Michaela Wenig berichtet: Auf zum Europacup-Finale

6. März 2014 - SnowTrex

Regelmäßig versorgt uns Skirennfahrerin Michaela Wenig, die SnowTrex seit dieser Saison als Helmsponsor unterstützt, ab sofort mit Einblicken in ihr Leben als Skirennfahrerin. Heute erzählt sie uns, was sie in den vergangenen Wochen bewegt hat:
“Im Januar habe ich mich entscheiden, die Weltcuprennen in Cortina d’Ampezzo auszulassen um im Europacup Punkte zu sammeln. Das hat sich erfreulicher Weise auch ausgezahlt: Neben einem 3. Platz und vier weiteren Top 10 Platzierungen im Europacup konnte ich auch einen FIS Super G gewinnen! Leider habe ich mich dann jedoch Anfang Januar ein wenig am Knie verletzt. Das bedeutet 2 Wochen Zwangspause.
Mein einziger Trost: So konnte ich zumindest fast alle Wettkämpfe der Olympischen Spielen ansehen und natürlich die Medaillen von Maria und Vicky (Maria Höfl-Riesch und Viktoria Regensburg aus dem deutschen Team, Anm. d. Redaktion) bejubeln. Leider hat es bei den Jungs nicht ganz geklappt. Ich habe aber nicht nur die alpinen Wettbewerbe verfolgt. Auch einen Großteil der anderen Disziplinen – vor allem Biathlon und Slopestyle – habe ich mit Spannung verfolgt.
Die Verletzung überstanden, konnte ich schließlich noch ein paar Tage zu Hause in Lenggries auf dem Brauneck – für mich übrigens eines des besten Skigebiete in Bayern mit super Hütten – beim Freifahren genießen. Eine schöne Abwechslung zwischendurch! Denn anschließend ging es gleich weiter mit 4 FIS-Rennen. Schließlich musste ich mich auf den nächsten Weltcup in Crans Montana vorbereiten. Erfreulich für mich: Zweimal konnte ich sogar gewinnen. Hinzu kam ein zweiter Platz.
In Crans Montana hieß es dann für mich, wieder eine neue Strecke kennenzulernen. Die Strecke ist sehr selektiv, anspruchsvoll mit vielen Sprüngen und Wellen. Leider machte uns der Nebel jedoch einen Strich durch die Rechnung und wir konnten nur ein Training bestreiten. Auch am Renntag war es nicht anders. Nach geplantem Start um 10 Uhr wurde er auf 13.30 Uhr verschoben. Immerhin blieb so genug Zeit, mich in der Hütte mit anderen Sportlern aus anderen Nationen auszutauschen. Und natürlich die Energiespeicher mit Essen und Trinken voll zu halten. Das ist an Renntagen besonders wichtig! Nach über 4 Stunden in der Hütte muss man sich dann wieder voll auf seinen Start konzentrieren.
Leider habe ich nach einem guten Start im Mittelteil einen Fehler gemacht und so vor dem Flachstück Zeit verloren. Deshalb konnte ich im Ziel mit meiner Leistung nicht ganz zufrieden sein. Aber neben der Platzierung habe ich auf alle Fälle wieder viel dazugelernt und bin nun wieder um eine Weltcupstrecke reicher!
2 Tage hatte ich nach dem Rennen zumindest Zeit, um mich zuhause zu erholen. Es ist immer wieder schön, die Zeit mit Freunden zu verbringen. und schließlich darf auch ich Fasching feiern! Aber jetzt geht es weiter – und zwar mit der Deutschen Jugendmeisterschaft im Riesenslalom. Danach werde ich nach Andorra zum Europacupfinale reisen, um dort nochmal am besten drei Top 5 Platzierungen zu erreichen.”
 
Wir drücken Michaela die Daumen!
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