5 gute Gründe für Skifahren in Georgien

6. Juni 2018 - SnowTrex

Eine schöne Alternative zum Skifahren in den Alpen ist ein Skiurlaub in Georgien. Die weiten und unberührten Berge des Kaukasus bieten Skifahrern tolle Wintersportmöglichkeiten und die Gelegenheit, gleichzeitig Kultur und fantastische Natur zu erkunden. Kein Wunder, dass es immer mehr Skiurlauber dorthin zieht! SnowTrex nennt fünf gute Gründe, warum sich Skifahren in Georgien absolut lohnt.

Skifahren in Georgien liegt voll im Trend. Schließlich finden Wintersportler im Kaukasus mit Höhe, Tiefschnee und Preisen ideale Bedingungen vor.

1. Erstklassige Schneesicherheit und Pistenvielfalt im Kaukasus

Hervorragende Schneebedingungen und abwechslungsreiche Pistenkilometer machen die Skigebiete in Georgien zu einem wahren Wintertraum für Skifahrer. Grund dafür ist die Kombination aus kaltem Kontinentalklima und den feuchten Luftmassen des Schwarzen Meeres. Sie beschert dem Kaukasus traditionell viel Schneefall und damit fast drei Meter dicke Pulverschneedecken. Die Skisaison in Georgien beginnt wie in den Alpen meist Mitte Dezember und dauert dank der Höhenlagen meist bis weit in den April hinein.

Mit 34,8 Pistenkilometern ist Gudauri das größte Skigebiet Georgiens und bietet wegen seiner Höhenlage ein tolles Skiterrain über den kompletten Winter bis in den Frühling.

Die erste Anlaufstelle für Fans bestens präparierter Abfahrten ist auf jeden Fall das größte und modernste Skigebiet des Landes in Gudauri. Es liegt 120 km nördlich der Hauptstadt Tiflis und erstreckt sich über 34,8 Pistenkilometer in bis zu 3.276 m Höhe. Hochmoderne Liftanlagen bringen Wintersportler in die Nähe des 3.307 m hohen Gipfels des Mount Sadzele. Bei Kaiserwetter erwartet sie dort ein unvergessliches Panorama auf die eisigen Bergriesen des Kaukasus.

Etwas idyllischer, aber nicht weniger schneesicher ist es im Skigebiet der traditionsreichen georgischen Wintersport-Hochburg Bakuriani. In bis zu 2.702 m Höhe warten dort auf der bewaldeten Nordseite des Trialeti-Gebirges insgesamt 29 abwechslungsreiche Pistenkilometer. Highlights auf diesen Hängen sind sportliche Abfahrten und perfekt präparierte Einsteigerpisten in den drei Teilskigebieten Didveli, Kokhta und Mitarbi. Sie sind nämlich ganz komfortabel über 20 Liftanlagen erschlossen.

2. Tiefschnee pur beim Freeriden und Heliskiing

Unberührte Tiefschneehänge und schier grenzenlose Bergpanoramen machen den Kaukasus in Georgien zu einem Traumziel für Freerider. Der leichte und trockene Pulverschnee ähnelt hier schließlich dem berühmten „Champagner-Powder“ in Alaska. Wer das Backcountry liebt, kann dort ein unvergleichliches Gleitgefühl abseits der markierten Pisten auf weitläufigen Hängen oberhalb der Baumgrenze genießen.

Besonders der Tiefschnee ist es, der nicht nur Skifahrer, sondern auch Snowboarder zum Freeriden nach Georgien lockt.

Die erste Anlaufstelle für Tiefschnee-Fans in Sachen Freeriden ist mit Sicherheit die Region Swanetien mit dem Skigebiet Tetnuldi–Mestia. Es liegt in bis zu 3.160 m Höhe und ist das unangefochtene Powder-Mekka Georgiens. Unterhalb des majestätischen Tetnuldi (4.858 m) warten zunächst 13,7 Pistenkilometer, während in den Gipfellagen weitläufige, naturbelassene Tiefschneehänge wie aus dem Bilderbuch warten. Die Qualität des Backcountrys ist dabei so herausragend, dass die Freeride World Tour Anfang eines jeden Kalenderjahres immer wieder hier Station macht.

