20 Skigebietstipps von Christian Neureuther und Rosi Mittermaier

21. März 2017 - SnowTrex

Wie viele Pistenkilometer die beiden in ihrem Leben bereits abgefahren haben, das wird man wohl kaum noch zählen können. Einst als Profis bei Weltcup-Rennen, Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen unterwegs, zieht es unsere beiden Trexperten Christian Neureuther und Rosi Mittermaier auch heute noch ständig auf den Berg. Wer sollte sich in Sachen Skigebiete daher besser auskennen als die beiden? Deshalb haben wir die beiden um Skigebietstipps gebeten. Die Liste könnte ellenlang sein. Deshalb mussten wir den beiden leidenschaftlichen Wintersportlern eine Grenze setzen. Hier sind also nun 20 Skigebiete, die unsere Trexperten überzeugen konnten:

Die beiden Trexperten Rosi Mittermaier und Christian Neureuther.


Skigebietstipp Nr. 1: Schladming-Dachstein (Österreich)

Diese Region loben die Trexperten vor allem für ihr abwechslungsreiches und schneesicheres Pistenangebot. Allerdings steht Après-Ski hier nicht unbedingt im Fokus. Wer sich im Urlaub also eher auf den Pistenspaß als auf das Partytreiben konzentriert, der ist hier im Skigebiet Schladming-Dachstein genau richtig.

Traumhafte und freie Pisten im Skigebiet Dachstein.

Skigebietstipp Nr. 2: Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn (Österreich)

Ein Allrounder. Egal ob Familien, Genuss-Skifahrer oder sportlich orientierte – hier fühlt sich jeder wohl. Das Duo schwärmt: „Irre viel Sonne, irre viel Sport, irre viel Spaß! An den Hütten kommt man nicht vorbei. Hier lernst du den Einkehrschwung perfekt!“ Die Highlights im Skigebiet Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn: Die Talseite mit Schattberg und Zwölfer empfehlen die beiden vor allem sportlichen Fahrern, die Talseite mit Kohlmaiskopf, Bernkogel, Hasenauerköpfl und Spieleckkogel sei hingegen die „angenehme, sonnige Seite“.

Strahlend blauer Himmel über Saalbach-Hinterglemm.

Skigebietstipp Nr. 3: Ischgl (Österreich)

Skigebietstipp Nr. 3: Ischgl – dieses Skigebiet überzeugt das Ehepaar auf ganzer Linie. Egal, ob es um die Schneesicherheit, das Skigebiet, das Après-Ski- oder das Freizeitangebot geht. Das nennen wir ein rundes Angebot.

Ischgl lässt alle Wintersportler-Herzen höher schlagen.

Skigebietstipp Nr. 4: Kitzbühel (Österreich)

Den gesamten Großraum Kitzbühel mit dem vorgelagerten Kirchberg bezeichnen Christian Neureuther und Rosi Mittermaier als „Traumadresse für Wintersportler“. Sie stellen der Heimat des Hahnenkammrennens Bestnoten aus – vom Skigebiet für jeden Anspruch über das Après-Ski-Treiben der luxuriösen Art bis hin zum Loipennetz. Ihr Gesamturteil: „Kitzbühel ist laut mit leisen Ecken und nie langweilig.“ Welche Piste die beiden empfehlen? Natürlich die legendäre Streif! Und wenn es nur ein Blick aus dem Starthaus auf die berühmte Mausefalle ist. Die schwierigen Abschnitte der Piste kann man schließlich umfahren…

Die legendäre „Streif“-Abfahrt im Skigebiet Kitzbühel.

Skigebietstipp Nr. 5: Seefeld (Österreich)

Die Olympiaregion Seefeld punktet bei den beiden Alpinsportlern zwar auch mit einem schönen Skigebiet, ein besonderes Lob sprechen sie aber natürlich dem Langlaufangebot zu. Denn Seefeld war während der Olympischen Winterspiele in Innsbruck Austragungsort der nordischen Wettbewerbe. Trotzdem hat Rosi Mittermaier auch für Alpinisten einen Skigebietstipp: „Der Härmelekopf ist ein Freerider-Traum. Bei Neuschnee also raus aus den Federn und früh dran sein!“

Seefeld ist ein Paradies für Langläufer.

Skigebietstipp Nr. 6: Serfaus-Fiss-Ladis (Österreich)

Keine Frage, das Skigebiet Serfaus-Fiss-Ladis punktet bei Christian Neureuther und Rosi Mittermaier natürlich vor allem in Sachen Anfänger- und Familienfreundlichkeit. Denn in der Tiroler Skiregion hat man schon lange einen Schwerpunkt auf diese Zielgruppen gelegt. Weil das Skigebiet aber genauso auch für fortgeschrittene Fahrer und Tourengeher geeignet ist, fällt es bei unseren beiden Experten definitiv in die Kategorie „empfehlenswert“.

Das Skigebiet Serfaus-Fiss-Ladis zeichnet sich besonders durch seine Familienfreundlichkeit aus.

