5 gute Gründe für Skifahren in Marokko

9. Februar 2010 - SnowTrex

Weite Wüsten, Hitze und karge Steppen – das sind nur einige Punkte, die man mit Afrika assoziiert. Doch dass auch Skifahren im Land der Löwen möglich ist, darauf kommt man nicht direkt. Dabei befindet sich eins der größten Gebirge der Welt in Marokko – das Atlasgebirge. Hier bieten sich Wintersportlern tolle Möglichkeiten, Ski fahren zu gehen. SnowTrex hat 5 gute Gründe, warum Skigebiete in Marokko auf jeden Fall eine Reise wert sind.

Auch in Marokko kann man Ski fahren!

Skifahren mit Blick auf die Wüste

Unweit von Marrakesch befindet sich das gewaltige Gebirge des Hohen Atlas. Hier kann man während des Skifahrens in die Wüste blicken. Im höchsten und gleichzeitig auch größten Skigebiet des Landes, Jbel Oukaïmeden, befinden sich in Höhen zwischen 2.600 und 3.200 Metern sieben Lifte, die Skifahrer auf den 3.265 m hohen Jbel Oukaimeden transportieren. Insgesamt 10 Pistenkilometer stehen den Wintersportlern zur Verfügung. 5 km blaue, 3 km rote und 2 km schwarze Pisten weist das exotische Skigebiet auf. Die beste Zeit, um hier Ski fahren zu gehen, liegt zwischen Anfang Januar und Mitte März. Seit den 1930er Jahren kommen Gäste aus aller Welt zum Skifahren. Das liegt nicht nur an der faszinierenden Landschaft und der tollen Kulisse, sondern auch an den unschlagbar günstigen Preisen.

Skigebiet in Marokko: Die Sonne strahlt, der Schnee glitzert.

Unschlagbare Preise

Im Skigebiet Jbel Oukaïmeden findet man nahezu alle Annehmlichkeiten eines typischen europäischen Skigebiets – wenn auch die Skiausrüstung im Skiverleih nicht unbedingt immer top-aktuell ist und die wintersportlichen Fähigkeiten der Einheimischen gelegentlich überschaubar sind. Neben besagtem Skiverleih sind hier Skischulen, Restaurants und Hotels zu finden, und das alles zu erschwinglichen Preisen.

Abwechslung zur Sonne in kleinen Skigebieten

Wer denkt, das war es schon, der irrt sich. Ein weiteres kleines Skigebiet liegt in der Region Meknès-Tafilalet und heißt Michlifen. 1 km Piste und zwei Lifte stehen hier den Wintersportlern zu Verfügung. In derselben Region liegt auch das Skigebiet Jbel Hebri. Aus insgesamt 1 km roter Piste und einem Lift besteht das Skigebiet. Sicher, die Anreise lohnt sich sicher nicht für so kleine Skigebiete, doch wer sowieso seinen Urlaub in der Nähe verbringt, für den sind diese Gebiete eine schöne Abwechslung und Abkühlung.

Auch Einheimische fahren in Marokko gerne Ski.

Langlauf und Heliskiing ebenfalls möglich

Diejenigen, für die der rasante Abfahrtsski nichts ist, sind beim gemütlichen Langlauf durch den Mittleren Atlas bestens aufgehoben. Oder auch das Heliskiing kann für den ein oder anderen sehr interessant sein. Dabei werden die Wintersportler mit einem Helikopter auf den Berg befördert. Von dort aus kann man durch unberührtes Gelände im Tiefschnee hinabfahren. Perfekte Bedingungen fürs Freeriden also.

Sandboarding – Das etwas andere Skifahren

Ein Afrikabesuch geht nicht, ohne einmal in der Wüste gewesen zu sein. Gerade Marokko bietet sich hierzu perfekt an. Doch was macht man in einer Wüste? Genau, Sandboarden! – Passend für alle Wintersportbegeisterten, die es einfach nicht lassen können, die Pisten runterzupesen. Der kleine Unterschied ist, dass hier nicht auf dem kalten Schnee gefahren wird, sondern auf dem heißen Sand der unzähligen Dünen. Zahlreiche Touren können vor Ort gebucht werden. Meistens sind Kamelreiten und eine Übernachtung inkludiert.

 

Lust auf ein anderes exotisches Skigebiet? Wie wäre es zum Beispiel mit Schottland?

  • Dienstag, 09. Februar 2010
  • Autor: SnowTrex
  • Kategorie: Top 10
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