Wintercamping im Skigebiet: Vorbereitung, Ausrüstung und Tipps für die kalte Jahreszeit

3. Oktober 2023 - SnowTrex

Beim Wintercamping verbindet sich die Freiheit des mobilen Reisens mit der faszinierenden Kulisse verschneiter Berglandschaften. Und so erfreut sich das Konzept, komfortabel im Wohnmobil oder Zelt zu übernachten und nur innerhalb von Minuten auf der Piste zu sein, bei Wintersportlern wachsender Beliebtheit. Damit Wintercamping aber zum Erfolg wird, braucht es eine gute Vorbereitung. Welche Aspekte neben Ausrüstung, Isolierung und Gasversorgung beim Camping im Schnee noch wichtig sind, weiß SnowTrex.

Mit dem Wohnmobil in den Skiurlaub ist für viele Wintersportler eine spannende, aber vor allem kostengünstige Alternative zu traditionellen Unterkünften wie Hotels oder Ferienwohnungen.

Faszination Wintercamping: Einstieg und Kosten

  • Verknüpfung von mobilem Reisen und direktem Zugang zu Wintersportgebieten.
  • Nachhaltige Aspekte beim Campen in verschneiten Naturlandschaften.
  • Kostenstruktur von Stellplätzen, Energie und Ausrüstung im Überblick.

Warum im Winter campen?

Wintercamping macht es für Wintersportler in den Bergen möglich, dank der Nähe zum Skigebiet, morgens als Erste auf der Piste zu stehen und nach einem langen, aktiven Tag einfach in eine selbstbestimmte, mobile Unterkunft zurückzukehren. So ist es für viele Wintercamper das Aufwachen vor verschneiter Kulisse ein einmaliges Freiheitsgefühl. Dazu ist die Nutzung einer Wer seine eigene Unterkunft zu nutzen, um zeitlich flexibel zu bleiben und dadurch den Tagesablauf auch immer den Wetterverhältnissen anzupassen. Sprich: sich bei starker Bewölkung einfach noch einmal im Schlafsack umzudrehen oder bei Kaiserwetter direkt zur eigenen Skiausrüstung zu „sprinten“!

Nachhaltig reisen im Winter

Auf der Suche nach nachhaltigen Reisearten steht heute auch Wintercamping auf der Liste. Dabei wird auf ressourcenschonendes Heizen, umweltfreundliche Mobilität und den bewussten Schutz von alpiner Flora und Fauna geachtet. Das gelingt etwa durch den Einsatz von moderner Isolierung in Zelten und Wohnmobilen, während energieeffiziente Heizsysteme den CO2-Ausstoß auch bei tiefen Temperaturen gering halten. Und am Ende lässt sich natürlich auch beim Wintersport selbst die ökologische Belastung minimieren: Denn wer im Urlaub nachhaltig Skifahren möchte, wählt hier am besten Skigebiete, die aktiv ökologische Maßnahmen wie den Einsatz elektrischer Pistenraupen oder den Seilbahnenbetrieb mit Solarstrom umsetzen.

SnowTrex-Tipp: Die Nutzung öffentlicher Skibusse, die viele Wintercampingplätze direkt ansteuern, schont die Umwelt und erspart die lästige Parkplatzsuche an der Talstation.

Tipps für die Wintercamping-Premiere

Statt zwei Skiwochen in den Bergen empfiehlt sich für Wintercamping-Neulinge erst einmal ein kurzes Probe-Wochenende auf einem gut ausgestatteten Campingplatz mit beheiztem Sanitärbereich und Trockenraum. Bevor es aber auf die Straße geht, sollte vorab auch immer unbedingt die Fahrzeugtechnik überprüft werden. Denn das schützt vor unliebsamen Überraschungen, wie einem Heizungsausfall, gerade bei Frost. Für die Wintercamping-Premiere reicht normalerweise zunächst eine Grundausrüstung, die schrittweise um winterrelevante Extras wie Thermomatten, Radkeile und Schneeschaufeln ergänzt werden sollte.

