SnowTrex on tour: 3 Reiseberichte aus den Skigebieten

11. April 2017 - Katharina Teudt

Wir bei SnowTrex beschäftigen uns nicht nur am Bildschirm mit den Bergen, sondern genießen sie selbstverständlich auch aus nächster Nähe. Drei unserer Kollegen berichten von ihren letzten Skireisen in Österreich, Frankreich und der Schweiz.

Unsere SnowTrex-Mitarbeiterinnen preisen die Sonne über Rauris.

Sina schwärmt für Grindelwald

„Ich war im Februar eine Woche Skifahren in der schönen Jungfrau-Region, genauer in Grindelwald. Von den Hängen im Skigebiet hat man eine traumhafte Aussicht auf die Bergwelt, besonders wenn der Nebel wie verwunschen im Tal hängt und man sich praktisch „über den Wolken“ und jenseits des schlechten Wetters befindet. Die Pisten waren top präpariert und das Skigebiet ist sehr gut auch für Anfänger geeignet, da viele blaue und auch weniger steile, rote Pisten dabei sind. Zum einen hat mir die Nr. 3 auf dem Männlichen sehr gefallen, eine lange und breite rote Talabfahrt mit steileren und flacheren Stücken. Schön abwechslungsreich! Zum anderen ist die Nr. 1 auf dem First eine sehr schöne, breite und hoch gelegene rote Piste mit toller Aussicht.

Schneereiche Aussichten im Skigebiet von Grindelwald.

Für Wintersportler gibt es in Grindelwald viele kleine und große Highlights zu entdecken: Man kann zum Beispiel anstatt mit der Seilbahn mit einer Zahnradbahn ins Skigebiet bzw. auf den Berg auffahren. Die oben erwähnte Traumaussicht habe ich an mehreren Fotopunkten genutzt, um ein Selfie zu schießen. Auf der Speed-Check-Strecke kann man sich filmen lassen und sein Video später online anschauen. Wenn man sich bei jungfrau.ch/winnercard anmeldet, kann man täglich die Bilder und Videos sowie die gefahrenen Pistenkilometer und Höhenmeter nachlesen und sogar Preise gewinnen.

Auch cool fand ich den „First-Flieger“, eine Zipline, an der man am 800 m langen Stahlseil mit bis zu 84 km/h von First bis Schreckfeld rutschen kann – und das gratis! Wer schwindelfrei ist, der kann sich auf den „Cliff Walk“ am First trauen. Das ist ein Rundgang, der direkt an den Fels gebaut ist. Am Ende ist ein Aussichtsteg mit Glasboden befestigt. Von da hat man eine wirklich tolle Aussicht – zumindest, wenn man nicht geradewegs nach unten schaut.

Eines der berühmtesten Motive aus Grindelwald: der Cliff Walk.

Tipp: Wer auf Rodeln steht, der kann sich für ca. 15 CHF (ca. 14 €) pro Tag einen Schlitten mieten und die zahlreichen Schlittenwege ausprobieren.“

Sophie erkundet Rauris und Umgebung

„Meine geschätzte Kollegin Charlotte und ich haben Ende Januar eine kleine Tour durch das Raurisertal gemacht und an einem verlängerten Wochenende gleich mehrere Skigebiete besucht. Untergebracht waren wir im Schönblick Mountain Resort in Rauris. Die Appartements dort sind ganz schön luxuriös. Unsere Highlights waren die Fußbodenheizung und die Spülmaschine. Im Wellnessbereich der Unterkunft haben wir beim stündlichen Saunaaufguss gut entspannt.

