Unsere Trexperten empfehlen: Skigebietstipps von Christian und Rosi

21. März 2014 - Nina Vogt

Wie viele Pistenkilometer die beiden in ihrem Leben bereits abgefahren haben, das wird man wohl kaum noch zählen können. Einst als Profis bei Weltcup-Rennen, Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen unterwegs, zieht es unsere beiden Trexperten Christian Neureuther und Rosi Mittermaier auch heute noch ständig auf den Berg. Wer sollte sich in Sachen Skigebiete daher besser auskennen als die beiden?

Deshalb haben wir die beiden um Skigebiets-Tipps gebeten. Die Liste könnte ellenlang sein. Deshalb mussten wir den beiden leidenschaftlichen Wintersportlern eine Grenze setzen . Hier sind also nun 20 Skigebiete, die unsere Trexperten überzeugen konnten:

Dachstein/Tauern (Österreich)

Diese Region loben die Trexperten vor allem für ihr abwechslungsreiches und schneesicheres Pistenangebot. Allerdings steht Après-Ski hier nicht unbedingt im Fokus. Wer sich im Urlaub also eher auf den Pistenspaß als auf das Partytreiben konzentriert, der ist hier genau richtig.

Hinterglemm (Österreich)

Ein Allrounder. Egal ob Familien, Genuss-Skifahrer oder sportlich orientierte – hier fühlt sich jeder wohl. Das Duo schwärmt: „Irre viel Sonne, irre viel Sport, irre viel Spaß! An den Hütten kommt man nicht vorbei. Hier lernst du den Einkehrschwung perfekt!“ Die Highlights im Skigebiet: Die linke Talseite mit Schattberg und Zwölfer empfehlen die beiden vor allem sportlichen Fahrern, die rechte Talseite mit Kohlmaiskopf, Bernkogel, Hasenauerköpfl und Spieleckkogel sei hingegen die „angenehme, sonnige Seite“.

Im Skigebiet Ischgl

Ischgl (Österreich)

Ischgl überzeugt das Ehepaar auf ganzer Linie – egal ob es um die Schneesicherheit, das Skigebiet, das Après-Ski- oder das Freizeitangebot geht. Das nennen wir ein rundes Angebot.

Kitzbühel (Österreich)

Den gesamten Großraum Kitzbühel mit dem vorgelagerten Kirchberg bezeichnen Christian Neureuther und Rosi Mittermaier als „Traumadresse für Wintersportler“. Sie stellen der Heimat des Hahnenkammrennens Bestnoten aus – vom Skigebiet für jeden Anspruch über das Après-Ski-Treiben der luxuriösen Art bis hin zum Loipennetz. Ihr Gesamturteil: „Kitzbühel ist laut mit leisen Ecken und nie langweilig.“ Welche Piste die beiden empfehlen? Natürlich die legendäre Streif! Und wenn es nur ein Blick aus dem Starthaus auf die berühmte Mausefalle ist. Die schwierigen Abschnitte der Piste kann man schließlich umfahren…

Im Skigebiet Kitzbühel.

Seefeld (Österreich)

Die Olympiaregion Seefeld punktet bei den beiden Alpinsportlern zwar auch mit einem schönen Skigebiet, ein besonderes Lob sprechen sie aber natürlich dem Langlaufangebot zu. Denn Seefeld war während der Olympischen Winterspiele in Innsbruck Austragungsort der nordischen Wettbewerbe. Trotzdem hat Rosi Mittermaier auch für Alpinisten einen Tipp: „Der Härmelekopf ist ein Freerider-Traum. Bei Neuschnee also raus aus den Federn und früh dran sein!“

Serfaus (Österreich)

Keine Frage, das Skigebiet Serfaus-Fiss-Ladis punktet bei Christian Neureuther und Rosi Mittermaier natürlich vor allem in Sachen Anfänger- und Familienfreundlichkeit. Denn in der Tiroler Skiregion hat man schon lange einen Schwerpunkt auf diese Zielgruppen gelegt. Weil das Skigebiet aber genauso auch für fortgeschrittene Fahrer und Tourengeher geeignet ist, fällt es bei unseren beiden Experten definitiv in die Kategorie „empfehlenswert“.