Kosten beim Wintercamping

Die Gesamtkosten beim Wintercamping vor Ort in den Bergen setzen sich immer aus der Stellplatzgebühr, dem individuellen Energieverbrauch (Gas und Strom) sowie den Preisen für Skipass und Leihausrüstung zusammen. Dabei gilt: Im Vergleich zur Sommersaison fallen die Stellplatzgebühren auf Campingplätzen im Winter generell moderater aus, während die Nebenkosten aufgrund des höheren Energieverbrauchs etwa zum Heizen steigen. So dürfte sich eine transparente Kalkulation wie folgt lesen: Tagespreise für Stellplätze zwischen 25 und 60 Euro, Stromabrechnung nach Kilowattstunden sowie ein Gasverbrauch von etwa 2 bis 3 kg Propan pro Tag im Dauerbetrieb.

Beliebte Regionen und Campingplätze im Skigebiet

Wintercamping in Österreich

Wenn es um Wintercamping geht, dann führt an Österreich eigentlich kein Weg vorbei. Schließlich finden sich in der Alpenrepublik in den Bergen auch viele im Winter geöffnete Campingplätze, die neben erstklassigem Komfort auch mit der Nähe zu extrem beliebten Skigebieten punkten. Ob nun Ötztal, im Zillertal, am Arlberg oder in Seefeld, hier warten auch in der kalten Jahreszeit überall Stellplätze für Caravans und Wohnmobile sowie Zeltplätze. Wer seinen winterlichen Campingurlaub also in Österreich verbringen möchte, der profitiert dort wie jeder andere Skifahrer auch von schneesicheren Pisten und auf dem Campingplatz von beheizbaren Sanitäranlagen, Saunalandschaften und Ski-Trockenräumen.

Wintercamping: Tipps für ein problemloses Campen im Winter | ÖCC

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→ Alpen-Auszeit planen und die besten Wintercamping-Angebote in Österreich bei SnowTrex finden

Wintercamping in Deutschland

Wie im südlichen Nachbarland gibt es auch in Deutschland in der kalten Jahreszeit in den Bergen Möglichkeiten für Wintercamping. Gerade in den bayerischen Alpen, im Allgäu und im Schwarzwald warten dabei hervorragende Voraussetzungen für erlebnisreiche Tage mit Zelt oder Wohnmobil im Schnee. In den Skiregionen warten die Campingplätze mit familiärer Atmosphäre und der Nähe zu Rodelbahnen, Langlaufloipen und Skiliften in den Wintersportorten auf. Und so lohnt sich ein Kurztrip nach Deutschland besonders für Wintersportler, die kurze Anreisewege und abwechslungsreiche Landschaften schätzen.

Silvester-Camping im Schnee

Besonders im Dezember und Januar sind Unterkünfte in den Skiregionen extrem gefragt, auch, weil die Feiertage und Neujahr in den Bergen etwas ganz Besonderes sind. So garantiert etwa Silvester-Camping im Schnee fast schon einen stimmungsvollen Jahreswechsel abseits des jahreszeitbedingten Hoteltroubels, inmitten verschneiter Landschaften. Schließlich werden auf vielen Campingplätzen zu Silvester etwa Fackelwanderungen, Lagerfeuer oder gemeinsame Feste auf dem Platzgelände organisiert. Daher empfiehlt sich hier wie so oft eine rechtzeitige Reservierung, da Stellplätze wie auch Hotelzimmer rund um die Feiertage zum Jahresende besonders gefragt sind.

An Weihnachten und Silvester wird es auf vielen Campingplätzen in den Alpen festlich, etwa mit Feuerwerken.

Fahrzeugvorbereitung: Wohnmobil und Wohnwagen winterfest machen

  • Zur Kältevermeidung ist eine gezielte Isolierung von Cockpit, Fenstern und Radkästen erforderlich.
  • Frisch- und Abwassertanks sowie Rohrleitungen müssen mit Frostschutzmitteln behandelt werden.
  • AGM-, Gel- und Lithium-Batterien müssen richtig gepflegt werden.
  • Für die Anreise ist eine sichere Fahrzeugausstattung mit Winterreifen und Schneeketten erforderlich.

