Das Skigebiet Arosa-Lenzerheide im Schweizer Kanton Graubünden ist mit 225 schneesicheren Pistenkilometern in bis zu 2.865 m Höhe ein Traum für Skifahrer und Snowboarder. Doch damit nicht genug: Neben anspruchsvollen Weltcup-Abfahrten und vier Snowparks warten im Osten der Schweiz auch tolle Familienangebote, ein großes Loipennetz und Winterwanderwege. SnowTrex hat jetzt 10 gute Gründe für Skifahren in Arosa-Lenzerheide zusammengestellt und zeigt, warum sich ein Winterurlaub in Arosa-Lenzerheide lohnt.
1. Hunderte Pistenkilometer für Profis und Einsteiger
- 225 präparierte Pistenkilometer für Einsteiger, Fortgeschrittene und Profis
- 43 hochmoderne Lifte und Seilbahnen in bis zu 2.865 m Höhe am Parpaner Rothorn
- Pisten-Highlights wie die anspruchsvolle Weltcup-Abfahrt „Silvano Beltrametti“ mit bis zu 66 Prozent Gefälle
Das Skigebiet Arosa-Lenzerheide wartet mit 225 Pistenkilometern in bis zu 2.865 Höhe auf, wo dann abwechslungsreiche Abfahrten für alle, vom Einsteiger bis zum Profi, zu finden sind. Nachdem die beiden Skiorte im Schanfigger Tal zunächst lange eigenständig agierten, entstand das Großskigebiet zur Wintersaison 2013/2014, als Arosa und Lenzerheide über die Urdenbahn per Seilbahn verbunden wurden. Seitdem gehört Arosa-Lenzerheide nicht nur zu den Top 5 der größten Skigebiete der Schweiz, sondern es ist aber auch die größte zusammenhängende Skiregion im Kanton Graubünden.
Die Pistenkilometer verteilen sich dabei für Wintersportler auf 110 km blaue, 87 km rote und 28 km schwarze Abfahrten. Und genau diese unterschiedlichen Pisten und Schwierigkeitsgrade sind es am Ende, die dafür sorgen, dass neben Neulingen auch geübte Skifahrer im Skigebiet Arosa-Lenzerheide optimale Skibedingungen vorfinden. Für den komfortablen und schnellen Transport im Skigebiet selbst sorgen 43 teils hochmoderne Liftanlagen, die wie die Urdenbahn auch von Talseite zu Talseite führen.
Unter allen Pisten ist die renommierte Weltcupstrecke „Silvano Beltrametti“ in Lenzerheide auf jeden Fall das sportliche Aushängeschild. So verlangt der Hang mit einer Länge von 2,2 km, einem Maximalgefälle von 66 Prozent und einer durchschnittlichen Neigung von rund 31 Prozent neben präzisem Kanteneinsatz und guter Ausdauer selbst von ambitionierten Skifahrern. Dagegen runden breite Carving-Hänge an sonnigen Hängen das Abfahrts-Angebot für Genuss-Skifahrer ab.
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2. Familienfreundliches Angebot auf und neben der Piste
- Arosa und Lenzerheide wurden als Skiorte beide mit dem Gütesiegel „Familien Willkommen“ ausgezeichnet
- kostenfreie Kinderländer im Skigebiet wie das Honigland Prätschli mit Zauberteppichen
- abwechslungsreiche Angebote für kleine Gäste, darunter Themenwege wie der Eichhörnliweg in Arosa
Im Winter ist Arosa-Lenzerheide auf jeden Fall ein lohnendes Ziel für Familien mit Kindern, besonders, weil das Skigebiet mit einer kindgerechten Infrastruktur und zertifizierten Einrichtungen für die kleinen Gäste punkten kann. So sind die beiden Hauptorte offiziell mit dem Gütesiegel „Familien willkommen“ des Schweizer Tourismusverbandes ausgezeichnet und damit am Ende eben ein beliebtes Familienskigebiet nicht nur in der Schweiz, sondern auch in den Alpen insgesamt.
Erste Anlaufstationen für den Ski-Nachwuchs sind die Übungsareale mit Zauberteppichen und einfachen Liften, von denen es in Arosa-Lenzerheide gleich mehrere gibt. Darunter etwa das „Honigland“ am Prätschli in Arosa, das für die kleinen Skizwerge sogar kostenfrei nutzbar ist. Weitere Kinderländer wie Auarara, Fastatsch und Heimberg, gibt es zudem in Lenzerheide und auch abseits der Pisten sorgen daneben etwa Erlebnisstationen für Begeisterung bei Groß und Klein. Zu den Highlights gehören hier der beliebte Eichhörnliweg in Arosa, auf dem zahme Waldtiere aus nächster Nähe beobachtet und gefüttert werden können.
