Top 3 der steilsten Skipisten Österreichs

8. Mai 2013 - SnowTrex

Mit ein bisschen Übung trauen sich die meisten Hobbyskifahrer auch schwarze Pisten hinunter, doch wer die folgenden Pisten bezwingen will, muss aus einem anderen Holz geschnitzt sein! Wer sich hier ins Abenteuer stürzen will, braucht neben Können auch Mut und ein bisschen Verrücktheit kann auch nicht schaden.

Harakiri Piste – Mayrhofen

Auch die tiefschwarze Harakiri-Piste in Mayrhofen verlangt Wagemutigen einiges ab. „Hau di runter“ heißt es auf einem Schild am Eingang und dies ist hier Programm. Diese Piste hat immerhin 78 Prozent Gefälle und bringt auch geübte Wintersportler ins Schwitzen. Wer sich traut wird nicht nur in die Harakiri-Community aufgenommen, sondern kann diesen Moment jeden Freitag während der Saison während eines Shootings für die Ewigkeit festhalten. Die actionreichen Fotos kann man dann gemütlich am heimischen Rechner herunterladen.

Hahnenkamm – Kitzbühel

Rund 500 Millionen Zuschauer verfolgen das jährliche Hahnenkammrennen in Kitzbühel am heimischen Fernseher und noch einmal 50.000 Menschen feiern ihre Skihelden vor Ort direkt an der Piste. Motivation haben die todesmutigen Fahrer auch bitter nötig, wenn sie sich eine Piste hinunterstürzen, die mit bis zu 85 Prozent Steigung aufwartet. Außerhalb des Rennens haben auch Normalsterbliche Zugang zur Strecke und können sich Herausforderungen wie Sprüngen mit einer Länge von bis zu 80 Metern Länge stellen. Auch der Rest der Piste verlangt dem Körper einiges ab und setzt diesen enormen Fliehkräften aus. An der Zielschusskante erreichen Profis eine Spitzengeschwindigkeit von bis zu 140 km/h. Ein Tempo von dem man in einem alten Kleinwagen nur träumen kann.

Manni-Pranger Piste – Wipptal

Die WM Manni-Pranger Piste ist die steilste präparierte Piste in Österreich. In Wipptal stürzt man sich, zumindest gefühlt, einen Abhang hinunter. Bereits von der Gondel aus sieht die Piste steil aus, doch steht man der Piste mit einem Gefälle von 102 Prozent dann gegenüber, schlottern auch dem mutigsten Fahrer die Knie. Hier hat es schon den einen oder anderen aus seinen Ski- bzw. Snowboardschuhen gehauen. Selbst die Pistenraupe kann hier nur durch eine Seilwinde gesichert ihre Arbeit verrichten. Benannt ist der Hang nach dem Slalomweltmeister Manfred Pranger, der diese Piste zu seinem Liebling auserkoren hat.

Quellen: www.hahnenkamm.com/ www.mayrhofner-bergbahnen.com/ www.menshealth.de/ www.focus.de/

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