Das große Skilexikon: Wintersport-ABC

27. März 2018 - SnowTrex

Um das Warten auf den nächsten Skiurlaub zu verkürzen, sorgt SnowTrex für Erheiterung und weckt Erinnerungen – mit dem großen Wintersport-ABC. Hier werden sämtliche Begriffe aus dem Wintersport als Skilexikon zusammengefasst.

Jeder sollte Wintersport betreiben!

A

Abfahrtshocke

Das ist die Trainingsübung, die die Oberschenkel so brennen lässt wie eine Abfahrt auf der Harakiri-Piste. Zigmal in Telegym-Videos bei Frauen in Glanz-Leggins und Body gesehen und heute immer noch so effizient wie damals.

Alm-Öhi

Der Großvater von Heidi, lebt auf einer idealtypischen Alm in der Schweiz – natürlich nur in der Fiktion.

Altschnee

Liegt mindestens seit drei Tagen und hat eine körnige Struktur, da er einen geringeren Wasseranteil und eine höhere Dichte besitzt. Aus Altschnee wird durch milde Temperaturen, Verdunstung und anderen Wettereinflüssen schließlich Firn.

Après-Ski

Französisch, heißt übersetzt „Nach dem Ski“. Hier ist der Interpretationsspielraum groß: von starkem Alkoholkonsum inklusive hemmungslosen Tanzbewegungen und ebenso hemmungslosem Flirten bis hin zum einfachen gepflegten Radler nach der letzten Abfahrt.

Ausgelassene Stimmung beim Après-Ski.

B

Bagjump

Großes Luftkissen, meist in Snowparks zu finden. Wird zum Abfedern nach einem waghalsigen Sprung über ein Hindernis genutzt.

Beschneiung

Künstliche Schneeerzeugung für idealen Pistenbelag. In vielen Skigebieten nicht mehr wegzudenken.

Bindung

Das Verbindungselement zwischen Ski und Skischuh. Sie öffnet sich bei einem bestimmten Druck, z. B. bei Stürzen, um Verletzungen vorzubeugen. Der sogenannte Z-Wert bestimmt den Auslösemoment.

Boxen

Kunststoffboxen, über die die Wintersportler fahren können. Sie werden anhand ihrer Form und Ausrichtung unterschieden. So gibt es unter anderem Flat-Boxen (flach, ohne Neigung), Flat-Down-Boxen (flach und bergab geneigt), Rainbow-Boxen (bilden einen Bogen, der im Schnee beginnt und endet) oder Butter-Boxen (sehr breit).

Buckelpiste

Des einen Traum, des anderen Albtraum. Unpräparierte bzw. ausgefahrene Piste, die der Oberschenkelmuskulatur und den körpereigenen Stoßdämpfern einiges abverlangt. Für Könner kein Problem, für Anfänger ein Grund, den Skitag auf der Stelle zu beenden.

Natürliche Buckelpiste in Verbier.

C

Carving

Die passenden Carving-Ski machen es möglich: Kurvenfahren auf der Skikante, tief in der Hocke. Vor allem auf breiten, perfekt präparierten Pisten ein Genuss. Aber Achtung: Auf der Kante wird’s ganz schön schnell!

Chalets

Kleine Appartementhäuser für Selbstversorger, die meist von Familien oder Gruppen gemietet werden. Mancherorts sind mehrere Häuser in einem abgegrenzten Chalet-Dorf versammelt. In französischen Skigebieten liegen sie oft direkt neben der Piste.

Chalets in Valmeiner Grand Panorama II.

Contest

Sportlicher Wettbewerb vornehmlich für Snowboarder und Freestyler, die sich in Fahrkönnen und Tricks messen.

Cork

Der wohl anspruchsvollste Sprung von Freestylern ist der Cork, bei dem der Snowboarder einen Flip mit Spin ausführt. Auch hier sind die Drehzahlen bis nach oben offen…

Corner

Ein großer Schneehügel mit steilen Wänden und eingearbeiteten Ecken, über die man zum Beispiel springen kann.

D

Donut

Fettiges, amerikanisches Gebäck mit Loch in der Mitte. Hat auf der Piste deswegen nichts zu suchen. Kann aber auch für einen bestimmten Trick von Skifahrern stehen: Die schaffen es dabei auf den Kanten in einem Schwung einen kompletten Kreis zu fahren.

Double-Flip

Snowboard-Trick. Zweifache Drehung um die Rotationsachse bei einem Sprung. Kann mit anderen Tricks kombiniert werden.

