Skifahren mit James Bond: 007-Schauplätze in den Alpen
2. Dezember 2025 - SnowTrex
Wilde Verfolgungsjagden durch den Tiefschnee und spektakuläre Stunts auf Skiern oder Schneemobilen gehören fast schon obligatorisch zu einem James Bond-Film. Und wo können diese Szenen besser gedreht werden, als vor den einzigartigen Alpenpanoramen in Österreich, Frankreich, Italien und der Schweiz? Sie bilden seit mehr als 60 Jahren die perfekte Kulisse für besondere Actionszenen mit dem weltbekannten Geheimagenten. Wo genau einige der berühmtesten Szenen gedreht wurden, und wo Fans heute Skifahren mit James Bond können, weiß SnowTrex.
Große Teile des 24. James-Bond-Films wurden im Ötztal gedreht, wobei die Berge über dem weltbekannten Ski- und Partyort Sölden eine der zentralen Drehlocations waren. Dazu entstanden Szenen am Gaislachkogl und auf der Gletscherstraße mit dem höchsten Straßentunnel Europas. Diese Kulissen boten dabei ideale Bedingungen für actionreiche Szenen, Verfolgungsjagden und die Inszenierung des Bösewichts. Co-Produzent Gregg Wilson und Regisseur Sam Mendes zeigten sich während der Filmarbeiten begeistert von der landschaftlichen Vielfalt Tirols und bezeichneten das Skigebiet Sölden mit seinen 143 Pistenkilometern in bis zu 3.340 m Höhe als perfekten Drehort.
007 Spectre (2015) Snow Plane Scene (HD)
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Im Fokus des Blockbusters, in dem James Bond in Sölden unterwegs ist, stand hier besonders das futuristische Gipfelrestaurant Ice Q, das sich auf über 3.000 m Höhe befindet und im Film als Klinik des Gegenspielers Franz Oberhauser dient. Mit seiner kühlen, puristischen Architektur und den großen Glasfronten verkörperte es für die Filmemacher das moderne, ikonische Bond-Universum, was auch Produktionsdesigner Dennis Gassner im Anschluss betonte. Dabei wies er gerade auf die symbolische Wirkung der exponierten Lage der Location hin, wo heute auch die Bond-Ausstellung „007 Elements Sölden“ zu Hause ist.
Ein Land Rover aus dem Bond-Film „Spectre“ erinnert im Skigebiet von Sölden an die Dreharbeiten.
Um zusätzliche Actionszenen zu realisieren, wurde das Ice Q in London detailgetreu nachgebaut, aber im Film ist der Unterschied nicht erkennbar. Ergänzend fanden noch weitere Dreharbeiten in Obertilliach in Osttirol statt. Das ursprüngliche Dorfensemble des Ortes bildete dabei einen bewussten Kontrast zur modernen Architektur am Gaislachkogl.→ Alpen-Auszeit planen und die besten Sölden-Angebote bei SnowTrex finden
„The world is not enough“ (Originaltitel) war der dritte James-Bond-Film, in dem Pierce Brosnan die Hauptrolle spielte. Für diesen Bond-Film wurde im französischen Skigebiet Chamonix (172 Pistenkilometer in bis zu 3.275 m Höhe) gedreht. Dabei als Bond-Girl Elektra an seiner Seite: Schauspielerin Sophie Marceau. In den im verschneiten Frankreich gedrehten Szenen wurde das Duo aus der Luft von vier Paraglidern angegriffen, während dann noch weitere Szenen in gewohnter, actionreicher Bond-Manier gedreht wurden.
Bond and Elektra King under Attack [James Bond Semi Essentials]
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Die Gemeinde mit dem kleinen See nördlich vom Skigebiet Nassfeld – Pressegger See (110 Pistenkilometer in bis zu 2.002 m Höhe) ist im Herzen des Bundeslandes Kärnten besonders idyllisch gelegen. Und gerade im Winter wirken die Ufer und das Wasser geradezu mystisch. Kein Wunder also, dass sich die Filmemacher für den zugefrorenen See als einen der James Bond-Drehorte im Skigebiet für die so charakteristischen und spektakulären Verfolgungsszenen der Blockbuster-Reihe entschieden. Der weltweit berühmteste Geheimagent, damals gespielt von Timothy Dalton, wird in der Filmsequenz bei dem Versuch, mit der hübschen Kara (gespielt von Maryam d’Abo) unbemerkt über die Passhöhe zu gelangen, von der Grenzpolizei entdeckt und gejagt.
The Living Daylights - Snow Chase
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Im Bond-Film aus dem Jahr 1981 lieferte sich Hauptdarsteller Roger Moore mit den Bösewichten eine wilde Verfolgungsjagden auf Skiern und Motorrädern durch die Dolomiten. Das mondäne Skigebiet Cortina d‘Ampezzo (120 Pistenkilometer in bis zu 2.828 m Höhe) mit seinen tollen Pisten, auf denen schon Wettkämpfe der Olympischen Winterspiele stattfanden, und den majestätischen 3.000er-Gipfeln im Hintergrund, bildete hier die perfekte Kulisse. Die Szenen selbst wurden in Cortina dabei gleich an mehreren Orten gedreht, darunter auf einem Eislaufplatz, auf der berühmten Bobbahn, im Observatorium und im prächtigen Miramonti Majestic Grand Hotel. Auch deshalb ist der Edel-Skiort heute noch bei eingefleischten Bond-Fans als Reisedestination gefragt.
