Saalbach: Skigebiets-Check in der Vorsaison

14. Januar 2016 - Katharina Teudt

Sein persönlicher Skigebiets-Test für die Saison 2015/2016 führte unseren Kommunikation & PR-Manager Christian nach Saalbach, dem „home of lässig“ in den Kitzbüheler Alpen. Gewohnt hat er in der „Schmiede“, einem ganz neu gebauten Appartementhaus, das SnowTrex seit dieser Saison im Programm hat.

Saalbach im Dezember: Blauer Himmel, weiße Piste!

„Wer nach Saalbach kommt, kann sich selbst in der Vorsaison auf einen schneesicheren Skiurlaub freuen. Ich hatte schon die Befürchtung, dass es aufgrund der dürftigen Schneesituation im Dezember ein Reinfall sein würde, aber weit gefehlt: Wir konnten jeden Tag bis nachmittags gut Skifahren und die vielen Schneekanonen machten eine Abfahrt bis ins Tal möglich. Ein Blick auf den Pistenplan verriet mir, dass im Skigebiet 920 Schneeerzeuger und 12 Speicherteiche zur Verfügung stehen und somit alle Hauptabfahrten technisch beschneibar sind. Es sind 600 Mitarbeiter an 70 Seilbahnen und Liften sowie auf den nunmehr 270 Pistenkilometern im Einsatz. Die Pistengeräte haben jeweils!! den Wert eines Einfamilienhauses – und im Skicircus sind etwa 60 Stück davon jede Nacht unterwegs. Oh ja, im Ort wird wirklich alles dafür getan, dass die Pisten geöffnet sind und ein genussvolles Skifahren möglich ist.

Pistenzustand: bestens!

Aber fangen wir vorne an. Meine Begleitung und ich kamen am Samstag nach dem Rave on Snow in Saalbach an, sodass es schön ruhig im Ort war. Nachdem wir den Schlüssel unseres Appartements abgeholt hatten, liehen wir uns erst einmal bei „Hansis Skiverleih“ unser Skimaterial aus. Der Mann ist zu empfehlen, seine Leihpreise sind wirklich moderat. Der Laden war zudem nur 5 Minuten Fußweg von unserer Unterkunft entfernt, das war sehr entspannt. Auf dem Weg lag außerdem noch ein Supermarkt für den ersten Verpflegungseinkauf – perfekt. Am nächsten Tag ging es für uns dann im wahrsten Sinne des Wortes los mit dem „Skizirkus“:

Sonntag, 13.12.

Das Beste gleich vorneweg: An allen Skitagen hatten wir Sonne satt, was über die teilweise grün-braunen Berghänge am Pistenrand gut hinweg sehen ließ. Das Skigebiet ist groß und bietet Pisten für Anfänger, erfahrene Skifahrer und Profis. Etwa 100 m von der Schmiede entfernt liegt die Talstation des Schattberg-Express‘, über den wir ins Skigebiet gelangten. Die übrigen Lifte liegen aber auch nur maximal 10 Minuten Fußweg vom Haus entfernt. Am Schattberg hatten wir die Pisten fast komplett für uns alleine. Zur Einkehr waren wir in der Simalalm, eine urige Hütte an der Talstation des Limberg-Lifts.

Mittagspause auf der Simalalm.

Mir persönlich hat besonders die Skicircus-Skirunde gefallen, die auf 40 km Piste durch den Skicircus führt. Wir konnten die Strecke komplett abfahren, allerdings sind wir nicht nach Fieberbrunn rübergekommen, da die neue Verbindungsbahn erst an unserem Abreisetag den Betrieb aufnahm. Den „Big White Bang“ mit großer Kissenschlacht zur Eröffnung der TirolS haben wir also nicht mehr mitgekriegt, aber er soll grandios gewesen sein.

Montag, 14.12.

Die neue Woche haben wir mit dem Sonnenhang am Zwölferkogel begonnen und sind dann später rüber zum Bernkogel-6er und hoch zum Reiterkogel gefahren, wo auch die neue TirolS und der Sunliner-4er ihre Bergstationen haben. In der ausgiebigen Mittagspause auf der Rosswaldhütte haben wir uns einen Germknödel schmecken lassen. Für die Statistik: Am Nachmittag um 16:40 Uhr hatten wir im Tal auf 1.040 m noch 0 Grad Celsius und 47 Seilbahnen und Liftanlagen waren in Betrieb.

Hingucker und Orientierungshilfe: Der Seilbahn-Name als großer Schriftzug.

Dienstag, 15.12.

