Saunagondel – Schwitzen in luftiger Höhe

15. Juni 2009 - Katharina Teudt

Wenn Sie beim Wintersport in der kalten Gondel sitzen wünschen Sie sich sicher oft ein warmes Plätzchen herbei. Nun gibt es eine Gondel, die diesen Wunsch bestimmt nicht offen lässt. Die weltweit erste Saunagondel dreht im finnischen Ylläs ihre Runden und wurde von dem österreichischen Unternehmen „Doppelmayr“ erfunden. Bis zu vier Personen haben in dem technischen Wunderwerk Platz und können über die schneebedeckten Pisten des Ylläs-Fjälls schweben.

Der Mix aus der Hitze in der Gondel und der Kälte Lapplands machen diese Fahrt zu einem Erlebnis. Die Saunafans können durch die von außen verdunkelten Scheiben die 15- minütige Fahrt ganz ungestört genießen. Oben angekommen, kann man die Duschen und Kaminzimmer des „Café Gondel“ mitbenutzen und sich frisch machen.

Die Gondel wird über eine Steckdose in der Talstation elektrisch aufgeheizt und mit einem K

ettenförderer zum Förderseil gebracht und eingeklinkt. Dies schützt die nur in Badebekleidung gehüllten Saunagänger vor den Blicken der Skifahrer am Lift. Natürlich wurde auch an die Sicherheit gedacht – Wärmebekleidung und ein Feuerlöscher werden bei jeder Fahrt mitgeführt.

Jedoch ist dieser etwas andere Saunagang kein günstiges Vergnügen. Man kann die Gondel z. B. für 2 Stunden mit 14 Personen für rund 1.500 € mieten – das sind über 100 € pro Person. So kann jeder die schöne Landschaft bei 2 Saunagängen genießen. Für passionierte Saunagänger ist diese Gondel, die auch ganzjährig gemietet werden kann, ein Erlebnis! Aber Vorsicht – wem es zu heiß wird kann nicht einfach aussteigen!

Noch ein Besuchstipp, diesmal ein ungewöhnlicher Liftbau in Österreich: In der Schokoladenmanufaktur in Riegersburg, Steiermark gibt es den kleinsten originalen „Doppelmayr“-Sessellift der Welt, der einem fortlaufend die leckersten Trinkschokoladen der Firma „Zotter“ serviert. Während Sie sich selbst an dem Skilift im Maßstab 1:10 mit den Köstlichkeiten versorgen, können Sie durch die Panoramafenster den Ausblick auf die umliegende Bergwelt genießen!

Der 50 m lange, von Auszubildenen konstruierte Lift erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von bis zu 20 cm/Sekunde und befördert 2.592 Gläser pro Stunde. Dank „Zotter“ und „Doppelmayr“ kann man nun also auch Trinkschokolade „on-line“ servieren.

„Zotter“ wurde 1992 von Josef Zotter gegründet und stellt seitdem Schokoladenvariationen her. Rund 150.000 Besucher strömen jährlich in die Schokoladen-Manufaktur und schauen sich unter Anderem den Schokoladenlift an.

Quellen: Jahresbroschüre 2008 von Doppelmayr www.focus.de www.nordicpress.de www.eurparl.de www.reisen.t-online.de

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