Isolierung

Den effektiven Schutz vor Kältebrücken erreichen Wintercamper, indem sie passgenaue Isoliermatten an Fenstern, Fahreraussparungen und Hecktüren des Wohnmobils anbringen. Dazu zählt besonders das Fahrerhaus bei zu Campern konvertierten Kastenwagen  zu den großen Zonen, in die traditionell beißende Kälte eindringen kann. Daher halten gerade Außenisolierhauben über der Frontscheibe die Kälte hier effizient ab und verhindern dabei gleichzeitig eine Kondenswasserbildung an den Innenscheiben.

Wassertank und Leitungen

Ein absolutes Muss für Wintercamper ist ein effektiver Frostschutz des Wassersystems an Bord, etwa durch beheizte Wassertanks, innen liegende Leitungen oder die Zugabe von lebensmittelechtem Frostschutz. Das heißt nicht, dass unbeheizte Abwassertanks unter dem Fahrzeugboden im Winter nicht funktionieren. Sie sollten bei Frost lediglich am besten geöffnet sein, sodass Grauwasser direkt in einen untergestellten Eimer abfließen kann. Wer auf Nummer sicher gehen will, der kann auch beheizbare Isolierummantelungen für Ventile und Rohre einbauen, die das System auch bei zweistelligen Minusgraden funktional halten.

Beheizbare Wassertanks für das Frischwasser vermeiden im Winter in Wohnmobilen und Campern Frost in den Wasserleitungen.

Batteriepflege im Winter

Die Pflege der Batterie des Campers im Winter umfasst auf jeden Fall Schutzmaßnahmen, da Kälte die Kapazität aller Akkutypen vorübergehend verringern kann. So verlieren AGM- und Gel-Batterien bei Frost an Abgabeleistung und sollten stets vollständig geladen bleiben. Lithium-Batterien (LiFePO4) verfügen dagegen oft über integrierte Heizelemente (Smart-BMS), die ein Laden unter dem Gefrierpunkt gefahrlos möglich machen.

SnowTrex-Tipp: Bei extremen Minusgraden empfiehlt sich die Nutzung von Landstrom auf dem Campingplatz, um das Batteriemanagementsystem dauerhaft zu entlasten und die Fahrzeugheizung zuverlässig zu versorgen.

Tipps für die sichere Anreise bei Eis und Schnee

Eine vorausschauende Fahrweise in Kombination mit passender Winterbereifung macht eine Anreise mit Camper oder Wohnwagen über verschneite Passstraßen und Bergstrecken so sicher wie möglich. Dabei braucht es auf der Fahrt ins Skigebiet hochwertige Winterreifen mit einer ausreichenden Profiltiefe von mindestens 4 mm, die auch gesetzlich vorgeschrieben ist. Zudem gehören passende Schneeketten, ein Abschleppseil sowie eine Schaufel griffbereit in den Camper oder den Kofferraum.

Richtig heizen und Gasverbrauch beim Wintercamping

  • Auswahl des passenden Flüssiggases für frostige Außentemperaturen.
  • Propan ist ein verlässliches Heizgas bei Minusgraden bis -40 Grad.
  • Eine exakte Berechnung des Gasverbrauchs ermöglicht eine vorausschauende Vorratsplanung.
Wintercamping ist gerade für naturnahe Wintersportler oft das Urlaubs-Highlight des Jahres.

Propan vs. Butan: Die Wahl des richtigen Gases

Für Wintercamping eignet sich ausschließlich Propangas, weil es im Gegensatz zu Butangas auch bei extremen Minusgraden gasförmig bleibt. Während sich Butan also bereits bei Temperaturen um den Gefrierpunkt (0 Grad) verflüssigt und nicht mehr aus der Flasche entweicht, verdampft Propan auch noch zuverlässig bei bis zu -40 Grad. Daher sollten im Winter genutzte Gasflaschen mit reinem Propan oder einer Propangas-Mischung mit sehr hohem Propananteil befüllt sein.

Gasverbrauch im Dauerbetrieb kalkulieren

Der Gasverbrauch einer Wohnmobilheizung liegt im winterlichen Dauerbetrieb durchschnittlich zwischen 1,5 kg und 3 kg Gas pro Tag. So benötigen gut isolierte Fahrzeuge bei moderaten Frosttemperaturen alle drei bis vier Tage etwa eine neue 11-kg-Propangasflasche. Ein Heizungsausfall kann dabei durch eine automatische Umschaltanlage verhindert werden, die nahtlos von der leeren auf die volle Gasflasche umschaltet, sodass die Heizung auch nachts unterbrechungsfrei weiterläuft.