Ski amadé (Österreich)

760 Pistenkilometer – Ski amadé ist ein Skipassverbund der Extraklasse. Vor allem für Familien, Anfänger und mittelgute Fahrer eignen sich die Pisten laut den Trexperten. Flachau zum Beispiel heben die beiden als perfektes Einsteiger-Terrain hervor. Es mag zwar die Heimat von „Herminator“ Hermann Maier sein, aber Christian Neureuther sagt: „Trotzdem spielen auf den extrabreiten Pistenautobahnen Einsteiger, Familien und Genuss-Skifahrer die erste Geige.“

SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental (Österreich)

„Anfänger fühlen sich in dem Skikarussell ebenso wohl wie routinierte Skifahrer“, urteilen die Trexperten. Bei einem Angebot von 279 Pistenkilometern und einer Vielzahl von Einstiegsorten sollte schließlich jeder seine Lieblingsstrecken und den idealen Urlaubsort finden.

Bergpanorama in Sölden.

Sölden (Österreich)

„Ein Ort, den wir so gut kennen wie unsere Skihosen-Taschen“, sagt Christian Neureuther. Deshalb gehört das Skigebiet für die beiden natürlich zu ihren haushohen Favoriten. „Sölden hat eine steile Karriere gemacht, trägt die Nase aber trotzdem nicht hoch“, sagt Neureuther. „Der Ort ist liebenswert, sympathisch und offen für alle.“ Eine schöne Liebeserklärung!

St. Anton (Österreich)

Gerade für fortgeschrittene bis sportliche Fahrer ist St. Anton genau das richtige Ziel. Nicht zu vergessen die Touren- und Variantenfahrer. Immerhin locken in der Skiregion Arlberg rund 180 km Tiefschneeabfahrten. Langläufer mögen zwar Abstriche machen müssen, dafür spielt St. Anton ganz vorne mit, was Après-Ski- und Freizeitangebot angeht!

Zell am See-Kaprun (Österreich)

Wo man drei Skigebiete zur Wahl hat – inklusive einem Gletscher mit absolut schneesicheren Abfahrten –, da  kann man als Wintersportler kaum etwas auszusetzen haben. Und so kann die Region mit ihren verschiedenen Skibergen auch die Bedürfnisse eines jeden Urlaubers befriedigen – vom Anfänger bis zum Freerider und sogar zum Langläufer.

Grödnertal (Italien)

Natürlich muss auch der gigantische Skipassverbund „Dolomiti Superski“ in den Top 20 vertreten sein. Das Grödnertal beheimatet berühmte Orte wie Wolkenstein und St. Christina. „Ein Hammerskigebiet mit den besten Schneelagen“, sagt Christian Neureuther. Die Pistentipps unserer Trexperten: „Rosis Lieblingspiste ist die WM-Strecke von 1970 hinunter nach Wolkenstein. Dort scheint auch am längsten die Sonne. Christian bevorzugt die Saslong, die Weltcup-Strecke nach St. Christina.“

Breite Pisten in Livigno.

Livigno (Italien)

Einer der großen Pluspunkte in Livigno: Schneesicherheit. Der Ort liegt schließlich auf über 1.800 m Höhe. Neben einem Top-Pistenangebot mit schönen breiten Abfahrten auf beiden Seiten des Tals konnte Livigno die Trexperten zusätzlich mit seinem Loipennetz überzeugen.

