Die besten Skigebiete für Snowboarder in den Alpen

19. September 2012 - SnowTrex

Breite, lange Pisten, wenig Ziehwege, keine Schlepplifte. Snowboarder fühlen sich besonders in Skigebieten wohl, in denen sie wenig abschnallen müssen. SnowTrex hat die besten Skigebiete für Snowboarder in den Alpen parat. Bei der Beurteilung spielten vor allem Faktoren wie Schneesicherheit, Länge der Abfahrten, Partylandschaft, Landschaftsbild sowie Snowparkausstattung mit Pipes, Rails, Boxes, Ramps und sonstigen Hindernissen für Tricks eine Rolle..

Neben viel Action auf dem Board bleibt immer noch ein bisschen Zeit, um die Aussicht zu genießen.

Chamonix (Frankreich)

Das Off-Piste-Paradies Chamonix ist das mit Abstand bekannteste Snowboard-Gebiet unter Freeridern. Für Anfänger ist es zwar nicht ideal, dafür ist es umso beliebter bei Könnern und All-Mountain-Ridern. In Chamonix erwartet Snowboarder eine Auswahl an fünf Resorts in einem Tal. Die wilden, steilen Gelände und die rauen und zerklüfteten Hänge sowie der Mont-Blanc-Blick machen das Terrain zum Muss für erfahrene Snowboarder.

In Chamonix gibt es Berge, soweit das Auge reicht.

Val Thorens (Frankreich)

Val Thorens liegt in den französischen Alpen und ist auf 2.300 Metern Seehöhe der höchstgelegenste Skiort Europas. Bekannt ist Val Thorens für sein tolles Pistenangebot. Egal ob Anfänger oder Profi, in Val Thorens ist für jeden Snowboarder etwas dabei. Gemütliche Restaurants und Hütten mit atemberaubendem Bergpanoramaausblick auf mehr als 1.000 Gipfeln der französischen, schweizerischen und italienischen Alpen lassen einen erlebnisreichen Berg-Tag perfekt ausklingen.

Les Deux Alpes (Frankreich)

Les Deux Alpes gehört zu einem der snowboardfreundlichsten Skigebiete in Frankreich. Hier gibt zahlreiche Pisten für Anfänger und auch die steileren Pisten sind meistens sehr breit und gut befahrbar. Da es sich um ein Gletscher-Skigebiet handelt, ist Schneesicherheit garantiert. Wem die 12 km lange Abfahrt nicht ausreicht, kann sich auch noch in dem abwechslungsreichen Snowpark austoben. Neben den Kickern in der Big Air Zone und anderen Obstacles gibt es auch einen Easy-Park mit Boardercross.

Les Deux Alpes bietet breite Pisten – optimal zum Carven.

Kitzsteinhorn (Österreich)

Gleich drei Snowparks bilden am Kitzsteinhorn ein außergewöhnliches Boarderareal. Die Parks bieten Anlaufstellen für alle Könnerstufen und sind durch die wachsende Snowboard-Szene immer in einem top Zustand. Dazu kommen abwechslungsreiche Freeride-Abfahrten im Tiefschnee in einer unvergleichbaren Berglandschaft. Freestyler und Freerider können sich von Oktober bis Mai mit Boardern aus der ganzen Welt austoben.

Kaunertaler Gletscher (Österreich)

Der Kaunertaler Gletscher war eines der ersten Skigebiete in Österreich, der die Snowboarder mit offenen Armen empfing. Die ersten Snowboarder am Gletscher kamen aus Australien und England und schnell entstanden die ersten Halfpipes. Die Kaunertaler Gletscherbahn hat außerdem ein Freeridekonzept entwickelt: Im Skigebiet verteilt stehen Infotafeln, die über Gefahren beim Fahren im freien Gelände informieren. Der Snowpark ist etwas anspruchsvoller, aber auch Anfänger finden Abschnitte zum Einstieg.

Am Kaunertaler Gletscher treffen sich Freestyler aus der ganzen Welt.

