Welcher Langlauf-Typ bist Du?

6. April 2011 - SnowTrex

Langlauf hat sich in den vergangenen Jahren von einer Randsportart hin zu einem extrem beliebten Breitensport entwickelt. Welcher Langlauf-Typ bist Du? Im Folgenden stellt SnowTrex die charakteristischen Elemente der drei Langlauf-Stile kurz vor.

Beim Langlauf erlebt man die Landschaft in vollen Zügen.

Nordic Cruising

Besonders für Einsteiger bietet sich Nordic Cruising an, denn die Skier weisen bei dieser Disziplin eine größere Breite sowie eine kürzere Länge auf als bei klassischen Skiern. Anfänger fühlen sich aufgrund der größeren Breite deutlich sicherer als bei klassischen Langlauf-Skiern. Zudem haben die Cruiser eine längere Steigzone, die somit den Abdruck deutlich erleichtern. Gecruist werden kann sowohl auf den Loipen der klasssischen Disziplin als auch auf geeigneten Winterwanderwegen. Das Naturerlebnis steht beim Nordic Cruising deutlich im Vordergrund, die Disziplin erfordert dennoch eine gewisse Grundfitness.

Langlauf Classic

Den Klassiker unter den Stilarten stellt, wie der Name schon sagt, die Klassik-Variante dar. Hier sind die Skier meist zwischen 25 und 30 Zentimetern länger als die Körpergröße des Sportlers. Eine kürzere Steigzone hat einen im Vergleich zum Nordic Cruising deutlich größeren Impuls beim Abdruck zur Folge. Ein großer Pluspunkt der Klassik-Disziplin ist die weite Verbreitung, eine entsprechende Loipe ist in nahezu allen Wintersportorten wie z.B. Mayrhofen, Sölden oder Ischgl zu finden. Ein Pluspunkt für Klassiker ist der etwas leichtere Einstieg in die Langlauftechnik. Nicht unterschätzen sollte man jedoch den im Vergleich zum Cruising erhöhten Kraftaufwand. Den höheren Erfordernissen an die Fitness sollte mit regelmäßigem Training begegnet werden.

Klassischer Langlauf auf der Loipe.

Langlauf Skating

Die laut Lehrmeinung anspruchsvollste Disziplin ist die Skating-Variante. Dies hängt vor allem mit dem noch einmal erhöhten Kraftaufwand zusammen, denen sich die Sportler gegenübersehen. So werden die obere Beinmuskulatur sowie die Armkraft beim Skating explizit gefordert. Auch das Gleiten ist Übungssache und der Stockeinsatz wird vielen Anfängern zum Verhängnis. Timing ist hier alles. In immer mehr Orten werden mittlerweile spezielle Loipen für Skater angelegt, ist doch die Benutzung der aufwendig angelegten Klassiker-Loipen den Skatern untersagt. Der Skating-Ski ist rund 15 Zentimeter länger als die Körpergröße des Athleten, eine Abstimmung der Bretter auf die individuellen Voraussetzungen des Sportlers ist dabei unerlässlich.

Fürs Skaten brauchen Langläufer einen erhöhten Kraftaufwand.
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