Welches Skigebiet passt zu mir?

22. Januar 2018 - Carla Meyer

Es schneit, die Sonne glitzert im Schnee und die Lust auf Skiurlaub wächst unaufhörlich. Doch viele Wintersportler fragen sich: Welches Skigebiet passt eigentlich zu mir? In welchem Land, auf welchem Gipfel und bei welchem Ort liegt genau das Skigebiet, in dem ich mich besonders wohl fühle? Auch im Hinblick auf meine Mitreisenden. Mit folgenden Fragen, dem Skigebietsberater oder dem Selbsttest leistet SnowTrex Hilfestellung bei der Wahl des passenden Skigebiets.

Welches Skigebiet passt zu mir? Die Skigebiete im Zillertal haben für jeden Wintersportler etwas zu bieten.

Wer reist mit?

Entscheidend bei der Wahl des passenden Skigebiets sind nicht nur die eigenen Ansprüche, sondern auch die der Mitreisenden. Fahre ich zum Beispiel mit Kindern in den Skiurlaub oder mit einer großen, altersdurchmischten Gruppe, wähle ich im Idealfall ein Skigebiet, das eine breite Pistenauswahl für jegliche Könnerstufe bereithält. Hier kommen zum Beispiel die Skigebiete in der Zillertal Arena, am Stubaier Gletscher oder im Ötztal in Frage. Anders sieht es aus, wenn ich beispielsweise als Paar verreise und jeweils gute bis sehr gute Ski-Skills mitbringe. Dann kann ich auch Ausschau nach einem Skigebiet halten, das gegebenenfalls nicht allzu viele blaue Pisten aufweist, sondern im Gesamten etwas anspruchsvoller daherkommt. Hierzu eignen sich zum Beispiel die Skigebiete am Arlberg oder am Wilden Kaiser in Österreich oder die Trois Vallées in Frankreich.

Wie gut fahre ich Ski oder Snowboard?

Unabhängig von meinen Mitreisenden muss ich mich natürlich auch selbst fragen, wie gut ich Ski beziehungsweise Snowboard fahre. Im Zweifel sollte man sich nicht zu sehr überschätzen, schließlich kann eine technisch elegant gefahrene blaue Piste durchaus auch ein großes Erfolgserlebnis sein. Grundsätzlich gilt: Wer noch nicht allzu oft gefahren ist, der sollte eher ein Skigebiet wählen, das als Familienskigebiet ausgewiesen ist. Hier kann man sicher davon ausgehen, dass es genügend leichte bis mittelschwere Pisten gibt, auf denen es sich wunderbar üben lässt. Gehöre ich eher zu den weit fortgeschrittenen Ski- oder Snowboardfahrern eignen sich vor allem auch Skigebiete, die mit nicht-präparierten Pisten werben. Diese sind zwar immer in sicherer Entfernung zur präparierten Piste, stellen aber durch tieferen Schnee eine Herausforderung dar.

Piste, Freeride oder Freestyle?

Nicht jeder, der sehr gut Ski oder Snowboard fährt, fährt auch gerne abseits der Piste. Ob man sich also am liebsten auf der Piste, im Gelände oder im Snow-Park aufhält, hängt auch viel mit persönlichen Präferenzen zusammen – nicht nur mit Skills. Demnach sollten Wintersportler sich vor der Buchung ihres Skiurlaub auch die Frage stellen, welche Art von „Piste“ sie bevorzugen. Präparierte Pisten gibt es natürlich überall, größere Snow-Parks aber beispielsweise nicht. Wer zu den Freestylern unter den Wintersportlern gehört, wird sich unter anderem in der Silvretta Arena in Ischgl wohl fühlen.

Wie viel Pistenauswahl erwarte ich?

Entscheidend für die Wahl des passenden Skigebiets ist auch die Frage nach der Pistenauswahl: Manche Wintersportler – auch fortgeschrittene – fahren gerne immer wieder die gleichen Pisten und versuchen hier ihre Skills immer weiter zu optimieren, indem sie einen guten Vergleichswert haben. Andere fahren am liebsten den ganzen Tag auf unterschiedlichen, immer wieder neuen Pisten. Hierzu benötigt es natürlich ein entsprechend großes Skigebiet wie zum Beispiel das Skigebiet Ski Arlberg oder die Trois Vallées in Frankreich.

In den Trois Vallées hat man eine extrem breite Pistenauswahl.

Wie hoch muss das Skigebiet mindestens liegen?

Die Frage nach der Höhe des Skigebiets hat vor allem etwas mit der Frage nach der Optik des Skigebiets zu tun: Manche Skigebiete wie die Schweizer Aletsch Arena liegen oberhalb der Baumgrenze, sodass der Blick tatsächlich nur über weiße Pisten und Gipfel streift. Andere Skigebiete haben gerade deshalb eine besondere Atmosphäre, weil manche ihrer Pisten durch Wälder führen oder zumindest zwischen mehreren Bäumen entlang. Auch hier haben Wintersportler die freie Wahl und sollten nach persönlicher Präferenz entscheiden. Was für viele Wintersportler oftmals für ein höher gelegenes Skigebiet spricht ist oftmals auch die Sonneneinstrahlung: Ist es im Tal bewölkt, hat man bei einem höher gelegenen Skigebiet größere Chancen, über den Wolken, sprich in der Sonne zu fahren.

Wie nah am Skigebiet möchte ich wohnen?

Viele Wintersportler möchten morgens am liebsten aus dem Bett auf die Piste „fallen“. Für sie eignen sich Skigebiete mit einer breiten Auswahl an Unterkünften direkt an der Piste, so wie beispielsweise in Chamrousse. Andere Wintersportler fahren nach einem Skitag gerne ins Tal hinab und genießen die Vorzüge eines größeren Skiorts mit diversen Geschäften, gastronomischen Angeboten und schneller Anbindung in die Umgebung. Hierzu eignen sich vor allem die Skiorte in den österreichischen Tälern.

Ischgl und die Silvretta Arena: Besonders bei Après-Ski-Liebhabern beliebt.

Wie lasse ich den Skitag ausklingen?

Die Möglichkeiten, einen Skitag ausklingen zu lassen, sind vielfältig. Bevorzuge ich die klassische Après-Ski-Party, bieten sich vor allem Hotspots wie Ischgl oder Kitzbühel an. Bin ich mit der Familie unterwegs, steht mir der Sinn wohl eher nach einem gemütlichen, familiären Skiort wie Serfaus-Fiss-Ladis in Österreich, Lenzerheide in der Schweiz, Bad Hindelang in Deutschland oder Alta Badia in Italien und einer entsprechenden Unterkunft, in der ich abends Gesellschaftsspiele spielen kann. In der Umgebung darf es dann auch gerne eine Rodelstrecke oder einen Eislauf-Platz geben. Sofern Wintersportler den Skitag mit Wellness und Entspannung ausklingen lassen möchten, sollten auch sie darauf achten, nicht gerade den größten Après-Ski-Hotspot als Urlaubsdestination auszuwählen.

Für alle, die sich unschlüssig sind, welches Skigebiet sie wählen sollen, stellt SnowTrex den Skigebietsberater bereit. Einfach ausfüllen, Ergebnis anschauen und ab in den Skiurlaub!

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