James Bond Jumping - Cortina d'Ampezzo 1981
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Das Engadin ist als Hochtal in Graubünden im Winter nicht nur extrem schneesicher, sondern durch seine Seen, Gletscher und Wälder auch landschaftlich sehr vielseitig und damit auch ein idealer Drehort für einen Bond-Film mit Alpenflair. Da war es für die Produzenten gar keine Frage, dass die Eröffnungsszene des Films von 1977 ganz in der Nähe des mondänen Ski-Hotspots St. Moritz mit dem Skigebiet Corviglia (155 Pistenkilometer in bis zu 3.022 m Höhe) gedreht werden musste. Dabei wird James Bond erneut verfolgt und flieht auf Skiern über die verschneiten Hänge. Die Skifahrerszenen entstanden unter der Leitung des Münchner Unternehmers Willy Bogner. Der ehemalige Skirennläufer wirkte in seiner Karriere bei insgesamt vier Bond-Filmen als Kameramann mit, da er mit seinen technischen Ideen wie kein anderer Action im Schnee in Szene setzen konnte.
The Spy Who Loved Me
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Ein weiterer Bond-Location, die bis heute zahlreiche Touristen und Fans anzieht, liegt in der Jungfrau Region bei Mürren, genauer gesagt auf dem 2.970 m hohen Gipfel des Schilthorns. Im Film „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“ von 1969 dient das Gipfelplateau als Hauptquartier und Forschungsinstitut des Bösewichts Blofeld. In Wirklichkeit ist die fiktive Festung auch heute noch ein modernes 360°-Drehrestaurant im Skigebiet Mürren-Schilthorn (51 Pistenkilometer in bis zu 2.970 m Höhe). Als „Erbe“ können Besucher hier nun ein kleines Bond-Museum mit einer interaktiven Ausstellung zum Filmdreh erkunden. So dürfen sie dabei etwa im Helikoptersimulator eine Flugstunde machen oder sich im hauseigenen Kino Filmausschnitte anschauen. Dazu prangt innen und außen am Restaurant das 007-Logo, während auf der Speisekarte Gerichte und Getränke wie der „Cappuccino 007“, das „James Bond Brunch“, der Eisbecher „Coupe 007“ und selbstverständlich auch der „Martini 007“ zu finden sind.
On Her Majesty`s Secret Service (1969) - Ski chase
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Weitere Drehorte in der Schweiz
Die Jungfrau-Region scheint ein besonders beliebter Schauplatz der Bond-Regisseure zu sein. So wurde beispielsweise in Grindelwald eine rasante Fluchtszene auf Skiern gedreht. Zudem kommt es zu einer rasanten Autojagd zwischen Stechleberg und Lauterbrunnen auf dem Eisring, am Furka-Pass sowie in Andermatt.
Auch Grindelwald in der Jungfrau Region und seine Pisten waren schon Kulissen für Szenen aus einem James Bond-Film.
FAQ zum Skifahren mit James Bond
In welchen alpinen Skigebieten wurden James-Bond-Filme gedreht?
James-Bond-Filme wurden in mehreren berühmten Skigebieten der Alpen gedreht. Zu den bekanntesten Drehorten zählen Sölden (Österreich) für „Spectre“, Chamonix (Frankreich) für „Die Welt ist nicht genug“, Cortina d’Ampezzo (Italien) für „In tödlicher Mission“ und St. Moritz sowie Mürren-Schilthorn (Schweiz). Diese Orte bieten spektakuläre Hochgebirgskulissen, die perfekt zu den actionreichen Ski- und Verfolgungsszenen der 007-Reihe passen.
Wo können Wintersportler heute noch „Skifahren wie James Bond“ erleben?
In vielen der originalen Drehorte können Fans selbst auf den Spuren von James Bond Ski fahren. Besonders beliebt ist Sölden, wo das futuristische Gipfelrestaurant Ice Q und die Ausstellung „007 Elements“ an den Film „Spectre“ erinnern. Auch das Schilthorn in der Jungfrau-Region mit seinem Bond-Museum im Panoramarestaurant ist ein echtes Highlight für 007-Fans, die Skifahren mit einem Filmerlebnis verbinden möchten.
Welche Rolle spielt das Ice Q in Sölden im James-Bond-Film „Spectre“?
Das Ice Q in Sölden ist eine der ikonischsten James-Bond-Locations in den Alpen. Im Film „Spectre“ dient das futuristische Gebäude auf über 3.000 m Höhe als Klinik des Bösewichts Franz Oberhauser. Dank seiner modernen Architektur und seiner exponierten Lage ist das Restaurant die perfekte Kulisse für das Bond-Universum. Heute ist es nicht nur ein Ausflugsziel für Skifahrer, sondern auch der Ausgangspunkt für die interaktive Ausstellung „007 Elements Sölden“.
Warum eignen sich die Alpen so gut als Drehorte für James-Bond-Filme?
Die Alpen bieten eine einzigartige Kombination aus schneesicheren Skigebieten, dramatischen Bergpanoramen und moderner Infrastruktur. Diese Vielfalt ermöglicht spektakuläre Ski-Verfolgungsjagden, Stunts und Kontraste zwischen Natur und Architektur, etwa zwischen dem traditionellen Dorf Obertilliach und dem modernen Ice Q. Genau diese Gegensätze prägen seit über 60 Jahren viele James-Bond-Filme.
Welche James-Bond-Drehorte in der Schweiz sind besonders sehenswert?
In der Schweiz zählen St. Moritz, Mürren-Schilthorn und die Jungfrau Region zu den bekanntesten Bond-Schauplätzen. Am Schilthorn diente das heutige Drehrestaurant bereits 1969 als Blofelds Hauptquartier. In St. Moritz entstanden legendäre Skiszenen für „Der Spion, der mich liebte“. Zusätzlich wurden in Grindelwald, Lauterbrunnen und am Furka-Pass weitere rasante Verfolgungsjagden gedreht. All das macht die Schweiz zu einem echten Hotspot für Bond-Fans.