregt die Episode vom jammernden Tausendfüßler: „Ich würde so gern einmal beim Weltcup in Garmisch mitfahren, aber immer wenn ich endlich die Skier anhabe, ist der Winter schon vorbei.“ Für die ganz schlimmen Schenkelklopfer ist ja unser deutscher Chef-Satiriker Harald Schmidt bekannt. Unvergessen ist sein offizieller Skifahrer-Witz aus der Fernsehsendung „Schmidteinander“ aus den 90ern: Stehen ein Erwachsener und ein Kind am Anfang einer Rennstrecke. Sagt der Große zum Kleinen: „Du darfst hier aber nicht fahren.“ – „Warum nicht?“, fragt das Kind. „Na, hier ist der Riesenslalom.“ Flacher als diese Witze ist kein Idiotenhügel.

Ein unmoralisches Angebot Doch es geht auch intelligenter. Anfang des Jahres 2015 postete Felix Neureuther auf seiner Facebook-Seite folgende Nachricht: „Diese Welt ist so ekelhaft und abstoßend geworden, dass es einem nur schlecht werden kann. Man hat mir heute eine heiße Nacht mit einer schönen Blondine angeboten… Im Tausch dafür sollte ich bei all meinen Facebook-Kontakten Werbung für einen Badreiniger machen. Natürlich habe ich abgelehnt, denn ich bin moralisch gefestigt und habe einen starken Willen. Genauso stark wie Axon, der flüssige Badreiniger mit spezieller Fettlöseformel! Jetzt auch mit Zitronen und Vanilleduft!“ Sowohl die Marke Axon als auch das Angebot waren natürlich fiktiv. Hintergrund war lediglich ein nicht ganz ernst zu nehmender Kettenbrief, der viral auf Facebook und WhatsApp verbreitet wurde. Felix fand das lustig und teilte ihn, doch einige seiner Fans verstanden die Nachricht falsch, es kam zum kurzzeitigen Shitstorm. Die Geschichte ging sogar groß durch die Presse. Letztlich haben aber wohl alle den Witz hinter dem unmoralischen Angebot verstanden und alle Aufregung ist in ein herzliches Lachen übergegangen.

Print Friendly and PDF
Skigebiet Obertauern

Familienskigebiet, Neuschnee-Paradies, Nachtski-Areal, Après-Ski-Himmel – das ...

Campitello, Pozza, Vigo – Skigebiete Val di Fassa-Carezza

Die Skiregion Val di Fassa-Carezza im Trentino bildet eines der größten Pistenareale ...