Skigebietstipp Nr. 7: Ski amadé (Österreich)

760 Pistenkilometer – Ski amadé ist ein Skipassverbund der Extraklasse. Vor allem für Familien, Anfänger und mittelgute Fahrer eignen sich die Pisten laut den Trexperten. Flachau zum Beispiel heben die beiden als perfektes Einsteiger-Terrain hervor. Es mag zwar die Heimat von „Herminator“ Hermann Maier sein, aber Christian Neureuther sagt: „Trotzdem spielen auf den extrabreiten Pistenautobahnen Einsteiger, Familien und Genuss-Skifahrer die erste Geige.“

In der riesigen Skiregion Ski amadé fühlen sich Familien und Genussfahrer gleichermaßen wohl.

Skigebietstipp Nr. 8: SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental (Österreich)

„Anfänger fühlen sich in dem Skikarussell ebenso wohl wie routinierte Skifahrer“, urteilen die Trexperten. Bei einem Angebot von 284 Pistenkilometern und einer Vielzahl von Einstiegsorten sollte schließlich jeder in der SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental seine Lieblingsstrecken und den idealen Urlaubsort finden.

In der SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental findet jeder die passende Piste.

Skigebietstipp Nr. 9: Sölden (Österreich)

„Ein Ort, den wir so gut kennen wie unsere Skihosen-Taschen“, sagt Christian Neureuther. Deshalb gehört das Skigebiet für die beiden zu ihren haushohen Favoriten und somit auch auf die Skigebietstipp-Liste. „Sölden hat eine steile Karriere gemacht, trägt die Nase aber trotzdem nicht hoch“, sagt Neureuther. „Der Ort ist liebenswert, sympathisch und offen für alle.“ Eine schöne Liebeserklärung!

Aus dem Skigebiet Sölden im Ötztal.

Skigebietstipp Nr. 10: St. Anton (Österreich)

Für alle Après-Ski-Fans kommt hier der richtige Skigebietstipp: Gerade für fortgeschrittene bis sportliche Fahrer ist St. Anton genau das richtige Ziel. Nicht zu vergessen die Touren- und Variantenfahrer. Immerhin locken in der Skiregion Arlberg rund 200 km Tiefschneeabfahrten. Langläufer mögen zwar Abstriche machen müssen, dafür spielt St. Anton ganz vorne mit, was Après-Ski- und Freizeitangebot angeht!

St. Anton am Arlberg bietet jede Menge Freeride- und Tiefschnee-Möglichkeiten.

Skigebietstipp Nr. 11: Zell am See-Kaprun (Österreich)

Wo man drei Skigebiete zur Wahl hat – inklusive einem Gletscher mit absolut schneesicheren Abfahrten –, da kann man als Wintersportler kaum etwas auszusetzen haben. Und so kann die Region um Zell am See-Kaprun mit ihren verschiedenen Skibergen auch die Bedürfnisse eines jeden Urlaubers befriedigen – vom Anfänger bis zum Freerider und sogar zum Langläufer.

Skifahren mit einem grandiosen Blick auf Zell am See.

Skigebietstipp Nr. 12: Dolimiti Superski (Italien)

Natürlich muss auch der gigantische Skipassverbund „Dolomiti Superski“ in den Top 20 vertreten sein. Das Grödnertal beheimatet berühmte Orte wie Wolkenstein und St. Christina. „Ein Hammerskigebiet mit den besten Schneelagen“, sagt Christian Neureuther. Die Pistentipps unserer Trexperten: „Rosis Lieblingspiste ist die WM-Strecke von 1970 hinunter nach Wolkenstein. Dort scheint auch am längsten die Sonne. Christian bevorzugt die Saslong, die Weltcup-Strecke nach St. Christina.“

Beim Skifahren im Grödnertal wird man mit Ausblicken wie diesem belohnt.

Skigebietstipp Nr. 13: Livigno (Italien)

Einer der großen Pluspunkte in Livigno: Schneesicherheit. Der Ort liegt schließlich auf über 1.800 m Höhe. Neben einem Top-Pistenangebot mit schönen breiten Abfahrten auf beiden Seiten des Tals konnte Livigno die Trexperten zusätzlich mit seinem Loipennetz überzeugen.

Abwechslungsreiche und schneesichere Pisten im italienischen Livigno.

Skigebietstipp Nr. 14: Zermatt (Schweiz)

„Super die Piste, super die Hütten, super die Skischule, super die Gastronomie, super der Blick auf den schönsten Berg der Welt“, sagt das Ehepaar über Zermatt. Mehr muss man wohl nicht sagen… Das Angebot in Zermatt ist einfach rund: Pisten für jeden Anspruch, ein großes Après-Ski-Angebot plus viele Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung – macht zusammen einen gelungenen Skiurlaub.

In Zermatt zieht man mit Blick auf das imposante Matterhorn seine Schwünge.