3. Zwei alpine Skiorte mit traditionellem Charakter
- Arosa als heilsamer alpiner Klimakurort auf 1.775 m Höhe
- Lenzerheide liegt auf 1.475 m Höhe und punktet mit einem lebendigen Ortskern sowie Pistenähe
- In beiden Skiorten warten eine hohe kulinarische Vielfalt und erstklassige Wellness-Angebote
In den beiden Hauptorten der Skiregion, Arosa (1.775 m) und Lenzerheide (1.475 m), verbinden sich alpine Geschichte mit erstklassiger Ferieninfrastruktur des 21. Jahrhunderts. Einerseits liegt Arosa im windgeschützten Talkessel des Schanfigger Tals, wo auf eine lange Tradition als alpiner Klimakurort zurückgeblickt wird, die dort bereits im Jahr 1877 begann! Schließlich schaffen die saubere Bergluft und die sonnige Lage hier auch im Winter hervorragende Bedingungen für Erholungssuchende.
Andererseits präsentiert sich Lenzerheide im Hochtal mit dem charmanten Dorfkern „Lai“, in dem viele Geschäfte, Cafés und Restaurants zu finden sind. Ein weiteres Plus für die Gäste im Skiort ist die Tatsache, dass dort einige Unterkünfte direkt an den Pisten liegen, sodass es hier am Morgen ohne lange Wege in den Skitag gehen kann. Abseits des rasanten Abfahrtstrubels wird es in Lenzerheide am idyllischen Heidsee im Tal bei Spaziergängen vor imposanter Bergkulisse deutlich ruhiger. Zudem laden hier stilvolle Lounges, urige Gaststuben, in denen oft regionale Bündner Spezialitäten wie Capuns oder Nusstorte serviert werden, und exklusive Wellnessbereiche nachmittags zum Entspannen ein.
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4. Bergbahnen setzen voll auf Nachhaltigkeit
- Vollständige Stromversorgung der Bergbahnen aus 100 Prozent erneuerbarer Wasserkraft
- Ressourcenschonende Pistenpflege durch GPS-gestützte Schneehöhenmessung
- Einsatz von Pistenfahrzeugen mit dieselelektrischem Hybridantrieb
Wie viele Skigebiete in der Schweiz setzen auch die Bergbahnen Arosa Lenzerheide schon seit Jahren auf einen ressourcenschonenden Betrieb ihrer Seilbahnen sowie anderer technischer Anlagen und decken so heute ihren gesamten Strombedarf aus erneuerbaren Energiequellen. Zeichen dessen ist, dass die Bergbahnen Teil der Initiative „I AM PRO SNOW – 100 % Committed“ sind und das schon seit dem Jahr 2021, indem der gesamte Strom aus zertifizierter Schweizer Wasserkraft bezogen wird. Damit reiht sich Arosa-Lenzerheide als Destination in die zukunftsorientierten, klimafreundlichen Skigebiete ein.
Um Strom und vor allem Wasser zu sparen, kommen in Arosa-Lenzerheide bei der Pistenpräparation GPS-Systeme in den Pistenraupen zum Einsatz, die präzise Geländedaten in Echtzeit liefern. So kann am Ende eine millimetergenaue Messung der Schneedecke durchgeführt werden, wodurch die technische Beschneiung punktgenau dort durchgeführt werden kann, wo der Kunstschnee auch tatsächlich benötigt wird. Bei der Präparierung kommt im Skigebiet auch ein Pistenfahrzeug vom Modell „PistenBully 600 E+“ mit dieselelektrischem Antrieb zum Einsatz, was den Kraftstoffverbrauch und damit auch die Abgasemissionen reduziert. Am Ende speisen zudem Photovoltaikanlagen an Liftstationen sauberen Sonnenstrom direkt in das lokale Versorgungsnetz ein. Auch deshalb sind die beiden Skiorte Teil des Schweizer Nachhaltigkeitsprogramms Swisstainable, das das ganzheitliche Engagement für den Schutz der Schweizer Bergwelt unterstreicht.
5. Vier Snowparks als Paradies für Freestyle-Fans
- Vier unterschiedliche Park-Areale für alle Alters- und Könnerstufen
- CO2-neutrale Holz-Hindernisse in der Wood-Ranch an Piste 15
- 1,4 km lange „JibArea Stätz“ mit bis zu 45 Elementen
Für Skifreestyler und Snowboarder ist Arosa-Lenzerheide eine Winterdestination, die sie nicht verpassen sollten. Schließlich warten hier gleich vier verschiedene Snowparks und zwar gleich auf beiden Talseiten, wo Hindernisse wie Kicker, Boxen, Rails und Wellentracks ideale Bedingungen für kreative Tricks bieten. Und das Beste daran: die verschiedenen Setups richten sich sowohl an Einsteiger als auch an erfahrene Freestyle-Fans.
