Neuigkeiten aus den Skigebieten

12. September 2018 - SnowTrex

Wer denkt, im Skigebiet ist es den Sommer über ruhig, der hat sich getäuscht. Sobald der Schnee geschmolzen ist, geht es mit der Pistenwartung und -pflege weiter, danach stehen Sanierungsprojekte an. Denn jedes Jahr werden die Liftanlagen moderner, effizienter und spektakulärer. SnowTrex kennt die Neuigkeiten aus den Skigebieten. 

So entspannt wie bei mancher Liftfahrt geht es im Sommer in den Skigebieten nicht zu.

Neuigkeiten zur Saison 2018/2019

Skigebiet Ischgl-Samnaun: Neue 6er-Sesselbahn & neues Restaurant

30 Winter wurden die Ski- und Snowboardfahrer in Ischgl-Samnaun mit der Gampenbahn auf den Palinkopf gebracht. Dabei hat sie rund 13 Millionen Runden gedreht. Kommenden Winter werden die Wintersportler mit der neuesten Generation, der modernen, kuppelbaren 6er-Sesselbahn Gampen E4, befördert. Jeder Sessel ist durch ein auf der Rückseite abgebildetes Tier der Umgebung, wie Gams, Murmeltier oder Steinadler, ein Unikat. Natürlich sind die Sitze ergonomisch geformt und beheizt. Vor Wind und Wetter können die Wintersportler sich mit einer Haube schützen. Weltweit ist die Gampenbahn die einzige 6er-Sesselbahn, die einen Höhenunterschied von 924 m überwindet. Zusätzlich werden das neue, stylisch durchdesignte Restaurant „Ischgl Slopefood“ an der Gampenbahn-Talstation, das neue, urige Restaurant „Gampenalpe“ sowie eine neue, 1 Kilometer lange, rote Piste eröffnet.

Sessel der neuen Gampenbahn E4 mit Tiermotiven auf der Rückseite.

Skigebiet Hochkönig: Hochmoderne 10er-Kabinenbahnen

Ab kommenden Winter gelangen Wintersportler vom Hausberg Natrun ins Hauptskigebiet am Aberg. Damit wird die Ski-In/Ski-Out Verbindung im Herzen von Maria Alm direkt an die „Königstour“ Wirklichkeit. Infolgedessen gibt es zwei hochmoderne 10er-Kabinenbahnen. Eine von Maria Alm auf den Natrun und eine von der Talstation des Abergs auf den Gipfel des Natruns. Mit der atemberaubenden Panoramarunde Königstour können Skifahrer und Snowboarder das gesamte Skigebiet an nur einem einzigen Tag erleben.

Wer viel an einem Tag erleben möchte, sollte die „Königstour“ im Skigebiet Hochkönig fahren.

Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn: Neue 10er-Gondelbahn

Die Gruppenumlaufbahn Kohlmais sowie der Kohlmais 3er-Sessellift werden ab Dezember durch die neue 10er-Gondelbahn Kohlmais in Saalbach ersetzt. Damit werden die Ski- und Snowboardfans in Saalbach-Hinterglemm noch komfortabler und bequemer auf den Kohlmaisgipfel transportiert. In der neuen Talstation finden auch die neuen Kabinen Platz und zusätzlich wird eine Auto-Tiefgarage mit circa 100 Stellplätzen und Mitarbeiterwohnungen gebaut.

Skigebiet Mayrhofen: Neuer Lift & mehr Pistenkilometer

Am Actionberg Penken sorgt nicht nur die neue Möslbahn für ein Highlight, sondern auch zusätzliche 1,2 Pistenkilometer. Die innovative 10er-Einseilumlaufbahn verbindet den Ortsteil Mösl, welcher bisher nur per Skibus an das Skigebiet Mayrhofen angebunden war, mit dem Actionberg Penken. Etwa 2.000 Personen sollen somit pro Stunde ins Herz des Skigebiets am Penken transportiert werden.

Während der Abfahrt können sich die Wintersportler dann auf der neuen „Ski-Movie-Strecke“ filmen lassen und das Video später im Netz runterladen.

Das Skigebiet Mayrhofen hat sich vergrößert.

Skigebiet Hochzillertal: Neue 10er-Gondelbahn

Die 4er-Sesselbahn Krössbichl wird durch den Wimbachexpress im Skigebiet Hochzillertal ersetzt. Die Talstation liegt an der gleichen Stelle. Die Bergstation befindet sich jetzt rund 180 m höher und deutlich westlicher. Durch den Bau der neuen 10er-Gondelbahn werden zum einen neue Pisten erschlossen und zugleich eröffnet auf 2.400 m ein neues Bergrestaurant direkt an der Bergstation mit Sonnenlounge und Aussichtsplattform. Außerdem wird es im Skigebiet Hochzillertal eine neue „Funny Slope“ im Fun Park bei der Kristallhütte geben.

