In Südtirol verbinden Skihütten die alpine Gastfreundschaft der sonnenverwöhnten Winterdestination mit herausragender Kulinarik direkt an den Pisten. So reicht das kulinarische Spektrum in den Dolomiten mit Blick auf einige der schönsten Abfahrten Europas vom herzhaften Knödelgericht auf urigen Almen bis zu innovativer Gourmetküche und erlesenen Weinen in modernen Pistenrestaurants. Welche Hütten und Genussrouten Wintersportler in der Region so auf keinen Fall verpassen sollten, zeigt SnowTrex.
Ski und Genuss – Das ist Südtirols alpine Hüttenkultur
- Kulinarische Vielfalt mit bodenständigen Südtiroler Klassikern und feiner, alpiner Haute Cuisine.
- Von Bergfrühstück bis Weinverkostung an der Piste erwarten Gäste hier hochkarätige Genussmomente.
- Regionalität und authentisches Handwerk mit geschützten Qualitätsprodukten.
Wer eine Skihütte in Südtirol besucht, kann direkt am Pistenrand einen authentischen Mix aus traditioneller Tiroler Wirtshauskultur und mediterraner Raffinesse erleben. Schließlich steht neben dem Wintersport in Südtirol, wie so oft in Italien, der Genuss mit an erster Stelle, wenn dabei bodenständiges Küchenhandwerk auf „Dolce Vita“ trifft. In den Bergen servieren Gastwirte oft frisch zubereitete, regionale Spezialitäten wie deftige Speckknödel oder handgemachte Schlutzkrapfen.
Das Gastro-Erlebnis im Skigebiet beginnt meist schon mit den ersten Sonnenstrahlen. Frühaufsteher können sich vor oder nach dem Early-Bird-Skiing mit einem reichhaltigen Bergfrühstück und einem echten italienischen Kaffee auf den Sonnenterrassen der Skihütten stärken, bevor sie die ersten Spuren des Tages in den frisch präparierten Schnee zaubern. Am Nachmittag geht es weiter, wenn in den gemütlichen Stuben an den Abfahrten neben einem herzhaften Mittagessen auch hausgemachte Mehlspeisen und süße Heißgetränke serviert werden. Und dabei bleibt es nicht, denn heute stehen hier nicht nur Traditionsgerichte, sondern auch innovative Gourmet-Konzepte auf dem Speiseplan.
Diese Spitzenküche wird von Sommeliers begleitet, die ihre Gäste bei Verkostungen betreuen und ihnen edle Tropfen aus Trauben von den Südtiroler Hanglagen direkt an der Piste präsentieren. In Kombination mit würzigem Almkäse, gereiftem Südtiroler Speck oder Bergkräutern ist das ein Traum für alle Winterfreunde. Die Speisekarten sind geprägt von regionalen Erzeugnissen mit Herkunftsnachweis, die die kulinarischen Klassiker auf den Skihütten beim Skifahren in Südtirol zu einem geschmacklichen Highlight machen.
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Gourmet-Hopping – einzigartige Kulinarik-Events mit Pistenblick
- Es gibt mehrgängige Menüs, die auf verschiedene Berghütten entlang der Abfahrten aufgeteilt sind.
- Initiativen wie „Skifahren mit Genuss“ in Alta Badia mit Kreationen von Sterneköchen.
- Gemütliche Genussrunden über die sonnigen Hochplateaus der Seiser Alm.
In Südtirol geht es auf den Pisten nicht nur um pure Carving-Schwünge. Sehr beliebt ist dort nämlich auch das Gourmet-Hopping, bei dem sich sportliche Abfahrten mit einer kulinarischen Entdeckungsreise kombinieren lassen. Auf jeder Hütte wird dabei ein anderer Gang serviert. Das Prinzip des Hütten-Hoppings verwandelt den Skitag in ein mehrgängiges Menü, bei dem Skifahrer und Snowboarder abwechslungsreiche Abfahrten entdecken können. So kann man etwa die Vorspeise auf einer urigen Alm genießen, bevor es über sonnige Hänge zur nächsten Skihütte geht, wo der Hauptgang serviert wird. Die Runde endet schließlich in einem modernen Bergrestaurant mit einem Dessert und einem Espresso.