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Hoch über Gudauri dreht sich im Winter alles um eine ganz besondere Art des Tiefschneefahrens. Das größte Skigebiet Georgiens ist nämlich prädestiniert für Heliskiing. Dabei kommen Hubschrauber zum Einsatz, die die Wintersportler zu unberührten Gipfeln fliegen. Los geht es mit erfahrenen Piloten und Guides, die die besten Spots für spektakuläre Landungen in Höhen von bis zu 4.200 m kennen. Hier eröffnen sich unvergessliche Abfahrten durch feinsten Pulverschnee mit bis zu 1.500 m Höhenunterschied. Skifahrer und Snowboarder, die etwas preisbewusster sind oder nicht schwindelfrei, können im Skigebiet Goderdzi (7,2 Pistenkilometer in bis zu 2.366 m Höhe) Catskiing ausprobieren. Dort werden sie von Pistenraupen in den Tiefschnee gebracht.

3. Familienfreundlichkeit und unschlagbare Skipasspreise

In den georgischen Skigebieten profitieren Familien und preisbewusste Wintersportler von einer hervorragenden Infrastruktur zu einem äußerst attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis. Im Vergleich zu klassischen europäischen Skigebieten sind die Kosten für Skipässe, Skischulen und Skiverleih im Kaukasus sehr moderat. Beste Voraussetzungen also für einen Familienurlaub im Schnee, der von erstklassiger Pistenqualität und einem exzellenten Preis-Leistungs-Verhältnis lebt.

Die Skipasspreise in Georgien sind erschwinglich und sorgen damit für viel Freude auf den Abfahrten, bei großen und kleinen Skifahrern.

In Bakuriani (29 Pistenkilometer) wird das Thema Familie großgeschrieben. Das Skigebiet Didveli punktet mit breiten, sanft abfallenden Pisten, die ideal für Kinder und Einsteiger sind. Weitere Pluspunkte für Familien in Bakuriani sind die vielen Skischulen und Spielareale wie der Kristallpark mit einer 350 m langen Kinderpiste. Das absolute Highlight sind aber die unschlagbar günstigen Skipasspreise. So kostet ein Tagesticket für Erwachsene umgerechnet 30 Euro und für Kinder 20 Euro.

Auch das größte Skigebiet des Landes, Gudauri, ist sehr familienfreundlich: Der Tagesskipass kostet dort für Erwachsene umgerechnet 70 Euro, für Jugendliche (6 bis 18 Jahre) 35 Euro, und Kinder unter 6 Jahren fahren sogar kostenlos!

4. Abwechslungsreiche Winter-Aktivitäten von Rodeln bis Langlauf

Der Winter in den Skigebieten Georgiens hat mehr zu bieten als nur Skifahren und Snowboarden. Im Kaukasus finden Wintersportler neben den klassischen Skipisten schließlich auch unzählige weitere Outdooraktivitäten im Schnee. Die tief verschneiten Hochebenen und dichten Wälder bieten die perfekte Kulisse, um die winterliche Natur aktiv und intensiv zu erleben.

Neben dem Skifahren finden sich im Winter in den georgischen Skigebieten auch viele andere Freizeitmöglichkeiten, wie Rodeln für die ganze Familie.

In Gudauri und Bakuriani kann man nach Herzenslust rodeln oder es beim Snowtubing noch rasanter angehen lassen. Wer die winterliche Stille und das einzigartige Kaukasus-Panorama lieber in einem ruhigeren Tempo genießen möchte, kann sich im Langlauf auf perfekt gespurten Loipen versuchen oder bei einer Winterwanderung durch unberührte Nationalparks die Seele baumeln lassen.

Abenteuerlustige Winterurlauber können dagegen bei einer rasanten Schneemobil-Safari die majestätischen Berggipfel Georgiens erkunden oder bei einer romantischen Hundeschlittenfahrt die Natur hautnah erleben. In Swanetien werden zudem geführte Schneeschuhwanderungen mit erfahrenen Guides durch die unberührten Schneefelder angeboten. Dabei lässt sich die magische Schönheit der unberührten Gipfelwelt fernab der Zivilisation in vollen Zügen genießen.

5. Einzigartiger Dreiklang aus Kultur, Kulinarik und Wellness

Georgien hat neben dem Wintersport noch viel mehr zu bieten: eine faszinierende Mischung aus jahrtausendealter Kultur, spannender Kulinarik und traumhaften Wellness-Erlebnissen. Ähnlich wie in den Alpen gibt es auch in den Skiorten im Kaukasus viele ausgezeichnete Hotels mit komfortablen Spa-Bereichen, die als Oasen der Ruhe dienen und müde Muskeln wunderbar regenerieren.

Im Hinblick auf Geschichte offenbart sich Georgiens Historie eindrucksvoll in den berühmten swanetischen Wehrtürmen in der Region Swanetien. Sie gehören seit 1996 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Diese einzigartigen Steintürme, die zwischen dem 9. und 12. Jahrhundert im Mittelalter erbaut wurden, prägen bis heute das spektakuläre Ortsbild von Mestia und Ushguli.

