Region Hochkönig – Zweite Heimat unserer Mitarbeiterin Annika

25. September 2014 - Katharina Teudt

Wie es sich für einen Skireiseveranstalter gehört, sind unsere Mitarbeiter selbst leidenschaftliche Skifahrer. Unsere Produktmanagerin Annika fährt seit frühester Kindheit jedes Jahr im Skigebiet Hochkönig. Wir haben mit ihr über ihre „zweite Heimat“ gesprochen.

Der Hochkönig, umrahmt von seinen Nachbarn Lammkopf (Mitte) und Taghaube (rechts vorne)

„Oh ich liebe dieses Skigebiet einfach!“ schwärmt Annika. Das ist auch der Eindruck, den sie vermittelt, je länger man mit ihr über die Skiregion Hochkönig im österreichischen Bundesland Salzburg spricht. Trotz der mittleren Höhenlage gilt die Region um den Hochkönig (2.941 m) als reines Schneeloch. Mit 112 Pistenkilometern, 8 km Skirouten und der beliebten Königstour ist das familiäre Skigebiet längst kein Geheimtipp mehr.

Königlich von Kindesbeinen an

Die passionierte Skifahrerin war bereits als 4-Jährige das erste Mal mit ihren Eltern am Hochkönig im Skiurlaub. Seitdem hat sie das Skigebiet und die Region nicht mehr losgelassen. „Wir fahren eigentlich jedes Jahr mit einer größeren Freundesgruppe dort hin, manchmal bis zu 30 Personen. Oft sind auch meine Eltern und deren Freunde da, das ist dann immer ein großes Hallo.“ Die Familie kommt so gerne hier her, weil sie das familiäre Flair zu schätzen weiß. Sie alle haben seit ihrem ersten Besuch immer wieder nette Menschen kennengelernt, sowohl Einheimische als auch andere Gäste. Viele der Urlauber sind Stammgäste, manche kommen mit ihren älteren Kindern oder mit Ski-Club-Gruppen.

Annika mit ihren Freunden am Hochkönig

Sie alle teilen die Leidenschaft für die Region, für geruhsamen Genuss-Skilauf und genießen die gemeinsame Zeit, ob Outdoor oder in den gemütlichen Hütten. Diese zwischenmenschliche Verbindung ist einer der vielen Gründe, wegen derer auch Annika immer wieder gerne herkommt. Die Herzlichkeit der Einheimischen ist am Hochkönig an jeder Piste und in jedem Ort zu spüren, sagt sie. „Es ist für mich jedes Mal wie nach Hause kommen.“

Im Herzen des Skigebiets

Annika und ihr jüngerer Bruder kennen das Skigebiet um die drei Orte Mühlbach, Dienten und Maria Alm wie ihre Skijackentasche. Am liebsten ist sie in Dienten unterwegs. „Hier ist es einfach am schönsten, es ist das geographische Zentrum des Skigebiets und hier liegen auch meine Lieblingspisten.“ Von der Wastlhöhe auf 1.730 m gehen zum Beispiel zwei ihrer Favoriten ab. Zum einen ist dies die Bürgel-Abfahrt Nr. 14, eine rote Piste bis nach Dienten hinunter. Hier trainierte mit der ehemaligen Skirennläuferin Marlies Schild schon die lokale Prominenz. Zum anderen sei die schwarze Abfahrt Nr. 13a toll, weil man für sie einiges an fahrerischem Können mitbringen muss. Aber das ist bei unserem Ski-Ass Annika ja glücklicherweise kein Problem.

Annikas Lieblingspiste: die Bürglabfahrt

Außerdem empfiehlt sie jedem Skifahrer die Königstour. Die Panorama-Runde führt über 32 km durch das ganze Skigebiet und ist entspannt an einem Skitag zu bewältigen. „Die Tour ist cool und jeder kann sie schaffen. Und wem das alles doch zu viel wird, für den gibt es auch einen Ziehweg“, verrät Annika mit einem Augenzwinkern.