Skigebiet Kitzbühel: Steigerung von Sicherheit und Komfort

In Kitzbühel heißt es diese Saison „besser anstelle von größer“. Am Kitzbühler Horn werden zwei Anlagen ausgetauscht und über mehr Sicherheit und Komfort verfügen. Dadurch, dass beide Anlagen innerhalb der Skigebietsgrenze gebaut wurden, wird es keine Ausweitung der Pistenfläche geben. Auch die Kapazitäten der Zugbringerbahn werden nicht erhöht. Allerdings wird es sowohl an der Hahnenkammbahn als auch an der Fleckalmbahn Verkaufsautomaten geben, um den morgendlichen Stau aufzulösen.

Kitzbühel legt das Augenmerk auf noch höhere Qualität.

Skigebiet Feldberg: Mehr Fokus auf Familien

Nach 10 Jahren wird der Snowpark am Feldberg geschlossen. Die Parkerhaltung war mit Kosten verbunden, die sich durch den relativ kleinen Nutzerkreis nicht rentiert haben. Seit Jahren fokussiert sich das Skigebiet auf Familien und wird auch weiter das Augenmerk darauf legen.

Skigebiet Willingen: Einweihung des modernsten Sessellifts Deutschlands

In Willingen dürfen sich alle Wintersportler nicht nur auf eine Verlängerung der Piste Köhlerhagen freuen, sondern auch auf den modernsten Sessellift Deutschlands. Diese Saison wird die erste 8er-Sesselbahn der D-Line von Doppelmayr mit dem Namen „Köhlerhagen K1“ in Betrieb gehen. Pro Stunde können rund 3.600 Personen nach oben transportiert werden.

Skigebiet Zermatt-Matterhorn: Höchste 3S-Bahn der Welt

In Zermatt wird diese Saison die höchste 3S-Bahn der Welt im Skigebiet Zermatt-Matterhorn zum kleinen Matterhorn in Betrieb gehen. Die Kabinen sind, wie aus der Automobilindustrie bei Marken wie Ferrari und Maserati bekannt, im Pininfarina-Design gestaltet worden. Mit einem Ausblick aus dem großen Panoramafenster vergeht die 9-Minuten-Fahrt wie im Flug.

Im Skigebiet Zermatt-Matterhorn geht es ab kommender Saison hoch hinaus.

Skigebiet St. Anton am Arlberg: Neues Event zum Saisonauftakt

Vom 29. November bis 2. Dezember 2018 wird der Saisonauftakt mit einem neuen Programm unter dem Namen „Stanton SkiOpen“ eingeleitet. 222 Teilnehmer werden bei der Challenge „Catch me if you can – die Nacht der langen Schwünge“ in St. Anton teilnehmen und die allerersten auf der Piste sein. Ab 17:30 Uhr fahren die Teilnehmer jeweils zu zweit die dunkle Piste hinunter. Wer seinen direkten Kontrahenten schlägt und die beste Gesamtzeit erreicht,  gewinnt das neue Rennen in St. Anton.

Skigebiet Obergurgl-Hochgurgl: Neuer Lift & Pistenerweiterung

Neben der 2015 erbauten Kirchenkarbahn I wird diese Saison auch die Kirchenkarbahn II im Skigebiet Obergurgl-Hochgurgl Betrieb gehen. Gleichzeitig wird es dazu auch eine Pistenerweiterung geben. Kommende Saison werden 2.400 Menschen pro Stunde noch schneller mit der neuen 10er-Gondelbahn in Richtung Gipfel befördert.

Rückblick: Neuigkeiten zur Saison 2017/2018

Skigebiet Spieljoch Hochzillertal Hochfügen: Erneuerung der Spieljochbahn

Einer unserer Lieblingsplätze ist das Zillertal. Hier, im „aktivsten Tal der Welt“, erwarten Wintersportler in diesem Winter gleich mehrere Neuerungen. Die wohl größte und spannendste Entwicklung ist am Spieljoch bei Fügen zu verfolgen. Hier wurde der erste Schritt zur Verbindung der Skigebiete Spieljoch und Hochzillertal-Hochfügen realisiert. Konkret wurden die Gondelbahnen I+II der Spieljochbahn erneuert. Zwei moderne Tal- und Bergstationen warten im neuen Gewand und mit verbessertem Service und Komfort auf, darunter Kinderbetreuung und ein Skidepot.