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Alta Badia gilt als Vorreiter dieses Konzepts mit der Initiative „Skifahren mit Genuss“ (Sciare con Gusto), bei der renommierte Spitzenköche feste Patenschaften für ausgewählte Hüttengerichte übernehmen. Im Skigebiet mit der legendären Weltcuppiste Gran Risa werden zudem geführte Sommelier-Skitouren angeboten. Unter fachkundiger Anleitung dürfen dort erlesene Weine nach dem Skifahren verkostet werden. Alm-Hopping wird auch auf der Seiser Alm angeboten, wo das traumhafte Panorama des UNESCO-Welterbes Dolomiten ständiger Begleiter ist. Ähnlich beliebt sind hier zudem die „Sommelier auf der Piste“, also geführte Abfahrten mit fachkundigen Weinverkostungen auf ausgewählten Berghütten.
Ein ausgezeichnetes Gastro-Konzept im Schnee ist ansonsten noch „Ski & Cheese“ am Speikboden im Ahrntal, wo es mit diplomierten Käse-Sommeliers für Skifahrer von Hütte zu Hütte geht, wo dann Rohmilchkäse und traditioneller Ahrntaler Graukäse verkostet werden dürfen. Am Kronplatz wiederum stellt die Eventreihe „Speck & Wine Emotion“ zwei weltbekannte Südtiroler Spezialitäten in den Mittelpunkt. Ebenfalls sehr beliebt sind darüber hinaus die saisonalen Genusswochen in Regionen wie dem Eggental oder im Rahmen der Spezialitätenwochen im Ultental. Für solche Genussmomente ist Südtirol ein ideales Terrain, denn hier liegen die beliebtesten Skirunden und erstklassige Bergrestaurants nah beieinander.
Ausgewählte Skihütten und Pistenrestaurants in Südtirol im Überblick
| Skihütte/Restaurant | Skigebiet/Region | Kulinarischer Schwerpunkt | Besonderheit/Lage |
|---|---|---|---|
| Kristallalm | Skigebiet Speikboden - Skiworld Ahrntal | Hochwertige Restaurantküche und traditionelle Spezialitäten | Stilvolle Lounge mit großer Sonnenterrasse am Klausberg |
| Wasserfalleralm | Skigebiet Ratschings-Jaufen/Kalcheralm | Südtiroler Almschmankerl und Grillspezialitäten | Schutzhütte in 1.903 m Höhe mit traditionellem Weinkeller |
| Edelweisshütte | Ladurns | Hausgemachte Knödelspezialitäten und Schlutzkrapfen | Sonnige Einkehrstation im malerischen Pflerschtal |
| Schöne Aussicht (Bella Vista) | Skigebiet Schnalstaler Gletscher | Knödelvariationen und traditionelle Hausmannskost | Schutzhütte in 2.845 m Höhe mit der höchstgelegenen Außensauna der Alpen |
| Plantapatschhütte | Skigebiet Watles - Mals | Traditionelle Südtiroler Hausmannskost und Knödel | Sonnenterrasse mit freiem Blick auf die Sesvennagruppe in 2.150 m Höhe |
| Höferalm | Skigebiet Watles - Mals | Deftige Vinschger Brettljausen und Mehlspeisen | Urige Almhütte direkt an der Waldabfahrt in 1.860 m Höhe |
| Äußere Schwemmalm | Skigebiet Schwemmalm | Regionale Spezialitäten und Ultner Almkäse | Authentische Schwaige in 2.148 m Höhe |
| Berggasthaus Pichlberg | Skigebiet Reinswald | Regionale Traditionsküche und Sarnar Spezialitäten | Berggasthaus in 2.130 m Höhe direkt an der Bergstation |
