5 gute Gründe für Skifahren in Neuseeland

18. März 2019 - SnowTrex

Wer schon im Frühling auf den Winter wartet, um voller Schwung mit den Brettern die Pisten runter zu pesen, für denjenigen ist Neuseeland eine attraktive Lösung. Denn da Neuseeland auf der Südhalbkugel liegt, gibt es dort in unseren Sommermonaten Berge voller Schnee, die nur darauf warten, von Wintersportlern erkundet zu werden. SnowTrex hat fünf gute Gründe, wieso jeder über eine Skireise nach Neuseeland nachdenken sollte.

Skifahren in Neuseeland ist ein einzigartiges Erlebnis. Egal, ob auf oder neben der Piste.

1. Winterspaß auf einem aktiven Vulkan

Das größte Skigebiet Neuseelands heißt Whakapapa und ist im Gegensatz zu fast allen anderen Skigebieten Neuseelands auf der Nordinsel angesiedelt ist. Whakapapa und das Nachbargebiet Turoa sind bequem über geteerte Zufahrtsstraßen erreichbar. Das Besondere ist die Lage auf dem Mt. Ruapehu, einem Vulkan und gleichzeitig dem höchsten Berg der Nordinsel mit 2.797 m im Tongariro Nationalpark. Bei klarer Sicht hat man in Whakapapa eine traumhafte Sicht über die hügeligen Waldlandschaften des „Whanganui Nationalparks“ auf die Westküste mit dem Mt. Egmont Vulkan. Insgesamt 44 km Piste und 8 Lifte stehen den Gästen zur Verfügung. Whakapapa ist für sehr gute Skifahrer eines der besten Skigebiete Neuseelands mit vielen nicht präparierten Freeride-Hängen. Für Anfänger bieten sich lediglich im Bereich der Talstation einige fahrbare Hänge, für Abfahrten im oberen Teil des Vulkans sollte man schon ein paar Tage auf Skiern gestanden haben. Die generelle Skisaison geht hier von Mitte Juni bis Ende Oktober.

Skifahrer im größten Skigebiet Neuseelands Whakapapa.

2. Auf den Spuren der Skiprofis

Rund um Queenstown in den Neuseeländischen Alpen oder Südalpen, dem mit Abstand größten Gebirge des Landes, finden sich vier der größten Skigebiete Neuseelands. Da die Stadt einen eigenen Flughafen hat, gibt es dort auch viele internationale Skitouristen. Die „Coronet Peak Ski Area“ besteht bereits seit 1947 und ist über eine geteerte Zufahrtsstraße besonders einfach zu erreichen. 40 km Piste – egal welchen Schwierigkeitsgrades – und 4 Lifte findet man hier. Als einziges Nachtskigebiet Neuseelands werden die Pisten freitags und samstags mit Flutlicht bestrahlt, inklusive DJ-Beschallung, was definitiv eine Attraktion ist. Ansonsten findet sich in Coronet von gepflegten Unterkünften bis hin zu gut präparierten Pisten alles, was das Skifahrerherz begehrt. Dieses anspruchsvolle Skigebiet ist zudem Austragungsort vieler FIS-Rennen und Trainingsort von Welt-Cup Teams. Es hat insbesondere einen sehr gut ausgebauten Fun-Park mit zwei FIS-Halfpipes.

3. Sehr familienfreundlich

Unweit von Coronet Peak liegt das Schwesterskigebiet „The Remarkables“. Hier ist der Name Programm: Dieses Skigebiet ist mit 1.622 m bsi 1.943 m für neuseeländische Verhältnisse sehr hoch gelegen und zeichnet sich durch einige der schönsten Ausblicke der Südalpen aus. Gekennzeichnet ist es durch drei von Berggipfeln umgebenen Tälern, im Englischen „Schüsseln“ genannt, die Pisten für alle Schwierigkeitsgrade bereithalten und auch speziell Anfängern durch ein paar sehr einfache Pisten und einen einfach zu benutzenden Sessellift das Erlernen des Sports vereinfachen. The Remarkables ist ein sehr familien- und anfängerfreundliches Skigebiet, daher fehlen im Gegensatz zu Coronet weitestgehend mittelschwere rote Pisten, in Neuseeland blau markiert. Es gibt neben den Anfängerpisten rund um die Talstation „Base“ allerdings auch sehr schwere Offpist-Hänge im „Shadow-Basin“. Zudem ist The Remarkables durch seine beiden Funparks sehr beliebt bei Snowboardern und Freeskiern.

4. Sonnenskilauf inklusive

Eines der beliebtesten und bestbewerteten Skigebiete Neuseelands ist das Skigebiet Mt. Hutt. 25 Pisten und 40 Pistenkilometer, vorwiegend mittelschwere Pisten, stehen Wintersportlern zur Verfügung. Anders als in Europa sind hier leichte Pisten mit grün und mittelschwere mit blau gekennzeichnet. 5 Lifte bringen die Wintersportler sicher auf die Piste. Hier ist das Skifahren überdurchschnittlich lang möglich, die Saison dauert von Juni bis Oktober. Zudem ist das Skigebiet für seine vielen Sonnentage bekannt, es gehört zu den drei sonnigsten Skigebieten Neuseelands.

5. Heliskiing am Aoraki

Ein besonderer Leckerbissen für extrem fortgeschrittene Skifahrer soll bei der Vorstellung der neuseeländischen Skigebiete nicht fehlen: Heliskiing auf dem Mt. Cook oder in der Maorisprache „Aoraki“ genannt, mit 3.754 m der höchste Berg Neuseelands. Der Berg befindet sich im Mt. Cook National Park, der zu 40% von Gletschern bedeckt ist. Sehr beliebt bei den Heliskiern ist der Tasman-Gletscher, mit 27 km Länge der bekannteste Gletscher und der dem Gipfel am nächstgelegene. Zudem ist er einer der längsten Gletscher außerhalb der Polarregionen. Beim Heliskiing wird zunächst frühmorgens das Wetter geprüft und bei geeigneten Verhältnissen werden die Teilnehmer zum Startpunkt geflogen. Dann bekommen sie Lawinen-Transponder und erhalten eine Sicherheitseinführung. Anschließend können sie in unberührter Natur Richtung Tal fahren.

Heliskiing oder Skitouren sind absolut empfehlenswert: Neuseeland ist bekannt für traumhafte Tiefschneeabfahrten.

Skifahren in Neuseeland ist doch nicht das Richtige? Wie wäre es mit einem Skiurlaub in den USA?

  • Montag, 18. März 2019
  • Autor: SnowTrex
  • Kategorie: Top 10
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