Spontan: Skiurlaub in Sölden

8. Juni 2007 - SnowTrex

Etwas Abkühlung gefällig? Schnee hilft! Auch wenn man nur daran denkt, „entscheidend ist schließlich im Kopf“. Zumindest hier in Köln ist es heute so warm, dass ich froh bin, von zwei Kolleginnen einen Bericht über Ihren Skiurlaub in Sölden zur Veröffentlichung erhalten zu haben. Und so klingt das:

„Es war Gründonnerstag. Halb eins in Deutschland. Mittagspause. Wir fragten wir uns gegenseitig, was wir über Ostern geplant haben. Als keine vernünftige Antwort kam und uns eine SnowTrex-Kollegin von Ihrem Skiurlaub erzählte, überlegten wir uns, auch spontan in den Urlaub zu fahren. Bei unseren Last-Minute-Angeboten fiel uns sofort ein Appartement im Haus Stefan Klotz in Sölden ins Auge. Busplätze waren auch noch frei und schneller als wir dachten, war unser Urlaub gebucht. Bereits am nächsten Abend saßen wir im Bus: Auf nach Sölden!

Nach einer ruhigen Busfahrt kamen wir am Samstagmorgen in Sölden an, wo uns die gutgelaunte Reiseleiterin bei strahlendem Sonnenschein empfing und uns über Check-In, Kurse und Materialverleih informierte. Den Rest des Tages verbrachten wir damit, den Ort zu erkunden und uns im Appartement häuslich einzurichten.

Der erste Skitag begann früh morgens um 08.30 Uhr an der Talstation der Giggijochbahn, die uns auf 2.284 m beförderte. Nach etwas Skigymnastik 🙂 und einer kurzen Abfahrt trafen wir uns zum Skikurs. Hier wurden wir nach unserem Können in verschiedene Gruppen eingeteilt und machten uns mit unserer 5-köpfigen Gruppe samt Skilehrer auf den Weg zum Lift. Drei Tage lang nahmen wir morgens am Skikurs teil und versuchten nachmittags selbst unser Glück bevor wir uns mit einem hopfenhaltigen Kaltgetränk in die Sonne am Giggijoch legten.

 

Mit der Gondel ging es dann zurück ins grüne Tal, wo wir nach Après-Ski im „Kuckuck“ an der Talstation oder an der Schirmbar Ausschau hielten. Diesen fanden wir auf jeden Fall nach dem Abendessen im Fire&Ice und im Kuhstall. Auch der Bierhimmel mit Live-Musik machte seinem Namen alle Ehre.

Tagsüber erkundeten wir die unendlichen Weiten des Skigebietes mit den Gletschern Rettenbach und Tiefenbach. Ein besonderes Highlight war das Erklimmen der Schwarzen Schneide (3.340 m!), wo man einen wunderschönen Ausblick von der 360°-Plattform genießen kann. Der mühsame Aufstieg (25 min. in Skischuhen von der Bergstation der Rettenbach-Gondel) hat sich definitiv gelohnt!

Ein weiterer außergewöhnlicher Ausblick bietet sich nahe der Gondelbergstation auf dem Tiefenbachkogel. Der glasverkleidete Steg vermittelt das Gefühl eines Sprungbretts mitten in die Bergwelt. Dort steht man 60 m über der Tiefe.

Wer sich im Skigebiet von Sölden auskennt, der weiss, dass man sich unbedingt den Gletscherbruch des Rettenbachgletschers anschauen und im Skitunnel eine Runde Jodeln sollte. Sehenswert ist auch das Igludorf am Rettenbachgletscher, das für einen Rundgang geöffnet ist. Hier befindet sich die höchstgelegene Sauna Österreichs! Damit die Iglus nicht früher wegschmilzen als geplant, sollte man sich an diese Vorschrift halten:

Auf Empfehlen der Reiseleitung sind wir am letzten Abend erneut auf den Rettenbachgletscher gefahren, um uns „Hannibal“ anzuschauen. Gemeint ist nicht etwa der wiederauferstandene Heerführer persönlich, sondern eine opulente Inszenierung, die den Marsch von Hanniballs Truppen und seinen Elefanten über die Alpen nachstellt. Über eine Stunde dauerte das Spektakel mit Pistenbullis, Fallschirmspringern, Paraglidern, Düsenjets, Tänzern, Helikoptern, Skifahrern und sogar einer Lawinensprengung. Ein großes Feuerwerk bildete den Abschluss eines beeindruckenden Schauspiels in der Söldener Gletscherlandschaft.

Paraglider mit bengalischen Lichtern in der Luft…

…und am Boden:

Am Abreisetag machten wir uns nach dem morgendlichen Check-Out mit dem Postbus auf den Weg nach Längenfeld in den AquaDome. In dem größen Thermalbad Österreichs konnten wir nach der ereignisreichen Woche herrlich entspannen, bevor uns der Bus am Abend sicher zurück nach Köln beförderte. So schnell wie der Urlaub begonnen hat, war er leider auch zu Ende. Aber eins ist sicher: Sölden, wir kommen wieder!“

Soweit also die Worte von Kathleen und Nina. Die beiden scheinen ja Spaß gehabt zu haben. Und wir haben auch noch etwas davon: Eine Abkühlung im Juni!

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