Vom Haus konnten wir die Bergbahn fußläufig erreichen und so direkt ins Skigebiet einsteigen. Das Skigebiet Rauris wirkt größer, als man es von ca. 30 Pistenkilometern erwartet. Wir hatten zwar strahlenden Sonnenschein, aber keinen Neuschnee, daher hat sich das Fahren abseits der Piste nicht gelohnt. Ich bin mir aber sicher, dass das Skigebiet bei Powder einiges an Off-piste zu bieten hat. Neben den Pisten ist nämlich noch viel „Platz“ zum Powdern. Weitere Pluspunkte sind die gemütlichen Hütten und vor allem die Preise, die echt überschaubar sind. In der örtlichen Schirmbar sind die Einheimischen auf Flirtkurs, wer sich hierfür interessiert wird also auch bedient.

Sophie mit Freundin auf der Rauriser Piste.

Nach zwei Tagen in Rauris sind wir für einen Skitag nach Kaprun gefahren, um ein wenig auf dem Gletscher am Kitzsteinhorn zu fahren. Da waren die Pisten wirklich perfekt präpariert und das Wetter war traumhaft. Dort oben wird einem sogar als Fußgänger einiges geboten: In der Gletscherwelt gibt es eine klasse Aussichtsplattform und an der Mittelstation lädt ein Iglu mit Eisbar zum Chillen ein. Diese Annehmlichkeiten kann man allerdings besser genießen, wenn man ein paar Tage länger im Skigebiet ist und etwas mehr Zeit mitbringt als wir.

Zu guter Letzt sind wir noch für einen Tag ins nahe Gasteinertal gefahren und in Bad Hofgastein ins Skigebiet eingestiegen. Der Einblick in diesen Teil des Skiverbunds Ski amadé hat sich sehr gelohnt. Auf seinen 186 km Pisten ist das Skigebiet Gastein sehr vielseitig und bietet viele Abfahrtsmöglichkeiten für Familien und alle, die es etwas ruhiger mögen. Unser Highlight war der Besuch auf der Weitmoser Schlossalm, wo es Top-Service zu moderaten Preisen gibt – und dazu einen traumhaften Ausblick.

Letztlich waren wir eineinhalb Tage in Rauris, einen Tag am Kitzsteinhorn und einen in Bad Gastein unterwegs. So sind wir an vier Skitagen in drei verschiedenen Skigebieten gefahren! All diese Skigebiete kann man übrigens mit einem einzigen Skipass, der Alpen AllStarCard, befahren.“

 Cora genießt das französische Saint Sorlin

„Ich war im Januar mit meinem Freund im französischen Skidorf Saint Sorlin. Um direkt ein Highlight zu nennen: Wir hatten immer sonniges Wetter! Einfach herrlich.

Sonne satt, wenig los auf der Piste und dazu ein tolles Panorama – willkommen in Saint Sorlin.

Saint Sorlin ist ein süßes Bergdorf mit sehr freundlichen Einwohnern. Hier haben wir uns gleich wohlgefühlt. Die Gäste waren bunt gemischt: Familien mit Kindern, junge Reisegruppen aber auch ältere Gäste. Praktisch alle Altersgruppen waren vertreten.

Das Skigebiet Les Sybelles ist sehr groß und somit gut für Anfänger, aber auch für Könner bestens geeignet. Es gab trotz Hauptsaison keine lange Wartezeit an den Liften und zum Ende unserer Skiwoche gab es nochmal Neuschnee! Da hat es uns besonders ins Gelände gezogen. Wir sind eine Tour mit dem Split-Board gegangen und haben einige tolle Tiefschnee-Abfahrten gefunden.

Am Nachmittag startet dann das Après-Ski – ja, auch im französischen Saint Sorlin gibt es das. Gewohnt haben wir in der Unterkunft „L’Orèe des Pistes“ direkt an der Piste. Es liegt sehr günstig im Ort und ist gut erreichbar. In der Nähe unserer Unterkunft war die beliebte Bar „La Grotte du Yeti“, die immer voll war. Die, die es ruhig angehen wollten, wurden dadurch aber nicht gestört. Wir hatten keine Lust auf Party und konnten uns in Ruhe im beheizten Pool in unserer Unterkunft entspannen.“

Die Unterkunft L’Orèe des Pistes – am „Saum der Piste“.
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