Flirtfaktor im Skiurlaub – die Liebe liegt auf der Piste

4. Juni 2015 - Katharina Teudt

Ein Urlaubsflirt oder gar eine süße Romanze ist für viele das Sahnehäubchen in einem perfekt garnierten Skiurlaub. Doch wie hoch ist der Flirtfaktor eigentlich bei dick eingepackten Ski- oder Snowboardfahrern wirklich?

Lockerer Flirt beim Sonnenbaden

Flirten geht besonders gut im Urlaub. In der allgemeinen Losgelöstheit vom Alltag ist man entspannt, gut gelaunt und der Kopf ist frei für neue Erlebnisse. Im Winterurlaub verstärken das Freiheitsgefühl am Berg, die frische Bergluft und die sportliche Erfüllung diese Empfindung sicherlich noch. Dazu geben schneebedeckte Berge und ein romantisches Alpenglühen einfach die ideale Kulisse ab. Wenn es dann auch noch schneit und draußen unwirtlich ist, wird auch das Beisammensitzen am Kamin in der Hotelbar oder im Appartement umso gemütlicher. Der Flirtfaktor könnte nicht besser sein. Es gibt im Skiurlaub so einige Treffpunkte, die sich zum Kennenlernen bestens eignen:

Während der Anreise Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Berge reist, ist beim Flirten klar im Vorteil. Im Reisebus sind oft Singles und Kleingruppen versammelt, die ganz ähnliche Interessen und vor allem dasselbe Reiseziel teilen. Da kommt man schnell ins Gespräch. Ist man mit dem Zug unterwegs, verrät das längliche Skigepäck unterm Arm sofort, welcher Leidenschaft man frönt und wohin die Reise geht. Wer dann voll bepackt aus dem oder in den Zug steigt, findet bestimmt schnell eine nette Tragehilfe, die sich so von ihrer besten Seite zeigen kann.

Im Skilift Flirten im Lift ist heutzutage eher ein Speed-Dating – schließlich fahren moderne Sessel mit Höchstgeschwindigkeit in wenigen Minuten auf den Berg. Vorteil: Sollte es peinlich werden, ist das schnelle Ende der gemeinsamen Auffahrt absehbar. Nichtsdestotrotz ist der Sessellift (am besten kuppelbar) DIE Möglichkeit, um ungestört die ersten paar Sätze auszutauschen. Ideal ist hier natürlich der 2er-Sessel oder die Fahrt zu zweit im Mehrsitzer (bei wenig Andrang am Lift). Da freut man sich umso mehr, wenn der Lift mal wieder stehen bleibt – bei gutem Wetter.

Der 2er-Sessel ist ideal zum Flirten – erst recht, wenn es auf die schwarze Gamsleiten 2 in Obertauern geht.

Einziger Nachteil: Es gerät zur Lift-Lotterie, mit wem man den Sessel teilt. Es ist zu ärgerlich, wenn der oder die Auserwählte genau einen Sessel vor oder hinter einem einsteigt. Daher ist Timing gefragt! Auch gut zum Flirten geeignet ist der 2er-Schlepplift. Es heißt, der Ankerlift sei ohnehin nur zu Flirtzwecken erfunden worden. Ein gutes Beispiel für solch einen „Abschlepplift“ liefert das Exemplar an der Elsigenalp im Schweizerischen Frutigen. Dort stehen auf einer Tafel am Lifteinstieg diverse Flirtvorschläge für die rund 10-minütige Auffahrt.

In der Skischule Der Skilehrer/die Skilehrerin gilt schlechthin als Sexsymbol – und oft sind die Jungs und Mädels in den feschen Anzügen und mit dem perfekten Parallelschwung auch sehr ansehnlich. Doch auch die anderen Teilnehmer eines Skikurses können durchaus interessant sein – und sind dazu nahbarer als der Lehrer. Man kann sich gemeinsam über das eigene Unvermögen amüsieren und den Kurs beim Mittag- oder Abendessen gemeinsam Revue passieren lassen.

Auf der Buckelpiste Wer sich auf die schwarze Abfahrt wagt, begibt sich in eine Gefahrensituation. Es wird Adrenalin frei, das mitunter zu mutigen Verhaltensweisen führt. Man traut sich einiges und vielleicht zu viel zu. Vor allem aus Hilfebedürftigkeit ergibt sich die Möglichkeit zum Ansprechen, egal ob als Helfer oder als Hilfebedürftiger. Etwa nach einem Sturz oder beim zögerlichen Beäugen der Abfahrt, lassen Sätze wie „Die Piste ist verdammt schwierig, soll ich mit Dir abfahren?“ oder „Ich hab mir wohl zu viel vorgenommen, kannst Du mit mir zusammen abfahren“ schnell das Eis brechen. Unten im Tal hat man gemeinsam eine schwierige Situation „durchgestanden“, die schon ein Stück weit zusammenschweißt. Dann wäre ein guter Zeitpunkt, um zum gemeinsamen Après-Ski einzuladen.

Beim Après-Ski Die lockere Stimmung beim Après-Ski an der Schirmbar macht eine erste Annäherung um vieles einfacher. Ein Drink, gemeinsames Schunkeln, schon ist man im Gespräch. Auf heißen Après-Ski-Partys fließt der Alkohol sogar in Strömen. Das lässt so manche Hemmungen fallen, man fühlt sich befreit und mutig. Dazu werden Après-Ski-Hits mit anzüglichen Texten gespielt, die auch mal lauthals mitgegrölt werden – die Songtexte oder das Benehmen anderer Gäste sind gute Aufhänger für einen Flirt.

In der Hotelsauna Wenig bekleidet, schwitzend und losgelöst – klingt nach Après-Ski-Party, findet aber im Privaten statt. Wer in der Sauna flirtet, sendet klare Signale. Das will gut überlegt sein – bleibt aber eine effektive Variante, um sich schnell näher zu kommen.

Besonderer Flirtfaktor herrscht in der Sauna.

Wer noch auf der Suche nach seinem Skihaserl oder Skifuchs ist, sollte einmal hier vorbeischauen. Viel Erfolg!

Print Friendly and PDF
Autofreier Skiurlaub – ganz entspannt ankommen!

Teuer, zeitraubend, stressig – mit dem Auto in die Berge fahren kann ungemütlich ...

Top 10 der höchstgelegenen Skigebiete Österreichs

Skigebiete mit hochgelegenen Pisten zeichnen sich vor allem durch zwei Dinge aus: ...