An der Bergstation ist das schicke Panorama-Restaurant „Bergloft“ entstanden. Es ist bequem über eine Rolltreppe erreichbar, besitzt eine Lounge und eine große Sonnenterrasse. Außerdem neu im Skigebiet: eine Funslope und ein Snowpark nebst Funslope und Rennstrecke am Onkeljochlift, Beschneiungsanlagen sowie ein großzügiges Anfängerskigelände im Talbereich für Kinder ab zehn Jahren. Ganz neu ist auch eine 5,5 km lange Rodelbahn, die von der Berg- zur Mittelstation führt. Die Eröffnung der neuen Spieljochbahn steht pünktlich zum Saisonstart im Dezember 2017/2018 auf dem Programm.

Visualisierung der Talstation der neuen Spieljochbahn.

Für den Winter 2018/2019 ist schließlich die Eröffnung der „Peak-to-Peak“-Verbindung geplant, die das Spieljoch nahtlos an das Skigebiet Hochzillertal-Hochfügen anschließt. Die neue 3S-Bahn besitzt 20er-Gondeln und schwebt an der höchsten Stelle 1.000 m über dem Boden. Die Fahrt vom Spieljoch (Onkeljoch) ins benachbarte Kaltenbach (Riederer Wetterkreuz) dauert mit der neuen Bahn nur elf Minuten. Das lang geplante Mammutprojekt der Schultz-Gruppe hat ein Investitionsvolumen von rund 75 Millionen Euro.

Skigebiet Zugspitze: Neue Rekordseilbahn

Auch in Deutschland wurde dieses Jahr ein Riesenprojekt finalisiert: die neue Zugspitzbahn. Der Ersatz für die ehemalige Eibseebahn übertrifft, laut Betreiber, in Größe und Komplexität alle bisherigen Unternehmungen der Bayerischen Zugspitzbahn. Immerhin stellt die Seilbahn drei technische Weltrekorde auf: Mit 127 m besitzt die Bahn die weltweit höchste Stahlbaustütze für Pendelbahnen, den weltweit größten Gesamthöhenunterschied von 1.945 m in einer Sektion sowie das weltweit längste freie Spannfeld mit 3.213 m. Besonderer Clou: Beheizte Fensterscheiben sorgen während der Fahrt stets für klare Sicht. Die Jungfernfahrt der Rekordbahn ist am 21.12.2017.

Grafische Darstellung der Talstation der neuen Zugspitzbahn.

Skigebiet Schmittenhöhe: Neuer areitXpress

Ein ordentliches Upgrade hat der Areit-Express im Skigebiet Schmittenhöhe erfahren. Der neuen Gondelbahn wurde eine große Portion Komfort hinzugefügt: Moderne 10er-Kabinen mit Sitzheizung, Einsprechanlagen und kostenfreiem WLAN sorgen für den gewünschten Komfort währen der 7-minütigen Fahrt. Rund 50 Prozent mehr Förderleistung verspricht die neue Bahn, das entspricht bis zu 3.600 Personen pro Stunde, die auf die Schmitten gelangen. An der Bergstation erwarten die Fahrgäste unter anderem einen Sportshop und die Skischule.

Linkerhand des Ausstiegs befindet sich ein weiteres Highlight: Die neue AreitLounge. Im modernen Alpenchic mit Holz und Fellen können Wintersportler hier stilvoll speisen. Für den bequemeren Umstieg an der Mittelstation sind zudem Rolltreppen geplant. Sie führen zum Einstieg in die Areitbahn II und III, die bis auf 1.900 m ins Zentrum des Skigebiets auffährt. Vom 07. bis 09.12.2017 wird die offizielle Eröffnung des Areit-Express‘ mit Livekonzert und Hüttengaudi gefeiert.

Visualisierung der neuen Talstation des Areit Express‘.

Skigebiet Silvretta Arena: Starbesetzter Sessellift in Ischgl

Der Après-Ski-Hotspot Nummer 1 hat für diesen Winter einige Verbesserungen an Infrastruktur und Beschneiung vorgenommen. Das neue Lift-Highlight in Ischgl ist die neue „Palinkopfbahn D1“ im Zentrum des Skigebiets. Die neue 6er-Sesselbahn von Doppelmayr besitzt ergonomisch geformte Sitze und Sitzheizung. Die Bahn fährt in rund 5 Minuten zum Palinkopf (2.864 m) und somit zu einem der höchsten Punkte im Skigebiet auf. Spezielles Design-Schmankerl: Die Rückseiten der Sessel zieren die Konterfeis der Stars, die bisher bei den Top-of-the-Mountain-Konzerten aufgetreten sind. Rund 12 Millionen Euro hat die Anlage mit neuestem D-Line-System gekostet.

