5 gute Gründe für Skifahren in der Mongolei

16. Juli 2010 - SnowTrex

Die Mongolei: Das Land zwischen Russland und China ist von den Deutschen bisher noch kaum als Urlaubsland entdeckt. Doch seit ein paar Jahren können Skifahrer in der Nähe der mongolischen Hauptstadt Ulan-Bator den Anfang machen. Hier kommen 5 gute Gründe von SnowTrex, wieso jeder einmal übers Skifahren in der Mongolei nachdenken sollte.

Mit der Eröffnung des ersten Skigebiets in der Mongolei, ist das Land auch für Wintersportler interessant geworden.

1. Erstes Skigebiet der Mongolei

Am Berg Bogdkhan hat 2009 das erste Skigebiet des Binnenstaates eröffnet. Das „Sky Resort“ verfügt über zwei große Sessellifte sowie über acht Abfahrten mit ungewohnten Namen wie Zalaat oder Khurkhreet. Insgesamt 3 km blaue, 2 km rote und 1 km schwarze Piste hat das Land zu bieten. Zusätzlich gibt es eine Schlittenabfahrt, vier der Pisten sind grüne Anfängerabfahrten. Auch vier Übungslifte stehen zur Verfügung. Die Anfahrtsmöglichkeiten sind für einen Tagestrip hervorragend, da das Skigebiet nur 13 km von der Hauptstadt Ulan-Bator entfernt ist.

2. Skifahren, wo die Profis üben

Ursprünglich sollte am Fuße des 2.257 Meter hohen Berges Bogdkhan inmitten des gleichnamigen Nationalparks lediglich ein Golfresort gebaut werden. Die Idee zum Skigebiet stammt vom Vorstandsvorsitzenden des federführenden Konzerns MCS. Dieser hatte gerade in den USA Skifahren gelernt. Den jungen mongolischen Skiverband freut’s: Die Skiathleten aus der Mongolei, die 2009 zum ersten Mal an der Ski-Weltmeisterschaft in Val d’Isère teilgenommen haben, können nun auch im eigenen Land trainieren.

3. Beste Schneebedingungen dank modernster Technik

Für den Bau des Skigebiets haben sich die Mongolen Unterstützung aus Korea sowie aus Europa geholt: Die Beschneiungsanlagen kommen vom italienischen Hersteller TechnoAlpin aus Bozen/Südtirol. Weltmarktführer TechnoAlpin sorgt beispielsweise auch in Flachau/Österreich, in Ischgl oder in La Plagne/Frankreich für wetterunabhängig gute Schneebedingungen. Ohne künstlichen Schnee wäre im Sky Resort kein Skibetrieb möglich: Die Temperaturen sind zwar tief, jedoch fällt aufgrund des trockenen Klimas kaum natürlicher Schnee. Die Saison geht hier von Ende November bis Anfang April.

4. Unschlagbar günstige Preise

Verständnisschwierigkeiten dürften Europäer am Bogdkhan nicht haben: Die meisten Angestellten sprechen Englisch, die Beschilderung ist zweisprachig. Die mongolische Währung heißt übrigens Tögrög bzw. Tugrig. Zudem sind die Preise für den Skipass sehr günstig. Und auch die Flüge sind heutzutage ja noch erschwinglich. Der Flughafen Dschingis Khan Airport ist nur etwa 30 km entfernt, auch Shuttle-Busse stehen zur Verfügung.

5. Kälteste Hauptstadt der Welt

Falls man schon einmal in dem Skigebiet ist, sollte man sich nicht die beeindruckende Hauptstadt Ulan-Bator entgehen lassen. Diese liegt nur 13 km entfernt vom Skigebiet „Sky Resort“. Aber packen Sie sich warm ein, denn nicht von ungefähr gilt die Stadt als kälteste Hauptstadt der Welt. Dies liegt vor allem an dem extrem kontinentalen Klima. Das führt an manchen Wintertagen bis zu -47 Grad und im Sommer zu sehr heißen Temperaturen. Der Süchbaatar-Platz ist ein Muss für jeden. Er befindet sich in zentraler Lage und ist ein riesiger Platz mit der Freiheitsstatue des damaligen Befreiers gegen die chinesische Besetzung. Zudem findet man noch zahlreiche weitere wichtige Gebäude am Süchbaatar-Platz. So z.B. das Parlamentsgebäude, den Kulturpalast, das Opernhaus, das Haus des Oberbürgermeisters, das Hauptpostamt und die Nationale Universität. Viele Klöster, einen Nationalpark und den alten Schwarzmarkt findet man ebenfalls in Ulan-Bator.

Skifahren in der Mongolei ist doch nicht das Richtige? Wie wäre es mit Skiurlaub in Mazedonien?

  • Freitag, 16. Juli 2010
  • Autor: SnowTrex
  • Kategorie: Top 10
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