E

Einkehrschwung

Dieser Schwung hat nichts mit den Schwüngen auf der Piste zu tun, denn er findet abseits dieser statt. Und zwar auf der Hütte. Am besten in Begleitung eines Heißgetränks und eines landestypischen Mahls.

Einfädeln

Hat nichts mit Omas Nähkasten zu tun. Vornehmlich beim Slalom gerät dabei die Slalomstange zwischen die beiden Latten. Eigentliches Ziel ist es, die Stange mit beiden zu umfahren. Denn sonst heißt es: Disqualifikation.

Extase

Spürt jeder Wintersportler, wenn er auf einer Piste oder einer Skiroute durch den frischen Pulverschnee stäubt.

F

Firn

Trockener Altschnee, der von neuem Schneefall überlagert wird und durch milde Temperaturen (z. B. im Frühjahr) immer größere Eiskristalle bildet. Aus dem wasserdurchlässigen Firneis wird schließlich wasserundurchlässiges Gletschereis.

Feinster Firn im Frühling.

FIS

Internationaler Skiverband, im französischen Original „Fédération Internationale de Ski“ genannt. Regelt u. a. die internationalen Wettkämpfe wie Weltmeisterschaften und den Weltcup.

Flying Hirsch

Englisch, heißt übersetzt „fliegender Hirsch“. In-Getränk der Après-Ski-Gänger seit einigen Jahren. Ein Glas Energydrink mit einem schwimmenden kleinen Kräuterschnaps.

Front Flip

Salti vorwärts werden als Front Flips von Freestylern bezeichnet. Werden sie rückwärts ausgeführt, heißen sie Back Flips.

Funpark

Der Teil des Skigebietes, vor dem der Großteil der Wintersportler staunend stehen bleibt. Spielplatz für große und kleine Kinder, die sich auf diversen Obstacles – Neudeutsch für „Hindernisse“ – austoben. Auf halsbrecherische Art und Weise.

Funslope

Eine Piste mit Spaßelementen. Sie ist so konzipiert, dass sie auch Anfänger und Kinder mühelos abfahren können.

Auf einer Funslope haben alle Spaß.

G

Germknödel

Skiurlaub in Österreich geht eigentlich nicht ohne. Genossen wird er im Optimalfall auf einer urigen Hütte, an einem Plätzchen in der Sonne und mit extra viel Vanillesoße. Ein Traum aus Teig und Pflaumenmarmelade.

Gletscher

Durch Schneemetamorphose entstandenes Eis, das ab einer bestimmten Masse ein so großes Eigengewicht erreicht, dass es sich langsam aber stetig zu bewegen beginnt.

Gondel

Befördert die Wintersportler auf den Berg. Ist manchmal Schauplatz für Völkerverständigung und Begegnungen mit besonders lustigen Menschen.

Goofy

Standposition auf dem Snowboard, bei dem der rechte Fuß in Fahrtrichtung vorne steht. Gegenteil von „Regular“.

Grabs

Während eines Sprungs können Snowboarder einige Feinheiten einbauen – Grabs zum Beispiel, also Griffe an die Boardkante

H

Heliskiing

Traum eines jeden Skifahrers oder Snowboarders. Mit dem Hubschrauber wird man auf den Berggipfel gebracht, auf Ski gleitet man ihn wieder hinab.

Heliskiing – Traum aller Freerider.

Helm

Kopfschutz, den jeder Wintersportler auf der Piste tragen sollte.

Hüttenabend

Gehört zu jedem ordentlichen Skiurlaub dazu. Auf den Hütten im Skigebiet oder den Après-Ski-Bars im Tal gibt es von gemütlich bis feuchtfröhlich für jeden Geschmack die passende Einkehr.

I

Ideallinie

Gedachte Linie, die den schnellsten Weg auf einer Rennstrecke beschreibt. Bei Alpinskirennen wie etwa dem Slalom führt diese ganz dicht und in scharfen Kurven an den Stangen und Toren vorbei.

Iglus

Ganze Dörfer sind davon in manchen Skigebieten entstanden. In vielen kann man sogar übernachten, manche sind nur als Bars konzipiert. Back to the roots.

Iglu in Mayrhofen.

J

Jethose

Eng anliegende Skihose mit Elastan-Anteil. DER Trend der 80er Jahre.

Jibben

Der Oberbegriff für das Freestylen im Park oder auf der Piste, bei der man viele verschiedene Hindernisse mitnimmt oder viele Trickvarianten auf der Piste macht. Dazu werden auch andere Hindernisse wie Tonnen, Ölfässer oder Baumstämme aufgebaut oder natürliche Hindernisse wie Baumstümpfe oder Wechten am Pistenrand benutzt.

