Langlauf-Ski: Welcher Typ sind Sie?

6. April 2011 - Katharina Teudt

Skilanglauf hat sich in den vergangenen Jahren von einer Randsportart hin zu einem actiongeladenen Event in Großstädten entwickelt, wie z.B. die regelmässige Austragung eines Weltcup-Rennens in Düsseldorf zeigt. Doch welcher Langlauf-Typ sind Sie? Sind Sie eher Anhänger des Nordic Cruising, der neuesten Disziplin im Skilanglauf? Oder fahren Sie auf die beiden anderen Disziplinen ab, den Klassik-Stil und den Skating-Stil? Im Folgenden stellen wir Ihnen die charakteristischen Elemente der drei genannten Stile kurz vor.

Besonders für Einsteiger bietet sich Nordic Cruising an, weisen doch die Skier bei dieser Disziplin eine gößere Breite sowie eine kürzere Länge auf als bei klassischen Skiern. Anfänger fühlen sich aufgrund der größeren Breite deutlich sicherer als bei klassischen Langlauf-Skiern. Zudem haben die Cruiser eine längere Steigzone, die somit den Abdruck deutlich erleichtern. Gecruist werden kann sowohl auf den Loipen der klasssischen Disziplin als auch auf geeigneten Winterwanderwegen. Das Naturerlebnis steht beim NOrdic Cruising deutlich im Vordergrund, die Disziplin erfordert dennoch eine gewisse Grundfitness.

Den Klassiker unter den Stilarten stellt hingegen die Klassik-Variante dar. Hier sind die Skier meist zwischen 25 und 30 Zentimetern länger als die Körpergröße des Sportlers. Eine kürzere Steigzone hat einen im Vergleich zum Nordic Cruising deutlich größeren Impuls beim Abdruck zur Folge. Ein großer Pluspunkt der Klassik-Disziplin ist die weite Verbreitung, eine entsprechende Loipe ist in nahezu allen Wintersportorten wie z.B. Mayrhofen, Sölden oder Ischgl zu finden. Nicht unterschätzen sollte man jedoch den im Vergleich zum Cruising erhöhten Kraftaufwand. Den höheren Erfordernissen an die Fitness sollte mit regelmässigem Training begegnet werden.

Die laut Lehrmeinung anspruchsvollste Disziplin ist die Skating-Variante. Dies hängt vor allem mit dem noch einmal erhöhten Kraftaufwand zusammen, denen sich die Sportler gegenübersehen. So werden die obere Beinmuskulatur sowie die Armkraft beim Skating explizit gefordert. In immer mehr Orten werden mittlerweile spezielle Loipen für Skater angelegt, ist doch die Benutzung der aufwendig angelegten Klassiker-Loipen den Skatern untersagt. Der Skating-Ski ist rund 15 Zentimeter länger als die Körpergröße des Athleten, eine Abstimmung der Bretter auf die individuellen Voraussetzungen des Sportlers ist dabei unerlässlich.

Quelle: DSV aktiv Ski & Sportmagazin 01/2011

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