Georgia | Heritage Sites of Georgia | World Of Heritage

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Ein unvergleichliches Wellness-Erlebnis außerhalb von Hotels mit Spa-Bereichen sind zudem die historischen Schwefelbäder im Abanotubani-Viertel im Herzen der Hauptstadt Tiflis. Denn die heißen Thermalquellen dort sind seit dem 5. Jahrhundert für ihre heilende Wirkung bekannt! In den Badehäusern sprudelt dabei mineralstoffreiches Wasser mit einer Temperatur zwischen 38 und 45 Grad aus dem Boden. Es lindert Gelenkschmerzen und revitalisiert die Haut nach einem langen Tag im Schnee. In dieser Kategorie kann auch der traditionsreiche Kurort Borjomi mithalten, der für seine sprudelnden Heilwasserquellen sowie sein mildes Klima bekannt ist und sich somit perfekt für einen entspannten Tagesausflug eignet.

Und dann wäre da noch die legendäre georgische Küche mit dem traditionellen Supra-Festmahl, das aus herzhaften Spezialitäten wie Chatschapuri und Chinkali besteht. Dazu werden edle Weine aus der berühmten Weinregion Kachetien serviert, deren traditionelle Keltermethode in großen Tonkrügen ebenfalls zum UNESCO-Welterbe gehört.

FAQ zum Skifahren in Georgien

Wie schneesicher ist das Skifahren in Georgien im Winter?

Georgien gilt als sehr schneesicheres Skiziel, denn im Kaukasus fallen oft bis zu drei Meter Pulverschnee. Die Saison dauert in der Regel von Mitte Dezember bis April. Besonders schneesicher sind die Skigebiete Gudauri mit 34,8 Pistenkilometern bis auf 3.276 m Höhe und Bakuriani mit 29 Pistenkilometern und Höhenlagen bis 2.702 m. Der trockene Pulverschnee sorgt dabei für ideale Bedingungen auf und abseits der Pisten.

Welche Skigebiete eignen sich am besten für Familien?

Die Skigebiete Bakuriani und Gudauri eignen sich besonders gut für Familien. Bakuriani bietet 29 Pistenkilometer, breite Anfängerhänge, Skischulen und Kinderbereiche wie den Kristallpark. Ein Tagesskipass kostet dort für Erwachsene etwa 30 Euro und für Kinder 20 Euro. Gudauri verfügt über 34,8 Pistenkilometer und moderne Liftanlagen. Kinder unter sechs Jahren fahren kostenlos, Jugendliche zahlen rund 35 Euro pro Tag.

Was macht Georgien zu einem so attraktiven Ziel für Freeride-Enthusiasten?

Georgien ist hauptsächlich wegen seines tiefen Pulverschnees und der weitläufigen Backcountry-Hänge beliebt. Das Freeride-Gebiet Tetnuldi–Mestia lockt mit Pisten bis auf 3.160 m Höhe und unberührten Tiefschneehängen. In Gudauri ist Heliskiing mit Abfahrten von bis zu 1.500 Höhenmetern möglich. Catskiing in Goderdzi auf bis zu 2.366 m Höhe macht Georgien für Freerider besonders attraktiv.

Welche Aktivitäten können abseits der Pisten unternommen werden?

Neben dem Skifahren bieten die Orte Gudauri und Bakuriani Aktivitäten wie Rodeln, Snowtubing und Schneemobil-Safaris. In Swanetien gibt es außerdem Langlaufloipen, Winterwanderwege und geführte Schneeschuhtouren. Zur Erholung eignen sich die berühmten Schwefelbäder in Tiflis, deren Thermalwasser eine Temperatur zwischen 38 und 45 Grad hat, sowie die Wellnesshotels in den Skiorten des Kaukasus.

Wie gestaltet sich das Preis-Leistungs-Verhältnis beim Skifahren in Georgien?

Das Preis-Leistungs-Verhältnis in Georgien ist im Vergleich zu vielen Alpenregionen besonders attraktiv. So kostet ein Tagesskipass in Bakuriani etwa 30 Euro für Erwachsene und 20 Euro für Kinder, in Gudauri hingegen rund 70 Euro für Erwachsene. Gleichzeitig profitieren Urlauber von modernen Liftanlagen, schneesicheren Höhenlagen von bis zu 3.000 m und insgesamt mehr als 60 Pistenkilometern in den größten Skigebieten.

  • Mittwoch, 06. Juni 2018
  • Autor: SnowTrex
  • Kategorie: Top 10
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