Diesmal sind wir mit der Kohlmais-Gipfelbahn gestartet, die über den Idiotenhügel gut zu erreichen ist. Von 1.023 m gelangt man direkt auf 1.788 m, von wo sich ein toller Ausblick auf die Loferer und Leoganger Steinberge, die Kitzbühler Alpen und das Kaisergebirge eröffnet. Die Aussicht lässt sich von den vielen Sitzmöglichkeiten vor der Panoramaalm entspannt genießen – wobei ein guter Sitzplatz wohl nur während der Vorsaison zu ergattern ist.

Saalbachs Top-Aussicht – wenn nicht gerade jemand im Sichtfeld steht.

Oberhalb von Vorderglemm, an der Mittelstation der Schönleitenbahn, liegt die Hochwartalm, die ich für ihren köstlichen Mittagstisch empfehlen kann. Von der Wildenkarhütte auf 1.910 m konnten wir fast bis zur Schmiede abfahren, sodass wir die Pisten wirklich bis zum letzten Moment voll auskosten konnten.

Mittwoch, 16.12.

Am letzten Skitag haben wir uns den Geheimtipp von Hansis Skiverleih zum Ziel gesetzt: die Sonnalm. Sie liegt oberhalb von Hinterglemm etwas versteckt an der blauen Abfahrt 34a. Wir fanden es dort sehr schön und freuten uns sehr über diesen Insidertipp. Es hat uns dort so gut gefallen, dass wir glatt die Zeit vergessen haben. Pünktlich zum Ende unseres Skiurlaubs brachen wir auf und es fing dann auch noch an zu schneien. Am Abend lagen oben bestimmt 10 bis 15 cm Neuschnee. Nachdem der letzte Lift um 16:30 Uhr für uns nochmal angeworfen wurde, damit wir überhaupt Richtung Bernkogel und Saalbach kamen, hatten wir nochmal eine traumhafte Abfahrt am Sonnenhang nach Saalbach, wo wir fast im Dunkeln ankamen. Das war ein romantischer Tag für uns und ein toller Urlaubsabschluss.

Die gemütliche Sonnalm ist mit viel Liebe zum Detail dekoriert.

Wermutstropfen

Die Pisten waren allesamt toll und für mich persönlich bestens zu fahren. Leider war die beliebte „Jausern- Abfahrt“ die gesamte Woche über nicht geöffnet. Sie ist mit 7 km die längste Abfahrt im Skigebiet und führt vom Schattberg Ost nach Jausern. Von der Piste hatte ich nur Gutes gehört und wäre sie gerne gefahren. Das hole ich aber beim nächsten Mal nach, denn ich fahre bestimmt wieder nach Saalbach. Insgesamt war der Skiurlaub trotz geringer Schneemengen ein sonniges, sportliches Highlight und ich werde ganz sicher nochmal zum Skifahren ins Glemmtal reisen.

Unterkunftscheck: Appartementhaus Schmiede

Die Schmiede in Saalbach ist ein nagelneues Gebäude mit guter Ausstattung in den Zimmern. Wir wohnten in einem 6er-Appartment, in dem es zwei große Monitore mit TV-Tuner und eine moderne Küchenzeile gab. Sogar hochwertiges WMF-Geschirr war vorhanden. Ebenfalls ein Pluspunkt ist das kostenfreie WLAN im Haus.

Der Wohnraum im 6er-Appartement.

Den Schlüssel für das Appartement sowie das WLAN-Passwort holt man im Altachhof ab, zu dem die Schmiede gehört. Der Hof liegt etwa 2 km westlich vom Zentrum. Die bereits erwähnte Lage der Schmiede unweit der Lifte ist sehr praktisch, und auch das Zentrum von Saalbach mit Geschäften, Après-Ski-Bars, Cafés und Restaurants ist in wenigen Schritten erreicht. Vor dem Haus gibt es acht kostenfreie Parkplätze, für vier Wohnungen mit maximal 21 Betten absolut ausreichend. Im Reisepaket war außerdem die „Altachhofcard“ enthalten, mit der wir u. a. täglich freien Eintritt zum Hallenbad Zell am See und 10 Prozent Ermäßigung in der Skihütte Westernstadl erhalten hätten. Diese Angebote haben wir allerdings aufgrund der knapp bemessenen Zeit nicht in Anspruch genommen.

Die Schmiede ist ein hübsches, rustikales Haus.

Fazit: Das Appartementhaus Schmiede hat uns sehr gut gefallen.“

Mehr zum Thema: Appartements Schmiede Von Saalbach bis Fieberbrunn – das bietet der neue Skicircus

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