Winterzelten: Das pure Abenteuer im Schnee

  • Spezielle Zeltmodelle mit hoher Schneelast und windstabiler Konstruktion.
  • Hochisolierende Schlafkonzepte mit Schaumstoff-, Luft- und Daunenschichten.
  • Sichere Verankerungstechniken für Heringe und Abspannleinen auf Schnee.
Das Wichtigste beim Winterzelten ist, dass Wintersportler hier die geeignete, wintertaugliche Ausrüstung dabei haben.

Die richtige Ausrüstung für Zelten bei Minusgraden

Die Grundausrüstung zum Winterzelten sollte auf jeden Fall aus einem sturmfesten Vierjahreszeiten-Zelt, einer hochisolierenden Isomatte mit hohem R-Wert sowie einem Daunenschlafsack mit geeignetem Komfortbereich bestehen. Dazu ist es empfehlenswert, dass das Zelt über ein stabiles Gestänge und Schnee-Lappen am Außenzelt verfügt, die das Eindringen von Schnee verhindern. Was die Isomatte angeht: Ein R-Wert zwischen mindestens 4,5 und 5,0 schützt effektiv vor der Bodenkälte, während der Schlafsack auf Temperaturen unter -10 Grad ausgelegt sein sollte.

Tipps für den Zeltaufbau und den Kälteschutz

Der Zeltaufbau auf Schnee gelingt am besten durch Festtreten der Grundfläche und die Verwendung spezieller Schneeheringe oder Skier als Verankerung.Vor dem Aufbau wird der Schnee eben komprimiert und gelagert, damit eine feste Eisoberfläche entsteht. Trockene Wechselbekleidung, eine Mütze sowie eine Wärmflasche im Fußbereich des Schlafsacks sorgen für erholsamen Schlaf bei nächtlichem Frost.

Wintercamping für spezielle Zielgruppen: Familien und Haustiere

  • Beheizte Familienbäder, Spielbereiche und kurze Wege zu Kinderskikursen.
  • Kostenfreie oder ermäßigte Skipässe für Kinder in ausgewählten Skiregionen.
  • Optimale Betreuung und Pflege für Hunde bei Schnee und Eis.

Tipps für den Wintercamping-Urlaub mit Kindern

Beim Wintercamping mit Kindern gilt es für Eltern, darauf zu achten, dass sie sich für familiengerechte Campingplätze mit beheizten Spielräumen und Aufenthaltsräumen sowie einer guten Anbindung an eine Skischule für entspannte Urlaubstage entscheiden. Dazu sollte von zu Hause ausreichend Wechselkleidung mitgebracht werden, während im Wohnmobil oder Camper genug Platz zum Trocknen der Skibekleidung essenziell ist – und das nicht nur für das Wohlbefinden der Kleinen, sondern auch der Erwachsenen. Was das Skifahren angeht, bieten viele Destinationen in den Alpen heute attraktive Konditionen für Familien an. So gibt es etwa in zahlreichen Skigebieten einen Gratis-Skipass für Kinder, was das Urlaubsbudget schont.

Mit der Familie in den Wintercamping-Urlaub zu fahren, ist für Groß und Klein ein unvergessliches Erlebnis.

Wintercamping mit Hund

Wintercamping mit Hund gelingt für Mensch und Tier problemlos, wenn das Herrchen gut vorbereitet ist. Heißt: eine gut isolierte Schlafdecke und Pfotenschutz vor Streusalz dabei hat, sowie sich vorab über die besten hundefreundlichen Gassirouten vor Ort informiert hat. Ansonsten schützt ein warmer Mantel gerade kurzhaarige Hunderassen auf ausgiebigen Schneewanderungen. Und für alle Tierhalter, die die verschneite Bergwelt einmal gemeinsam mit dem eigenen Vierbeiner erkunden möchten, findet bei SnowTrex nützliche Hinweise rund um den Wintersport mit Hund.