| Feltuner Hütte | Skigebiet Rittner Horn - Ritten | Feine Kräuterküche und hausgemachte Mehlspeisen | Panoramalage in 2.042 m Höhe mit Blick auf die Dolomiten |
| Ütia Bioch | Alta Badia | Südtiroler Spezialitäten und erlesene Weinkarte | Beliebter Treffpunkt für Gourmet-Hopping direkt an der Piste |
| Club Moritzino | Alta Badia | Frische Meeresfrüchte, Fisch und exklusive Weine | Pisten-Institution in 2.100 m Höhe am Piz La Ila |
| Piz Boé Alpine Lounge | Alta Badia | Zeitgemäße alpine Gourmetküche | Stilvolle Lounge mit Glasfronten an der Boé-Seilbahn |
| Gostner Schwaige | Skigebiet Val Gardena/Alpe di Siusi | Regionale Kräuter- und Heublütenküche | Urige Almhütte mit einer zwei Quadratmeter "kleinen" Küche |
| Rauchhütte | Skigebiet Val Gardena/Alpe di Siusi | Feine Fleischspezialitäten und hausgemachte Desserts | Unverbaubarer Blick auf die markante Langkofelgruppe |
| Berghütte Oberholz | Skigebiet Latemar – Obereggen/Pampeago/Predazzo | Moderne alpine Küche und regionale Produkte | Markante Holzarchitektur mit Panoramafenstern in 2.096 m Höhe |
| Laurins Lounge | Skigebiet Carezza | Alpine Gourmetgerichte und feine Weinauswahl | Höchstgelegene Panorama-Lounge am Rosengarten in 2.337 m Höhe |
| AlpiNN | Skigebiet Kronplatz | „Cook the Mountain“-Philosophie | Gipfelrestaurant im Fotomuseum LUMEN in 2.275 m Höhe |
| Jora Mountain Dining | Skiregion Dolomiti Superski | Hausgemachte Pastakreationen und Slow Food | Gehobene Südtiroler Küche direkt an der Piste am Haunold |
Südtirol Skiarena: Ursprüngliche Hüttenkultur trifft authentische Kulinarik
- Ruhige Atmosphäre und unübertroffene Gastfreundschaft in kleineren bis mittelgroßen Skigebieten.
- Im Ahrntal, in Ratschings und im Wipptal warten Südtiroler Käsetradition und urige Almen.
- Hochalpine Schutzhütten im Vinschgau, am Schnalstaler Gletscher, im Ultental und im Sarntal.
Abseits der Großraumgebiete präsentiert sich die Südtirol Skiarena mit charmanten Tälern, wo tief verwurzelte Hüttentradition und authentischer Genuss warten. Dabei schätzen Wintersportler hier zwischen den Zillertaler Alpen und den Gletschern des Ortlermassivs die Gastfreundschaft der Wirtsfamilien, die Ruhe auf den Abfahrten und seit Generationen gepflegte Rezepte.
Ahrntal, Ratschings und Wipptal: Käse, regionale Produkte und traditionelle Hütten
Im Tauferer Ahrntal sowie im Skigebiet Ratschings-Jaufen/Kalcheralm werden auf den Skihütten traditionelle Käsespezialitäten und lokale Produkte von Bergbauern serviert, während die „Kristallalm“ im Skigebiet Klausberg – Skiworld Ahrntal von einem stilvollen Restaurantkonzept mit großer Sonnenterrasse lebt. Ein Muss für die Gourmets unter den Skifahrern sind auch die Hütten im Skigebiet Speikboden – Skiworld Ahrntal, wo der bekannte Ahrntaler Graukäse, der für seinen würzigen Geschmack und geringen Fettgehalt geschätzt wird, auf der Karte steht.
