10 gute Wintersport-Vorsätze für 2016

30. Dezember 2015 - Katharina Teudt

Das Jahresende ist die Zeit der kritischen Selbstbefragung. Was will ich im neuen Jahr erreichen? Was kann ich besser machen? Was den Wintersportbereich angeht, steht ganz klar ein Ziel im Fokus: Noch mehr Schneetage sammeln. Doch darüber hinaus gibt es noch die ein oder andere Kleinigkeit, auf die es sich zu besinnen lohnt.

Das neue Jahr kann kommen!

Immer mit Helm fahren

Für Kinder bis 14 Jahren gilt in vielen Alpenländern bereits die Helmpflicht. Allein um als gutes Vorbild voran zu gehen, sollten auch Erwachsene beim Skifahren immer einen Helm tragen. Spätestens seit Michael Schumachers Skiunfall wissen wir, ein Helm kann Leben retten. Die Modellauswahl heutzutage ist riesig, sodass für jeden der passende Kopfschutz zu haben ist.

Mehr Fitness treiben

Der wohl am häufigsten gemachte „gute Vorsatz“ ist das Sporttreiben. Wieder fit werden ist gut für die Gesundheit, aber vor allem auch ein Sicherheitsgarant für den Sport am Berg. Starke Beine, ein kräftiger Rücken und schnelle Reaktionsfähigkeit sind wichtige Faktoren für unfallfreies Skifahren. Also rauf aufs Fahrrad, rein in die Laufschuhe oder ab ins Fitnessstudio. Schon 15 Minuten Workout am Tag wirken Wunder.

Carving richtig lernen

Die Skifahrer der alten Schule haben noch den akkuraten Parallelschwung gelernt. Seit der Carving-Revolution und den Rockerski ist jedoch das sportliche Carven angesagt. Wer Skifahren kann, wähnt sich auf der Könnerseite, doch Vorsicht – es ist nicht so einfach, wie es aussieht. Richtig carven will gelernt sein. Für erfahrene Skifahrer lohnt sich ein Tages- oder Wochenendkurs, um wirklich auf der „Könner-Kante“ zu kurven.

Einmal den Snowpark ausprobieren

Mal angenommen, man ist kein Snowboard-Crack, der den ganzen Tag den Funpark durchfährt. Dann ist der Bereich mit Kickern und anderen Obstacles praktisch eine verbotene Zone, ein Angst-Areal, das nach Schmerzen und Blamage schreit. Doch halt – das muss nicht sein! Eine breite Box oder ein niedriger Kicker sind selbst für den Anfänger machbar und wenn man es einmal drüber geschafft hat, macht sich ein befreiendes Aha-Erlebnis breit. Es ist ja gar nicht so schwer, man muss sich nur einmal trauen. Und dann möchte man nirgendwo sonst mehr abfahren.

Zurück zum Skifahren

Es gibt die Fraktion der Skifahrer, die irgendwann in den Wirren ihrer Pubertät auf das „viel coolere“ Snowboard umgestiegen sind. Die kommen irgendwann in den späten 20ern wieder darauf, die Skier doch mal wieder aus dem Keller zu holen. Oft ist die Macht der Gewohnheit größer, man tut es ja doch nicht. Es sei gesagt: Skier beißen nicht! Im Gegenteil, es wird ein tolles Erlebnis sein, mal wieder zwei Latten anstatt einem Brett unter den Füßen zu spüren. Und wenn das Auto groß genug ist, kann das Board ja weiterhin mitreisen und sollte es einem mal in den Zehen jucken, kann es wieder „bewegt“ werden.

Mit Freunden Skiurlaub machen

Es war schon oft angedacht, aber irgendwie ergibt es sich nie so richtig: Endlich mal mit der Freundesgruppe in die Berge fahren und eine tolle Zeit haben. Warum macht man es so selten? Es ist doch so einfach. Gruppenreisen in Appartements z. B. in Frankreich sind sehr erschwinglich und in manchen Skigebieten ist fast das ganze Jahr über Skifahren möglich. Für alle mit wenig Zeit und kleinem Geldbeutel sind Tagesskireisen eine gute Alternative.

Lawinenkurs besuchen

Wer viel Off-piste und im ungesicherten Gelände abseits der Pisten unterwegs ist, muss in jedem Fall gut über die Risiken informiert und für Gefahrensituationen präpariert sein. Wenn also noch nicht geschehen, wird es höchste Zeit für einen Lawinenkurs. Selbst für diejenigen, die sich nicht ständig in den Tiefschnee wagen, ist solch eine Schulung interessant und lehrreich. Auch eine Auffrischung für Fortgeschrittene ist niemals verkehrt. Also auf ins LVS-Suchfeld!

Exotische Skigebiete entdecken

Skifahren in Südafrika, Hawaii oder Japan? Ja, das ist möglich. Man glaubt es kaum, aber diese, als warme Sommerreiseziele bekannten Länder besitzen durchaus attraktive Skigebiete. Einmal vor komplett neuer Kulisse die Pisten testen, ist ein ganz besonderes Skierlebnis. Also auf nach Honshu und Hokkaido, Mauna Kea oder Matroosberg und Tiffindell.

Weniger Alkohol beim Après-Ski

Ein Klassiker, der auch auf alle anderen Lebensbereiche übertragbar ist: Weniger Alkohol trinken und dadurch nebenbei auf die Gesundheit achten. Vor allem beim Après-Ski sollte man sich dieses Vorsatzes dringend erinnern. Besonders, wenn man danach noch ins Tal abfahren muss.

Keine guten Vorsätze machen

Dieser Vorsatz ist ebenfalls klassisch – obgleich er ein logisches Paradoxon darstellt. Wenn man sich allerdings die hier genannten Vorschläge so ansieht, möchte man doch sehr gerne an seinen Vorsätzen festhalten, oder nicht?

In diesem Sinne wünscht die Redaktion allen Wintersportlern einen guten Rutsch und tollen Neustart in 2016!

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