Jodeln

Volkstümlicher Gesang von Lautsilben. Bekanntes Klischee über die Traditionen im Alpenraum, allerdings auch häufig auf Après-Ski-Partys zu hören.

Jumps

Jumps sind die Sprünge der Freestyler. Grob einteilen lassen diese sich in mehrere Kategorien – in Sprünge mit oder ohne Drehung jeglicher Art, in Sprünge mit oder ohne Griff ans Board und Tricks, die normal oder „blindside“, also ohne die Landung richtig einsehen zu können, angefahren werden.

K

Kaiserschmarrn

Köstliches Teiggericht, das in Österreich als Nachtisch oder auch als Hauptgericht serviert wird. Teigfetzen, Rosinen, Apfelmus oder eine ähnliche süße Beilage – und der gemeine Wintersportler ist glücklich.

Kanten

Seiten des Skis oder Snowboards, die häufig Metallverstärkungen besitzen. Nutzen sich vor allem beim schnittigen Carven schnell ab und müssen regelmäßig geschliffen werden.

Kinderland

Übungsareal für Skianfänger im Skigebiet. Gehört meist zu einer Skischule und wird von einem Maskottchen bewohnt.

Im Kinderland sind die Kleinsten gut aufgehoben.

Kontrastverstärkend

Wer eine Skibrille mit diesem Prädikat trägt, der hat den Durchblick. Auch bei schlechten Sichtverhältnissen. Überraschende Schneehaufen, die man vor lauter Weiß nicht gesehen hat, sind damit Geschichte.

Kunstschnee

Die Rettung für alle Wintersportler in Zeiten von schneearmen Wintern.

L

Latten

Umgangssprachlich für Skier.

Lumumba

Heißer Kakao mit einem Schuss Rum. Beliebtes Après-Ski-Getränk.

Leberkäs-Semmel

Am besten mit warmem Leberkäse und viel Senf. Der beste Snack für den Skitag. Serviert vor allem in Österreich und Bayern.

LVS-Gerät

Lawinenverschütteten-Suchgerät. Basisausrüstung für jeden Geländefahrer. Besitzt einen Sende- und einen Suchbetrieb und hilft somit bei der Bergung von Personen, die von einer Lawine verschüttet wurden.

M

Marcel Hirscher

Erfolgreicher Skirennläufer aus Österreich. Vierfacher Gesamtweltcup-Sieger (in Folge) und Slalom-Rivale von Felix Neureuther.

 

N

Neureuther, Felix

Erfolgreichster deutscher Skirennfahrer aus Garmisch-Partenkirchen und engagierter Trexperte bei SnowTrex. Slalom-Profi und großer Konkurrent von Marcel Hirscher.

Neuschnee

Verleitet im Urlaub selbst gestandene Männer dazu, sich zu freuen wie ein Kleinkind. Der einzig wahre Grund, um früh morgens aus dem Bett zu kriechen.

Nachtskifahren

Skifahren von 9 bis 16.30 Uhr – das reicht den Wintersportlern heute nicht mehr. Deswegen gibt es im Großteil der Skigebiete mindestens eine beleuchtete Piste. Beim Nachtskifahren geht es nicht um die große Auswahl, sondern um das Erlebnis.

Nachtskipiste in Madonna di Campiglio.

O

Obstacles

Englischer Oberbegriff für Hindernisse im Funpark, meist Kicker, Boxen und Rails.

Overall

Siehe auch „Jethose“. Doch der Overall ist heute vor allem dank großer Boarder-Labels wieder salonfähig. Vielleicht nicht unbedingt in den bunt gemusterten Versionen der 80er. Doch auch diese darf man als seltene Exemplare ab und an noch auf den Pisten bewundern.

Offpiste

Weg von der Piste und ab in den Tiefschnee. Die Wintersportgemeinschaft gibt sich längst nicht mehr nur mit dem klassischen Pistenangebot der Skigebiete zufrieden.

P

Pistenbock

Neuartiger Lenkschlitten mit Bremsvorrichtung, erdacht von bayerischen Tüftlern. Das Gefährt gibt es als Ein- oder Zweisitzer für Erwachsene und Kinder.

Pistenkilometer

Länge einer Piste und die wohl wichtigste Angabe eines Skigebiets. Faustregel: je mehr, desto besser.