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Eine der ersten Anlaufstationen ist dabei der Snowpark Tschuggen in Arosa, wo gleich mehrere Lines mit unterschiedlichen Absprungpunkten und Geländeübergängen gefahren werden können. Und gleich daneben wartet dann noch die Wood-Ranch an der Piste Nr. 15, wo die Bergbahnen weiter ein Zeichen für Nachhaltigkeit setzen, indem alle Hindernisse aus lokalem Aroser Tannenholz gefertigt wurden, wodurch der Park CO₂-neutral betrieben werden kann.
Dass das Skigebiet auch den Skifreestyle-Nachwuchs ansprechen möchte, beweist es mit dem Bären-Snowpark, in dem sich Kinder zwischen 6 und 12 Jahren sicher auf den Hindernissen ausprobieren können. Auf der anderen Talseite, in Lenzerheide, ist seinerseits die JibArea Stätz das Epizentrum für fortgeschrittene Freestyler, da dort auf einer 1,4 km langen Strecke bis zu 45 Takeoffs und Rails warten, die vom „Publikum“ von der gemütlichen Parkhütte aus beobachtet werden können.
6. Umfangreiches Loipennetz für Langläufer
- 86 km präparierte Loipen in und um Arosa sowie Lenzerheide für klassischen Stil und Skating
- Weltcup-Bedingungen für Langläufer in der Roland Arena in Lantsch/Lenz
- Loipen-Highlights wie eine 4 km lange, beleuchtete Nachtloipe etwa zum Training am Abend
Mit 86 km regelmäßig gespurten Loipen warten im Winter in der Region um Arosa und Lenzerheide abseits der Pisten ideale Bedingungen für nordischen Skisport auf hohem Niveau. Dort ist es für Langläufer dann möglich, sowohl klassische Spuren zu nutzen, als auch über breite Skating-Loipen zu powern, und das in einer abwechslungsreichen Winterlandschaft. Das ist vor allem etwas für ambitionierte Wintersportler, doch auch für Anfänger, die die Grundlagen vom Langlauf erlernen möchten, ist in den beiden Skiorten gesorgt, weil die örtlichen Skischulen auch Langlauf-Unterricht mit qualifizierten Skilehrern anbieten. Dazu wird in Sportgeschäften auch modernes Leihmaterial bereitgestellt und ein Wachsservice für alle angeboten, die keine eigenen Langlaufski haben.
Zentrum des Langlaufsports in Arosa-Lenzerheide ist auf jeden Fall die Roland Arena in Lantsch/Lenz, wo im Winter auch regelmäßig internationale Wettkämpfe ausgetragen werden. Und neben den Trainingsstrecken für Profis, können sich Hobby-Langläufer hier auch beim Biathlon für Gäste am Kleinkaliber-Schießstand ausprobieren. Angeschlossen ist der an eine 4 km lange Rundloipe, die dank Flutlichtanlage auch am Abend geöffnet ist. In Arosa verändert sich die Langlauf-Szenerie dagegen, weil sich dort in bis zu 2.000 m gleich drei Höhenloipen (3 km, 6 km und 8 km lang) über das Hochplateau Maran und die Prätschalp ziehen.
7. Markierte Winterwanderwege mit Bergpanorama
- Über 140 km beschilderte und geräumte Winterwanderwege
- Panoramaweg zwischen Heidbüel und Tgantieni mit Blick ins Albulatal
- Rund 20 gemütliche Berghütten für die bequeme Einkehr
Neben Skifahrern und Langläufern kommen auch Wanderer im Winter in Arosa-Lenzerheide voll auf ihre Kosten. Insgesamt ziehen sich nämlich über 140 km markierte und präparierte Winterwanderwege durch die Region. Dabei führen die abwechslungsreichen Routen durch dichte Arvenwälder, über sonnige Plateaus und entlang von Bergkämmen. Und so dürfen die Gäste dort beim Winterwandern die verschneite Natur abseits der Hektik der Pisten genießen und die alpine Bergwelt Graubündens zu Fuß erkunden.