Ähnlich authentisch wird es dann noch im Ratschings unweit von Sterzing auf der „Wasserfalleralm“ in 1.903 m Höhe sind es außerdem Grillspezialitäten und ausgewählte Weine, die Wintersportler anziehen. Geschichte hat auch die „Edelweisshütte“ in Ladurns im benachbarten Pflerschtal, wo sich die Gäste frische Knödelspezialitäten direkt an der Piste schmecken lassen können.
Vinschgau, Schnalstal und Ultental: Hochalpine Schutzhütten und urige Almwirtschaften
In den Skigebieten des Vinschgaus, am Schnalstaler Gletscher, im Ultental und im Sarntal wird das kulinarische Bild von hoch gelegenen Schutzhütten und Almwirtschaften in Familienhand geprägt. So führt am Schnalstaler Gletscher für Wintersportler auf der Suche nach einer Einkehrmöglichkeit kein Weg am „Schutzhaus Schöne Aussicht“ (Bella Vista) in 2.842 m Höhe vorbei. Direkt an der Hintereispiste dürfen sie sich hier etwa dampfende Knödelgerichte vor einer imposanten Kulisse von 3.000er-Gipfeln gönnen. Dazu wartet die Hütte mit der höchstgelegenen Außensauna der Alpen noch mit einem weiteren Highlight auf, während das Glacier Hotel Grawand an der Bergstation in 3.212 m Höhe das höchstgelegene Hotel der Alpen ist.
Fast genauso sonnig wird es bei Kaiserwetter auf der Terrasse der „Plantapatschhütte“ im familienfreundlichen Skigebiet Watles – Mals im Obervinschgau, deren Küche für die ganz eigenen Interpretationen von Südtiroler Klassikern geschätzt wird. Dagegen punktet die „Höferalm“ an der Waldabfahrt zum Mittag mit herzhaften Brotzeiten.
Richtig ursprünglich ist am Ende auch das Ultental mit dem Skigebiet Schwemmalm und der „Äußeren Schwemmalm“ (2.148 m), in der nach einem Einkehrschwung auf keinen Fall der unverfälscht gute Ultner Almkäse und andere regionale Spezialitäten verpasst werden dürfen. Weitere Anlaufstationen für echte Genussskifahrer in der Region sind: das sonnige Sarntal mit dem „Berggasthaus Pichlberg“ (2.130 m) im Skigebiet Reinswald mit seiner traditionellen Küche und die „Feltuner Hütte“ (2.042 m) im Skigebiet Rittner Horn – Ritten, die für feine Kräuterkreationen sowie hausgemachte Mehlspeisen bekannt ist.
Dolomiti Superski: Feinschmecker-Erlebnisse vor Dolomiten-Kulisse
- In Alta Badia treffen renommierte Gourmet-Initiativen auf internationale Spitzenküche.
- Schwaigen und architektonische Panorama-Highlights auf der Seiser Alm und im Eggental.
- Zeitgemäße Berggastronomie und Slow-Food-Philosophie warten am Kronplatz und in der Dolomitenregion 3 Zinnen.
Im weltweit größten Skiverbund Dolomiti Superski verschmelzen ein 1.200 km großes Pistennetz mit dem markanten Panorama des UNESCO-Welterbes der Dolomiten sowie einer erstklassigen Berggastronomie. Zwischen schroffen Felsformationen liegen dort traditionelle Almen, die heute auf innovative Gourmetkonzepte und international renommierte Köche setzen.
Alta Badia: Spitzenkulinarik direkt an den Abfahrten
Alta Badia ist das unangefochtene Gourmet-Zentrum für Feinschmecker unter den Skifahrern in den Dolomiten und überzeugt durch eine außergewöhnliche Dichte hochklassiger Skihütten. Dabei führt kein Weg an der „Ütia Bioch“ vorbei. Auf einem sonnigen Hochplateau gelegen, sollte man dort unbedingt traditionelle Südtiroler Gerichte und erlesene Weine probieren, die von erfahrenen Sommeliers ausgewählt wurden. Eine weitere kulinarische Institution im Skigebiet ist der „Club Moritzino“ am Piz La Ila. In 2.100 Metern Höhe werden dort frische Meeresfrüchte und feine Fischspezialitäten mit erlesenen Tropfen serviert.
