Nasenbluten im Skiurlaub – Wie kommts? Was tun?

31. Juli 2014 - Katharina Teudt

Kennen Sie das auch: In einer ganz normalen Situation im Skiurlaub, wie etwa dem Anschnallen der Ski oder der Brotzeit auf der Hütte, bekommen Sie plötzlich Nasenbluten? Wir geben Tipps, was man dagegen tun kann.

Nasenbluten sieht schlimmer aus, als es ist

Seien Sie unbesorgt!

Das Auftreten von Nasenbluten im Skiurlaub ist keine Seltenheit und plausibel zu begründen: Mit zunehmender Höhe sinkt der Luftdruck, wodurch die Druckdifferenz so groß wird, dass die empfindlichen Äderchen im Naseninnenraum platzen. Verstärkt wird die Rissgefahr vor allem durch die bei starker Kälte besonders intensiv genutzte Heizungsluft. Generell ist die sehr trockene, kalte Luft in den Bergen strapaziös für die Nasenschleimhäute. Diese werden dann schneller trocken und reagieren besonders empfindlich auf Druckschwankungen. Da kann es selbst beim kräftigen Naseschnauben passieren, dass ein Gefäß platzt. Und schon hat man den roten Salat.

Kräftiges Naseputzen im Winter kann üble Folgen haben

Beherzigen Sie diese Tipps, müssten Sie plötzliches Nasenbluten auf der Piste weitestgehend verhindern können. Passiert es dennoch, können Sie beruhigt sein. Vom lokalen Nasenbluten kann ein Mensch nicht verbluten. Halten Sie Ihren Oberkörper aufrecht und achten darauf, dass nicht zu viel Blut den Rachen hinunter läuft. Vor allem vermeiden Sie, es zu schlucken. Drücken Sie mit den Fingern die Nasenflügel fest zusammen, um den Blutstrom zu stoppen. In der Regel versiegt der Blutfluss nach wenigen Minuten. In diesem Sinne wünschen wir ein vorsorgliches „Nase heil“.

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