Gewusst wie: 10 Lifehacks für den Skiurlaub

6. Oktober 2016 - Katharina Teudt

Wie kann man sich den Skiurlaub so angenehm wie möglich gestalten? Die folgenden 10 Lifehacks geben pfiffige Lösungen von der Reiseplanung bis zum Katerfrühstück nach dem Après-Ski.

1. Schnell das richtige Skigebiet finden

Dem unentschlossenen Wintersportfreund, der sein für ihn perfektes Skigebiet noch nicht gefunden hat oder der einfach mal etwas Neues ausprobieren will, stand bisher eine zeitraubende Internetrecherche bevor. Genau das Skigebiet zu finden, welches den individuellen Wünschen und dem persönlichen Können entspricht ist häufig keine leichte Aufgabe.

Mit dem Skigebietsberater immer das richtige Skigebiet finden. © Anna Moritz – shutterstock.de

Doch jetzt hat der Wintersport-Reiseveranstalter SnowTrex für die Suchenden ein raffiniertes Tool im Angebot. Der Skigebietsberater (zu finden unter http://www.snowtrex.de/skigebietsberater.html) bietet als erster seiner Art exakte Filter, mit denen jeder aus einer riesigen Auswahl der schönsten nationalen und internationalen Skigebiete genau das für ihn passende Reiseziel finden kann.

Österreich ist die Versuchung groß, sich bereits bei der mittäglichen Einkehr auf der Skihütte auf die lokalen Spezialitäten wie Käsespätzle, Backhendl und Co. zu stürzen. Ein großes und fettiges Mittagessen sorgt jedoch dafür, dass man sich müde fühlt und den Weg ins Tal am liebsten rollend zurücklegen würde.

Das Abendessen kann nach einem erfolgreichen Skitag dazu genutzt werden, um mit den Schmankerln der einheimischen Küche den beim Sport geleerten Kohlenhydratspeicher wieder aufzufüllen.

Auch der Wasserhaushalt darf nicht vernachlässigt werden. Regelmäßiges Trinken ist beim Wintersport das A und O für ein langes Durchhalten. Beim Après-Ski darf dann auf reichlich Wasser sicherlich auch der ein oder andere Glühwein oder Jägertee folgen. Sollten die Getränke dann doch einmal im Übermaß geflossen sein, bietet Lifehack Nr. 8 Tipps, wie man den lästigen Kater bezwingt.

Die Hütten im Skigebiet besitzen teilweise herrliche Sonnenterrassen. © haveseen – shutterstock.de

3. Einkehren mit Aussicht

Die Ernährung ist wichtig, um den anstrengenden Tag auf der Piste genießen zu können. Doch einkehren wollen früher oder später alle Besucher des Skigebiets und entsprechend voll können die Hütten sein. Hier ist es ratsam, die Einkehr kurz vor oder nach der „Rush-Hour“ zu timen. Die Wartezeiten verkürzen sich und man hat sogar die Chance, einen Tisch mit einer wunderschönen Aussicht auf die Berge zu erwischen.

4. Lange Wartezeiten am Skilift vermeiden

Jedes Jahr werden neue und größere Lifte in den Skigebieten gebaut und doch kommt es immer wieder zu lästigen Wartezeiten. Um diese zu minimieren und dadurch so viel Zeit wie möglich auf der Piste verbringen zu können, gibt es ein paar zielführende Verhaltensregeln.

Endlich drin im Lift. © gorillaimages – shutterstock.de

Wichtig ist es, sich schnell einen Überblick über die Lage zu verschaffen und sich dann für die rechte oder die linke Warteschlangenseite zu entscheiden. Niemals sollte man sich in der Mitte anstellen und auch große Gruppen, die gemeinsam fahren wollen und so die Schlange aufhalten, sind wenn möglich zu meiden. Mit den Mitfahrern quatschen kann man immer noch bei der erwähnten Hütteneinkehr. In der Liftschlange ist Konzentration gefragt, um sich auftuende Lücken zu erkennen und diese und die Unentschlossenheit der anderen Wartenden zu nutzen.

Insider-Tipp: Die Single-Line! Auch wenn man in einer festen Gruppe unterwegs ist, kann man sich trotzdem in der Single-Line anstellen. Dort ist weniger los und es kommen alle schneller oben auf dem Berg an.

5. Stylisch und sicher – „Skihaserl-Look“ trotz Helm

Er ist von den Pisten heute nicht mehr wegzudenken – der Skihelm! Dieses wichtige Teil der Ausrüstung stellt jedoch besonders die Damenwelt vor eine Herausforderung. Wie passen die Haare, die man früher einfach unter die Mütze gestopft hat, unter den eng anliegenden Helm?

Es empfehlen sich besonders eng am Kopf geflochtene Bauern- oder Fischgrätenzöpfe, welche praktischerweise auch noch wunderbar den „Skihaserl-Look“ unterstreichen, der in keinem Skiurlaub fehlen darf. Natürlich kann auch ein tiefer Pferdeschwanz oder Dutt dabei helfen, die Haarpracht zu bändigen. In jedem Fall sollte frau immer mit einem Ersatzhaargummi und ein paar Haarklemmen (keine drückenden Haarnadeln) ausgestattet sein, damit auch die letzte widerspenstige Strähne an ihrem Platz bleibt.

6. Sonnenschutz nicht vergessen

Sonnenschutz ist in den Bergen ein Muss! Sonnencreme schützt nicht nur, die Haut fühlt sich auch gepflegter an, wenn sie mit einer möglichst fettreichen Sonnencreme versorgt wird. Darüber hinaus hält sich der lästige Sonnen- oder Skibrillenabdruck nach dem Winterurlaub in Grenzen.

