Die Top 10 der größten Irrglauben über Skiurlaub

18. Oktober 2017 - Carla Meyer

Jeder Wintersportler hat diese Freunde, die immer wieder fragen, warum in Teufels Namen man seine wertvollen Urlaubstage für Urlaub in den Bergen „verschwendet“. Manche verstehen einfach nicht, was das Tolle am Skifahren oder Snowboarden sein soll oder noch deutlicher: an einem „Urlaub in der Kälte“. Die SnowTrex Redaktion ist überzeugt: Sonne, Sand und Meer? – Gerne ab und zu, aber im Winter geht’s in den Schnee! Und das aus guten Gründen! Wir zeigen die Top 10 der größten Irrglauben über Skiurlaub, die auch die Strand-Anbeter unter uns davon überzeugen, dass ein Urlaub im Schnee eine tolle Sache ist.

Gerade im Frühjahr gibt’s meist Sonne satt auf den Pisten.

1) Im Skiurlaub gibt’s keine Sonne

Ganz und gar nicht! Gerade wer im Frühjahr in den Skiurlaub fährt, der bekommt (meistens) beides geboten. Blauer Himmel, Sonnenschein, glitzernder Schnee: Ohne Kopfbedeckung und reichlich Sonnencreme geht hier meist gar nichts. Und oft kommt man brauner zurück als manch einer, der sich im Frühjahr schon ans Meer gewagt hat.

2) Skiurlaub ist zu teuer

Skiurlaub kostet sicherlich etwas mehr als ein Urlaub im Zelt auf dem holländischen Campingplatz. Trotzdem ist diese Art von Urlaub schon lange nicht mehr nur den Gutbetuchten vorbehalten. Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe an Unterkünften – vor allem in Österreich und Frankreich – die sich an Reisende mit einem nicht allzu hohen Budget richten. Und wenn man anstelle eines Hotels ein Appartement beziehungsweise eine Unterkunft ohne Verpflegung bucht, verringert sich der Preis erneut. Außerdem wichtig fürs Sparen: möglichst früh buchen und bereits von zu Hause aus die Ausrüstung vor Ort reservieren, sofern man denn Leihmaterial benötigt. Die meisten Geschäfte in den Skiorten geben bei Online-Reservierungen großzügige Rabatte.

Skiurlaub muss nicht teuer sein – auch für junge Menschen oder Familien gibt es tolle Angebote.

3) Skiurlaub ist anstrengend

Ja, Skifahren und Snowboarden fallen unter den Begriff „Sport“, und ja, Skiurlaub ist ein „aktiver Urlaub“. Aber wer nicht der größte Faulpelz ist und das wohlige Gefühl kennt, „etwas getan zu haben“, das zudem auch noch Spaß macht, für den ist das Argument ganz bestimmt hinfällig.

4) Skiurlaub mit Kindern ist ein Albtraum

Ein Urlaub mit Kindern im Schnee ist qualitativ gleichzusetzen mit einem Urlaub mit den Kleinsten am Meer. Auch bei den Hoteliers in den Bergen ist der Wunsch nach kinderfreundlicher Ausstattung und Kinderbetreuung schon lange angekommen. Und wer auch auf der Piste gerne mal ohne den Nachwuchs unterwegs ist, für den bietet sich die Buchung eines Kinder-Skikurses an. Am Strand müsste man den ganzen Tag Sandburgen bauen …

Sind die Kinder in der Skischule, haben die Eltern Zeit für sich.

5) Im Skiurlaub kann man nicht entspannen

Wenn man unter Entspannung versteht, im Urlaub 24 Stunden lang absolut nichts zu machen, dann ist Skiurlaub tatsächlich nicht zu empfehlen. Für alle anderen bietet sich gerade Skiurlaub zur Entspannung an: Nichts ist schöner als nach einem Tag auf der Piste in die Sauna zu gehen, auf der Hütte entspannt bei einem Getränk und Kaiserschmarren die Sonnenstrahlen zu genießen oder einen Abend-Spaziergang durch die Bergwelt zu unternehmen. Und auch während des Skifahrens kann man wunderbar entspannen: zum Beispiel im Lift mit traumhaften Ausblicken über die angrenzende Bergwelt.

Bei einem solchen Bergpanorama kann einem doch nur das Herz aufgehen.

6) Skifahren lernen geht nur in jungen Jahren

Wie sagt man so schön: Das Alter ist nur eine Zahl. Wenn medizinisch nichts dagegen spricht und man generell Lust auf Skifahren hat, dann sollte man es auch auf jeden Fall ausprobieren. Am besten sucht man dazu eine Skischule auf und bucht einen Gruppenkurs mit mehr oder weniger Gleichaltrigen: Das steigert Motivation und Spaß.

7) Im Skiurlaub kann man nur Skifahren

Ach ja? Im Strandurlaub liegt man doch auch nicht nur am Strand. Die meisten Skiorte bieten eine Fülle an weiteren Aktivitäten: Schneeschuhwandern, Eislaufen, Schlitten fahren, Paragliding und vieles mehr. Wer nach einem Skitag lieber entspannen will, der sucht sich die nächstgelegene Therme oder geht in die hoteleigene Sauna. Partyliebhaber wiederum sollten auf keinen Fall verpassen, in der nächsten Schirmbar ausgiebig beim Après-Ski zu feiern.

Gerade im Skiurlaub gibt es meist zahlreiche Wellness-Angebote.

8) Die Unterkünfte ähneln immer alten Scheunen

Die Zeiten, in denen man eine Unterkunft suchte und notgedrungen in einer alten Scheune landete, gab es der Geschichte nach vielleicht vor rund 2000 Jahren. Wer heute einen Urlaub in den Bergen bucht, der hat eine schier unendlich breite Auswahl: Gerade in den Alpen gibt es eine ganze Reihe an Luxus-Chalets mit Wellness-Angeboten, von denen manch einer nur träumen kann. Aber auch diese Personen müssen nicht auf eine Scheune ausweichen. Zahlreiche Hotels, Appartements und Chalets erwarten Wintersportler, die mit einem Otto-Normal-Budget hier sehr gut nächtigen können und verpflegt werden. Wer nicht auf den Hütten-Charme steht, der sucht sich eben eine Unterkunft aus, die genau nicht auf Holz setzt.

9) Skiurlaub heißt Après-Ski feiern und Lederhosen tragen

Die Aussage stimmt, aber nicht ausschließlich. Wer Lust auf Après-Ski hat, der wird sicher fündig. Wem der Sinn aber eher nach Skifahren am Vormittag und Entspannung am Nachmittag und Abend steht, der kann dem Nachtleben und den typischen Après-Ski-Hits auch sehr gut aus dem Weg gehen. Es gibt zahlreiche Orte, die zwar perfekt an große Skigebiete angeschlossen sind, in denen es aber absolut beschaulich zugeht. Vor der Buchung des Skiurlaubs einfach kurz über die möglichen Orte informieren!

10) In Skikleidung sieht man komisch aus

Das Fashion-Bewusstsein hat auch in der Skiwelt Einzug gefunden. Skikleidung ist schon lange nicht mehr nur funktional, sondern auch schick. Wer sich vor dem Urlaub etwas mit den aktuellen Kleidungs-, Helm- und Brillentrends auseinandersetzt, der sieht nicht komisch, sondern vielmehr ziemlich sportlich aus. Und dafür muss man noch nicht mal Ski oder Snowboard fahren können – das ist doch ein Argument!

  • Mittwoch, 18. Oktober 2017
  • Autor: Carla Meyer
  • Kategorie: Top 10
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