Darüber hinaus wurde auf der Schweizer Samnaun-Seite des Skigebiets das Berg-Restaurant Alp Trida renoviert und mit dem Speicherteich Vierböden ein weiteres Wasser-Reservoir für die künstliche Beschneiung errichtet.

Sessel der neuen Palinkopfbahn mit Bildern der Top-of-the-Mountain-Stars.

Skigebiet Sölden: James Bond Ausstellung 007 Elements

In Sölden schwimmt man noch immer auf der Welle des „Spectre”-Hype. Vor zwei Jahren drehte Hollywood an mehreren Spots im Skigebiet den 24. Bond-Film. Nun öffnet auf über 3.000 m am Gipfel des Gaislachkogels, unweit des IceQ-Restaurants, die James-Bond-Erlebniswelt „007 Elements“. Der futuristische Bau ist direkt in den Berg gebaut und über einen Tunnel erreichbar. Film-Interessierte können in dem modernen Museum in mehreren Ausstellungsräumen mehr über den berühmten Geheimagenten und die Filmproduktion von „Spectre“ erfahren.

Skigebiet Wildkogel-Arena: Neuer „Ganzer X-press“

Knapp 13 Millionen Euro hat das aktuelle Projekt „Ganzer X-Press“ der Bergbahnen Wildkogel gekostet. Im Skigebiet Wildkogel-Arena fährt ab diesem Winter die neue 10er-Gondelbahn von der Ganzer Grundalpe auf das Pfeifferköpfl auf. Somit wird die 6er-Pfeifferköpfl-Bahn entlastet. Die Bergstationen der beiden Lifte liegen etwa 60 m voneinander entfernt. Die neue Bahn verspricht höchsten Komfort auf ihrer 4-minütigen Fahrt. Das verbaute Leitner-System „DirektDrive“ ist besonders umweltschonend, da energieeffizient und geräuscharm. Mit dem Bau der neuen Trasse werden auch neue Skiareale erschlossen: Freerider freuen sich auf etwa 15 ha Tiefschneehang, der dank der neuen Bahn erreichbar ist. Zudem kommt ein neuer 2,5 km langer Pistenabschnitt hinzu. Das Angebot im Skigebiet wächst somit auf insgesamt 64 Pistenkilometer.

Skigebiet Ski Oberstdorf Kleinwalsertal: Zwei neue Bahnen

Im österreichischen Kleinwalsertal gibt es ebenfalls eine groß angelegte Neuerung: Am Ifen nehmen zwei brandneue Seilbahnen den Betrieb auf. Genauer gesagt sind es die zwei Sektionen der neuen Ifen-Bahn, die mit neuer Tal-, Zwischen- und Bergstation inklusive Panoramarestaurant ihr Komfort-Level erheblich ausbaut. Die Anlage ist zudem die erste im Allgäu und in Vorarlberg, die der modernen D-Line des Herstellers Doppelmayr entstammt. Somit gehört das Skigebiet am Ifen nun zum State of the Art in Sachen Liftanlagen. Die Eröffnung der Ifen-Bahn ist kurz vor Weihnachten am 23.12.2017 geplant.

Visualisierung der Bergstation der Ifen-Bahn mit Sonnenterrasse.

Skigebiet Mayrhofen: Neuer Freizeitspaß

Im lebendigen Zentrum des hinteren Zillertals erwarten die Gäste einige besondere Neuerungen. Ein Freizeit-Highlight in Mayrhofen ist der Panorama-Eislaufplatz, der mitten im Skigebiet errichtet wurde. Das Schlittschuh-Rund liegt direkt an der Bergstation der Penkenbahn auf einer großen Panoramaterrasse.

Zum Funsport-Angebot im Skigebiet Mayrhofen kommt der neue „Fun Ride Gerent“. Die Spaßabfahrt liegt an der Piste Nr. 11 und erweitert das bestehende Angebot des Fun Ride Ahorn und des Fun Ride Penken, einem Teil des Penken Snowparks. Für Wanderer wurde am Penken ein neuer Winterwanderweg angelegt, der von der Bergstation der Kombibahn Penken bis zur Granatkapelle am Penkenjoch führt. Hilfreich und informativ ist die neue „Mayrhofner Mountain App“. Sie navigiert durch das Skigebiet und gibt Infos zu allen Attraktionen auf und neben der Piste.

