Reiseziel-Check: 7 gute Gründe für Winterberg

2. Juni 2015 - Katharina Teudt

Die Sommermonate sind die beste Zeit, um den nächsten Skiurlaub zu buchen. Doch wohin soll die Reise gehen? In unserer Serie geben wir jeweils sieben gute Gründe für Reiseziele, die unbedingt in die Skiurlaubsplanung aufgenommen werden sollten.

Teil 2: Winterberg

Winterberg ist mit üppigen Schneefällen gesegnet. © Tourist-Information Winterberg

Winterberg liegt auf 668 m Höhe in der hügeligen, bewaldeten Landschaft des Rothaargebirges und besitzt mit dem Skiliftkarussell Winterberg das bedeutendste Skigebiet Nordrhein-Westfalens. Die altehrwürdige Stadt befindet sich inmitten der ländlichen Idylle des Hochsauerlandes, ist aber gleichzeitig nicht weit entfernt vom urbanen Dortmund (80 km) oder dem nordhessischen Kassel (70 km). Was Winterberg besonders macht:

1. Die günstige Lage Für Großstädter, die sich fernab der Alpen spontan beim Wintersport vergnügen möchten, dafür aber nicht in eine Skihalle ausweichen wollen, ist Winterberg ein Segen. Dank moderner Lifte, vieler familienfreundlicher Pisten und Rodelhänge ist hier vollwertiger Skiurlaub bis auf 820 m Höhe gewährleistet. Schaut man in die gemütlichen Hütten oder das vielseitige Skischulangebot für Kinder, weht sogar ein Hauch von alpinem Flair. Für Skifahrer, die nicht bis in die Alpen fahren können oder wollen, ist Winterberg das ideale Ausflugsziel.

2. Das Skiliftkarussell Das Skigebiet von Winterberg bietet nicht nur die Möglichkeit, sich auf Ski und Board fort zu bewegen, sondern einen relativ großen Liftverbund, der über insgesamt 28 Skiabfahrten und weitere Freizeitaktivitäten verfügt. Über sieben Berge hinweg erstrecken sich 22 Skilifte und 32 Pistenkilometer, darunter die steilste Abfahrt nördlich der Alpen, Flutlichtpisten und nette Rodelpartien an Bremberg und Herrloh.

3. Die Skisprungschanzen Winterberg ist bekannt für seine Skisprungschanzen. Die St.-Georg-Schanze am Herrloh (732 m) ist neben der Bobbahn das Wahrzeichen des Skigebiets, auf der unter anderem schon Deutsche Meisterschaften ausgetragen wurden. Im Turmfuß befindet sich das Restaurant „Schanzentreff“ mit Sonnenterrasse, eine Aussichtsplattform oben auf dem Schanzenturm. Aktuell wird die Schanze zusammen mit vier kleineren Schanzen zur Nachwuchsförderung genutzt.

Die St.-Georg-Schanze im Profil. © Ferienwelt Winterberg
Der Schanzenauslauf neben dem Sessellift “St.-Georg-Schanze”. 

4. Die Erlebnisbrücke Am Erlebnisberg Kappe, der Teil des Skiliftkarussells ist, befindet sich eine weitere Attraktion mit Ausblick: die Panorama Erlebnisbrücke. Zunächst einmal ist sie eine 435 m lange Aussichtsplattform, von der man über ganz Winterberg bis zur St.-Georg-Schanze und zum Kahlen Asten blicken kann. Ihren Namen hat die Erlebnisbrücke jedoch nicht umsonst, so gibt es dort auch fünf Spaß-Elemente, die eine Begehung vor allem für den Nachwuchs aufregend machen: eine schwingende Hängebrücke, eine wackelige Tellerbrücke, eine Dschungelbrücke aus einem dicken Tau, die „Sky Boa“, bei der man durch einen Netztunnel kriechen muss und schließlich eine Röhrenrutsche, durch die man 40 m abwärts gleitet.

5. Die Bobbahn Ebenfalls am Skiberg Kappe liegt die weltberühmte Rennrodel- und Bobbahn, die man auch von der Erlebnisbrücke aus sehr gut einsehen kann. Die Kunsteisbahn misst rund 1,6 km Länge mit 14 Kurven und gehört zu den modernsten und schnellsten Bobbahnen der Welt. Von April bis Ende Oktober kann sie auf Führungen besichtigt werden, im Winter dann können Zuschauer die Sportler beim Rasen durch den Eiskanal beobachten.

Rennrodler im Eiskanal. © Ferienwelt Winterberg

6. Der König der Sauerländer Berge Obwohl er mit 841 m Höhe nur der dritthöchste Berg im Rothaargebirge und der zweithöchste in NRW ist, wird der Kahle Asten der „König“ unter den Gipfeln im Sauerland genannt. Schließlich ist der Ausblick von dort oben besonders beeindruckend und wurde bereits in Gedichten besungen. Bekannt ist der Gipfel auch für seine Wetterwarte, die aktuelle meteorologische Daten sammelt. Im Astenturm befinden sich zudem ein gemütlicher Berggasthof, das höchstgelegene Hotel in NRW, sowie ein Restaurant.

7. Der historische Ortskern So attraktiv Berge, Skigebiet und Schanze auch sind, es lohnt sich auch ein Blick ins Ortszentrum von Winterberg. Die Stadt selbst ist viele Jahrhunderte alt und für Touristen durchaus sehenswert. In der Altstadt finden sich viele historische Fachwerk- und Schieferhäuser sowie sakrale Bauten wie die St.-Jakobus-Kirche, die von früheren Zeiten zeugen. Im Ort gibt es keinen Durchgangsverkehr, die Innenstadt und der alte Marktplatz sind verkehrsberuhigt. So lässt es sich hier in aller Ruhe besichtigen, einkaufen und einkehren.

Zum Skiurlaub in Winterberg geht es hier entlang.

Weitere Artikel der Serie: Teil 1: Rauris Teil 3: Engelberg

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