Zu den Wander-Höhepunkten gehört hier dann auf jeden Fall der 6,4 km lange Panoramaweg zwischen den Bergstationen Heidbüel (1.935 m) und Tgantieni. Auch, weil sich von hier aus weite Ausblicke auf das Albulatal und die umliegenden Dreitausender Graubündens eröffnen. Doch das ist hier noch nicht alles, da entlang des Weges auch gleich acht Einkehrmöglichkeiten zur Pause mit wärmenden Getränken und Spezialitäten aus der regionalen Küche einladen. Insgesamt sind die meisten der rund 20 Berghütten in Arosa-Lenzerheide für Fußgänger bequem mit den Gondeln und Sesselliften erreichbar. So treffen sich bei Kaiserwetter im Skigebiet mittags oft gemischte Gruppen aus Skifahrern und Wanderern auf den Sonnenterrassen.
8. Abwechslungsreiche Winteraktivitäten abseits der Pisten
- Multisensorischer LIGHT RIDE an der Mittelstation Scharmoin
- eine 3.000 m lange Schienen-Rodelbahn in Pradaschier
- Natureisfelder und erholsame Wellnessbäder in den Talorten
Abseits der Pisten wird es im Winter in der Region Arosa-Lenzerheide bestimmt nicht langweilig. Schließlich wartet dort gleich eine ganze Bandbreite von Freizeitaktivitäten für jede Altersgruppe. Anlaufstation Nr. 1 sind dabei gleich mehrere präparierte Rodelbahnen, auf denen Spaß auf zwei Kufen garantiert ist. In Arosa ist das auf jeden Fall wegen der beliebten Schlittenrouten von Tschuggen nach Innerarosa und vom Prätschli hinab zum Obersee der Fall.
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Während in Arosa also ganz klassisch gerodelt werden darf, wird es in Lenzerheide auf dem Schlitten schon außergewöhnlich. Der Grund dafür ist der „LIGHT RIDE“, die 1,7 km lange Rodelbahn Scharmoin-Canols, die mit Lichtinstallationen und Musikpassagen gespickt ist. Dazu wird hier auch eine Zeitmessung via Transponder angeboten, was am Ende auf der Suche nach dem schnellsten Schlittenfahrer im Stile des Videospiel-Klassikers „Mario Kart“ für einen kleinen Wettbewerb unter Freunden sorgen kann. Der Start zum Spektakel, das natürlich erst nach dem Sonnenuntergang seine Wirkung entfaltet, ist für Schlitten-Fans am besten mit den Gondeln der „Rothorn 1“-Bahn zu erreichen.
Ebenfalls beliebt ist die Sommerrodelbahn Pradaschierin Churwalden, die auch im Winter geöffnet hat und auf der es auf Schienen über eine Strecke von 3,1 km Länge und 31 Kurven zu Tal geht. Dazu ziehen auf den Natureisfeldern in Lenzerheide oder auf der Kunsteisbahn in Arosa Schlittschuhläufer ihre Runden und auch Pferdeschlittenfahrten werden bei Sonnenschein angeboten, während Besuche in regionalen Museen auch eine Alternative für das Schlechtwetterprogramm sind.
9. Flutlichtskifahren am Stätzerhorn
- eine 3,5 km lange, frisch präparierte Piste für Skifahren bei Flutlicht
- Wöchentlicher Abendbetrieb freitags von Silvester bis Mitte März
- Einkehr im Bergrestaurant Alp Stätz mit Fondue und Raclette
Skifahren unter LED-Licht, das geht in Arosa-Lenzerheide auf der 3,5 km langen Flutlichtpiste am Stätzerhorn, wo Wintersportler von Silvester bis Mitte März immer freitagabends nach Sonnenuntergang auf die Abfahrt gehen können. Damit zählt das Angebot in Graubünden im Hinblick auf Nachtskifahren zu den längsten beleuchteten Pisten im gesamten Alpenraum! Dafür wird die Abfahrt vor dem Abendbetrieb immer frisch präpariert, um erstklassige Schneeverhältnisse zu gewährleisten. Zum Start der Flutlichtpiste geht es mit dem Sessellift Stätzerhorn.
Tickets für das Nachtskifahren sind separat oder als Erweiterung des Tagesskipasses an den Kassen erhältlich. Und für alle, die nach einer abendlichen Abfahrt noch ein Getränk genießen möchten, der kann direkt an der beleuchteten Piste im Bergrestaurant Alp Stätz einkehren. Dort können sich Skifahrer und Snowboarder in uriger Atmosphäre bei traditionellem Schweizer Käsefondue oder Raclette aufwärmen, bevor es nach dem Abendessen mit der letzten Abfahrt direkt zur Talstation hinabgeht.