Das Fun-Ride-Angebot am Ahorn wird ausgebaut.

Skigebiet Finkenberg: Neue 10er-Seilbahn

Gleich nebenan, in Finkenberg, steht eine große Lifteröffnung an: Die ehemalige 4er-Zubringerbahn ins Skigebiet wurde durch eine moderne 10er-Gondelbahn ersetzt. Die erste Sektion der neuen „Finkenberg I“ wird diesen Winter eröffnet. Mit Sitzheizung und WLAN-Empfang geht es in 7 Minuten zur Bergstation auf 1.760 m. Mit der „D-Line“-Technologie ausgestattet, zählt auch diese Einseilumlaufbahn zu den top-modernen Modellen am Berg. Die Jungfernfahrt ist für den 02.12.2017 geplant.

Skigebiet Ski Juwel: Alpbachtal mit Alpine Coaster & Wildschönau mit neuer Bahn

Das Skigebiet Ski Juwel gilt schon jetzt als eines der familienfreundlichsten und schönsten Skigebiete Tirols. Nun wird das Freizeitvergnügen im Alpbachtal um eine Familienattraktion erweitert: der „Alpbachtaler Lauser Sauser“. Am Wiedersbergerhorn (2.127 m) bietet der neue Ganzjahres-Alpine-Coaster unter dem Motto „Lass‘ sausen!“ Schienenrodel-Spaß mit Fotopoint und Geschwindigkeitsmessung.

Die zweite Neuigkeit im Ski Juwel kommt aus der Wildschönau. Nach dem Umbau der Schatzbergbahn erstrahlt diese als moderne 8er-Gondelbahn. Von Auffach geht es nun schneller und komfortabler auf den Schatzberg. Die neue Bahn braucht für die 912 Höhenmeter nur noch 13 Minuten. Auch Rollstuhlfahrer können bequem in die Gondel einsteigen. 17,5 Millionen Euro haben sich die Bergbahnen den Neu- bzw. Umbau der drei Seilbahnstationen kosten lassen.

Skigebiet Zwei Länder Skiarena: Neuer Kartenverbund Zwei-Länder-Arena im Vinschgau

Vor diesem Hintergrund fast symbolhaft ist der Zusammenschluss der Skigebiete im Vinschgau mit Nauders zum Liftverbund „Zwei-Länder-Arena„. Die Skigebiete von Sulden, Trafoi, Watles, Schöneben, Haideralm und Nauders sind ab Dezember 2017 mit einen Skipass befahrbar. Der größte gemeinsame Skipassverbund zwischen Nord- und Südtirol umfasst sechs Skigebiete mit insgesamt 211 Pistenkilometer – und das grenzüberschreitend von Österreich nach Italien. Ab dem Zwei-Tages-Skipass können alle Pisten des neuen Verbundes genutzt werden.

Rückblick: Neuigkeiten zur Saison 2016/2017

Skigebiet Ski Arlberg: Entwicklung zum größten Skigebiet Österreichs

Die wohl größte Neuigkeit ist der Zusammenschluss der Lifte am Arlberg. Endlich sind alle Orte am berühmten Schneeloch auf Skiern erreichbar! Dank vier neuer Lifte stehen Wintersportlern nun mehr als 300 Pistenkilometer zur Verfügung, womit das neue Skigebiet „Ski Arlberg“ den Titel des größten zusammenhängenden Skigebiets Österreichs erlangt.

Das Herzstück der Verbindung ist die neue Flexenbahn, die Lech-Zürs und Stuben/Alpe Rauz miteinander verbindet. „Perfekte Pistenpräparierung, große Schneesicherheit, eine hohe Anzahl an Pisten und Tiefschnee-Abfahrten, nicht zu vergessen die super Gastronomie – der Arlberg ist schon jetzt ein besonderes Erlebnis für jeden Skifahrer. Die Flexenbahn ist das Bindeglied zwischen all diesen einzigartigen Möglichkeiten, die am ganzen Arlberg zur Verfügung stehen“, freut sich Ing. Philipp Zangerl, Vorstand Ski Zürs AG und Geschäftsführer Stubner Fremdenverkehrs-GmbH.