Erholung und Après Ski

Auf die Frage, wie hoch sie den Erholungsfaktor am Hochkönig einschätzt, entweicht ihr ein spontaner Seufzer. „Ach, es ist einfach herrlich entspannt dort. Die Berge nehmen einem ja sowieso den Streß. Und dort ist es nicht wie z. B. in Ischgl oder den hektischen Touristen-Metropolen. Am Hochkönig ist einfach Ruhe.“ Entsprechend gibt es an dieser Stelle auch keinen Geheimtipp in Sachen Après Ski. Gesellige Skifahrer treffen sich eben in den zwei drei beliebtesten Bars im Ort und trinken gemeinsam einen Absacker. Annika selbst geht zwar gerne mal feiern, aber im entspannten Skiurlaub möchte sie primär die Berge, den Sport und die Zeit mit Familie und Freunden genießen. Dann ist ihr der gemütliche Hüttenabend wichtiger als eine durchzechte Nacht in der Partyhölle. Wieder betont sie, wie herzlich die Leute hier sind, dass das Miteinander so angenehm persönlich sei und alles andere als anonym.

Kapelle im Tiefschnee – Vom weißen Glück gibt’s hier en masse

Dann fallen ihr aber doch noch ein paar Party-Spots ein. Die besten Anlaufstellen seien die „Almbar“ im Almhof-Keller in Dienten oder das „Eysenstain“, eine rustikal-schicke Lounge-Bar an der Talstation der Bürglalm-Bahn. Die sei sehr beliebt bei jungen Leuten, daher ist dort immer mächtig was los. Sportliche Abwechslung hingegen findet Annika zum Beispiel beim Rodeln in Mühlbach oder Dienten. Ihr Tipp ist das Rodeln von der Jausenstation am Grünegg. Dort wird nämlich der Vogelbeerbrand in der eigenen Brennerei hergestellt, nach dessen Genuss sich die Rodelpartie ins Tal um einiges schwungvoller gestaltet.

Farbenrausch zum Frühjahrslauf

Annika ist leidenschaftliche Skifahrerin, aber am liebsten auf der Piste unterwegs. Sie fährt eher weniger off-piste, obwohl es selbst dafür genügend Gelegenheit am Hochkönig gibt. Mit insgesamt 8 km beschilderten Skirouten ist das Gebiet bestens bestückt. Ein weiteres Pisten-Special ist übrigens der Nachtskilauf jeden Montag, Mittwoch und Freitag am Simmerlift in Maria Alm. Ein ganz neues und ebenso besonderes Highlight wartet im Frühjahr 2015. Dann findet erstmals ein „Holi Fest“ am Hochkönig statt. Die festliche Tradition aus Indien hat sich zum großen Party-Trend in Deutschland gemausert und ist nun auch in den Skigebieten angekommen. Bei dem Fest bewerfen sich alle gegenseitig mit bunten Farben und ziehen dann bunte Spuren in den Schnee. Annika hat ihren Frühjahrsskilauf zwar noch nicht geplant, würde aber gerne bei diesem außergewöhnlichen Event mitmachen.

Das erfrischende Fazit unserer Hochkönig-Expertin: „Wer kein Halli-Galli braucht, aber mehr als nur ein ruhiges Familienskigebiet, für den ist der Hochkönig perfekt!“

“Am Hochkönig bin ich absolut entspannt”

Zu guter Letzt kommen hier Annikas Tipps, die sich Gäste am Hochkönig keinesfalls entgehen lassen sollten:

  • Mehrmals in der Saison veranstalten die Skischulen in Dienten die „Mountain Mania Skishow“, ein Event, bei dem u.a. Formations-Skilauf und eine Freestyler-Show im Funpark gezeigt werden.
  • In allen Kabinen des Lifts „King’s Cab“  gibt es WLAN.
  • Von der rustikalen und gleichzeitig sehr modern geführten Steinbockalm hat man eine super Aussicht.
  • Auf der hutzeligen Hütte Bürglalm an der Wastlhöhe gibt es tolles Essen – kein Fast-Food, sondern ein schmackhaftes Mahl für anspruchsvolle Gaumen.
  • In der Bar „Eysenstain“ im Skizentrum Dienten unbedingt den leckeren Nuss-Schnaps probieren!
  • Beim „Sundowner“ die letzte Auffahrt nutzen und das Naturschauspiel des Sonnenuntergangs vom Berg aus betrachten.

Wenn Sie nun auf den Geschmack gekommen sind, nichts wie hin ins Skigebiet Hochkönig!

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