10. Anspruchsvolle Routen für Freerider
- 29 markierte Skirouten im unpräparierten Gelände
- Hochalpine Tiefschneeareale am Parpaner Rothorn (2.865 m) und am Brüggerhorn (2.447 m)
- Lawinen-Trainingscenter zur realistischen Notfallschulung in Arosa und Lenzerheide
Abseits der Pisten ist im Skigebiet Arosa-Lenzerheide natürlich auch noch Skifahren oder Snowboarden möglich. Dafür sind insgesamt 29 markierte, aber nicht präparierte Skirouten sowie offene Tiefschneehänge am Parpaner Rothorn und am Brüggerhorn befahrbar, die die Skiregion zu einem erstklassigen Ziel fürs Freeriden machen. Weil die Routen mit weiten Tiefschneefeldern, natürlichen Rinnen und anspruchsvollen Steilhängen gespickt sind, stellen sie selbst für erfahrene Freerider eine Herausforderung dar. Sie fühlen sich in Arosa-Lenzerheide dann gerade im hochalpinen Bereich rund um das auf 2.865 m hohe Rothorn wohl.
Wer sich im Winter in den Tiefschnee wagt, sollte das aber auf jeden Fall mit dem richtigen Verständnis für Sicherheit und Verantwortungsbewusstsein tun. Beides kann im Kanton Graubünden in den beiden Lawinen-Trainingscentern am Hörnli in Arosa und bei Scharmoin in Lenzerheide gelernt werden, die fest zur Freeride-Sicherheitsinfrastruktur gehören. Hier bekommen Wintersportler von Profis unter anderem Einweisungen in den Umgang mit Lawinenverschüttetensuchgeräten (LVS), Sonde sowie Schaufel und das kostenlos unter realistischen Bedingungen im Schnee. Schließlich ist das richtige Wissen über Lawinen in den Alpen die Grundvoraussetzung für eine sichere Fahrt im Gelände.
SnowTrex-Tipp: Für das Befahren ungesicherter Tiefschneehänge wird die Buchung eines staatlich geprüften Schweizer Bergführers empfohlen. Diese kennen die aktuellen Schneeverhältnisse genau und führen sicher zu den unberührten Hängen der Region.
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FAQs zum Skifahren in Arosa-Lenzerheide
Wie viele Pistenkilometer bietet das Skigebiet Arosa-Lenzerheide?
Es wartet mit 225 präparierten Pistenkilometern auf. Diese teilen sich auf in 110 km leichte blaue, 87 km mittelschwere rote und 28 km schwere schwarze Pisten.
Auf welcher Höhe liegt das Skigebiet Arosa-Lenzerheide?
Es erstreckt sich in Höhenlagen von 1.229 m in Churwalden bis zu 2.865 m am Parpaner Rothorn. Der Talort Lenzerheide liegt auf 1.475 m Höhe, Arosa auf 1.775 m.
Welche Abfahrt ist die steilste Piste in Arosa-Lenzerheide?
Die Weltcuppiste „Silvano Beltrametti“ in Lenzerheide ist mit einem Maximalgefälle von 66 Prozent die steilste Abfahrt des Skigebiets. Mit einer durchschnittlichen Neigung von 31 Prozent richtet sie sich ausschließlich an sportliche Profis.
Gibt es in Arosa-Lenzerheide kostenlose Übungsbereiche für Kinder?
Das Kinderland „Honigland“ am Prätschli in Arosa ist für Familien und Einsteiger komplett kostenfrei nutzbar. Mit Zauberteppichen und kindgerechten Lernstationen ermöglicht es einen spielerischen Einstieg in den Schneesport.
Wo findet das Nachtskifahren in Arosa-Lenzerheide statt?
Es findet auf einer 3,5 km langen Flutlichtpiste am Stätzerhorn in Lenzerheide statt. In der Regel ist die frisch präparierte Piste von Silvester bis Mitte März jeden Freitagabend geöffnet.
Welche Highlights erwarten Rodel-Fans in Arosa-Lenzerheide?
Zu den Höhepunkten gehören der multisensorische LIGHT RIDE an der Mittelstation Scharmoin und die 3.100 m lange Schienen-Rodelbahn in Pradaschier. Zudem stehen in beiden Orten mehrere klassische Schlittelpisten zur Verfügung.
Wie viele Snowparks gibt es in Arosa-Lenzerheide?
In Arosa-Lenzerheide stehen Wintersportlern vier eigenständige Snowparks mit Kickern, Boxen und Rails zur Verfügung. Dazu zählen der Snowpark Tschuggen, die CO2-neutrale Wood-Ranch aus lokalem Holz, der Bären-Snowpark für Kinder und die 1,4 km lange „JibArea Stätz“.
