Es wird spannend: Das Skiweltcup-Finale in Lenzerheide steht bevor

28. Februar 2014 - SnowTrex

Es ist eine aufregende Saison für die Verantwortlichen im Schweizer Ort Lenzerheide. Erst im Januar hatte man den endgültigen Zusammenschluss mit dem Skigebiet von Arosa zu einem der größten Skigebiete des Landes mit 225 Pistenkilometern gefeiert. Und nun ist man mit den Vorbereitungen für ein absolutes Top-Event beschäftigt. Denn zum 5. Mal nach 2005, 2007, 2011 und 2013 ist die Lenzerheide Austragungsort des Skiweltcup-Finales. Vom 12. bis 16. März tritt die Elite des alpinen Skirennsports an zu den letzten Rennen. Und zur Entscheidung, wer in dieser Saison die kleinen und großen Kristallkugeln der FIS entgegennehmen wird.

Gesamtsieger des FIS Skiweltcup werden gekrönt

Die begehrten Trophäen gehen in Lenzerheide einerseits in der kleinen Version an die Gesamtsieger jeder Disziplin und in der großen Version an den komplettesten Rennfahrer bzw. die kompletteste Rennfahrerin. Im vergangenen Jahr waren es Tina Maze und Marcel Hirscher, der momentan auf Platz 2 liegt, die triumphieren durften. Es bleibt spannend, wer es in diesem Jahr sein wird.

Unser Trexperte Felix Neureuther wird mit guten Erinnerungen auf die Strecke starten. 2013 konnte er den Sieg im Slalom für sich verbuchen. Gefahren wird am Heimberg in Parpan auf der „Silvano Beltrametti“-Piste, die nach dem ehemaligen Schweizer Skirennfahrer benannt und 2005 beim Weltcup-Finale eingeweiht wurde. Mit einer Durchschnittsneigung von 31 Prozent und einer maximalen Steilheit von 66 Prozent gehört sie zu den anspruchsvollsten Strecken im Wettbewerb und ist die steilste Damenabfahrt. Erst dieses Jahr wurde sie noch einmal optimiert und am Ende der Heimbergkante die ursprüngliche Streckenführung verlassen, um eine Kurve auf der benachbarten „Standard“-Piste mit einzubauen. Der Start der Abfahrtsstrecke befindet sich auf 2.257 m, im Super-G starten die Athleten auf 2.115 m Höhe, im Riesenslalom auf 1.934 m und im Slalom auf 1.725 m.

© PHOTOPRESS/Samuel Truempy

Rund 30.000 Zuschauer erwartet man in Graubünden wieder an den 5 Renntagen. Den Beginn machen die Abfahrtsrennen der Herren und Damen am 12. März um 9.30 und 11.30 Uhr. Am 13. folgt der Super-G (Herren 9.30 Uhr, Damen 11.30 Uhr). Das Nationen Team Event, das die Deutschen im vergangenen Jahr für sich entscheiden konnten, findet am 14. März um 10.30 Uhr statt. Am 15. und 16. folgen schließlich Slalom und Riesenslalom – am Samstag starten die Damen im Slalom und die Herren im Riesenslalom, am Sonntag ist es genau andersherum. Die ersten Läufe finden jeweils um 9 und 10 Uhr statt, die zweiten um 11.30 und 12.30 Uhr. Den Zielraum haben übrigens alle Rennen gemeinsam.

Und der wird auch in diesem Jahr zum Hexenkessel. Angeordnet sind die Steh- und Sitzplatztribünen nämlich in Arena-Form. Wie immer wird die Veranstaltung im „Weltcup Dörfli“ in Parpan begleitet durch ein musikalisches Rahmenprogramm. Und auch ein spektakulärer Programmpunkt ist wieder dabei: Die Kunstflugstaffel des PC-7 Teams wird den Besuchern ihre Künste zeigen. Erfahrungsgemäß viel los sein wird außerdem am Freitagabend: Dann werden um 18.30 Uhr öffentlich die Startnummern für das Wochenende ausgelost.

Zwei weitere Renn-Wochenenden vorab

Bevor es in die letzten Entscheidungen dieser Saison geht, haben die Fahrer und Fahrerinnen nach den Olympischen Spielen jedoch noch ein weiteres Rennprogramm zu absolvieren. Vom 28. Februar bis 2. März geht es in Kvitfjell und in Crans Montana weiter mit dem Weltcup-Zirkus. Die Männer treten in Norwegen in Abfahrt und Super-G an, die Damen in der Schweiz in Abfahrt und Super-Kombination. Vom 7. bis 9. März stehen schließlich für die Damen der Riesenslalom und Slalom im schwedischen Åre und für die Herren Riesenslalom und Slalom im slowenischen Kranjska Gora an. Ab dem 10. März geht es dann schon nach Lenzerheide für Besichtigung und Training.

Nach Olympia ist eben vor dem Weltcup. Wir freuen uns drauf!

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