Pommes und Pizza

Ja, man kann beides sicher auch auf den meisten Hütten als Mittagessen bestellen. Doch für Snowboarder haben diese beiden Wörter auch noch eine andere Bedeutung als die kulinarische: Denn als Pommes und Pizza bezeichnen diese im ewigen Zwist mit den Skifahrern schlicht und einfach deren Skistellung. Pommes die Parallelstellung und Pizza der Schneepflug.

Powder

Feinster, neu gefallener Tiefschnee. Wer seine Kurven hier zieht, der fühlt sich wie auf dem Surfbrett.

Frischer Powder in Utah.

Panda

Bezeichnung für die im Skiurlaub übliche Markierung, die Sonne in Verbindung mit der Skibrille gerne im Gesicht der Wintersportler hinterlässt.

Q

Q-Parks

Eines der größten Unternehmen für Snowboard- und Funparkbau. Die besten Parkbauer Europas konzipieren umfangreiche Parcours mit ausgeklügelten Freestyle-Elementen für Skigebiete im gesamten Alpenraum.

R

Radler

Das beste Après-Ski-Getränk: kalt, durstlöschend, süß und nur mit kleinem Alkohol-Anteil.

Regular

Standposition beim Snowboarden, bei dem der linke Fuß in Fahrtrichtung vorne steht. Gegenteil von „Goofy“.

Rails

Der Begriff leitet sich vom englischen „Handrail“, also Geländer ab. Die stählernen Rohre gibt es ebenfalls in unterschiedlichen Formen – zum Beispiel als Down Rail, Flat Rail oder auch Kinked Rail (beginnen meist ohne Neigung und haben einen Knick, ab dem es steiler bergab geht).

Rocker

Der wichtigste Material-Trend der vergangenen Jahre: der Rocker-Ski. Schaufel und teils auch Ski-Enden sind aufgebogen. Der Vorteil: Das Kurvenfahren wird einfacher, das Verkanten schwieriger.

S

Schlepplift

Eine der ersten Liftformen. Und deswegen heute bei vielen Wintersportlern gegenüber den modernen und mit Sitzheizung ausgestatteten Gondeln und Sesselbahnen als veraltet betrachtet.

Schlepplift in Saas-Fee.

Schirmbar

Die gängigste Form der Après-Ski-Location. Bar, großer Sonnenschirm, Hocker – fertig!

Sellaronda

dt. Sellarunde. Die wohl berühmteste Skirunde der Welt rund um den Sellastock in den italienischen Dolomiten. 26 Pistenkilometer lang und von einem durchschnittlichen Skifahrer entspannt an einem Tag befahrbar.

Shaper

Sie dienen im Auftrag von Q-Parks und anderen Snowpark-Entwicklern. Sind den meisten Tag am Berg, können den Park auch selbst nutzen und müssen – theoretisch – ein Traumleben haben.

Skihalle

Bayern und Österreicher lachen gerne über die Flachland-Tiroler und ihre Skihallen. Und doch gibt es immer mehr dieser Indoor-Pisten. Vorteil für Flachland-Tiroler: Wenn wir wollen, können wir so das ganze Jahr über fahren. Auch wenn das Gefühl zugegebenermaßen bei Weitem nicht dasselbe ist.

Saisonopening

Das wird in den meisten Skigebieten mittlerweile groß gefeiert. Und dabei versucht man sich gegenseitig mit großen Namen zu übertreffen. Jedes Jahr unter den Siegern dieses Wettbewerbs: Ischgl mit seinen Top of the Mountain Konzerten.

Shredden

Einer dieser vielen neudeutschen Ausdrücke, die die Freestyle-Szene eingeführt hat. Heißt aus dem Englischen wörtlich übersetzt so viel wie „Zerkleinern“. Und im übertragenen Sinne bedeutet es, so lange Pisten, Tiefschneehänge und Funparks zu befahren, bis das Board oder die Skier brechen. Das passiert aus Liebe zu den Brettern allerdings in den wenigsten Fällen.

Schneepflug

Eine Skistellung, die vor allem den Anfängern bekannt ist. Nicht elegant, aber effektiv beim Vermeiden hoher Geschwindigkeiten.

Skigymnastik

Siehe „Abfahrtshocke“ – eine Übung, die zu den Klassikern der Skigymnastik gehört. Sollte ein jeder Wintersportler vor dem Urlaub machen, raten Experten.

Spins

Alle Sprünge, die von Freestylern über die Körperlängsachse gedreht ausgeführt werden, heißen Spins und werden in Gradzahl angegeben.