Wellness und Regeneration nach dem Pistentag

  • Es gibt Wohlfühlangebote direkt auf dem Campingplatz oder in nahegelegenen Thermen.
  • Saunagänge und Thermalbäder regen die Muskulatur an.
  • Zudem gibt es effektive Maßnahmen zur Vorbeugung von Unterkühlungen an Händen und Füßen.

Wellness auf dem Campingplatz oder in der Therme

Moderne Campingplätze haben im Winter häufig eigene Wellnessbereiche mit Saunen, Dampfbädern und beheizten Innen- oder Außenpools zu bieten. Alternativ ist auch ein Ausflug in ein alpines Wellnessbad im Skiort ein idealer Abschluss eines langen Pistentages. Welches Erholungsprogramm nach der letzten Abfahrt am besten tut, zeigt unser Überblick zur Wellness nach dem Skifahren. Dazu gehören auch imposante Alpenthermen, die zum Entspannen im warmen Thermalwasser einladen.

Auf vielen Campingplätzen ist im Winter etwa eine Sauna auf dem Gelände zu finden.

Tipps gegen kalte Füße und Hände

Gegen kalte Extremitäten helfen im Winter funktionale Thermosocken, beheizbare Einlegesohlen und gut sitzende Handschuhe mit Windstopper-Membran. Wichtig ist dabei, dass weder die Schuhe, noch die Handschuhe zu eng sitzen, damit die Blutzirkulation erhalten bleibt. Weitere bewährte Kniffe gegen das Auskühlen bieten die praxisnahen Tipps gegen kalte Füße und Hände.

FAQ zum Wintercamping

Welche Campingplätze haben im Winter geöffnet?

In bekannten Wintersportregionen in Österreich, Deutschland, der Schweiz und Italien haben viele Campingplätze ganzjährig oder speziell in der Wintersaison geöffnet. In der Regel verfügen diese Plätze über beheizte Sanitäranlagen, Trockenräume für Skiausrüstungen und teilweise über eigene Wellnessbereiche.

Wie lange hält eine 11-kg-Gasflasche beim Wintercamping?

Eine 11-kg-Propangasflasche reicht bei durchgehendem Heizbetrieb im Winter etwa für drei bis fünf Tage. Der exakte Verbrauch hängt jedoch stark von der Außentemperatur, der Fahrzeuggröße und der eingestellten Innenraumtemperatur ab.

Wie wird ein Wohnmobil für den Winter vorbereitet?

Es wird durch die Montage von Winterreifen, das Anbringen von Isolierhauben am Fahrerhaus, die Verwendung von Propangas und das Befüllen der Scheibenwaschanlage mit Frostschutzmittel winterfest gemacht. Zudem sollten Schneeketten, Türschlossenteiser und eine Schneeschaufel an Bord sein.

Wie lässt sich der Wassertank im Wohnmobil vor Frost schützen?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten: integrierte Tankheizungen, die Platzierung des Tanks im beheizten Doppelboden oder die Nutzung von lebensmittelechtem Frostschutz. Unbeheizte Abwassertanks sollten bei Frost geöffnet bleiben, damit das Abwasser direkt abfließen kann.

Wie ist die Wohnwagen-Batterie im Winter zu pflegen?

Durch regelmäßiges Aufladen über Landstrom, die Vermeidung von Tiefentladungen und die Nutzung temperaturgeführter Ladegeräte bleibt die Wohnwagen-Batterie im Winter leistungsfähig. Bei extremen Minusgraden schützt eine leichte Beheizung oder Isolation vor Kapazitätsverlusten.

Welches Gas eignet sich für das Heizen bei Minusgraden?

Dafür eignet sich ausschließlich Propangas, da es auch bei extremen Außentemperaturen bis –-0 Grad zuverlässig verdampft. Butangas verflüssigt sich dagegen bereits ab 0 Grad und ist für das Wintercamping ungeeignet.

Welche Ausrüstung wird für das Winterzelten benötigt?

Benötigt werden ein sturmfestes Vierjahreszeiten-Zelt, eine hochisolierende Isomatte mit einem R-Wert ab 4,5 sowie ein Daunenschlafsack mit einem entsprechend tiefen Komfortbereich. Ergänzt wird die Ausrüstung durch Schneeheringe, eine Schneeschaufel und warme Wechselkleidung.

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