Zillertal (Österreich)

Ob im Skigebiet Hochzillertal, in Hochfügen, am Penken in Mayrhofen, in der Zillertal Arena oder am Hintertuxer Gletscher – die Snowparks im Zillertal lassen keine Wünsche offen. Egal ob Anfänger, Fortgeschrittene oder Profis – für jeden Schwierigkeitsgrad stehen die richtigen Obstacles bereit und es gibt ausreichend Platz für die unterschiedlichsten Tricks und viel Kreativität. Zudem bietet das Zillertal mehr als 65 Hänge abseits der Pisten und verspricht großen Tiefschnee-Spaß. Hier fühlen sich Snowboarder garantiert wohl.

Laax (Schweiz)

Mit seinen 4 Snowparks und ca. 90 Obstacles gilt der Swatch Snowpark am Crap Sogn Gion in Laax europaweit als führendes Resort für Snowboarder und Freestyler. Hinter dem Begriff „Shoot my ride“ verbirgt sich die geniale Möglichkeit, seinen Sprung filmen zu lassen. Der Clip wird anschließend auf einer Leinwand im Swatch Snowpark gezeigt und auf der Swatch-Homepage veröffentlicht. Im Café No Name trifft man sich, um die Atmosphäre zu genießen und mit andere Ridern zu chillen. Im Tal geht die Freestyle-Party weiter, denn hier wartet die Freestyle Academy, Europas erste Indoor Freestyle-Halle, wo Jumps und Tricks ganzjährig geübt werden können.

Laax bietet Wintersportlern eine große Freestyle-Fläche.

Zermatt (Schweiz)

Das Skigebiet Zermatt liegt am Fuße des Matternhorns in der Schweiz. Zermatt repräsentiert das höchstgelegene Skigebiet der Alpen und verzaubert mit seiner atemberaubenden Bergwelt. Zermatt ist schneesicher, ganzjährig befahrbar und hat mittelschwere bis anspruchsvolle Pisten im Repertoire. Bekannt als steilste Destination der Welt steht unvergesslichen Snowboardabenteuern nichts mehr im Weg.

Davos (Schweiz)

Davos ist nicht nur als „Snowboarder Paradies“ mit 320 Pistenkilometern bekannt, sondern bietet im Tal auch eine Vielzahl an Geschäften, Restaurants, Bars und anderen Freizeitaktivitäten an. Im Skigebiet freuen sich Snowboarder über Tiefschnee, jede Menge Bäume, Halfpipes, Snowparks und einen Boardercross. 5 Berge gibt es in Davos zu erkunden. Jakobshorn und Parsenn sind die größten Berge und durch einen Lift miteinander verbunden. Am Jakobshorn finden Freestyler zwei Halfpipes und den Hauptteil des Snowparks. Das Skigebiet Parsenn zeichnet sich durch seine langen Pisten aus.

Davos gilt als Paradies für Snowboarder.

Seiser Alm (Italien)

Wer einen Snowboardurlaub mit der ganzen Familie plant, ist auf der Seiser Alm in Italien genau richtig. Die 60 Pistenkilometer aller Schwierigkeitsstufen lassen sowohl Anfänger als auch junge Wilde voll auf ihre Kosten kommen. Snowboarder erleben im größten Snowpark Südtirols eine ganz neue Art des Freestyles. Beliebt ist die Seiser Alm aber auch besonders bei Familien. Sie bietet Erlebnisparks, Skikindergärten und Snowboardkurse für alle Altersstufen.

Livigno (Italien)

In Livigno gibt es viele Möglichkeiten Off-Piste zu fahren, in Snowparks zu tricksen und unpräparierte Pisten zu befahren. Auch nach dem Snowboarden ist in den Hütten und Après-Ski Bars gute Stimmung. Livigno hat eine hohe Schneesicherheit trotz vieler Sonnenstunden. Was wünscht man sich als Snowboarder mehr? Die längere Anreise zahlt sich durch die guten Preise vor Ort schnell wieder aus. Das Besondere an Livigno ist, dass der Ort sich einmal durch das Tal zieht, die Pisten sich an beiden Seiten des Ortes befinden und man somit schnellen Zugang zu den Liften hat.

Das Skigebiet Livigno verfügt über ein ansehnliches Funpisten-Angebot inklusive zweier Snowparks.
  • Mittwoch, 19. September 2012
  • Autor: SnowTrex
  • Kategorie: Top 10
  • Schlagwort: Chamonix
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