„Heiß“ auf Interaktivität – Hotspots und Apps im Skigebiet

9. Januar 2013 - SnowTrex

Hier schnell ein Foto bei Facebook uploaden, dort über WhatsApp kommunizieren – interaktiv sein, das will beinahe jeder heutzutage. Denn wer möchte schon die neuesten Neuigkeiten verpassen? Der Drang, dem wissbegierigen Freundeskreis mitzuteilen, wo man sich gerade befindet und was man tut, steigt zudem ständig. Natürlich stellt der Skiurlaub hier keine Ausnahme dar. Ob hoch oben im Gebirge oder im tief verschneiten Tal, ganz abgeschnitten von der Welt ist man heutzutage selbst hier nicht mehr.

Die Frage, ob die Urlaubsunterkunft einen W-Lan-Anschluss besitzt, mutet dabei schon fast antiquiert an. Der drahtlose Internetzugang gilt den meisten als selbstverständlich, Hotels ohne dergleichen waren gestern. Morgens nach dem Frühstück noch schnell die aktuellsten Beiträge in sozialen Netzwerken checken, mit den Kumpels daheim chatten oder den langersehnten Artikel per Online-Auktion ersteigern – das gehört mittlerweile für viele genauso zum Urlaub wie frischer Pulverschnee auf eine gute Piste.

Die Entwicklung geht aber unaufhörlich weiter und so ist mit dem W-Lan-Zugang im Hotel das berüchtigte Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht. Der aktuellste und angesagteste Trend sind neuerdings Internet-Hotspots mitten im Skigebiet. Denn ganz ungeduldige Ski-Asse wollen über ihre Erfahrungen schließlich nicht erst am Abend berichten, nein, quasi direkt und live von der Piste soll es nach Möglichkeit sein. Schnell wird dann das ein oder andere Motiv vor der Hütte oder am Lift geschossen und sofort der Internet-Community stolz präsentiert.

Damit das alles auch reibungslos funktionieren kann, haben viele Skigebiete entsprechend reagiert. Innovativer Vorreiter ist Österreichs Skiverbund der Superlative „Ski amadé“. Nicht nur über 860 Pistenkilometer und 270 Lifte machen ihn zum Besten unter den Besten, sagenhafte 250 W-Lan-Hotspots ermöglichen nahezu unbegrenzten Internetzugang und suchen derzeit ihresgleichen.

Als Highlight obendrein kommt die entsprechende App für alle Smartphone-Besitzer sozusagen frei Haus dazu. Sie informiert nicht nur über aktuelle Wetter- und Schneeverhältnisse, sondern ist auch noch Pistenplan und Navigationssystem in einem. Lästiges Kartenfalten darf somit getrost ad acta gelegt werden. Weitere Features, wie Hüttenguide, Pistenratgeber oder Standpunktortung runden das Ganze gekonnt ab.

Selbstverständlich ist „Ski amadé“ nicht der einzige Skiverbund, der mit der Zeit geht. Um im interaktiven Zeitalter nicht den Anschluss zu verlieren, rüsten zahlreiche weitere Skigebiete kräftig auf. Der Skicircus Saalbach-Hinterglemm bietet immerhin stolze 30 Hotspots und die passende App versorgt die Gäste mit allen nötigen Informationen. Innerhalb Deutschlands gilt Oberstdorf als eines der Vorzeigeskigebiete schlechthin – auch hier sind Hotspots längst fester Bestandteil.

Wer sich vor dem Urlaub erkundigen möchte, ob sein Wunschskigebiet über das nötige interaktive Angebot verfügt, muss sich nur ein paar Minuten Zeit nehmen, dann wird er rasch online fündig. Die Internetauftritte der jeweiligen Skigebiete informieren ausführlich, ob und wo Hotspots vorhanden sind sowie welche Funktionen die Ski-Apps bedienen.

Quellen: www.skiinfo.de www.spiegel.de

  • Mittwoch, 09. Januar 2013
  • Autor: SnowTrex
  • Kategorie: Wintersport
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