Die Flexenbahn ist eine Einseil-Umlaufbahn mit 47 Kabinen für jeweils zehn Personen. Sämtliche komfortabel ausgestattete Kabinen verfügen über großflächige Panoramascheiben, die den Ausblick über das Klostertal ermöglichen. Darüber hinaus wurden drei weitere Lifte gebaut. Die Trittkopfbahn I führt von Zürs aus zur neuen Zwischenstation, von wo aus Skifahrer entweder weiter zur neuen Bergstation der Trittkopfbahn II oder mit der neuen Flexenbahn zur Alpe Rauz in Stuben fahren können. Mit der Albonabahn II kann man schließlich nach Stuben weiterfahren. Zudem lassen sich von der Alpe Rauz aus ganz bequem die Skigebiete in St. Christoph und St. Anton erkunden. Das Investitionsvolumen für alle Lifte beträgt 45 Millionen Euro.

Auch ökologische Maxime wurden durch den Bau berücksichtigt. Die Bahn entlastet zusätzlich den Verkehr durch die Flexengalerie. Zwischen Zürs und Stuben/Alpe Rauz sollen täglich 120 Busfahrten weniger notwendig sein. Dazu werden die Orte entlastet, da weniger Besucher mit dem Auto direkt in die Dörfer kommen.

Einer der ganz großen Skiverbünde liegt künftig hier: in den Kitzbüheler Alpen.

Skiregion Super Ski Card: Hochzeit der Giganten

Eine weitere „gigantische“ Neuigkeit wird Vielfahrer in Österreich freuen: Zwei der größten Skipass-Verbünde der Alpen, die Kitzbüheler Alpen AllStar Card und die Salzburg Super Ski Card, bieten künftig einen gemeinsamen Super-Skipass an. Dieser ist in sagenhaften 25 Skiregionen in Tirol und Salzburg gültig. Das bedeutet insgesamt 2.750 Pistenkilometer und über 900 Seilbahnen und Lifte sind mit nur einem Pass befahrbar! Damit kann es dieses Angebot mit Größenordnungen wie dem Dolomiti Superski in Italien aufnehmen. „Wir sind sehr glücklich, dass wir unseren Gästen künftig eines der attraktivsten Skiangebote weltweit bieten können“, freut sich Ferdinand Eder, Vorsitzender der Salzburg Super Ski Card. Mit dem Skipass ist das Skifahren an insgesamt 199 Tagen von Oktober bis Mai möglich.

Visualisierung der Talstation der Giggijochbahn.

Skigebiet Sölden: Rekordtransport

Die neue Zubringerbahn zum Giggijoch in Sölden stellt einen neuen Weltrekord auf: die 10er-Kabinenbahn befördert 4.500 Personen pro Stunde ins Herz des Söldener Skigebiets. Das sind wesentlich mehr Gäste als die bisherigen 2.800 pro Stunde. Damit besitzt die Giggijochbahn die höchste Beförderungskapazität pro Stunde weltweit und ist in knapp neun Minuten auf dem Berg. Diese Leistung wird dank höherer Fahrgeschwindigkeit und kürzerer Gondelabstände erreicht. Dass die moderne Bahn auch Komfort wie WLAN in den 134 Kabinen bietet, muss da kaum noch erwähnt werden.

Auch die Stationsgebäude haben mit neuem Design und verbessertem Komfort eine Rundumerneuerung erhalten. An der Talstation beispielsweise fahren Rolltreppen und Aufzug zum Gondeleinstieg und es gibt eine Direktanbindung ans Parkhaus. Die Bergstation auf 2.283 m ist als moderner Glasbau konstruiert, wo ein 200 m langer Tunnel das Giggijoch-Restaurant mit der Station verbindet.

Die neue Eisgratbahn am Stubaier Gletscher besitzt 24 Sitzplätze pro Gondel.

Skigebiet Stubaier Gletscher: Längste 3S-Bahn der Alpen

Ganze 4,7 km legt die neue Eisgratbahn in zwei Sektionen zum Stubaier Gletscher zurück. Dadurch gilt sie als längste Kabinenbahn ihrer Art in den Alpen. Wem jetzt vor einer ewig langen Fahrt graut, der kann beruhigt aufatmen: Die Auffahrt auf 2.900 m Höhe dauert nur rund zehn Minuten und durch das kostenfreie WLAN, große Panoramascheiben und 24 gemütliche Sitzplätze wird die Fahrzeit angenehm verkürzt. Die Bergstation bleibt bestehen, wurde aber umfassend umgebaut und modernisiert. Die Mittelstation hingegen wurde ebenso wie die Talstation komplett neu erbaut. Letztere bietet im Tal zusätzlich 1.800 neue Parkplätze. Das Projekt verschlang insgesamt 60,6 Millionen Euro, die sich für Komfort und Modernisierung aber durchaus gelohnt haben. Die 3S-Eisgratbahn soll bereits am 22.10.2016 den Betrieb aufnehmen.