T

Talabfahrt

Die meist besonders lange Abfahrt zurück zum Skidorf bzw. ins Tal. Jeder Bergbahnbetreiber wünscht sich eine, da sie ein Skigebiet attraktiver macht.

Tellerlift

Die noch gemeinere Variante des Schleppliftes – zumindest für Snowboarder. Ist einfach nicht für die Fahrt auf einem Brett geeignet.

Tip & Tail-Ski

Freestyle-Ski mit spezieller Rocker-Vorspannung, der an beiden Enden aufgebogene Schaufeln besitzt. Der Ski ist praktisch vorne und hinten gleich konstruiert und erleichtert somit Tricks wie z. B. das Rückwärtsfahren und Drehen während der Fahrt.

Twister

Freestyler können einen Twister springen – das heißt, die Skier stehen im 90-Grad-Winkel zur Flugrichtung – Oberkörper und Beine rotieren in entgegengesetzte Richtungen.

U

Unpräpariert

… sind die Pisten, die auch Skirouten genannt werden. Sie sind als schwarze Pisten markiert und nur den sehr guten Skifahrern und Snowboardern vorbehalten.

V

Verbundskipass

Eine der genialsten Erfindungen der Wintersportwelt. Mehrere, meist benachbarte Skigebiete tun sich zusammen und verkaufen einen gemeinsamen Skipass. Lohnenswert für jeden, der Abwechslung liebt und sich in einem Skigebiet schnell langweilt. Zu den bekanntesten gehören sicherlich Dolomiti Superski und Ski amadé.

Vierschanzentournee

Prestigeträchtiger Skisprung-Wettbewerb mit großer Publikumswirkung, ausgetragen auf den vier Schanzen in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen in Deutschland, sowie in Innsbruck und Bischofshofen in Österreich.

Sprung bei der Vierschanzentournee in Oberstdorf.

W

Wallride

Eine Wand, an der Freestyler hochfahren (meist 90° Winkel!) und Kunststücke performen können.

Weltcup

Sportliche Wettkampfserie der weltbesten Skirennfahrer.

Weiße Ring, der

Berühmtes Skirennen am Arlberg über die bekannte Skirunde um Lech am Arlberg. Die 22 Pistenkilometer und 5.500 Höhenmeter auf leichten und mittelschweren Abfahrten sind für normale Skifahrer an einem halben Tag zu schaffen.

Whiteout

Ein meteorologisches Phänomen und gleichzeitig der Alptraum für jeden Wintersportler. Denn das Ergebnis dieses Wetterphänomens ist weiß. Ein nahtloses Weiß. Die Grenzen zwischen Piste und Horizont, zwischen ebener Fläche und Schneehaufen verschwimmen. Da hilft oft auch die kontrastverstärkende Brille nicht mehr.

X

X (Cross)-Country

Englischer Begriff für das Langlaufen, die beliebteste nordische Disziplin.

Langlauf bei schönstem Sonnenschein.

X-Games

Extremsport-Wettbewerb und einer der wichtigsten für die Freestyle-Szene. Sie finden im Sommer und im Winter statt. Im Winter treten die Größen der Szene auf dem Snowboard, auf Skiern und dem Schneemobil an. Action garantiert!

Y

Yeti

Die Legende vom Schneemenschen. Ob es ihn wirklich gibt? Wir wissen es nicht. Also: Augen auf in den Bergen!

Z

Z-Wert

Auslösewert von Skibindungen. Wird auf jeden Fahrer individuell eingestellt. Dabei werden Körpergröße, Gewicht, Alter, Geschlecht, Fahrkönnen und Sohlenlänge abgefragt und über die Z-Wert-Tabelle ermittelt. Der Fachmann stellt die Bindung dann mittels Schraubenzieher an Vorder- und Hinterbacken ein.

Zauberteppich

Dieser liegt nicht auf dem Boden, sondern im Schnee. Und er hat nicht viel mit dem herkömmlichen Bodenbelag zu tun. Denn es handelt sich dabei um ein Fließband, das die kleinen Ski-Zwergerl hoch auf den Berg – bzw. den Anfängerhügel – bringt.

Zipflbob

Das Trendgerät auf der Rodelbahn. Eine kleine kufenlose Sitzfläche mitsamt einem Haltegriff, der auch als Bremse genutzt wird. Mittlerweile gibt es sogar einen offiziellen Zipflbob-Weltverband.

Zirbenschnaps

Spezialität aus Österreich. Riecht wie ein Tannenwald oder ein Saunaaufguss.

 

 

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