Michaela Wenig berichtet: Frühling und Winter im Wechsel

26. März 2014 - Nina Vogt

Regelmäßig versorgt uns Skirennfahrerin Michaela Wenig, die SnowTrex seit dieser Saison als Helmsponsor unterstützt, mit Einblicken in ihr Leben als Skirennfahrerin. Heute erzählt sie uns wieder, was sie in den vergangenen Wochen erlebt hat:

“Bevor es in dieser Woche noch zu den Deutschen Meisterschaften im Super-G und in der Abfahrt geht, stand für mich das Europacup-Finale in Soldeu, Andorra, an. Die Reise nach Andorra war wirklich superschön. Vor allem aber auch etwas skurril. Es ist schon komisch, in Barcelona bei 18 Grad zu landen, mit kurzer Hose und T-Shirt am Strand spazieren zu gehen und dabei zu wissen, dass man eigentlich auf dem Weg zum Skifahren ist. Nachdem wir sogar einen kurzen Abstecher ins Meer gemacht hatten, ging unsere Reise rund 2,5 Stunden weiter durch die tolle Landschaft Spaniens bis nach Andorra.

Soldeu ist ein netter kleiner Ort, der zum größten Teil aus großen Hotels besteht, die direkt an den Pisten liegen. Das Skigebiet ist riesig mit super präparierten, breiten Pisten. Es ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei – von flachen Pisten bis hin zu schönen Steilstücken. Hinzu kam, dass das Wetter absolut mitgespielt hat: 5 Tage Sonne satt!

Mit meinen Ergebnissen kann ich allerdings nicht wirklich zufrieden sein. In den Abfahrtsrennen sind mir einfach zu viele Fehler unterlaufen und so kam ich nur auf Platz 10 und 12. Daher wollte ich im Super-G noch einmal richtig angreifen. Nach tollen ersten Zwischenzeiten schied ich allerdings kurz vor dem Ziel aus. Leider habe ich damit die Chance auf Platz 3 in der Super-G-Gesamtwertung vergeben.

Zurück zuhause in Lenggries habe ich die warmen Temperaturen ausgenutzt und mich mit den ersten Rad- und Bergtouren etwas aufgeheitert. Ganz nach dem Motto “Vorgestern noch in kurzer Hose, heute wieder im Skianzug” hat sich dann jedoch der Winter wieder zurückgemeldet. Uns so habe ich es mir bei 60 cm Neuschnee nicht nehmen lassen, an meinem freien Tag nach Hochfügen im Zillertal zu fahren, um den Powder zu genießen. Das Skigebiet ist ein echter Geheimtipp für alle, die neben der Piste gerne die Sau rauslassen!

Bis Anfang April stehen für mich aber nun erst einmal noch Rennen im Vordergrund. Und dann heißt es auch für mich einmal: 2 Wochen entspannen!”

Print Friendly and PDF
Skiherstellung: So entsteht ein Ski

Umgangssprachlich bezeichnen wir sie gerne als „Bretter“: unsere Ski. Aber wir ...

Sicher ist sicher – Versicherungsschutz im Skiurlaub

„Mir passiert schon nichts…” – so denken viele Skiurlauber, die zusätzliche ...