Ein weiteres gastronomisches Highlight in Alta Badia ist neben der „Piz Boé Alpine Lounge“ mit ihrer zeitgenössischen Architektur inklusive raumhoher Glasfronten und einer innovativen Gourmetküche auch die „Edelweißhütte“. Im malerischen Edelweißtal bei Colfosco können sich traditionsbewusste Genießer auf einer geschützten Sonnenterrasse durch klassische Südtiroler Hausmannskost schlemmen.
Seiser Alm und Eggental: Schwaigen und Dolomitenpanorama genießen
Auf Europas größter Hochalm punkten die Skihütten mit einer Vielfalt aus bäuerlicher Tradition, regionalen Produkten und unverfälschter Naturküche. Dabei ist hier als erstes die „Gostner Schwaige“ zu nennen, die sich mit kreativer Heublütenküche, essbaren Almblumen und frisch gerührter Almbutter weit über die Grenzen Italiens hinaus einen Namen gemacht hat. In der „Rauchhütte“ im Skigebiet Val Gardena/Alpe di Siusi im Herzen der Dolomiten stehen, wie der Name schon sagt, gehobene Wild- und Fleischgerichte in Kombination mit erstklassigen Weinen auf der Karte und das mit Blick auf die Gipfel der Langkofelgruppe (3.181 m).
Mit Holzarchitektur und Terrassen warten ansonsten noch die Einkehrziele im Skigebiet Latemar – Obereggen/Pampeago/Predazzo, etwa die „Berghütte Oberholz“, die in 2.096 m Höhe über Obereggen thront. Dort haben Besucher dann einen unverbaubaren Blick auf das Latemar-Massiv (2.842 m), bevor die Teller mit von den Köchen zeitgemäß interpretierten alpinen Klassikern aus der Hüttenküche gefüllt werden. Ein wenig anders geht es in „Laurins Lounge“, der höchstgelegenen Panorama-Lounge der Region auf 2.337 m, im Skigebiet Carezza zu, wo erlesene Weine und raffinierte Snacks auf der Karte stehen.
Kronplatz und Dolomitenregion 3 Zinnen: Design trifft alpine Tradition und Slow Food
Im Skigebiet Kronplatz und im benachbarten Tauferer Ahrntal trifft hochmoderne Berggastronomie auf urige Tiroler Gemütlichkeit. In 2.275 m befindet sich hier das ikonische Gipfelplateau und das „LUMEN“ Museum mit dem Restaurant „AlpiNN“. In dessen Küche setzt Drei-Sterne-Koch Norbert Niederkofler sein nachhaltiges „Cook the Mountain“-Konzept um. Dabei werden ausschließlich saisonale Zutaten von regionalen Bergbauernhöfen verarbeitet, während die Gäste von den Tischen aus einen Rundumblick auf die umliegenden Dolomitengipfel haben.
Ähnlich wie am Kronplatz, liegt der Fokus der Hüttenwirte in den Küchen der Dolomitenregion 3 Zinnen auf nachhaltigem Genuss und handwerklich anspruchsvoller Kochkunst. Ein Highlight direkt an der Piste ist auf jeden Fall das „Jora Mountain Dining“ im Skigebiet Haunold – 3 Zinnen Dolomites. Dort wird Slow-Food-Küche mit hausgemachten Pasta-Variationen und regionalen Bergkräutern zelebriert. Küchenchef Markus Holzer setzt dafür auf traditionelle Rezepturen, die er mit frischen Ideen verfeinert.
SnowTrex-Tipp: Am Kronplatz lassen sich sportliche Abfahrten auf 125 Pistenkilometern perfekt mit einem Besuch des „LUMEN“-Museums und einer Einkehr im „AlpiNN“ verbinden. Ideal ist es, wenn dort rechtzeitig ein Tisch für die Mittagszeit reserviert wird.