So sieht die Talstation der neuen Schönleitenbahn aus.

Skigebiet Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang: Zwei neue Bahnen

Nach dem Zusammenschluss des Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang mit dem benachbarten Fieberbrunn stehen die Zeichen im Glemmtal weiterhin auf Fortschritt. Zum einen ist die Erneuerung der Schönleitenbahn in Vorderglemm dran. Aus der Stehgondel wird eine bequeme Sitzgondel mit einer Mittelstation, die auf den Wildenkarkogel (1.910 m) fährt. Zum anderen verbindet der neue 12er-Express in Hinterglemm den Zwölferkogel mit dem Westgipfel. Rund 22 Millionen Euro ließen sich die Bergbahnen diese Modernisierung kosten. Darüber hinaus schreitet die Verbindung zur nahen Schmittenhöhe weiter voran.

Skigebiet Schmittenhöhe: Schmitten knüpft ans Glemmtal an

Der erste Schritt der Skigebietsverbindung von der Schmittenhöhe zum benachbarten Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn ist getan. Die 10er-Kabinenbahn zellamseeXpress II fährt ab Dezember vom Glemmtal aus auf die Schmittenhöhe (2.000 m). Die neue Kabinenbahn startet oberhalb von Viehhofen und fährt zur Bergstation am Salersbachköpfl (1.920 m). Sie bietet einige technische Überraschungen: In sechs Gondeln ist eine Jukeboxx eingebaut, über die man via Smartphone-App seine Musik abspielen kann. Kostenloses WLAN ist natürlich ebenfalls vorhanden.

Durch den neuen Express wird eine neue, 3,3 km lange rote Abfahrt erschlossen, die früher als Skiroute nach Viehhofen hinunter führte. Der nahtlose Anschluss an Saalbach ist damit allerdings noch nicht ganz vollbracht, da die Winkelstation (Xpress Sektion 1) der Anlage im zweiten Bauschritt voraussichtlich erst zum Winter 2018 fertiggestellt wird. Doch die Wintersportler können bereits „über den Tellerrand“ der Schmitten schauen und einen Vorgeschmack darauf bekommen, wie gigantisch das Skigebiet wird, wenn das letzte Verbindungsglied zwischen Schmitten und Glemmtal geschlossen sein wird.

Das Zillertal wächst bald zusammen. Bis dahin sorgen Skibusse für eine perfekte Verbindung der Skigebiete.

Skigebiet Spieljoch: Neue Dorfbahn im Zillertal

Auch im Zillertal gibt es große Zusammenschluss-Pläne. Das Skigebiet Spieljoch soll endlich an das Hochzillertal andocken. Die Schultz-Gruppe hat jüngst die Spieljochbahn erworben und große Pläne für eine Gipfel-zu-Gipfel-Bahn, die derzeit ausgearbeitet werden. Bis wir auf Skiern nahtlos von Hochfügen bis zum Spieljoch fahren können, müssen wir uns noch etwas gedulden. Doch schon diesen Winter wird eine stündliche Skibusverbindung zwischen der Talstation Spieljoch in Fügen und Kaltenbach im Hochzillertal eingerichtet. Außerdem wurde ordentlich in die Beschneiungsanlagen investiert – schließlich sollen die Pisten von Dezember bis März schneesicher sein. Geplant sind unter anderem ein zweiter großer Speicherteich und ein Dutzend Kühltürme, die beim Beschneien helfen sollen. In 2017 soll dann eine neue Zubringerbahn nach Fügen folgen.

Das aktuelle Highlight im Zillertal ist die neue Dorfbahn in Gerlos. Ab Dezember bringt die 10er-Kabinenbahn die Gäste aus dem Hauptort der Zillertal Arena in das familienfreundliche Skigebiet. Auch die dreistöckige Talstation der Bahn kann sich sehen lassen: Sportshop, Skiverleih, ein modernes Skidepot sowie über 200 Parkplätze gehören zur Ausstattung.

