Bahn frei! – Rodeln wie die Profis

12. September 2012 - Katharina Teudt

Rodeln, das bedeutet, hinauszueilen, wenn der erste Schnee fällt und im Freien herumzutoben, sich einen Schlitten unter den Arm zu klemmen und gemütliche, warme Winterkleidung zu tragen. Für Kinder gibt es wohl kaum etwas Spannenderes, als im verschneiten Winter die Hänge mit rasender Geschwindigkeit hinunter zu rodeln. Dieses Vergnügen muss freilich nicht nur den Kleinen vorbehalten sein. Auch als Erwachsener macht es durchaus eine Menge Spaß, auf den hölzernen Untersätzen rasant unterwegs zu sein.

Für alle, denen die heimischen Felder und Hügel nicht ausreichen, gibt es natürlich auch offizielle Rodelbahnen, die deutlich längere Abfahrten bieten und zugleich bestens gepflegt und präpariert werden. Ob im eigenen Land, bei den Nachbarn in Österreich und der Schweiz oder in Italien, die Auswahl ist nahezu genauso umfangreich wie die Vielzahl der dort beheimateten Skigebiete. Und genau wie beim Abenteuer auf Skiern sollten sich alle, die das Rodeln sicher genießen wollen, den einen oder anderen Gedanken bezüglich der Ausrüstung machen.

Manche mögen denken, sie seien „overdressed“, wenn sie einen Helm oder eine Skibrille tragen, doch genau diese Utensilien sollten bei einer Schlittenpartie nicht fehlen. Auf einer Rodelbahn erreicht man schließlich gut und gerne 40 bis 50 km/h, eine keinesfalls zu unterschätzende Geschwindigkeit, bei der ein Unfall mehr als nur ein paar Prellungen verursachen kann. Daher ist es auch stets ratsam, aufrecht zu sitzen anstatt zu liegen, denn so wird das mögliche Verletzungsrisiko enorm gemindert.

Einige Rodelbahnen sollten natürlich trotz aller Vorkehrungen gemieden werden, andere können bedenkenlos empfohlen werden. Der ADAC hat beispielsweise einen Ratgeber veröffentlicht, der 30 Rodelbahnen auf Herz und Nieren geprüft hat und Empfehlungen ausspricht. Das Podium der Spitzenbahnen teilen sich dabei die Rosskopf-Telfes-Bahn im italienischen Sterzing sowie die deutschen Vertreter aus Bad Hindelang mit der Hornbahn  und Oberwiesenthal. Letzteres begeistert mit einem Top-Preis von nur 4,- € pro Fahrt. Nicht nur das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt, besonders die immens wichtige Sicherheit ist in allen drei Gebieten gewährleistet.

In der Alpenrepublik Österreich lässt es sich vor allem gut in Zell am Ziller rodeln. Der Hainzenberg überzeugt mit fairen Preisen – 6,50 € kostet eine Abfahrt – und gutem Service. Schlittenfahrer in der Schweiz dürfen zwar z. B. in St. Moritz gehobene Klasse bei Qualität und Service erwarten, zugleich werden sie dort aber auch mit dem generell hohen Schweizer Preisniveau konfrontiert. Ungefähr 26,40 € lässt man sich im High-Society-Ort eine Schlittenfahrt kosten.

 

Quelle:

http://www.adac.de

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