Skigebietstipp Nr. 15: Davos (Schweiz)

Das charmante Urteil der beiden über Davos: „Auch wenn die britischen Königskinder noch so oft kommen: Kein Schickeria-Zauber wird dem sympathischen Flair von Davos-Klosters etwas anhaben können.“ Die Abfahrten gehören für Rosi Mittermaier zu den „skifahrerischen Leckerbissen der Alpen“. Zudem lobt sie die Investitionen in Schneekanonen: „Das Skigebiet ist mittlerweile sehr gut ausgerüstet und absolut schneesicher.“

Blick ins Skigebiet Davos-Klosters.

Skigebietstipp Nr. 16: Laax (Schweiz)

Ein Skigebietstipp für Freestyler: „In Graubünden ist eines der größten und modernsten Skigebiete der Alpen entstanden, ohne dass Tradition und Brauchtum verraten wurden. Fortgeschrittene Skifahrer kommen immer wieder hierhin, Snowboarder sowieso“, meinen die Trexperten. Immerhin hat man in Laax in den vergangenen Jahren das Freestyle-Angebot enorm ausgebaut. Das heißt jedoch nicht, dass sich nicht auch weniger versierte Fahrer hier wohlfühlen.

Skigebietstipp: Laax ist ein beliebtes Ziel bei allen Freestylern.

Skigebietstipp Nr. 17: Saas-Fee (Schweiz)

Ein Skigebietstipp für alle, die auch im Sommer im Schnee ihre Schwünge ziehen wollen: Das autofreie Dorf Saas-Fee kann mit so manchen Vorzügen punkten. Mit abgasfreier Luft natürlich, mit einer imposanten Kulisse – 18 beeindruckende Viertausender umringen das Saastal – und eben auch mit einem Top-Skigebiet inklusive Schneegarantie. Christian Neureuther: „In Saas-Fee finden Skifahrer alles, was das Herz begehrt: Steilstücke, Buckelpisten, Tiefschnee, leichtere Hänge zum Genießen. Und trotz der Superlative und der Technologie von morgen hat sich das Dorf die Beschaulichkeit von gestern erhalten.“

In Saas-Fee ist der Skibetrieb, aufgrund der Höhe, sogar im Sommer möglich.

Skigebietstipp Nr. 18: St. Moritz (Schweiz)

Der Schweizer Olympia-Ort überzeugte Christian Neureuther und Rosi Mittermaier gleich in vielerlei Hinsicht: Das Skigebiet Corviglia sehen die beiden als geeignetes Terrain für jeden Sportlertyp – vom Skianfänger über mittelgute Fahrer bis hin zu sportlichen Fahrern und Tourengehern. Ein Allrounder also. Das zeigt sich auch beim großen Langlaufangebot und den Freizeitmöglichkeiten abseits der Piste. In Bezug auf letztere hält Christian Neureuther noch einen Tipp bereit: eine Fahrt mit dem Bob-Taxi auf der Olympia-Bahn: „Ein Wahnsinns-Abenteuer“!

Aus dem Skigebiet St. Moritz – Corviglia.

Skigebietstipp Nr. 19: Les Arcs (Frankreich)

Ein großer Pluspunkt in Les Arcs: „In die Bindung steigt man hier direkt vor der Haustür.“ Pistenspaß von der ersten Sekunde an also. Und auch das Après-Ski-Treiben kann gleich an der Piste beginnen. Die Trexperten loben die Vielseitigkeit des Skigebiets. Nirgendwo auf der Welt gibt es außerdem eine Piste mit einem größeren Höhenunterschied: Auf der „L’Aiguille Rouge“ sind es 2.100 m. Ein Leckerbissen.

Ein großer Vorteil in Frankreich: Hier liegen die Unterkünfte in der Regel direkt an der Piste.

Skigebietstipp Nr. 20: Reit im Winkl (Deutschland)

Und da sag nochmal jemand, zum Skifahren müsse man ins Ausland fahren. Das Skigebiet von Reit im Winkl erhält von den Trexperten gute Noten – vor allem in Sachen Kinder- und Anfängerfreundlichkeit, daher ist dies ein super Skigebietstipp für Familien. Ein Abstecher nach Österreich ist übrigens trotzdem drin: Schließlich sind die Pisten auf der Winklmoosalm mit denen auf der Steinplatte verbunden.

Skigebietstipp: Anfängerfreundliche Pisten im Skigebiet Reit im Winkl.

Wenn das keine Entscheidungshilfe für den nächsten Skiurlaub ist…

Für den Fall der Fälle: Diese Skiversicherungen lohnen sich wirklich
Für den Fall der Fälle: Diese Skiversicherungen lohnen sich wirklich

Krankenversicherung, Haftpflichtversicherung, Materialversicherung – braucht man ...

10 gute Gründe für einen Skiurlaub in Gastein
10 gute Gründe für einen Skiurlaub in Gastein

Das Gasteinertal ist eine der beliebtesten Skiregionen in den Alpen. Und das nicht ...