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Sonnenskilauf und Terrassen-Leben im Frühjahr
- In den Vormittagsstunden herrschen optimale Bedingungen auf griffigen Firnpisten.
- Ausgedehnte Pausen auf den geschützten Liegestuhlterrassen bei milden Temperaturen.
- Kulinarische Eventreihen und Weinverkostungen unter freiem Himmel.
Kaum eine andere Kulisse in den Alpen ist schöner als das Skifahren im Frühling in Südtirol. Schließlich verwandelt sich die Region, wenn die Tage ab März länger werden und die Sonne kräftiger scheint. Die Pisten in den Dolomiten locken gerade Genussurlauber an. So bieten die Hänge besonders in den Morgenstunden beste Bedingungen für weite Carvingschwünge, bevor die Hüttenwirte ab Mittag ihre Terrassen zum Verweilen öffnen. Die Außenbereiche der Pistenrestaurants, in denen neben lokalen Spezialitäten auch delikate internationale Küche serviert wird, sind heute mit Liegestühlen, dezenter Musik und frischen Frühlingsdrinks ausgestattet.
Für kulinarisch interessierte Wintersportler veranstalten einige Skigebiete in der Region im Frühjahr mittlerweile mehrfach spezielle Genusswochen, bei denen regionale Weine, frischer Spargel und leichte alpine Gerichte im Mittelpunkt stehen. Dementsprechend ist der Sonnenskilauf in Südtirol so beliebt, da er die Gelegenheit bietet, sportliche Abfahrten mit entspannter Lebensart zu verbinden.
Wintergenuss auf den Christkindlmärkten in Südtirol
- Eine festliche Ergänzung zum Skitag in den historischen Altstädten.
- Die fünf originalen Südtiroler Christkindlmärkte befinden sich in Bozen, Meran, Brixen, Bruneck und Sterzing.
- Regionales Kunsthandwerk, traditionelles Zelten und wärmender Glühwein.
An wenigen Orten lässt sich ein sportlicher Skitag so gut mit traditioneller Vorweihnachtskultur im Tal kombinieren wie auf den Südtiroler Christkindlmärkten. Nach den letzten Schwüngen am Nachmittag lohnt sich hier immer ein Abstecher zu den fünf originalen Südtiroler Christkindlmärkten in Bozen, Meran, Brixen, Bruneck und Sterzing. Sie überzeugen nicht nur mit ihrer besinnlichen Atmosphäre vor historischen Fassaden und schneebedeckten Bergen. An ihren Holzständen präsentieren lokale Handwerker schließlich auch geschnitzte Figuren, Wollwaren und handgefertigte Dekorationen.
Besonders verführerisch sind die Märkte im kulinarischen Bereich, wenn frische Apfelkiachl, geröstete Kastanien und aromatischer Glühwein aus einheimischen Rebsorten serviert werden. Es ist diese Kombination aus Skivergnügen am Berg und gemütlichem Ausklang im Tal, die zu den beliebtesten Erlebnissen rund um die Weihnachtsmärkte in den Alpen zählt.
Anreise nach Südtirol: Nachhaltig und flexibel in die Skigebiete
- Es gibt entspannte Zugverbindungen mit dem DB/ÖBB EuroCity über die Brennerroute.
- Lückenlose Anschlussmobilität vor Ort mit Skibussen und der Pustertalbahn.
- Schnelle Pkw-Anbindung über die Brennerautobahn A22 oder den Reschenpass.
Dank gut ausgebauter Bahnstrecken und bekannter Straßenverbindungen wie dem Brenner ist die Anreise in die Südtiroler Skigebiete heute sehr komfortabel. Wintersportler können etwa die umweltfreundlichen Züge der Deutschen Bahn und der ÖBB nutzen, die mehrmals täglich ohne Umstieg über die Brennerachse nach Franzensfeste, Brixen und Bozen fahren. Von den Bahnhöfen aus geht es anschließend mit der Pustertalbahn oder mit bereitstehenden Shuttle- und Skibussen des Verbunds „Südtirol Mobil“ schnell weiter zu den Talstationen der Skigebiete.