Auch an bewölkten Tagen ist die UV-Belastung hoch und ein Sonnenschutz mit mindestens LSF 20 darf nicht fehlen. Bei empfindlicher Haut darf gerne zu LSF 50 gegriffen werden. Die Lippen sind besonders empfindlich und platzen durch die Belastung mit Sonne, Schweiß und Kälte häufig auf. Abhilfe kann eine Kombination aus Sonnencreme und Lippenpflegestift schaffen.

Das Smartphone bedienen ohne Handschuhe ist eine frostige Angelegenheit. © goodluz – shutterstock.de

7. Smartphonetaugliche Handschuhe

Da möchte man nur kurz checken, ob die Liftstatus- und Wetter-Apps neue Informationen bringen, die Freunde per Facebook an der Aussicht teilhaben lassen oder einen kleinen Gruß snappen – und schon hat man eiskalte Finger, die gar nicht mehr richtig warm werden wollen. Das Problem, dass sich das Smartphone mit Handschuhen nicht bedienen lässt, haben zum Glück auch schon andere Winterfreunde erkannt und gelöst. Smartphonefähige Skihandschuhe sind ab 20 Euro im Netz und im Sportfachhandel erhältlich.

Auch derjenige, der in der letzten Zeit bereits in neue Skihandschuhe investiert hat oder dem die Spezialmodelle einfach zu teuer sind, wird im Netz fündig. Eine Vielzahl von DIY-Anleitungen zeigen Schritt für Schritt, wie man den eigenen Handschuh aufpimpt. Ob man nun Elektrizität leitendes Garn in die Fingerkuppe einnäht, touchscreenfähige Sticker draufklebt oder den Handschuh in Flüssiggummi dippt, der mit Graphitpulver vermischt ist; für jeden ist eine Variante dabei.

8. Alternative Ski-Tragetechniken

Der Weg zwischen Hotel und Skigebiet kann sich, besonders auf dem Rückweg von der Piste, stark ziehen. Man wechselt die Skier in immer kürzer werdenden Intervallen von Schulter zu Schulter und überlegt irgendwann, ob die Entsorgung dieses lästigen Gepäcks nicht eine realistische Alternative darstellt. Vor dem unüberlegten Verlust der Skier und sonstigen Wutanfällen kann man sich schützen, indem man sich schon vor dem Skiurlaub über weitere Tragetechniken informiert.

Es gibt viele Arten, sein Skimaterial zu tragen. Doch nur eine ist wirklich angenehm. © gorillaimages – shutterstock.de

Man kann beispielsweise die Skier wie eine Reisetasche tragen, wobei die Skistöcke als Henkel dienen. Einfach die Schlaufen der beiden Stöcke je über ein Ende der Skier ziehen und danach nur noch die Stockspitzen in die gegenüberliegenden Schlaufen stecken. Fertig!

9. Fit durch Regeneration nach dem Skifahren

Die Zeit in den Bergen ist jedes Mal zu kurz und man möchte jede wertvolle Minute auskosten. Damit der Körper diese Strapazen mitmacht, wird neben der vorbeugenden Skigymnastik auch zu einer aktiven Regeneration am Abend geraten. Dies kann helfen, Verletzungen vorzubeugen.

Schon ein paar Dehnübungen und 2-3 kurze Entspannungssaunagänge bei 60-70 Grad bewirken wahre Wunder. Dieses kurze Programm kann sogar jeden Abend absolviert werden, ohne dass die sonstigen Après-Ski-Aktivitäten davon besonders beeinflusst werden. Jeder Muskel wird es danken!

10. Beste Kater-Mittel nach dem Après-Ski

Das beste Mittel gegen einen Kater ist, möglichst wenig Alkohol zu trinken. Sollte man doch einmal ein bisschen zu tief ins Glas geschaut haben, ist das kein Grund, einen wertvollen Skitag zu verpassen. Bereits um dem Kater vorzubeugen sollte man sich an zwei wichtige Grundregeln halten:

  1. Nie auf nüchternen Magen trinken. Erst Abendessen, dann Après-Ski!
  2. Zu jedem alkoholischen Getränk ein Glas Wasser dazu bestellen.
Ein gutes Mittel gegen Kater: Bewegung. © Peppersmint – shutterstock.de

Erwacht man am nächsten Morgen trotz aller guten Vorsätze mit einem dröhnenden Schädel, dann sollte man keine Zeit verlieren und aktiv werden. Hier gibt es eine große Vielfalt an Möglichkeiten, um den Kater zu bekämpfen, welche einzeln, aber auch gerne nacheinander wahrgenommen werden können.

  1. Ein salziges und vitaminreiches Katerfrühstück bringt den Nähstoffhaushalt wieder auf Vordermann und hilft bei der Entgiftung der Leber.
  2. Ein gemütlicher Spaziergang oder eine Runde Joggen an der frischen Luft bringen den Kreislauf in Schwung und der Körper wird mit dem nötigen Sauerstoff versorgt.
  3. Mit einer Schmerztablette kann man sich den Tag natürlich auch ertragbar gestalten, allerdings ist es auch möglich, zu einer pflanzlichen Alternative wie Weidenrinden Schmerzdragees (für 3-4 Euro in Apotheken oder Drogeriemärkten erhältlich) oder einem Espresso mit einem Schuss Zitronensaft zu greifen.

>> Jetzt Skiurlaub finden

Print Friendly and PDF
Walchsee – Skigebiet Zahmer Kaiser

Das Familienskigebiet am Zahmen Kaiser bietet 15 Pistenkilometer für Anfänger und ...

Die 10 höchsten Skigebiete in der Schweiz

Skigebiete mit hochgelegenen Pisten zeichnen sich vor allem durch zwei Dinge aus: ...