Top 10 Après-Ski-Hits der SnowTrex-Redaktion

23. März 2016 - Katharina Teudt

Welche Songs rocken die Après-Ski-Hütte? Die SnowTrex-Redaktion hat aus den zahlreichen Ohrwürmern der musikalischen Unterhaltungskunst ihre Favoriten ausgewählt. Gar nicht so einfach!

Bei der Musik wird jeder verrückt!

Après-Ski-Musik ist Geschmackssache, gehört aber für uns zur abwechslungsreichen Nachmittags-Unterhaltung im Skiurlaub einfach dazu. Jeder kennt doch den einen oder anderen Partyhit, der einem nicht mehr aus dem Kopf bzw. Ohr geht und den man irgendwie gut findet. Wir reden hier nicht unbedingt von den Helene Fischers, Mickie Krauses und Peter Wackels dieser Welt, schließlich gibt es so viele andere Hütten-Hits, die für Stimmung sorgen. Für uns Vollblut-Rheinländer dürfen zum Beispiel ein paar lokale Hymnen nicht fehlen. Immerhin wird die „Kölsche Woche“ sogar in den Alpen gefeiert. Aber auch klamaukige Partyhits eignen sich zum Mitsingen und -schunkeln einfach wunderbar. Hier nun unsere liebsten Stimmungsgaranten:

1. Olaf Henning – Cowboy und Indianer

Dieser Lasso-Schwinger ist ein absoluter Klassiker, der seit einer gefühlten Ewigkeit nicht nur die Festzelte auf der Wiesn dominiert. Er hat alles, was die Masse in Stimmung bringt: eine einfache Melodie, einen unterschwellig anzüglichen Text und eine Choreographie zum Mittanzen. Letzteres fördert das Gemeinschaftsgefühl und macht einfach Spaß.

2. Donikkl – So a schöner Tag

Das „Fliegerlied“ ist der größte Hit des Musikpädagogen Donikkl, der es ursprünglich für Kinder schrieb. Mittlerweile tanzen dazu auch die Erwachsenen in den Wiesn-Bierzelten oder eben in der Hütte, denn der Mitmach-Song spricht mit seinem simplen Text und der positiven Message einfach jeden an.

3. Wolfgang Ambros – Skifoan

Der Song des österreichischen Liedermachers Wolfgang Ambros ist wohl der einzige wirkliche Klassiker unserer Top 10. Im Jahr 1976 erschienen, ist „Skifoan“ immerhin schon 40 Jahre alt! Und doch ist er nach wie vor ein musikalisches Highlight in jeder Skihütte. Das langgezogene Skiiii-foan im Refrain ist einfach das „Leiwandste“.

4. Andreas Gabalier – Hulapalu

Der österreichische Megastar mit der Schmalzlocke auf dem Kopf und dem Akkordeon vor der Brust lädt mit diesem Lied zum melodischen Jauchzen ein. Jodeln war noch nie so cool! Was genau „Hulapalu“ eigentlich bedeutet, ist bislang nicht überliefert.

5. Finger & Kadel – Kalinka

Kalinka ist eigentlich ein russisches Volkslied, doch seit 2001 beschallt es vor allem als Techno-Hammer die Diskotheken. Die Musikproduzenten Marcus Finger und Jürgen Kadel mischen hier einen saftigen Technobeat unter den Gesang einer Frau mit aufgesetztem russischem Akzent. Da werden böse Klischees einer feiernden, russischen High Society heraufbeschworen. Dafür geht der eingängige Song richtig auf die Ohren. Neuester Streich der beiden DJs ist übrigens die Mitarbeit am äußerst angesagten Kracher „Hoch die Hände – Wochenende“ von Hans Entertainment. Was für ein Klamauk.

6. Dorfrocker – Tiefkühlpizza

Eigentlich heißt der Song Ingeborg Marie, doch die Pizza als Pointe funktioniert als Titel irgendwie besser. Die drei rockenden Dörfler aus dem Fränkischen haben mit ihrem Party-Rock-Lied um eine desaströse Dating-Praxis einen Hit gelandet, der auch nach drei Jahren immer noch ganz oben auf den Playlisten steht – und auf unserer sowieso.

7. Brings – Kölsche Jung

Diese rheinische Musikperle ist ein etwas anspruchsvollerer Mitsing-Song. Der Text ist nämlich, wie die meisten Lieder der Brings, auf Kölsch gesungen. Den vollständigen Inhalt versteht man also, wenn überhaupt, nur als Kölner, aber für das kollektive Singen ist der eingängige Refrain alle mal geeignet.

8. Cat Ballou – Et jitt kei Wood

Die Musiker von Cat Ballou strickten diesen Hit im Jahre 2012, der kurz darauf den Songwettbewerb Loss mer singe in Köln gewann. Damit setzte sich die Band gegen etablierte Größen wie die Brings oder Kasalla durch. Das emotionale Liedchen ist eine Liebeserklärung an die Stadt Köln und mit einem sehr eingängigen Refrain bestens zum Schunkeln und Mitsingen (trotz Kölscher Mundart) geeignet.

9. De Höhner – Wenn nicht jetzt, wann dann?

Eigentlich für den Handball geschrieben, hat sich dieser Song auch in den Herzen vieler Wintersportler verankert. Obwohl sich der Text explizit um den sportlichen Sieg und das Erlangen des Pokals dreht, schmettern den Refrain auch die Après-Ski-Freunde vor dem Hüttentresen immer wieder gerne mit.

10. Sound Convoy – Wir wollen die Eisbären sehen

Und noch eine Sport-Hymne darf hier nicht fehlen. Das Eisbären-Lied ist einfach Kult. Das Original stammt von den Puhdys, die es bereits vor 20 Jahren schrieben. Aus dem Eishockey-Stadion in Berlin wurde es schließlich in die (Party-)Welt hinaus getragen. Mittlerweile gibt es mehrere Cover-Versionen, eine der populärsten ist die von Sound Convoy. Sport-Emotionen gepaart mit Party-Beat funktionieren eben immer noch am besten.

Lust aufs Après-Ski bekommen? Dann ab in den Party-Skiurlaub!

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