Mit smarten Gepäckservices und inkludierten Gästekarten sind Zugreisen ins Skigebiet heute eine entspannte Alternative zum eigenen Auto. Aber auch mit dem eigenen Auto ist die Anreise in den Skiurlaub nach Südtirol natürlich möglich. Neben der Brennerautobahn A22 über Innsbruck werden dabei auch die mautfreien Routen über den Reschenpass genutzt.
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FAQ zu Skihütten in Südtirol
Was zeichnet Skihütten in Südtirol im Vergleich zu anderen Alpenregionen aus?
Sie zeichnen sich durch die gelungene Kombination aus bodenständiger Tiroler Wirtshausküche und anspruchsvoller mediterraner Gastronomie aus. Neben herzhafter Hausmannskost wie Knödeln und Schlutzkrapfen bieten viele Betriebe erlesene Weinkarten mit Sommelier-Service sowie Menüs von Spitzenköchen direkt an den Pisten.
Worin unterscheiden sich die Hütten im Verbund Dolomiti Superski von denen in der Südtirol Skiarena?
Während in Dolomiti Superski international renommierte Gourmet-Hütten, große Panoramarestaurants und Initiativen mit Spitzenköchen dominieren, stehen in der Südtirol Skiarena kleinere, oft familiär geführte Schwaigen mit eigener Landwirtschaft und regionalem Käsehandwerk im Vordergrund. Beide Skiverbünde ergänzen sich somit ideal zu einer abwechslungsreichen kulinarischen Landschaft.
Was verbirgt sich hinter Gourmet-Hopping auf Skiern?
Beim Gourmet-Hopping legen Skifahrer während ihres Pistentages eine gezielte Genussroute zurück, bei der sie die einzelnen Gänge eines Menüs in unterschiedlichen Berghütten einnehmen. So wird die Vorspeise beispielsweise auf einer urigen Alm serviert, der Hauptgang in einem Bergrestaurant und das Dessert auf einer sonnigen Panoramaterrasse.
Welche geführten Kulinarik-Touren werden auf den Pisten in Südtirol angeboten?
Zu den bekanntesten zählen „Ski & Cheese“ am Speikboden im Ahrntal, „Sommelier auf der Piste“ in Alta Badia und „Speck & Wine Emotion“ am Kronplatz. Bei diesen Erlebnissen begleiten Sommeliers oder Skiguides die Gäste von Hütte zu Hütte zu fachkundigen Verkostungen regionaler Qualitätsprodukte.
Muss für Skihütten und Pistenrestaurants in Südtirol vorab ein Tisch reserviert werden?
Für Gourmetrestaurants am Berg, exklusive Servicebereiche und bekannte Terrassen empfiehlt sich insbesondere in der Hochsaison eine frühzeitige Tischreservierung für die Mittagszeit. In den traditionellen Selbstbedienungsbereichen und gemütlichen Stuben finden Skifahrer hingegen auch ohne Reservierung spontan einen freien Platz.
Welche typischen Spezialitäten sollten Wintersportler bei der Einkehr in Südtirol probieren?
Zu den bekanntesten Spezialitäten gehören Speckknödel, Spinat- und Käsenocken, Schlutzkrapfen mit brauner Butter und Tiroler Gröstl. Zum süßen Abschluss werden Kaiserschmarrn mit Preiselbeeren oder Apfelstrudel serviert.
Bieten die Skihütten in Südtirol auch vegetarische Gerichte an?
Zahlreiche Skihütten in Südtirol führen eine breite Auswahl an vegetarischen Speisen auf ihren Karten. Traditionelle Gerichte wie Käsespätzle oder Spinatknödel sowie kreative Kreationen mit Wildkräutern und Almblumen bieten auch ohne Fleisch ein erstklassiges Geschmackserlebnis.