Skigebiet Silvretta Arena: Drahtseil-Attraktion & mehr in Ischgl

Eine neue Funsport-Anlage sorgt in Ischgl für Furore: der „Ischgl SkyFly“. An einem Drahtseil, etwa 50 m über dem Boden, „fliegen“ Wagemutige vom Berg ins Tal. Die moderne Zipline startet mitten im Skigebiet an der Mittelstation Sivrettabahn A1 (1.683 m) und führt über 2 km talwärts bis nach Ischgl. Dank zwei parallel verlaufender Seilspuren können zwei Personen in Tragevorrichtungen nebeneinander her schweben. Wobei eher von rasen die Rede sein sollte. Denn während der Fahrt werden bis zu 85 km/h erreicht. Die „Landung“ nach der rasanten Fahrt erfolgt auf der Dachterrasse der Talstation der 3-S Pardatschgratbahn A3 (1.376 m).

Ziplines gibt es in den Bergen viele. Doch das Besondere in Ischgl ist der integrierte Skitransport: Die Ausrüstung kommt beim Flug einfach mit. So hat man auch am Nachmittag die „Talabfahrt“ ganz für sich allein und kann einfach über den Köpfen der anderen Wintersportler ins Tal gleiten. Ein Erlebnis für alle ab 10 Jahren (ab 8 Jahren in Begleitung eines Erwachsenen).

Neben dieser außergewöhnlichen Neuerung hat sich auch bei den „konventionellen“ Bergbahnen in Ischgl etwas getan: an der Idalp transportiert nun eine moderne 8er-Sesselbahn auf das Flimjoch (2.752 m). Weltweit einzigartig ist ihr Stützenkonzept: Einer der Stützpfeiler der neuen Flimjochbahn dient gleichzeitig als Pfeiler der Höllbodenbahn. Auch das Pistenleitsystem im gesamten Skigebiet wird erneuert. Die Beschilderung an 100 Standorten beinhaltet den Pistenplan und ist im schwarz-roten Farblook des Ischgl-Logos gehalten.

Skigebiet Val d’Isere: Neue Kabinenbahn

Österreich ist nicht die einzige Skination, die aufrüstet. Frankreich hat ebenfalls einige Neuerungen zu bieten. Im Skigebiet Val d’Isere gibt es ab Winter 2016 eine neue 10er-Kabinenbahn mit Ski- und Fun-Station: Die neue „Solaise“ ist mit WLAN und beheizten Sitzen ausgestattet und soll die Transportkapazität um 40 Prozent erhöhen. Die Bahn ersetzt den bisherigen Solaise-Express, einen der am stärksten frequentierten Lifte im Skigebiet. Dieser war sogar der allererste Lift, der 1942 (in einer Vorgängerversion) in Val d’Isere in Betrieb ging. Die neue Bergstation liegt direkt neben einer neuen Kids-Area mit mehreren Zauberteppichen, einer Snowtubing-Bahn und einer Übungspiste. Eine schicke Einkehrstation rundet das Projekt ab.

Skigebiet Alpe d’Huez: Neue Kombibahn

Im Skigebiet Alpe d’Huez wird der Signal-Sektor ausgebaut. Der neue Hauptzubringer ist die Kombi-Bahn „Signal“ aus 10er-Gondeln und 8er-Sesseln, die bis zu 3.300 Personen pro Stunde transportieren kann. Außerdem kommt eine neue grüne Piste hinzu, die von der Bergstation am Signal (2.115 m) bis zur Talstation führt. Sie ist für alle Könnerstufen geeignet und bietet an einer Passage eine neue Funslope.

Aussicht vom Skigebiet Les Sybelles auf die Aiguilles d’Arves.

Skigebiet Saint Sorlin: Diverse Neuerungen

In dem Familienskigebiet rund um Saint Sorlin werden im Winter 2016 diverse neue Lifte und Pisten eröffnet. In Saint Sorlin etwa gibt es eine neue rote Piste, die vom L’Ouillon (2.431 m) und vorbei am Col de la Croix de Fer bis in den Ort auf 1.600 m führt. Außerdem soll der Ouillon-Snowpark umgestaltet werden. Hinter dem Tourismusbüro in Le Corbier soll ein gesicherter Anfängerbereich mit Schlepplift und zwei überdachten Zauberteppichen entstehen. Zwei weitere Lifte transportieren künftig vom Ort aus ins Skigebiet: der 4er-Sessel Ourson und der 6er-Sessel Voie Lactée. Sie sollen den Sybelles-Express entlasten. Im Zuge dessen soll die Crozat-Zone im unteren Bereich umgestaltet werden. Und noch eine weitere Neuigkeit, die uns alle freuen wird: Es sollen mehr Toilettenhäuschen in Les Sybelles installiert werden! Wie viele und wo genau sie zu finden sein werden, war bei Redaktionsschluss noch nicht bekannt.

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