Lustige Ski-Maskottchen – von putzig bis kurios

1. Januar 2015 - Katharina Teudt

Es gibt sie in allen Formen und Farben: Ski-Maskottchen. Die immer fröhlich drein schauenden, lebendigen Stofftiere sind nicht nur das Erkennungsmerkmal der Urlaubsregionen, sondern auch Symbol für Kinderfreundlichkeit im Skigebiet.

Drache Schmidolin auf der Schmittenhöhe. © Schmittenhöhebahn AG

Fast jedes Skigebiet besitzt ein Ski-Maskottchen. Die Figuren haben sich als Wiedererkennungs-Merkmal für Kinderfreundlichkeit und in den Skischulen als pädagogischer Unterstützer etabliert, wo sie den Kleinen beim Skifahren helfen. Bei der Ausformung der Figuren sind der Kreativität der Skischulen und Tourismus-Verbände keine Grenzen gesetzt. Zuweilen sind es zwar putzige, aber auch sonderbare Gestalten, die im Kinderland herumlaufen und von Broschüren grüßen. Alpennahe Tiere wie Steinböcke und Kühe oder Schneetiere wie Pinguine liegen da noch nahe. Drache, Elefant und Monster sind da schon ausgefallener. Sogar das Gebirge selbst wird zur fröhlich lächelnden Figur. Eine Auswahl haben wir hier zusammengetragen.

FUNty im Kinderland. © Zillertal Arena

ArenaFUNt Ein großer gelber Elefant mit Zylinder ist mit das Erste, was einem im Zusammenhang mit der Zillertal Arena wiederfährt. Schon auf der Internetseite des Skiverbundes verkündet er das allumfassende Motto: jede Menge Spaß. Sein Name ist ebenso treffend: FUNty. Er ist zudem in den Kinderländern der vier zusammenhängenden Skigebiete Zell am Ziller, Gerlos, Wald-Königsleiten und Krimml anzutreffen.

B.BIG und mini.b Im BIG Family Ski-Camp am Stubaier Gletscher sind die Monster los. Thematisch ist das ganze Kinderland mit Lernareal der Skischule auf die Fabelwesen ausgelegt, so dass eine besonders bunte Welt geschaffen werden konnte. Maskottchen sind hier der haarige BIG.B und seine kleine Begleiterin, das Mini-Monster mini.b.

B.BIG und mini.b © Stubaier Gletscher

Berta und Murmli Das Kinderparadies Serfaus-Fiss-Ladis in Tirol hat ebenfalls zwei Maskottchen zu bieten. Sie sind den heimischen Tiervorkommen in und um die Orte angepasst. So ist in Serfaus das Maskottchen Murmli ein Murmeltier, das sich thematisch durch alle Kinder-Attraktionen zieht – bis hin zum Murmeltiergehege mit echten Nagern. Die lustige Almkuh Berta lacht den Kindern in Fiss-Ladis entgegen.

Berta und Murmli © Andreas Kirschner – Serfaus-Fiss-Ladis Tirol

Schmidolin Der freundliche Drache Schmidolin wohnt im Skigebiet Schmittenhöhe, das oberhalb von Zell am See im Salzburger Land liegt. Das Kinderskiland ist das Reich des Drachen, wo die Kleinen durch den Drachentunnel schlittern und im Drachenpark über Wellenbahnen oder durch Torbögen fahren.

Lofi und Lofino Eine Kuh mit neckisch umgelegten Schal und ein goldiger Drache mit Pudelmütze begrüßen die Kinder in der Loferer Almenwelt im Saalachtal. Kuh Lofi ist das Maskottchen der Almenwelt Lofer und offizielles „Gesicht“ der Skiregion. Drache Lofino ist das Maskottchen der Skischule Herbst und oft selbst auf Skiern unterwegs.

Lofi © Almenwelt Lofer

Karwendolin Der Berg ruft, und zwar zur Skischulstunde. In der Silberregion Karwendel betreut ein lustiger grauer Berg mit Augen, Karwendolin, die Kleinen unter anderem im Skigebiet von Stans. Er steht sinnbildlich für die Verbindung von Natur und Kultur im Karwendelgebirge, wo sich Mythen und Sagen um die ehemalige Silberstadt Schwaz ranken.

Karwendolin © Silberregion Karwendel

Schneewutzel Das Dorf Dienten liegt zentral in der Skiregion um den Hochkönig, die für ihre Schneesicherheit und das familiäre Flair bekannt ist. Hier übt das zottelige Monster Schneewutzel mit den Kindern Ski fahren. Sogar eigene Songs zum Mitsingen hat es kreiert, die auf der Website der Skischule abspielbar sind.

Arbär Auch auf deutschen Pisten stehen den Kindern Maskottchen zur Seite. Im Skigebiet Arber am Großen Arber (1.455 m) im Bayerischen Wald ist der mannshohe ArBär für die Unterhaltung und Betreuung der Kleinen zuständig.

ArBär am Arber © Arber Bergbahn

Pitzi Der Name legt es nahe, bei diesem Maskottchen geht es um den Skischul-Gefährten im Pitztal. Der kleine Steinbock fegt über den Übungshang von Pitzi’s Kinderclub und unterhält die Kinderschar in der Skischule am Hochzeiger.

Wegweiser im Skigebiet Luki ist ein Haflinger-Pferdchen, das den Kindern als Wegweiser mit Wiedererkennungswert im Skigebiet Meran 2000 in Südtirol dient. Ebenso eine Orientierungshilfe im Skigebiet ist die kleine Hexe Nix. Sie verzaubert die Kinder im Skigebiet Seiser Alm. Die Skischule Schlern 3000 im selben Skigebiet hat zudem mit dem kleinen gelben Yeti und seinem Yeti-Club ein eigenes Leit-Tierchen kreiert.

Die Hexe Nix führt durch den Parcours. © Seiser Alm Marketing – Helmuth Rier

Das Allround-Maskottchen Bobo der Pinguin ist in ganz vielen Skigebieten anzutreffen. Er ist das offizielle Maskottchen der Initiative „Kinderclub“. Diese Skischul-Vereinigung wurde schon vor 20 Jahren gegründet und hat sich dank eines pädagogisch wertvollen 10-Schritte-Programms zum internationalen Netz mit rund 60 Kinderskischulen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Russland entwickelt.

Allein unter Bobos Anleitung haben bisher rund 3 Millionen Kinder Skifahren gelernt. Zusammen mit all den anderen lustigen Maskottchen sind es sicher noch viele mehr. Gut, dass es sie gibt!

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