Zermatt (Schweiz)

„Super die Piste, super die Hütten, super die Skischule, super die Gastronomie, super der Blick auf den schönsten Berg der Welt“, sagt das Ehepaar über Zermatt. Mehr muss man wohl nicht sagen… Das Angebot in Zermatt ist einfach rund: Pisten für jeden Anspruch, ein großes Après-Ski-Angebot plus viele Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung – macht zusammen einen gelungenen Skiurlaub.

Davos (Schweiz)

Das charmante Urteil der beiden über Davos: „Auch wenn die britischen Königskinder noch so oft kommen: Kein Schickeria-Zauber wird dem sympathischen Flair von Davos-Klosters etwas anhaben können.“ Die Abfahrten gehören für Rosi Mittermaier zu den „skifahrerischen Leckerbissen der Alpen“. Zudem lobt sie die Investitionen in Schneekanonen: „Das Skigebiet ist mittlerweile sehr gut ausgerüstet und absolut schneesicher.“

Blick ins Skigebiet Laax-Flims-Falera.

Laax (Schweiz)

„In Graubünden ist eines der größten und modernsten Skigebiete der Alpen entstanden, ohne dass Tradition und Brauchtum verraten wurden. Fortgeschrittene Skifahrer kommen immer wieder hierhin, Snowboarder sowieso“, meinen die Trexperten. Immerhin hat man in Laax in den vergangenen Jahren das Freestyle-Angebot enorm ausgebaut. Das heißt jedoch nicht, dass sich nicht auch weniger versierte Fahrer hier wohlfühlen.

Saas-Fee (Schweiz)

Das autofreie Dorf Saas-Fee kann mit so manchen Vorzügen punkten. Mit abgasfreier Luft natürlich, mit einer imposanten Kulisse – 18 beeindruckende Viertausender umringen das Saastal – und eben auch mit einem Top-Skigebiet inklusive Schneegarantie. Christian Neureuther: „In Saas-Fee finden Skifahrer alles, was das Herz begehrt: Steilstücke. Buckelpisten, Tiefschnee, leichtere Hänge zum Genießen. Und trotz der Superlative und der Technologie von morgen hat sich das Dorf die Beschaulichkeit von gestern erhalten.“

St. Moritz (Schweiz)

Der Schweizer Olympia-Ort überzeugte Christian Neureuther und Rosi Mittermaier gleich in vielerlei Hinsicht: Das Skigebiet sehen die beiden als geeignetes Terrain für jeden Sportlertyp – vom Skianfänger über mittelgute Fahrer bis hin zu sportlichen Fahrern und Tourengehern. Ein Allrounder also. Das zeigt sich auch beim großen Langlaufangebot und den Freizeitmöglichkeiten abseits der Piste. In Bezug auf letztere hält Christian Neureuther noch einen Tipp bereit: eine Fahrt mit dem Bob-Taxi auf der Olympia-Bahn: „Ein Wahnsinns-Abenteuer“!

Les Arcs (Frankreich)

Ein großer Pluspunkt in Les Arcs: „In die Bindung steigt man hier direkt vor der Haustür.“ Pistenspaß von der ersten Sekunde an also. Und auch das Après-Ski-Treiben kann gleich an der Piste beginnen. Die Trexperten loben die Vielseitigkeit des Skigebiets. Nirgendwo auf der Welt gibt es außerdem eine Piste mit einem größeren Höhenunterschied: Auf der „L’Aiguille Rouge“ sind es 2.100 m. Ein Leckerbissen.

Reit im Winkl (Deutschland)

Und da sag nochmal jemand, zum Skifahren müsse man ins Ausland fahren. Das Skigebiet von Reit im Winkl erhält von den Trexperten gute Noten – vor allem in Sachen Kinder- und Anfängerfreundlichkeit. Ein Abstecher nach Österreich ist übrigens trotzdem drin: Schließlich sind die Pisten auf der Winklmoosalm mit denen auf der Steinplatte verbunden.

Wenn das keine Entscheidungshilfe für den nächsten Skiurlaub ist…

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